Mose
Mose in der Bibel: Leben, Berufung und Bedeutung
Mose ist einer der bedeutendsten Diener Gottes im Alten Testament und nimmt als Prophet, Führer und Mittler des Bundes eine einzigartige Stellung in Israels Geschichte ein. Durch ihn führte Gott sein Volk aus der Knechtschaft und offenbarte ihm seinen Willen. Zugleich bleibt Mose ein menschlicher Diener Gottes; das Neue Testament weist über ihn hinaus auf Jesus Christus, den größeren Propheten und vollkommenen Mittler.
Einführung
Moses Geschichte beginnt nicht mit einem mächtigen Führer, sondern mit einem Volk, dessen Zukunft bedroht scheint. Die Nachkommen Jakobs leben seit Generationen in Ägypten. Was einst durch Josef zum Ort der Bewahrung geworden war, hat sich grundlegend verändert. Ein neuer Pharao betrachtet die wachsende Zahl der Israeliten nicht als Segen, sondern als Gefahr. Aus Misstrauen wird Unterdrückung, aus Unterdrückung Zwangsarbeit und schließlich der Versuch, den männlichen Nachwuchs Israels gezielt zu vernichten.
Gerade dieser Hintergrund ist für Moses Lebensgeschichte entscheidend. Israel ist nicht irgendein unterdrücktes Volk. Gott hatte Abraham, Isaak und Jakob Verheißungen gegeben, die ihre Nachkommen und ihre Zukunft betrafen. Nun steht die sichtbare Wirklichkeit scheinbar im Gegensatz zu diesen Zusagen. Doch bereits bevor Mose selbst handeln kann, zeigt der Bericht, dass menschliche Macht Gottes Absichten nicht aufheben kann. Die Israeliten werden bedrängt, und dennoch wächst das Volk weiter.
Auch der Widerstand der hebräischen Hebammen gegen den Befehl des Pharaos gehört zu dieser Vorgeschichte. Sie fürchten Gott mehr als den König und weigern sich, seinem mörderischen Auftrag zu folgen. Daraufhin verschärft der Pharao seine Anordnung und befiehlt, jeden neugeborenen hebräischen Jungen in den Nil zu werfen.
In genau diese bedrohte Generation wird Mose hineingeboren. Seine Eltern gehören zum Stamm Levi. Noch besitzt das Kind weder Amt noch Einfluss, und die Bibel erzählt zunächst nicht von seiner späteren Bedeutung. Am Anfang steht lediglich ein neugeborener Sohn, dessen Leben nach dem Willen des mächtigsten Mannes Ägyptens eigentlich nicht bestehen dürfte.
Ein Kind unter dem Todesurteil
2. Mose 2,1-10 – „1 Und es ging hin ein Mann von dem Hause Levis und nahm eine Tochter Levis. 2 Und das Weib empfing und gebar einen Sohn. Und als sie sah, daß er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang. 3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr, und verklebte es mit Lehm und Pech, tat das Kind darein, und legte es in das Schilf am Gestade des Flusses. 4 Aber seine Schwes…"
2. Mose 2,1-10 – „1 Und es ging hin ein Mann von dem Hause Levis und nahm eine Tochter Levis. 2 Und das Weib empfing und gebar einen Sohn. Und als sie sah, daß er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang. 3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr, und verklebte es mit Lehm und Pech, tat das Kind darein, und legte es in das Schilf am Gestade des Flusses. 4 Aber seine Schwes…"
2. Mose 6,20 – „20 Und Amram nahm seine Base Jochebed zum Weibe, die gebar ihm den Aaron und den Mose. Und Amram ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt."
Hebräer 11,23 – „23 Durch Glauben wurde Mose nach seiner Geburt von seinen Eltern drei Monate lang verborgen gehalten, weil sie sahen, daß er ein schönes Kind war, und sie des Königs Gebot nicht fürchteten."
Mose wird in eine levitische Familie hineingeboren. Sein Vater heißt Amram, seine Mutter Jochebed; beide stammen aus dem Stamm Levi. Damit gehört Mose zu jenem Stamm, der später innerhalb Israels eine besondere Aufgabe im Dienst Gottes erhalten wird. Zu diesem Zeitpunkt besitzt diese Abstammung jedoch noch keinen sichtbaren Glanz. Israel lebt unter schwerer Unterdrückung, und über jedem neugeborenen hebräischen Jungen steht der Befehl des Pharaos, ihn in den Nil zu werfen.
Als Jochebed ihren Sohn zur Welt bringt, erkennt sie, dass das Kind schön ist, und verbirgt ihn drei Monate lang. Der Hebräerbrief greift dieses Ereignis später auf und erklärt, dass Moses Eltern dabei aus Glauben handelten. Sie fürchteten das Gebot des Königs nicht. Damit erhält die Handlung der Eltern eine tiefere Einordnung: Ihr Widerstand ist nicht bloß natürliche Elternliebe, sondern wird im Neuen Testament ausdrücklich mit Vertrauen auf Gott verbunden. Noch bevor Mose selbst glauben oder entscheiden kann, wird sein Leben durch den Glauben anderer bewahrt.
Nach drei Monaten lässt sich das Kind nicht länger verborgen halten. Jochebed nimmt ein Kästchen aus Schilfrohr, bestreicht es mit Erdharz und Pech und legt Mose hinein. Dann setzt sie das Gefäß zwischen das Schilf am Ufer des Nil. Der Text beschreibt keinen leichtfertigen Verzicht auf das Kind. Die sorgfältige Vorbereitung zeigt vielmehr, dass seine Mutter alles tut, was ihr innerhalb ihrer begrenzten Möglichkeiten bleibt, um sein Leben zu schützen. Moses Schwester hält sich in einiger Entfernung auf, um zu beobachten, was mit ihm geschehen wird.
Dann führt die Geschichte ausgerechnet in das Haus des Mannes, dessen Befehl Moses Leben bedroht. Die Tochter des Pharaos kommt zum Nil, entdeckt das Kästchen und lässt es holen. Als sie es öffnet, sieht sie das weinende Kind und erkennt, dass es ein hebräischer Junge ist. Sie weiß damit, zu welchem Volk dieses Kind gehört und unter welcher königlichen Anordnung es steht. Dennoch hat sie Mitleid mit ihm. Der Todesbefehl des Pharaos wird an dieser Stelle nicht durch politische Macht überwunden, sondern durch eine Entwicklung, die der König selbst nicht kontrolliert.
Moses Schwester tritt nun hervor und bietet an, eine hebräische Frau zu holen, die das Kind stillen könne. Die Tochter des Pharaos stimmt zu, und so wird ausgerechnet Jochebed, Moses eigene Mutter, zurückgerufen. Sie erhält ihren Sohn für eine Zeit wieder in ihre Obhut und wird sogar dafür bezahlt, ihn zu stillen. Der Bibeltext sagt nicht, wie lange Mose bei seiner Mutter blieb und welche Einzelheiten sie ihm vermittelte. Deshalb darf diese frühe Lebensphase nicht mit erfundenen Gesprächen ausgeschmückt werden. Sicher ist jedoch: Der Sohn, den sie unter Lebensgefahr verborgen hatte, darf zunächst wieder bei seiner eigenen Familie aufwachsen.
Später bringt Jochebed das Kind zur Tochter des Pharaos. Mose wird ihr Sohn und gelangt damit in eine völlig andere Lebenswelt. Stephanus ergänzt viele Jahre später, dass Mose in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet wurde und mächtig in Worten und Werken war. Diese spätere Aussage gehört in ihrer ausführlichen Bedeutung zu seiner folgenden Lebensphase, zeigt aber bereits, dass die Aufnahme in das königliche Umfeld weitreichende Folgen haben sollte. Der bedrohte hebräische Junge wächst künftig innerhalb jener Kultur auf, deren Herrscher sein Volk unterdrückt.
Die Tochter des Pharaos gibt ihm den Namen Mose und verbindet ihn damit, dass sie ihn aus dem Wasser gezogen habe. Die Bibel richtet den Blick jedoch nicht auf eine außergewöhnliche Fähigkeit des Kindes. Mose hat sich nicht selbst gerettet. Sein Leben wird durch eine Kette von Entscheidungen bewahrt, an denen seine Eltern, seine Schwester und die ägyptische Prinzessin beteiligt sind. Über allem entwickelt sich die Geschichte so, dass der Befehl eines mächtigen Herrschers nicht verhindern kann, was für Israels weitere Geschichte vorbereitet wird.
Damit beginnt Moses Leben in einem bemerkenswerten Spannungsfeld. Durch seine Geburt gehört er zum unterdrückten Volk Israel, zugleich wächst er später im Umfeld des ägyptischen Königshauses auf. Diese doppelte Lebenswirklichkeit wird für seinen weiteren Weg entscheidend werden. Noch ist Mose nicht der Führer Israels, nicht der Gesetzgeber und nicht der Prophet. Zunächst ist er ein bewahrtes Kind, dessen Leben trotz eines königlichen Todesurteils weitergeht.
Mose entscheidet sich für sein Volk
2. Mose 2,11-15 – „11 Zu der Zeit aber, als Mose groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten und sah, daß ein Ägypter einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug. 12 Und er wandte sich hin und her, und als er sah, daß kein Mensch zugegen war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. 13 Am zweiten Tag ging er auch aus, und siehe, zwei hebräische Männer zankten miteinander, und er spra…"
2. Mose 2,11-15 – „11 Zu der Zeit aber, als Mose groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten und sah, daß ein Ägypter einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug. 12 Und er wandte sich hin und her, und als er sah, daß kein Mensch zugegen war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. 13 Am zweiten Tag ging er auch aus, und siehe, zwei hebräische Männer zankten miteinander, und er spra…"
Apostelgeschichte 7,22-29 – „22 Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet und war mächtig in Wort und Tat. 23 Als er aber vierzig Jahre alt wurde, stieg der Gedanke in ihm auf, sich nach seinen Brüdern, den Kindern Israel, umzusehen. 24 Und da er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. 25 Er meinte aber, seine Brüder würden es verstehen, d…"
Hebräer 11,24-26 – „24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. 25 Er wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden, als zeitliche Ergötzung der Sünde haben, 26 da er die Schmach Christi für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er sah die Belohnung an."
Zwischen Moses Aufnahme in das Haus der Tochter des Pharaos und seinem nächsten Auftreten überspringt der Bericht viele Jahre. Stephanus ergänzt später, dass Mose in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet wurde und mächtig in seinen Worten und Werken war. Apostelgeschichte 7 nennt auch sein Alter: Vierzig Jahre waren vergangen, als in seinem Herzen der Entschluss aufstieg, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen. Mose war also inzwischen in der ägyptischen Welt ausgebildet und aufgewachsen, hatte seine Herkunft aber nicht vergessen.
Der Hebräerbrief deutet diese Lebensphase als eine bewusste Glaubensentscheidung. Als Mose erwachsen war, weigerte er sich, als Sohn der Tochter des Pharaos bezeichnet zu werden, und zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, statt den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben. Er stellte die Schmach, die mit Christus verbunden ist, über die Schätze Ägyptens und richtete seinen Blick auf die von Gott kommende Belohnung. Damit erklärt das Neue Testament, was hinter seiner Hinwendung zu Israel stand: Mose identifizierte sich nicht nur ethnisch mit seinem Volk, sondern traf eine Entscheidung des Glaubens.
Diese Entscheidung führte ihn unmittelbar mit der Wirklichkeit der Unterdrückung zusammen. Als Mose zu seinen Brüdern hinausging, sah er ihre Lasten. Dabei beobachtete er, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug. Mose sah sich nach beiden Seiten um, bemerkte niemanden und erschlug den Ägypter; anschließend verbarg er dessen Leichnam im Sand. Der Bericht verschweigt diese Tat nicht und macht aus Moses späterer Bedeutung keinen Grund, seine frühe Handlung zu idealisieren.
Stephanus liefert einen wichtigen zusätzlichen Einblick in Moses damaliges Verständnis seines Auftrags. Mose meinte, seine Brüder würden erkennen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung geben werde. Sie verstanden es jedoch nicht. Damit wird sichtbar, dass Mose bereits eine Beziehung zwischen seinem eigenen Handeln und der Befreiung Israels sah. Der Text sagt jedoch nicht, dass Gott ihm zu diesem Zeitpunkt den Auftrag gegeben hatte, Ägypter eigenmächtig zu töten. Moses grundsätzlich richtige Hinwendung zu seinem bedrängten Volk darf deshalb nicht automatisch mit der Richtigkeit jedes von ihm gewählten Mittels gleichgesetzt werden.
Am folgenden Tag begegnet Mose zwei Hebräern, die miteinander streiten. Er fragt den Schuldigen, warum er seinen Nächsten schlägt. Die Antwort trifft unmittelbar den Anspruch, mit dem Mose eingegriffen hatte: „Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt?“ Zugleich wird deutlich, dass der Tod des Ägypters bekannt geworden ist. Der Mann fragt Mose, ob er auch ihn töten wolle, wie er den Ägypter getötet habe. Was Mose verborgen glaubte, war nicht verborgen geblieben.
Nun fürchtet Mose sich. Als auch der Pharao von der Sache hört, sucht er Mose zu töten. Damit bricht die Sicherheit seines bisherigen Lebens zusammen. Der Mann, der im königlichen Umfeld aufgewachsen und in ägyptischer Weisheit unterrichtet worden war, kann nicht länger in Ägypten bleiben. Seine Verbindung mit Israel hat ihn in Gegensatz zu der Macht gebracht, unter deren Schutz er zuvor gelebt hatte.
Hier liegt eine entscheidende Spannung in Moses Entwicklung. Hebräer 11 würdigt seinen Glauben und seine Entscheidung für Gottes Volk ausdrücklich, während 2. Mose zugleich offenlegt, wie begrenzt und fehlbar sein Handeln noch war. Glaube bedeutete nicht, dass Mose bereits auf jede Situation in Gottes Weise reagierte. Die Bibel lässt beides nebeneinander stehen: eine echte Entscheidung für Gott und sein Volk sowie ein Handeln, dessen Folgen Mose zur Flucht zwangen.
So verlässt Mose Ägypten und gelangt in das Land Midian. Die Lebenswelt, in der er die ersten vierzig Jahre verbracht hatte, liegt hinter ihm. Sein eigener Versuch, in die Not seines Volkes einzugreifen, hat Israel nicht befreit; Mose selbst ist nun ein Flüchtling. Am Brunnen von Midian beginnt für ihn eine völlig andere Lebensphase.
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Aus dem Königshaus wird ein Hirte
2. Mose 2,15-22 – „15 Und es kam vor den Pharao; der suchte Mose umzubringen. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Lande Midian auf und setzte sich an einen Brunnen. 16 Aber der Priester in Midian hatte sieben Töchter; die kamen, um Wasser zu schöpfen, und füllten die Tränkrinnen, um ihres Vaters Schafe zu tränken. 17 Da kamen die Hirten und jagten sie fort. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und t…"
2. Mose 2,15-22 – „15 Und es kam vor den Pharao; der suchte Mose umzubringen. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Lande Midian auf und setzte sich an einen Brunnen. 16 Aber der Priester in Midian hatte sieben Töchter; die kamen, um Wasser zu schöpfen, und füllten die Tränkrinnen, um ihres Vaters Schafe zu tränken. 17 Da kamen die Hirten und jagten sie fort. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und t…"
Apostelgeschichte 7,29-30 – „29 Da floh Mose auf dieses Wort hin und wurde ein Fremdling im Lande Midian, wo er zwei Söhne zeugte. 30 Und als vierzig Jahre verflossen waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel des Herrn in der Feuerflamme eines Busches."
2. Mose 3,1 – „1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinten in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb."
Moses Flucht führt ihn aus Ägypten nach Midian. Hinter ihm liegen das königliche Umfeld, seine ägyptische Ausbildung und der gescheiterte Versuch, einem bedrängten Israeliten mit eigener Gewalt zu helfen. Nun besitzt er weder die Stellung eines Angehörigen des Pharaonenhauses noch eine erkennbare Aufgabe innerhalb Israels. Der Mann, der geglaubt hatte, seine Brüder würden in ihm Gottes Werkzeug zu ihrer Rettung erkennen, lebt zunächst fern von ihnen als Fremder.
An einem Brunnen begegnet Mose den sieben Töchtern eines Priesters von Midian. Sie kommen, um die Herde ihres Vaters zu tränken, werden jedoch von anderen Hirten vertrieben. Mose greift ein, hilft den Frauen und tränkt ihre Schafe. Die Situation erinnert äußerlich an sein Eingreifen in Ägypten, unterscheidet sich aber in einem entscheidenden Punkt: Hier berichtet der Text nicht von tödlicher Gewalt. Mose schützt die Bedrängten und sorgt anschließend dafür, dass ihre Tiere versorgt werden.
Als die Töchter ungewöhnlich früh nach Hause zurückkehren, berichtet ihr Vater von dem Fremden. In 2. Mose 2 wird er Reuel genannt; später bezeichnet der Bericht Jethro als Moses Schwiegervater. Für Moses Lebensgeschichte ist an dieser Stelle vor allem entscheidend, was daraus entsteht: Mose wird eingeladen, bei der Familie zu bleiben. Aus dem Flüchtling, der ohne erkennbare Zukunft in Midian angekommen war, wird ein Mann mit einem neuen Zuhause.
Mose heiratet Zippora, eine Tochter aus dieser Familie. Sie bringt einen Sohn zur Welt, den Mose Gersom nennt. Der Name wird im Bericht mit Moses eigener Situation verbunden: Er ist ein Fremdling in einem fremden Land geworden. Damit hält die Bibel fest, wie stark sich sein Leben verändert hatte. Der frühere Bewohner des ägyptischen Königshauses bezeichnet sich nun selbst durch die Erfahrung der Fremde.
Apostelgeschichte 7 zeigt, dass diese Lebensphase nicht nur kurz dauerte. Nachdem Mose aus Ägypten geflohen war, vergingen weitere vierzig Jahre, bevor Gott ihm am Sinai begegnete. Damit umfasst sein Leben bis zur Berufung bereits etwa achtzig Jahre. Die Bibel erzählt jedoch kaum Einzelheiten aus diesen Jahrzehnten. Sie füllt die lange Zeit nicht mit spektakulären Ereignissen, sondern lässt Mose über viele Jahre außerhalb des politischen und nationalen Mittelpunktes leben.
Als seine Geschichte wieder ausführlicher einsetzt, hütet Mose die Schafe seines Schwiegervaters. Aus dem in ägyptischer Weisheit ausgebildeten Mann ist ein Hirte geworden. Der Text erklärt nicht ausdrücklich, welche inneren Veränderungen diese Jahrzehnte in ihm hervorbrachten, deshalb sollte man ihnen keine erfundene geistliche Ausbildung zuschreiben. Sicher ist aber, dass sich seine äußere Lebensstellung vollständig gewandelt hatte: Er lebte mit seiner Familie in Midian und verdiente seinen Lebensunterhalt mit der Sorge für eine Herde.
Während Mose fern von Ägypten lebt, geht die Not seines Volkes weiter. Der König von Ägypten stirbt, doch die Knechtschaft endet dadurch nicht. Die Israeliten seufzen unter ihrer Arbeit und schreien zu Gott. Gott hört ihr Klagen, erinnert sich an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob, sieht die Kinder Israel und nimmt sich ihrer an. Damit richtet sich der Blick der Erzählung erneut auf das eigentliche Zentrum der Befreiung: Nicht Mose setzt den Zeitpunkt fest, sondern Gott handelt aufgrund seiner Treue zum Bund.
Eines Tages führt Mose die Herde hinter die Wüste bis zum Berg Gottes, dem Horeb. Für ihn scheint es zunächst ein weiterer Weg mit den Schafen zu sein. Doch dort endet die lange Zeit, in der Mose fern von Ägypten gelebt hat. Der Flüchtling und Hirte wird an diesem Ort von Gott selbst angesprochen werden – und erst jetzt erhält er den Auftrag, den er viele Jahre zuvor noch aus eigener Initiative vorweggenommen hatte.
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Gott ruft Mose aus dem brennenden Dornbusch
2. Mose 3,1-12 – „1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinten in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er sich umsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch ward doch nicht verzehrt. 3 Da sprach Mose: Ich will doch hinzutret…"
2. Mose 3,1-12 – „1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinten in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er sich umsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch ward doch nicht verzehrt. 3 Da sprach Mose: Ich will doch hinzutret…"
Apostelgeschichte 7,30-34 – „30 Und als vierzig Jahre verflossen waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel des Herrn in der Feuerflamme eines Busches. 31 Da Mose das sah, verwunderte er sich über die Erscheinung. Als er aber hinzutrat, sie zu betrachten, erging die Stimme des Herrn an ihn: 32 «Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.» Mose aber zitterte und wagte nicht hinzusc…"
2. Mose 2,23-25 – „23 Aber viele Tage darnach starb der König in Ägypten. Und die Kinder Israel seufzten über ihre Knechtschaft und schrieen. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor Gott. 24 Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. 25 Und Gott sah die Kinder Israel an, und Gott nahm Kenntnis davon."
Vierzig Jahre sind seit Moses Flucht aus Ägypten vergangen. Während er die Herde seines Schwiegervaters hütet, gelangt er zum Horeb, dem Berg Gottes. Dort begegnet ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus einem Dornbusch. Mose bemerkt etwas Ungewöhnliches: Der Busch brennt, wird aber vom Feuer nicht verzehrt. Er tritt näher, um diese Erscheinung zu betrachten. In diesem Augenblick ruft Gott ihn mitten aus dem Busch beim Namen: „Mose, Mose!“
Mose antwortet, und Gott weist ihn an, nicht näherzutreten und seine Schuhe auszuziehen, weil der Ort, auf dem er steht, heiliger Boden ist. Die Heiligkeit liegt nicht in einer besonderen Eigenschaft des Bodens selbst, sondern in Gottes Gegenwart. Der Hirte befindet sich plötzlich vor dem Gott seiner Väter, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Mose verhüllt sein Gesicht, denn er fürchtet sich, Gott anzuschauen.
Dann spricht Gott über das, was während Moses langer Abwesenheit in Ägypten geschehen ist. Er hat das Elend seines Volkes gesehen, sein Schreien wegen der Bedrücker gehört und kennt seine Schmerzen. Bereits am Ende von 2. Mose 2 wurde betont, dass Gott das Klagen Israels hörte und seines Bundes gedachte. Nun wird diese göttliche Anteilnahme unmittelbar mit dem kommenden Handeln verbunden. Israels Befreiung beginnt nicht, weil Mose sich nach Jahrzehnten zu einem neuen Versuch entschließt, sondern weil Gott selbst eingreift.
Gott erklärt, dass er herabgekommen ist, um Israel aus der Hand der Ägypter zu erretten und aus diesem Land herauszuführen. Die Initiative liegt vollständig bei ihm. Dennoch will Gott einen Menschen in diesen Auftrag hineinnehmen. Zu Mose sagt er: Er soll zum Pharao gehen und die Kinder Israel aus Ägypten führen. Damit erhält Mose nun ausdrücklich den Auftrag, den er Jahrzehnte zuvor noch ohne eine solche göttliche Beauftragung zu verwirklichen versucht hatte.
Moses erste Reaktion ist keine selbstbewusste Zustimmung. Er fragt: „Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Kinder Israel aus Ägypten führen sollte?“ Diese Frage ist bemerkenswert angesichts seiner früheren Lebensgeschichte. Einst hatte er offenbar erwartet, dass seine Brüder erkennen würden, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung geben wolle. Jetzt, nachdem viele Jahre als Fremder und Hirte vergangen sind, richtet sich sein Blick auf seine eigene Unzulänglichkeit.
Gott beantwortet Moses Frage jedoch nicht mit einer Aufzählung seiner Fähigkeiten. Er versichert ihm: „Ich will mit dir sein.“ Darin liegt die entscheidende Grundlage des Auftrags. Moses Eignung ruht nicht letztlich auf seiner ägyptischen Ausbildung, seiner Herkunft oder seiner persönlichen Stärke. Der Gott, der ihn sendet, wird selbst mit ihm gehen. Die Befreiung Israels soll deshalb nicht als außergewöhnliche Leistung eines Menschen erscheinen, sondern als Gottes Handeln durch einen berufenen Diener.
Gott gibt Mose zugleich ein Zeichen: Nachdem er das Volk aus Ägypten geführt hat, wird Israel an diesem Berg Gott dienen. Das Zeichen liegt damit teilweise noch in der Zukunft. Mose muss den Auftrag beginnen, bevor er seine Erfüllung vollständig sehen kann. Der Berg, an dem er jetzt allein mit der Herde steht, wird später zu einem zentralen Ort in Israels Geschichte werden. Doch in diesem Augenblick steht zunächst die Frage im Raum, ob Mose dem Ruf Gottes folgen wird.
Seine Berufung ist damit ausgesprochen, aber Moses Fragen sind noch nicht beendet. Wenn er zu den Israeliten zurückkehrt, wird er ihnen nicht nur sagen müssen, dass der Gott ihrer Väter ihn gesandt hat. Er will wissen, was er antworten soll, wenn sie nach Gottes Namen fragen. Damit führt die Begegnung am Dornbusch von Moses Auftrag zu einer noch grundlegenderen Offenbarung: Gott selbst erklärt seinem Diener, wer ihn sendet.
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Gott offenbart Mose seinen Namen
2. Mose 3,13-22 – „13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie heißt sein Name? Was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt. 15 Und nochmals sprach Gott zu Mose: Also …"
2. Mose 3,13-22 – „13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie heißt sein Name? Was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt. 15 Und nochmals sprach Gott zu Mose: Also …"
2. Mose 6,2-8 – „2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR; 3 ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als der allmächtige Gott; aber nach meinem Namen «HERR» habe ich mich ihnen nicht geoffenbart. 4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß ich ihnen das Land Kanaan geben will, das Land ihrer Pilgrimschaft, darin sie Fremdlinge gewesen sind. 5 Und ich habe auch das Seufzen der…"
Mose hat den Auftrag gehört, nach Ägypten zurückzukehren und Israel herauszuführen. Doch bevor er geht, stellt er eine weitere Frage. Wenn er zu den Israeliten kommt und ihnen sagt, der Gott ihrer Väter habe ihn gesandt, könnten sie fragen: „Wie ist sein Name?“ Mose möchte wissen, was er darauf antworten soll. Seine Frage führt nicht zu einer Erklärung über Moses Fähigkeiten, sondern zu einer Offenbarung über den Gott, in dessen Auftrag er handeln wird.
Gott antwortet mit den Worten: „Ich bin, der ich bin“, und weist Mose an, den Israeliten zu sagen: „Ich bin“ habe ihn zu ihnen gesandt. Unmittelbar danach nennt Gott sich den HERRN, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und erklärt, dies sei sein Name von Generation zu Generation. Die Offenbarung verbindet Gottes Namen damit untrennbar mit seiner eigenen Wirklichkeit und seiner Bundestreue. Mose soll nicht im Namen einer neuen Gottheit auftreten. Derjenige, der jetzt Israel befreien wird, ist derselbe Gott, der bereits zu den Vätern gesprochen und ihnen seine Verheißungen gegeben hatte.
Später greift Gott diese Offenbarung gegenüber Mose erneut auf und erinnert ihn daran, dass er der HERR ist. Dabei verweist er ausdrücklich auf den Bund mit Abraham, Isaak und Jakob und auf die Verheißung des Landes. Die Namensoffenbarung am Dornbusch steht deshalb nicht isoliert. Sie gehört zu Gottes Handeln innerhalb einer bereits bestehenden Geschichte. Der Gott, der sich Mose offenbart, hat weder die Väter noch ihre Nachkommen vergessen.
Mose erhält nun genauere Anweisungen für seine Rückkehr. Er soll die Ältesten Israels versammeln und ihnen mitteilen, dass der HERR, der Gott ihrer Väter, ihm erschienen ist. Gottes Botschaft lautet, dass er sehr wohl gesehen hat, was Israel in Ägypten widerfährt, und dass er das Volk aus seinem Elend herausführen will. Damit soll Mose die Israeliten nicht zuerst von seiner persönlichen Eignung überzeugen. Er bringt ihnen eine Botschaft darüber, was Gott gesehen, beschlossen und verheißen hat.
Gott kündigt Mose an, dass die Ältesten Israels auf seine Stimme hören werden. Gemeinsam mit ihnen soll Mose anschließend vor den König Ägyptens treten. Die Forderung an den Pharao wird ausdrücklich mit dem HERRN verbunden: Der Gott der Hebräer ist ihnen begegnet, deshalb sollen sie hinausziehen dürfen, um ihm zu dienen. Von Anfang an wird damit deutlich, dass der Konflikt, der bevorsteht, tiefer reicht als eine politische Auseinandersetzung zwischen Mose und einem König. Es geht um Gottes Anspruch auf sein Volk.
Zugleich verschweigt Gott Mose den kommenden Widerstand nicht. Der König von Ägypten wird Israel nicht einfach ziehen lassen. Erst unter Gottes mächtigem Eingreifen wird sich die Situation verändern. Damit weiß Mose bereits vor seiner Rückkehr, dass Ablehnung nicht bedeutet, sein Auftrag sei gescheitert. Der Widerstand des Pharaos liegt innerhalb dessen, was Gott ihm vorausgesagt hat.
Auch das Ende der ägyptischen Knechtschaft wird Mose angekündigt. Israel soll das Land nicht als völlig mittelloses Volk verlassen. Die Israelitinnen werden von ihren ägyptischen Nachbarn Silber, Gold und Kleidung erbitten, und die Ägypter werden ihnen geben. Später wird der Bericht zeigen, wie sich diese Ankündigung erfüllt. Schon hier macht Gott jedoch deutlich, dass er nicht nur einen Ausweg aus der Knechtschaft schaffen, sondern die jahrzehntelang Unterdrückten aus der Macht ihrer Herren herausführen wird.
Moses Sendung erhält dadurch eine feste Grundlage. Hinter ihm stehen nicht seine Vergangenheit am ägyptischen Hof, seine eigene Entschlossenheit oder ein persönlicher Anspruch auf Führung. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hat ihn gesandt, hat Israels Not gesehen und hat selbst die Befreiung angekündigt. Dennoch bleibt Mose unsicher. Seine nächste Sorge gilt nicht mehr Gottes Identität, sondern der Frage, ob die Israeliten ihm überhaupt glauben werden.
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Mose zweifelt an seiner Sendung
2. Mose 4,1-17 – „1 Da antwortete Mose und sprach: Und wenn sie mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen? 2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab! 3 Da sprach er: Wirf ihn von dir auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange. Und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus un…"
2. Mose 4,1-17 – „1 Da antwortete Mose und sprach: Und wenn sie mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen? 2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab! 3 Da sprach er: Wirf ihn von dir auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange. Und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus un…"
2. Mose 3,18 – „18 Und wenn sie auf dich hören, so sollst du und die Ältesten von Israel zum König von Ägypten hineingehen und zu ihm sagen: Der HERR, der Hebräer Gott, ist uns begegnet. So laß uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste gehen, daß wir dem HERRN, unserm Gott, opfern!"
Nachdem Gott Mose seinen Namen offenbart, seinen Auftrag erklärt und ihm sogar zugesagt hat, dass die Ältesten Israels auf ihn hören werden, bleibt Mose unsicher. Er wendet ein, die Israeliten könnten ihm dennoch nicht glauben und behaupten, der HERR sei ihm gar nicht erschienen. Seine Sorge knüpft an eine schmerzhafte Erfahrung seiner Vergangenheit an: Jahrzehnte zuvor hatten seine eigenen Volksgenossen seine Stellung als Führer und Richter zurückgewiesen. Doch diesmal handelt Mose nicht aus eigener Initiative. Gott selbst hat ihn gesandt.
Als Antwort gibt Gott ihm Zeichen, die seine Sendung bestätigen sollen. Mose hält einen Stab in der Hand. Auf Gottes Befehl wirft er ihn zu Boden, und der Stab wird zu einer Schlange, vor der Mose zurückweicht. Als er sie auf Gottes Anweisung am Schwanz ergreift, wird sie wieder zum Stab. Das Zeichen soll Israel erkennen lassen, dass der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs Mose tatsächlich erschienen ist. Der gewöhnliche Hirtenstab wird damit in Gottes Hand zu einem sichtbaren Zeichen seiner Macht.
Ein zweites Zeichen betrifft Mose unmittelbar. Er soll seine Hand in den Gewandbausch legen; als er sie wieder herauszieht, ist sie von einer schweren Hautkrankheit gezeichnet. Nachdem er sie erneut hineinlegt, wird sie wiederhergestellt. Sollte Israel dem ersten Zeichen nicht glauben, soll das zweite ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Gott berücksichtigt damit Moses Sorge und gibt seiner Botschaft eine überprüfbare Bestätigung. Die Zeichen stehen jedoch nicht für sich selbst; sie sollen die Wahrheit der göttlichen Sendung bezeugen.
Für den Fall, dass auch diese Zeichen nicht angenommen werden, nennt Gott noch ein drittes. Mose soll Wasser aus dem Nil nehmen und auf das trockene Land gießen; dort wird es zu Blut werden. Gerade der Nil, der für Ägypten lebensnotwendig war und zugleich der Ort gewesen war, an dem die hebräischen Jungen sterben sollten, wird später auch innerhalb des göttlichen Gerichts eine bedeutende Rolle spielen. An dieser Stelle geht es zunächst darum, dass Mose genügend Bestätigung für seinen Auftrag erhält.
Doch Mose bringt nun einen weiteren Einwand vor. Er bezeichnet sich als keinen redegewandten Mann und erklärt, schwerfällig im Reden und mit schwerer Zunge zu sein. Der Bibeltext sagt nicht genau, welche sprachliche Schwierigkeit Mose meint. Deshalb lässt sich daraus weder sicher eine körperliche Sprachstörung noch mangelnde Bildung ableiten. Apostelgeschichte 7 hatte Mose sogar als mächtig in Worten und Werken beschrieben. Sicher ist lediglich, dass Mose seine Fähigkeit zu sprechen als Hindernis für den Auftrag empfindet.
Gott richtet Moses Blick erneut von seinen eigenen Grenzen auf denjenigen, der ihn sendet. Wer hat dem Menschen den Mund gegeben? Wer macht stumm oder taub, sehend oder blind? Der HERR verspricht Mose: „Ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst.“ Wie schon bei Moses Frage „Wer bin ich?“ liegt Gottes Antwort nicht darin, seinem Diener Selbstvertrauen einzureden. Die entscheidende Zusage ist Gottes Gegenwart und Befähigung.
Nun geht Moses Zögern jedoch noch weiter. Er bittet Gott schließlich, einen anderen zu senden. An diesem Punkt wird der HERR zornig über Mose. Damit bewertet der Text seine fortgesetzten Einwände nicht mehr lediglich als verständliche Fragen. Gott hat auf jede Sorge geantwortet, Zeichen gegeben und seine Hilfe zugesagt; dennoch versucht Mose weiterhin, dem Auftrag auszuweichen.
Gott verwirft Mose deshalb nicht, sondern stellt ihm seinen Bruder Aaron zur Seite. Aaron kann gut reden und ist bereits auf dem Weg, Mose entgegenzugehen. Mose soll ihm Gottes Worte mitteilen, und Aaron wird für ihn zum Volk sprechen. Zugleich bleibt die Verantwortung eindeutig bei Mose: Gott wird mit Moses Mund und Aarons Mund sein und ihnen zeigen, was sie tun sollen. Aaron ergänzt Moses Schwäche, ersetzt aber nicht dessen Berufung.
Schließlich weist Gott Mose an, den Stab mitzunehmen, mit dem er die Zeichen tun soll. Der Hirtenstab, den Mose während seines verborgenen Lebens in Midian getragen hatte, begleitet ihn nun in einen völlig neuen Auftrag. Gottes Antworten haben Moses Einwände nicht dadurch beseitigt, dass Mose plötzlich als außergewöhnlich stark dargestellt wird. Vielmehr wird immer deutlicher, dass die kommende Befreiung Israels von Gottes Macht abhängt. Mose muss nun aufstehen und tatsächlich nach Ägypten zurückkehren.
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Mose kehrt nach Ägypten zurück
2. Mose 4,18-31 – „18 Da ging Mose hin und kehrte zu Jethro, seinem Schwiegervater, zurück und sprach zu ihm: Ich möchte zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, und sehen, ob sie noch leben. Jethro sprach zu ihm: Geh hin im Frieden! 19 Und der HERR sprach zu Mose in Midian: Geh nach Ägypten zurück; denn die Leute sind alle tot, die nach deinem Leben trachteten! 20 Also nahm Mose sein Weib und seine Söh…"
2. Mose 4,18-31 – „18 Da ging Mose hin und kehrte zu Jethro, seinem Schwiegervater, zurück und sprach zu ihm: Ich möchte zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, und sehen, ob sie noch leben. Jethro sprach zu ihm: Geh hin im Frieden! 19 Und der HERR sprach zu Mose in Midian: Geh nach Ägypten zurück; denn die Leute sind alle tot, die nach deinem Leben trachteten! 20 Also nahm Mose sein Weib und seine Söh…"
2. Mose 18,2-4 – „2 nahm Jethro, Moses Schwiegervater, die Zippora, das Weib Moses, die er zurückgesandt hatte, 3 und ihre zwei Söhne (der eine hieß Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling in einem fremden Lande geworden; 4 und der andere Elieser; denn der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich von dem Schwert des Pharao errettet)"
Nachdem Gott Moses Einwände beantwortet und Aaron als seinen Sprecher bestimmt hat, beginnt Mose tatsächlich aufzubrechen. Zunächst kehrt er zu seinem Schwiegervater zurück und bittet um Erlaubnis, nach Ägypten zu seinen Brüdern zu gehen und zu sehen, ob sie noch leben. Jethro lässt ihn in Frieden ziehen. Zusätzlich versichert Gott Mose, dass die Männer, die ihm nach dem Leben getrachtet hatten, inzwischen gestorben sind. Das Hindernis, das ihn einst zur Flucht gezwungen hatte, steht seiner Rückkehr damit nicht mehr im Weg.
Mose nimmt seine Frau und seine Söhne mit und macht sich auf den Weg nach Ägypten. Dabei trägt er den Stab Gottes in seiner Hand. Der frühere Hirtenstab wird nun ausdrücklich mit seinem göttlichen Auftrag verbunden. Mose kehrt nicht als Angehöriger des Königshauses zurück und auch nicht als Mann, der mit eigener Gewalt Befreiung schaffen will. Er kommt als Gesandter dessen zurück, der ihn am Horeb berufen hat.
Noch auf dem Weg erinnert Gott ihn an die Zeichen, die er vor dem Pharao tun soll. Gleichzeitig kündigt er an, dass der Pharao Israel nicht freiwillig ziehen lassen wird. In diesem Zusammenhang nennt Gott Israel seinen „erstgeborenen Sohn“. Mose soll dem Pharao ausrichten, dass dieser Sohn freigelassen werden muss, damit er Gott dienen kann. Weigert der König sich, wird das Gericht schließlich seinen eigenen Erstgeborenen treffen. Damit wird bereits vor Moses Ankunft in Ägypten sichtbar, wie ernst der kommende Konflikt werden wird.
Mitten in dieser Reise berichtet 2. Mose 4 von einem kurzen und schwierigen Ereignis. An einem Nachtlager tritt der HERR Mose entgegen und sucht ihn zu töten. Zippora nimmt einen scharfen Stein, beschneidet ihren Sohn und berührt Mose mit der Vorhaut; daraufhin lässt Gott von ihm ab. Der Bericht erklärt nicht jede Einzelheit dieses Vorgangs, doch die Verbindung zur Beschneidung ist eindeutig. Sie war seit Abraham das Zeichen des Bundes, das Gott dessen männlichen Nachkommen gegeben hatte. Dass gerade der zum Führer Israels berufene Mose in diesem Punkt mit einem nicht beschnittenen Sohn unterwegs war, konnte nicht als bedeutungslose Nebensache behandelt werden.
Der Text sagt nicht ausdrücklich, weshalb die Beschneidung zuvor unterblieben war oder welche Gespräche darüber in Moses Familie stattgefunden hatten. Auch Zipporas Worte lassen nicht jede Frage des schwierigen Abschnitts eindeutig beantworten. Sicher ist jedoch die Folge: Nachdem die Beschneidung vollzogen worden ist, lässt Gott von Mose ab. Noch bevor Mose gegenüber Israel und dem Pharao als Gottes Gesandter auftritt, wird damit deutlich, dass seine Berufung ihn nicht von dem Gehorsam ausnimmt, den Gottes Bund voraussetzt.
Aus 2. Mose 18 erfahren wir später, dass Mose Zippora und seine beiden Söhne zeitweise zu ihrem Vater zurückgeschickt hatte. Wann genau dies während der Reise geschah, sagt der Text nicht. Deshalb lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen, ob sie Mose unmittelbar nach dem Vorfall am Nachtlager verließen oder erst später. Der spätere Bericht bestätigt jedoch, dass Mose außer Gersom noch einen zweiten Sohn namens Elieser hatte. Dessen Name erinnert daran, dass Mose Gottes Hilfe erfahren und der HERR ihn vor dem Schwert des Pharaos errettet hatte.
Während Mose sich Ägypten nähert, handelt Gott zugleich auf einer zweiten Linie. Er fordert Aaron auf, seinem Bruder in die Wüste entgegenzugehen. Die beiden treffen sich am Berg Gottes, und Aaron küsst Mose. Mose berichtet ihm alles, was der HERR ihm aufgetragen hat, und zeigt ihm die Zeichen, die er tun soll. Damit wird Gottes Zusage vom Dornbusch erfüllt: Aaron steht Mose nun tatsächlich als Sprecher zur Seite.
Gemeinsam gehen die Brüder zu den Ältesten Israels. Aaron gibt die Worte weiter, die Gott zu Mose gesprochen hat, und Mose tut die Zeichen vor dem Volk. Anders als Mose befürchtet hatte, glauben die Israeliten. Als sie hören, dass der HERR sich ihrer angenommen und ihr Elend gesehen hat, neigen sie sich und beten an. Moses Rückkehr beginnt damit nicht mit Ablehnung, sondern mit Vertrauen und Anbetung. Nun steht jedoch der schwierigste Teil des Auftrags unmittelbar bevor: Mose und Aaron müssen vor den Pharao treten und im Namen des HERRN die Freilassung Israels fordern.
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Der Pharao verschärft Israels Knechtschaft
2. Mose 5,1-23 – „1 Darnach gingen Mose und Aaron hinein und redeten mit dem Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß es mir in der Wüste ein Fest halte! 2 Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dessen Stimme ich hören soll, um Israel ziehen zu lassen? Ich weiß nichts von dem HERRN, ich will auch Israel nicht ziehen lassen! 3 Sie sprachen: Der Hebräer Gott ist uns begegnet; wir wo…"
2. Mose 5,1-23 – „1 Darnach gingen Mose und Aaron hinein und redeten mit dem Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß es mir in der Wüste ein Fest halte! 2 Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dessen Stimme ich hören soll, um Israel ziehen zu lassen? Ich weiß nichts von dem HERRN, ich will auch Israel nicht ziehen lassen! 3 Sie sprachen: Der Hebräer Gott ist uns begegnet; wir wo…"
2. Mose 6,1 – „1 Der HERR sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao tun will! Denn durch eine starke Hand gezwungen wird er sie ziehen lassen, und durch eine starke Hand gezwungen wird er sie aus seinem Lande treiben."
Nachdem Israel Moses Botschaft geglaubt und sich vor Gott niedergebeugt hat, treten Mose und Aaron vor den Pharao. Sie überbringen ihm nicht ihre eigene Forderung, sondern sprechen im Namen des HERRN, des Gottes Israels: Er soll sein Volk ziehen lassen, damit es ihm in der Wüste ein Fest hält. Damit beginnt die offene Auseinandersetzung zwischen Gottes Anspruch auf Israel und der Herrschaft des ägyptischen Königs.
Die Antwort des Pharaos ist scharf. Er fragt, wer der HERR sei, dass er auf seine Stimme hören und Israel ziehen lassen sollte. Er kenne den HERRN nicht und werde Israel nicht freigeben. Seine Worte zeigen, dass der Konflikt nicht nur wirtschaftlicher oder politischer Natur ist. Der König weist ausdrücklich die Autorität des Gottes zurück, in dessen Namen Mose vor ihm steht. Er betrachtet Israel weiterhin als Arbeitskraft, über die er selbst verfügen kann.
Mose und Aaron wiederholen, dass der Gott der Hebräer ihnen begegnet ist, und bitten darum, in die Wüste ziehen zu dürfen, um ihm zu opfern. Der Pharao reagiert jedoch nicht mit Nachfragen, sondern mit dem Vorwurf, die beiden hielten das Volk von seiner Arbeit ab. Für ihn erscheint Gottes Forderung als Störung des ägyptischen Systems. Noch am selben Tag befiehlt er deshalb den Aufsehern, den Israeliten kein Stroh mehr für die Herstellung der Ziegel zu geben.
Bisher war das benötigte Stroh bereitgestellt worden. Nun müssen die Israeliten es selbst sammeln, während die geforderte Menge an Ziegeln unverändert bleibt. Der Pharao begründet diese Verschärfung damit, dass das Volk faul sei und deshalb nach einem Opferfest für seinen Gott verlange. Seine Antwort auf Gottes Ruf zur Freiheit besteht damit in noch größerer Belastung. Das, was Mose als Beginn der Befreiung verkündet hatte, scheint zunächst das genaue Gegenteil hervorzubringen.
Die israelitischen Vorarbeiter geraten dadurch in eine unmögliche Lage. Als sie die verlangte Zahl an Ziegeln nicht erreichen, werden sie geschlagen und zur Verantwortung gezogen. Sie wenden sich an den Pharao und erklären, dass ihnen das notwendige Material fehlt. Doch der König gibt ihnen erneut die Schuld und wiederholt seinen Vorwurf der Faulheit. Die Arbeitsbedingungen werden nicht gelockert. Israel soll weiterhin dieselbe Leistung erbringen, obwohl ihm die Mittel dafür entzogen wurden.
Als die Vorarbeiter den Palast verlassen, treffen sie Mose und Aaron. Ihre Reaktion unterscheidet sich deutlich von der anfänglichen Freude über Moses Rückkehr. Sie werfen den Brüdern vor, sie beim Pharao verhasst gemacht und ihren Unterdrückern gewissermaßen das Schwert in die Hand gegeben zu haben, um sie zu töten. Die Hoffnung auf Befreiung ist innerhalb kürzester Zeit in noch größere Bedrängnis umgeschlagen. Mose erlebt nun genau jene Ablehnung durch sein Volk, vor der er sich bei seiner Berufung gefürchtet hatte.
Mose trägt diese Krise vor Gott. Er fragt, warum der HERR dieses Volk so schwer leiden lasse und warum er ihn überhaupt gesandt habe. Seit seinem Auftreten vor dem Pharao habe dieser Israel nur noch schlechter behandelt, und eine Rettung sei noch nicht sichtbar geworden. Die Bibel beschönigt Moses Reaktion nicht. Der berufene Diener versteht in diesem Augenblick nicht, wie Gottes Verheißung mit dem zusammenpasst, was vor seinen Augen geschieht.
Gott weist Mose jedoch nicht zurück. Er antwortet, dass Mose nun sehen werde, was der HERR dem Pharao tun wird. Unter einer starken Hand werde der König Israel schließlich ziehen lassen und sogar aus seinem Land treiben. Damit beginnt Mose zu lernen, dass Gottes Verheißung nicht dadurch aufgehoben wird, dass der Widerstand zunächst stärker wird. Der erste Gang zum Pharao hat Israel noch nicht befreit – aber der eigentliche Machtkampf hat jetzt begonnen.
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Gott erneuert seinen Auftrag trotz Israels Mutlosigkeit
2. Mose 6,2-13 – „2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR; 3 ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als der allmächtige Gott; aber nach meinem Namen «HERR» habe ich mich ihnen nicht geoffenbart. 4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß ich ihnen das Land Kanaan geben will, das Land ihrer Pilgrimschaft, darin sie Fremdlinge gewesen sind. 5 Und ich habe auch das Seufzen der…"
2. Mose 6,2-13 – „2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR; 3 ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als der allmächtige Gott; aber nach meinem Namen «HERR» habe ich mich ihnen nicht geoffenbart. 4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß ich ihnen das Land Kanaan geben will, das Land ihrer Pilgrimschaft, darin sie Fremdlinge gewesen sind. 5 Und ich habe auch das Seufzen der…"
2. Mose 6,28-30 – „28 Und an demselben Tag redete der HERR mit Mose in Ägypten. 29 Da nun der HERR mit Mose redete und sprach: Ich bin der HERR, rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich mit dir rede; 30 da antwortete Mose vor dem HERRN: Siehe, ich bin von unbeschnittenen Lippen, wie wird mich denn der Pharao hören?"
2. Mose 7,1-7 – „1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein. 2 Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande ziehen lasse. 3 Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland. 4 Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine…"
Nach der Verschärfung der Knechtschaft steht Mose an einem Tiefpunkt seines bisherigen Auftrags. Er war im Namen Gottes zum Pharao gegangen, doch statt Freiheit hatte Israel noch härtere Arbeit erfahren. Die Vorarbeiter machten Mose und Aaron dafür verantwortlich, und Mose selbst hatte Gott gefragt, warum die angekündigte Rettung nicht eingetreten sei. Auf diese Krise antwortet Gott nicht mit einem neuen Plan, sondern indem er Mose erneut auf seine eigene Identität, seinen Bund und seine Verheißung zurückführt.
Gott spricht zu Mose: „Ich bin der HERR.“ Er erinnert daran, dass er Abraham, Isaak und Jakob erschienen ist und seinen Bund mit ihnen aufgerichtet hat. Zugleich hat er das Seufzen der Israeliten unter der ägyptischen Knechtschaft gehört und seines Bundes gedacht. Damit wird Moses Blick erneut von der sichtbaren Macht des Pharaos auf die Treue Gottes gelenkt. Die gegenwärtige Verschlechterung der Lage hat weder Gottes Wissen noch seine Verheißung verändert.
Nun folgt eine Reihe von Zusagen, deren handelndes Subjekt immer wieder Gott selbst ist. Er wird Israel aus der Last der Ägypter herausführen, es aus der Knechtschaft erretten und mit ausgestrecktem Arm und großen Gerichten erlösen. Er wird Israel zu seinem Volk annehmen und ihr Gott sein. Schließlich wird er sie in das Land bringen, das er Abraham, Isaak und Jakob zugesagt hatte. Moses Aufgabe ist real und anspruchsvoll, doch die Befreiung bleibt von Anfang bis Ende Gottes Werk.
Mose gibt diese Worte an die Israeliten weiter. Diesmal reagieren sie jedoch anders als bei seiner ersten Rückkehr nach Ägypten. Sie hören nicht auf ihn – der Text nennt als Grund ihren verzagten Geist und die harte Knechtschaft. Ihre Reaktion wird damit nicht einfach als Unglaube ohne Zusammenhang dargestellt. Die Belastung ist inzwischen so schwer geworden, dass sie Moses Botschaft nicht aufnehmen können. Die Verheißung Gottes bleibt bestehen, obwohl die Menschen, denen sie gilt, im Augenblick kaum noch Kraft haben, ihr zu vertrauen.
Gerade jetzt befiehlt Gott Mose erneut, zum Pharao zu gehen und die Freilassung Israels zu fordern. Mose antwortet wiederum mit einem Einwand: Wenn schon die Kinder Israel nicht auf ihn gehört hätten, wie sollte dann der Pharao auf ihn hören? Er bezeichnet sich dabei erneut als einen Mann mit „unbeschnittenen Lippen“. Die genaue Bedeutung dieser Formulierung wird nicht weiter erklärt, doch sie steht deutlich im Zusammenhang mit Moses Empfinden, zum Reden nicht geeignet zu sein. Die alte Unsicherheit aus seiner Berufung ist damit noch nicht völlig überwunden.
Der Bericht unterbricht an dieser Stelle die Handlung mit einer genealogischen Einordnung. Sie führt über Ruben und Simeon zu Levi und nennt schließlich Amram, Jochebed, Mose und Aaron sowie wichtige Nachkommen Aarons. Diese Angaben wirken zunächst wie eine Pause in der Geschichte, erfüllen aber eine wichtige Funktion: Sie verankern die beiden Männer, die nun vor dem mächtigsten Herrscher Ägyptens auftreten, eindeutig innerhalb des Volkes Israel und insbesondere des Stammes Levi. Es sind genau dieser Mose und dieser Aaron, denen Gott den Auftrag gegeben hat, Israel aus Ägypten herauszuführen.
Als die Erzählung wieder einsetzt, wird Moses Einwand noch einmal aufgenommen. Gott antwortet darauf, indem er die Rollen von Mose und Aaron genauer festlegt. Mose soll vor dem Pharao in einer von Gott verliehenen Autoritätsstellung auftreten, während Aaron als sein Prophet beziehungsweise Sprecher dienen soll. Mose empfängt Gottes Worte, Aaron trägt sie gegenüber dem Pharao vor. Die Lösung für Moses empfundene Schwäche besteht also weiterhin nicht darin, dass Gott seinen Auftrag zurücknimmt, sondern darin, dass er seinen Diener ausstattet und ihm Unterstützung gibt.
Gott kündigt zugleich erneut an, dass der Pharao nicht ohne Widerstand nachgeben wird. Viele Zeichen und Gerichte werden notwendig sein, bevor Ägypten erkennt, dass der HERR gehandelt hat. Mose und Aaron sollen deshalb den Auftrag nicht nach dem unmittelbaren Erfolg ihrer Worte beurteilen. Der verhärtete Widerstand des Königs ist vorausgesehen; die Befreiung wird dennoch kommen.
Am Ende dieses Abschnitts nennt die Bibel ausdrücklich das Alter der beiden Brüder: Mose ist achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig, als sie zum Pharao sprechen. Damit liegen etwa vierzig Jahre in Ägypten und weitere vierzig Jahre in Midian hinter Mose. Erst jetzt beginnt die Aufgabe, mit der sein Name untrennbar verbunden werden wird. Doch bevor die großen Plagen über Ägypten kommen, erhält der Pharao noch einmal ein Zeichen, das zeigen soll, dass Mose und Aaron nicht aus eigener Autorität vor ihm stehen.
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Aarons Stab verschlingt die Stäbe der Zauberer
2. Mose 7,8-13 – „8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: 9 Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden. 10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange. 11 Da be…"
2. Mose 7,8-13 – „8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: 9 Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden. 10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange. 11 Da be…"
2. Mose 4,2-5 – „2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab! 3 Da sprach er: Wirf ihn von dir auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange. Und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus und ergreife sie beim Schwanz! Da streckte er seine Hand aus und hielt sie. Und sie ward zum Stab in seiner Hand. 5 Darum werden sie glauben, …"
2. Timotheus 3,8-9 – „8 Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen zerrütteten Sinnes, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden es nicht mehr viel weiter bringen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war."
Bevor die eigentlichen Plagen beginnen, treten Mose und Aaron erneut vor den Pharao. Gott hat vorausgesagt, dass der König einen Beweis ihrer Sendung verlangen werde. Daraufhin soll Aaron seinen Stab vor dem Pharao niederwerfen. Das Zeichen, das Mose bereits bei seiner Berufung kennengelernt hatte, wird nun im Zentrum der ägyptischen Macht wiederholt. Mose und Aaron müssen den Herrscher nicht mit eigenen Argumenten beeindrucken; Gott selbst bestätigt die Botschaft, die sie überbringen.
Aaron wirft seinen Stab vor dem Pharao und seinen Dienern nieder, und er wird zu einem großen Reptil beziehungsweise einer Schlange. Der König reagiert darauf, indem er seine Weisen und Zauberer rufen lässt. Auch die ägyptischen Magier bringen durch ihre geheimen Künste etwas hervor, das dem Zeichen äußerlich entspricht: Jeder wirft seinen Stab nieder, und auch ihre Stäbe werden zu Schlangen. Der Bibeltext beschreibt die Vorgänge, erklärt an dieser Stelle aber nicht im Einzelnen, durch welche Art von Macht oder Täuschung die ägyptischen Zauberer handelten.
Das Zeichen Gottes wird dadurch jedoch nicht aufgehoben. Aarons Stab verschlingt die Stäbe der ägyptischen Magier. Vor den Augen des Pharaos entsteht damit keine Situation zweier gleichrangiger Mächte. Die ägyptischen Zauberer können das Zeichen scheinbar nachahmen, aber sie können Gottes Zeichen weder überwinden noch verhindern, dass ihre eigenen Stäbe verschlungen werden. Schon vor den Plagen erhält der Pharao damit einen Hinweis darauf, dass die Macht, der er widersteht, seiner eigenen religiösen und politischen Welt nicht untergeordnet ist.
Das Neue Testament nennt später Jannes und Jambres als Männer, die Mose widerstanden. Paulus benutzt ihre Opposition als Beispiel für Menschen, die sich der Wahrheit widersetzen, und erklärt zugleich, dass ihre Torheit schließlich offenbar werden wird. Der Bericht in 2. Mose selbst nennt die Zauberer an dieser Stelle nicht mit Namen. Deshalb dürfen die neutestamentlichen Namen als spätere biblische Ergänzung berücksichtigt werden, ohne darüber hinaus Einzelheiten über ihre Herkunft oder Tätigkeit zu erfinden.
Entscheidend ist die Reaktion des Pharaos. Obwohl er das Zeichen gesehen hat und Aarons Stab die Stäbe seiner Zauberer verschlungen hat, verhärtet sich sein Herz, und er hört nicht auf Mose und Aaron. Damit erfüllt sich, was Gott zuvor angekündigt hatte. Der König reagiert auf göttliche Offenbarung nicht mit Umkehr, sondern mit weiterem Widerstand.
Die Frage nach der Verhärtung des Pharaos wird im weiteren Verlauf noch mehrfach erscheinen. Der biblische Bericht verwendet dabei verschiedene Formulierungen: Manchmal wird beschrieben, dass das Herz des Pharaos hart blieb oder dass er selbst sein Herz verhärtete; an anderen Stellen heißt es, dass Gott sein Herz verhärtete. Diese Aussagen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ihre volle Bedeutung wird erst im Verlauf der wiederholten Begegnungen sichtbar, in denen der Pharao immer wieder Gottes Wort empfängt, Zeichen erlebt, zeitweise nachzugeben scheint und sich erneut widersetzt.
Für Mose bedeutet diese Begegnung zugleich eine Veränderung gegenüber seinem ersten Auftreten vor dem König. Damals hatte die Forderung nach Freiheit unmittelbar zu einer Verschärfung der Knechtschaft geführt, und Mose war erschüttert zu Gott zurückgekehrt. Nun handelt er entsprechend der empfangenen Weisung. Der Pharao hört weiterhin nicht, doch Mose muss den Widerstand nicht mehr als Beweis dafür verstehen, dass Gottes Sendung gescheitert sei.
Das Zeichen mit dem Stab bleibt deshalb eine letzte deutliche Warnung vor dem Beginn der Gerichte. Der Pharao erhält Gelegenheit, Gottes Anspruch ernst zu nehmen, weigert sich jedoch. Nun wird der Konflikt den Bereich eines einzelnen Zeichens verlassen. Der Nil, von dem Ägyptens Leben in besonderer Weise abhängig ist und an dessen Wasser einst der Befehl zum Tod der hebräischen Jungen gebunden war, wird zum Schauplatz der ersten Plage.
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Der Nil wird zu Blut
2. Mose 7,14-25 – „14 Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz des Pharao ist hart; er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. 15 Geh am Morgen hin zum Pharao; siehe, er wird hinaus ans Wasser gehen; tritt ihm entgegen am Gestade des Flusses und nimm den Stab, der zur Schlange geworden, in deine Hand 16 und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen: Laß mein Volk gehen, daß e…"
2. Mose 7,14-25 – „14 Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz des Pharao ist hart; er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. 15 Geh am Morgen hin zum Pharao; siehe, er wird hinaus ans Wasser gehen; tritt ihm entgegen am Gestade des Flusses und nimm den Stab, der zur Schlange geworden, in deine Hand 16 und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen: Laß mein Volk gehen, daß e…"
2. Mose 7,3-5 – „3 Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland. 4 Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde. 5 Und die Ägypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die …"
Nach dem Zeichen mit Aarons Stab bleibt das Herz des Pharaos hart. Er weigert sich weiterhin, Israel ziehen zu lassen. Nun beginnt eine Reihe von Gerichten, durch die Gottes Macht nicht nur dem König, sondern ganz Ägypten sichtbar werden soll. Mose hat bereits erfahren, dass der Widerstand des Pharaos vorausgesehen ist. Jetzt muss er den angekündigten Auftrag Schritt für Schritt ausführen, auch wenn der König auf die ersten Warnungen nicht hört.
Gott weist Mose an, am Morgen zum Pharao zu gehen, wenn dieser zum Wasser hinausgeht. Mose soll am Ufer des Nil auf ihn warten und den Stab mitnehmen, der zuvor zur Schlange geworden war. Dort soll er erneut erklären, wer ihn gesandt hat: der HERR, der Gott der Hebräer. Die Forderung bleibt unverändert – der Pharao soll Gottes Volk ziehen lassen, damit es ihm in der Wüste dient. Der Beginn der Plagen verändert also nicht Gottes ursprüngliche Botschaft; die Gerichte folgen darauf, dass der König diese Botschaft beharrlich zurückweist.
Mose kündigt dem Pharao an, wodurch er erkennen wird, dass der HERR handelt. Mit dem Stab soll das Wasser des Nil geschlagen werden, und es wird zu Blut werden. Die Fische im Strom werden sterben, der Nil wird stinken, und die Ägypter werden das Wasser nicht mehr trinken können. Gott beschränkt das Zeichen zudem nicht auf einen kleinen Abschnitt des Flusses. Aaron soll seine Hand über die Gewässer Ägyptens ausstrecken, sodass auch Flüsse, Kanäle, Teiche und Wasservorräte betroffen werden.
Mose und Aaron tun genau das, was Gott ihnen geboten hat. Vor den Augen des Pharaos und seiner Diener wird das Wasser des Nil geschlagen und verwandelt sich in Blut. Die Fische sterben, der Strom beginnt zu stinken, und sein Wasser kann nicht mehr getrunken werden. Der Bericht betont mehrfach die umfassenden Folgen. Was für Ägypten gewöhnlich Wasser bereitstellte, wird nun zum sichtbaren Schauplatz des göttlichen Gerichts.
Auch die ägyptischen Zauberer tun mit ihren geheimen Künsten etwas Vergleichbares. Wie schon beim Zeichen mit den Stäben gelingt ihnen damit jedoch keine Lösung für die Not. Sie machen das Gericht lediglich nach, anstatt es aufzuheben. Der entscheidende Gegensatz besteht deshalb nicht darin, wer einen beeindruckenden Vorgang hervorbringen kann, sondern wer über die Situation tatsächlich herrscht. Der Pharao erhält wiederum keinen Grund zu glauben, er könne Gottes Handeln durch seine eigenen Männer überwinden.
Trotzdem verhärtet sich sein Herz. Er hört nicht auf Mose und Aaron, kehrt in seinen Palast zurück und nimmt auch dieses Ereignis nicht zu Herzen. Die Ägypter dagegen müssen rings um den Nil nach trinkbarem Wasser graben. Damit betrifft die Auseinandersetzung zwischen Gott und dem Pharao inzwischen unmittelbar das tägliche Leben des Landes. Die Weigerung des Königs hat Folgen, die weit über seine eigene Person hinausreichen.
Sieben Tage vergehen, nachdem der HERR den Nil geschlagen hat. Der Text berichtet nicht davon, dass der Pharao während dieser Zeit umkehrt oder Israel freigibt. Das erste Gericht hat seine Macht nicht gebrochen. Gerade darin beginnt sich ein Muster zu entwickeln, das die kommenden Begegnungen prägen wird: Gott spricht, Mose übermittelt die Botschaft, ein Gericht folgt, und der Pharao weigert sich dennoch, sich dauerhaft unter Gottes Wort zu stellen.
Für Mose ist dies zugleich der Anfang eines Dienstes, in dem Gehorsam wichtiger wird als sichtbarer unmittelbarer Erfolg. Er kann weder das Herz des Pharaos verändern noch aus eigener Kraft die Befreiung herbeiführen. Seine Aufgabe besteht darin, Gottes Wort weiterzugeben und entsprechend seiner Weisung zu handeln. Weil der König nach der ersten Plage nicht nachgibt, folgt eine weitere Warnung – und diesmal werden Frösche das ganze Land Ägypten erfüllen.
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Frösche erfüllen das Land
2. Mose 7,26-8 – „8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: 9 Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden. 10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange. 11 Da be…"
2. Mose 7,26-8 – „8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: 9 Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden. 10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange. 11 Da be…"
Psalmen 105,30 – „30 ihr Land wimmelte von Fröschen bis in die Gemächer ihrer Könige."
Nachdem der Nil zu Blut geworden ist, bleibt der Pharao bei seiner Weigerung. Deshalb sendet Gott Mose erneut mit derselben Forderung zu ihm: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“ Noch immer erhält der König die Möglichkeit, auf Gottes Wort zu reagieren, bevor das nächste Gericht einsetzt. Mose soll ihm zugleich deutlich ankündigen, was geschieht, falls er sich weiterhin weigert. Die Plagen brechen nicht ohne Warnung über Ägypten herein; der Pharao weiß, weshalb sie kommen und wie sie beendet werden könnten.
Mose kündigt an, dass der Nil von Fröschen wimmeln wird. Sie werden nicht am Ufer bleiben, sondern in die Häuser eindringen, in die Schlafräume und auf die Betten, in die Häuser der Diener, zu den Menschen selbst und sogar in Backöfen und Backtröge. Das Bild beschreibt eine umfassende Störung des täglichen Lebens. Aus dem Wasser, das bereits durch die erste Plage getroffen worden war, kommt nun eine Masse von Tieren hervor, der sich niemand im betroffenen Land entziehen kann.
Auf Gottes Befehl streckt Aaron seinen Stab über die Gewässer Ägyptens aus. Die Frösche kommen herauf und bedecken das Land. Psalm 105 erinnert später an dieses Ereignis und hebt hervor, dass die Frösche sogar in die Gemächer der Könige eindrangen. Damit erreicht das Gericht auch den Bereich, in dem der Pharao seine Macht und Abgeschiedenheit besitzen mochte. Seine königliche Stellung schützt ihn nicht vor dem Wort des Gottes, dessen Autorität er zuvor zurückgewiesen hatte.
Auch diesmal gelingt den ägyptischen Zauberern eine Nachahmung. Durch ihre Künste bringen auch sie Frösche über das Land. Doch wie bei der ersten Plage können sie das eigentliche Problem nicht beseitigen. Wenn das Land bereits voller Frösche ist, besteht Hilfe nicht darin, weitere hervorzubringen. Der Bericht richtet die Aufmerksamkeit dadurch zunehmend auf die Grenze ihrer Möglichkeiten. Sie können etwas nachahmen, aber sie können das von Gott gesandte Gericht nicht zurücknehmen.
Zum ersten Mal verändert sich nun die Reaktion des Pharaos deutlich. Er lässt Mose und Aaron rufen und bittet sie, den HERRN anzuflehen, die Frösche von ihm und seinem Volk zu entfernen. Im Gegenzug verspricht er, Israel ziehen zu lassen, damit es dem HERRN opfern kann. Der König, der gefragt hatte, wer der HERR sei, wendet sich nun mittelbar an eben diesen Gott und erwartet von Mose Fürbitte.
Mose lässt dem Pharao sogar bestimmen, wann er für ihn, seine Diener und sein Volk bitten soll. Der König antwortet: „Morgen.“ Mose erklärt daraufhin, dass es nach diesem Wort geschehen werde, damit der Pharao erkennt, dass niemand dem HERRN, ihrem Gott, gleich ist. Damit wird nicht nur das Auftreten der Plage, sondern auch ihr Ende zu einem Zeichen göttlicher Herrschaft. Der Zeitpunkt ihrer Beendigung soll nicht dem Zufall zugeschrieben werden können.
Nachdem Mose und Aaron den Pharao verlassen haben, schreit Mose zum HERRN wegen der Frösche. Hier erscheint erstmals innerhalb der Plagen ausdrücklich Moses Fürbitte für den ägyptischen König und sein Land. Gott handelt nach Moses Bitte: Die Frösche sterben in den Häusern, Höfen und Feldern. Sie werden zu großen Haufen gesammelt, sodass das Land stinkt. Das Ende der Plage ist damit ebenso sichtbar wie ihr Beginn.
Doch sobald der Pharao merkt, dass Erleichterung eingetreten ist, verhärtet er sein Herz und hört nicht auf Mose und Aaron. Sein Versprechen hält nur so lange, wie die Not unmittelbar auf ihm lastet. Nachdem das Gericht nachlässt, kehrt auch sein Widerstand zurück. Damit tritt ein gefährliches Muster hervor: Bedrängnis bringt ihn dazu, Gottes Diener um Hilfe zu bitten, aber die erfahrene Erleichterung führt nicht zu bleibendem Gehorsam.
Für Mose entsteht währenddessen eine neue Erfahrung in seinem Dienst. Er steht nicht nur vor dem Pharao und kündigt Gottes Gericht an, sondern tritt anschließend auch bittend vor Gott. Derjenige, der einst in Ägypten selbst mit Gewalt eingegriffen hatte, handelt nun durch das Wort Gottes und durch Fürbitte. Doch weil der Pharao seine Zusage bricht, folgt das nächste Gericht – diesmal ohne eine zuvor berichtete neue Verhandlung mit dem König.
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Die Zauberer erkennen Gottes Hand
2. Mose 8,12-15 – „12 Also gingen Mose und Aaron vom Pharao; und Mose schrie zum HERRN der Frösche wegen, die er dem Pharao auferlegt hatte. 13 Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte. Die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und auf dem Felde. 14 Und sie häuften dieselben zusammen, hier einen Haufen und dort einen Haufen; und das Land stank davon. 15 Da aber der Pharao sah, daß er Luft gekriegt hatte, verh…"
2. Mose 8,12-15 – „12 Also gingen Mose und Aaron vom Pharao; und Mose schrie zum HERRN der Frösche wegen, die er dem Pharao auferlegt hatte. 13 Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte. Die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und auf dem Felde. 14 Und sie häuften dieselben zusammen, hier einen Haufen und dort einen Haufen; und das Land stank davon. 15 Da aber der Pharao sah, daß er Luft gekriegt hatte, verh…"
Psalmen 105,31 – „31 Er sprach; und es kamen Fliegenschwärme, Mücken in alle ihre Grenzen."
Nachdem der Pharao sein Versprechen gebrochen und sein Herz erneut verhärtet hat, folgt die nächste Plage ohne eine weitere zuvor berichtete Warnung. Gott befiehlt Mose, Aaron anzuweisen, seinen Stab auszustrecken und den Staub der Erde zu schlagen. Was bisher unter den Füßen der Menschen lag und selbstverständlich erschien, wird nun zum Ausgangspunkt eines neuen Gerichts. In ganz Ägypten entstehen daraus kleine stechende Insekten, die Menschen und Tiere befallen.
Aaron handelt entsprechend dem Wort Gottes. Als er mit seinem Stab den Staub schlägt, kommen die Insekten über Menschen und Vieh. Der Bericht betont die umfassende Ausdehnung: Der Staub des Landes wird in ganz Ägypten zu dieser Plage. Psalm 105 erinnert später ebenfalls daran und verbindet sie ausdrücklich mit Gottes Befehl. Damit bleibt auch dieses Ereignis Teil der biblischen Erinnerung an Gottes Eingreifen zur Befreiung Israels.
Wie bei den vorherigen Zeichen versuchen die ägyptischen Zauberer erneut, dasselbe mit ihren geheimen Künsten hervorzubringen. Diesmal gelingt es ihnen jedoch nicht. Sie können die Plage weder nachahmen noch beseitigen. Damit wird eine Grenze sichtbar, die zuvor noch nicht so offen hervorgetreten war. Die Männer, auf deren Fähigkeiten der Pharao sich verlassen konnte, müssen eingestehen, dass sie diesem Geschehen nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen haben.
Ihre Reaktion ist bemerkenswert: Sie sagen zum Pharao, dies sei „Gottes Finger“. Der Ausdruck bezeichnet hier Gottes wirksame Macht. Die Zauberer erkennen damit wenigstens an, dass hinter dem Geschehen eine Macht steht, die ihre eigenen Möglichkeiten übersteigt. Später wird die Bibel denselben Ausdruck in einem anderen entscheidenden Zusammenhang verwenden, wenn die Gesetzestafeln als von Gottes Finger beschrieben werden. An dieser Stelle liegt der Schwerpunkt jedoch darauf, dass selbst die ägyptischen Magier die Grenze ihrer Kunst anerkennen müssen.
Der Pharao lässt sich auch dadurch nicht umstimmen. Obwohl nun sogar seine eigenen Fachleute erklären, dass Gottes Hand am Werk ist, bleibt sein Herz hart. Er hört nicht auf Mose und Aaron, genauso wie Gott es vorausgesagt hatte. Damit wird sein Widerstand zunehmend schwerer zu erklären als bloße Unkenntnis. Er hat Zeichen gesehen, Gerichte erlebt, Fürbitte erfahren und nun sogar das Eingeständnis seiner eigenen Zauberer gehört.
Für Mose verändert sich die Situation dadurch ebenfalls. Der Mann, der bei seiner Berufung noch fragte, wie irgendjemand ihm glauben solle, steht nun vor einem Gegner, dessen eigene Berater Gottes Macht anerkennen müssen. Moses Auftrag gewinnt jedoch nicht deshalb an Gewicht, weil die Zauberer ihm persönlich Recht geben. Entscheidend bleibt, dass das Wort, das er im Auftrag Gottes spricht, sich erfüllt.
Die ersten drei Plagen haben damit eine Entwicklung sichtbar gemacht. Die ägyptischen Zauberer konnten zunächst Zeichen nachahmen, doch ihre Fähigkeiten verhinderten weder Gottes Gerichte noch deren Folgen. Nun scheitern sie sogar an der Nachahmung selbst. Schritt für Schritt wird deutlich, dass der Konflikt nicht zwischen gleich starken Mächten ausgetragen wird.
Trotzdem gibt der Pharao nicht nach. Die nächste Plage wird deshalb eine neue Unterscheidung offenbaren: Gott wird nicht nur Gericht über Ägypten bringen, sondern ausdrücklich zeigen, dass er zwischen dem Land der Ägypter und dem Gebiet unterscheidet, in dem sein Volk lebt. Mose muss erneut früh am Morgen vor den König treten und Gottes unveränderte Forderung aussprechen: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“
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Gott scheidet zwischen Ägypten und seinem Volk
2. Mose 8,16-28 – „16 Da sprach der HERR zu Mose: Sage zu Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlage den Staub auf der Erde, daß er in ganz Ägyptenland zu Mücken werde. 17 Sie taten also. Und Aaron streckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde, und er wurde zu Mücken in ganz Ägyptenland. 18 Die Zauberer versuchten mit ihrem Beschwören auch Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es …"
2. Mose 8,16-28 – „16 Da sprach der HERR zu Mose: Sage zu Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlage den Staub auf der Erde, daß er in ganz Ägyptenland zu Mücken werde. 17 Sie taten also. Und Aaron streckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde, und er wurde zu Mücken in ganz Ägyptenland. 18 Die Zauberer versuchten mit ihrem Beschwören auch Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es …"
Psalmen 78,45 – „45 da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;"
Psalmen 105,31 – „31 Er sprach; und es kamen Fliegenschwärme, Mücken in alle ihre Grenzen."
Nach dem Eingeständnis der Zauberer, dass Gottes Hand am Werk ist, bleibt der Pharao dennoch unnachgiebig. Deshalb sendet Gott Mose erneut zu ihm. Früh am Morgen soll Mose dem König begegnen, wenn dieser zum Wasser hinausgeht, und wieder dieselbe Forderung aussprechen: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“ Der Kern des Konflikts verändert sich nicht. Gott beansprucht Israel als sein Volk, während der Pharao weiterhin an seiner Herrschaft über die Israeliten festhält.
Mose kündigt an, dass bei weiterer Weigerung Schwärme von Insekten über den Pharao, seine Diener und sein Volk kommen werden. Die Häuser der Ägypter und sogar der Boden sollen davon erfüllt sein. Psalm 78 und Psalm 105 erinnern später ebenfalls an diese Plage und ordnen sie ausdrücklich unter die Gerichte ein, durch die Gott Ägypten traf. Was genau für eine Insektenart mit dem verwendeten Ausdruck gemeint ist, lässt sich nicht mit völliger Sicherheit bestimmen; entscheidend ist die verheerende Wirkung, die der Bericht beschreibt.
Nun fügt Gott jedoch etwas Neues hinzu. Das Land Gosen, in dem Israel lebt, soll von dieser Plage verschont bleiben. Gott erklärt selbst den Zweck dieser Unterscheidung: Der Pharao soll erkennen, dass der HERR mitten im Land handelt. Die Befreiung Israels geschieht damit nicht durch ein blindes Naturereignis, das Ägypter und Israeliten gleichermaßen trifft. Gott setzt eine erkennbare Grenze zwischen seinem Volk und Ägypten.
Am folgenden Tag geschieht es entsprechend der Ankündigung. Dichte Schwärme dringen in den Palast des Pharaos und in die Häuser seiner Diener ein; das ganze Land wird dadurch verwüstet. Wieder trifft das Gericht nicht nur einzelne Menschen, sondern die Ordnung des Landes selbst. Der Pharao kann inzwischen weder behaupten, die Ereignisse seien zufällig, noch übersehen, dass Mose sie zuvor im Namen Gottes angekündigt hat.
Daraufhin ruft der Pharao Mose und Aaron zu sich. Er bietet nun erstmals einen scheinbaren Kompromiss an: Israel dürfe seinem Gott opfern, solle dafür aber im Land bleiben. Damit gesteht der König ein Stück weit zu, dass Israel Gottesdienst halten darf, ohne jedoch Gottes eigentliche Forderung zu erfüllen. Gott hatte nicht verlangt, dass Israel innerhalb der ägyptischen Knechtschaft ein religiöses Zugeständnis erhält, sondern dass sein Volk hinausziehen darf.
Mose lehnt diesen Vorschlag ab. Er erklärt, dass Israels Opfer für die Ägypter anstößig wären und deshalb nicht mitten im Land stattfinden könnten. Israel müsse den von Gott geforderten Weg in die Wüste gehen und dort opfern, wie der HERR es geboten habe. Mose verhandelt damit nicht über den Inhalt des göttlichen Auftrags. Er kann dem Pharao keine Lösung anbieten, die äußerlich nach Entgegenkommen aussieht, aber Gottes Wort verändert.
Der Pharao macht daraufhin ein zweites Zugeständnis. Er will Israel in die Wüste ziehen lassen, verlangt jedoch, dass es nicht weit fortgeht. Zugleich bittet er Mose erneut: „Bittet für mich!“ Wieder wird der Mann, der anfangs gefragt hatte, wer der HERR sei, durch die Not dazu gebracht, Moses Fürbitte zu suchen. Seine Haltung gegenüber Gott hat sich dennoch noch nicht grundlegend verändert.
Mose verspricht, den HERRN zu bitten, damit die Schwärme am folgenden Tag verschwinden. Zugleich warnt er den Pharao ausdrücklich davor, erneut betrügerisch zu handeln und Israel doch nicht ziehen zu lassen. Mose hat inzwischen erlebt, wie schnell der König seine Zusagen zurücknimmt, sobald die unmittelbare Not endet. Seine Fürbitte wird deshalb mit einer klaren Aufforderung zu wahrhaftigem Handeln verbunden.
Mose verlässt den Pharao und bittet den HERRN. Gott erhört ihn und entfernt die Schwärme vollständig; nicht einer bleibt zurück. Doch sobald die Erleichterung eingetreten ist, verhärtet der Pharao sein Herz wieder und lässt Israel nicht ziehen. Die deutlich sichtbare Unterscheidung zwischen Ägypten und Gosen, die Verwüstung seines Landes und die erneute Erhörung von Moses Gebet bringen ihn nicht zu bleibender Umkehr. Deshalb wird das nächste Gericht einen weiteren Bereich treffen, auf den Ägypten angewiesen ist: sein Vieh.
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Das Vieh Ägyptens wird geschlagen
2. Mose 9,1-7 – „1 Da sprach der HERR zu Mose: Gehe hinein zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 2 Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen und sie weiter aufhältst, 3 siehe, so wird die Hand des HERRN kommen über dein Vieh auf dem Felde, über Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit einer sehr schweren Viehseuche. 4 Und der HER…"
2. Mose 9,1-7 – „1 Da sprach der HERR zu Mose: Gehe hinein zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 2 Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen und sie weiter aufhältst, 3 siehe, so wird die Hand des HERRN kommen über dein Vieh auf dem Felde, über Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit einer sehr schweren Viehseuche. 4 Und der HER…"
Psalmen 78,48 – „48 und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;"
Nachdem der Pharao erneut sein Versprechen gebrochen hat, sendet Gott Mose wieder zu ihm. Mose soll vor den König treten und im Namen des HERRN, des Gottes der Hebräer, dieselbe Forderung aussprechen, die seit Beginn seines Auftrags unverändert geblieben ist: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“ Die wiederholten Gerichte haben Gottes Anspruch nicht verändert. Noch immer könnte der Pharao der Aufforderung gehorchen; doch für den Fall weiterer Weigerung kündigt Mose nun ein Gericht über den Viehbestand Ägyptens an.
Die kommende Plage soll Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe auf dem Feld treffen. Damit wird ein weiterer bedeutender Teil des ägyptischen Lebens erfasst. Tiere waren für Transport, Landwirtschaft und Versorgung von großer Bedeutung. Die Auseinandersetzung betrifft deshalb längst nicht mehr nur den Palast oder einzelne unangenehme Erscheinungen. Der fortgesetzte Widerstand des Pharaos zieht immer schwerere Folgen für das Land nach sich.
Erneut kündigt Gott ausdrücklich eine Unterscheidung zwischen Ägypten und Israel an. Vom Vieh der Israeliten soll nichts sterben. Wie bereits bei der vorherigen Plage macht diese Trennung sichtbar, dass die Ereignisse nicht wahllos über die gesamte Region kommen. Gott kann mitten im Gericht bewahren und dadurch kenntlich machen, dass er selbst handelt. Israel wird nicht deshalb verschont, weil sein Vieh von Natur aus besser geschützt wäre, sondern weil Gott eine Grenze setzt.
Gott bestimmt sogar den Zeitpunkt: Am folgenden Tag soll das angekündigte Gericht eintreten. Damit erhält der Pharao erneut eine überprüfbare Ankündigung. Das Ereignis wird nicht erst nachträglich als göttliches Handeln gedeutet; Mose sagt vorher, was geschehen und wer davon verschont bleiben wird. Als der festgesetzte Tag kommt, geschieht es entsprechend dem Wort des HERRN.
Der Bericht sagt, dass das Vieh der Ägypter schwer getroffen wird, während vom Vieh Israels kein einziges Tier stirbt. Psalm 78 erinnert später ebenfalls daran, dass Gott die Herden Ägyptens dem Gericht preisgab. Die Formulierung, dass „alles Vieh der Ägypter“ starb, darf dabei nicht so verstanden werden, als habe danach in ganz Ägypten überhaupt kein einziges Tier mehr existiert. Bereits die folgenden Plagen sprechen wieder von ägyptischem Vieh, das sich auf dem Feld befindet. Der Zusammenhang zeigt daher, dass sich die umfassende Aussage auf den von dieser Seuche betroffenen Bestand beziehungsweise den beschriebenen Bereich bezieht, nicht auf die absolute Ausrottung jedes Tieres im Land.
Der Pharao lässt sogar nachprüfen, was im Gebiet Israels geschehen ist. Dabei stellt sich heraus, dass vom Vieh der Israeliten tatsächlich kein einziges Tier gestorben ist. Der König besitzt damit nicht nur Moses vorherige Ankündigung, sondern auch eine nachträgliche Bestätigung der angekündigten Unterscheidung. Die Grenze zwischen Ägypten und Israel ist für ihn feststellbar.
Dennoch bleibt das Herz des Pharaos unbeugsam, und er lässt das Volk nicht ziehen. Diese Reaktion zeigt, wie weit sein Widerstand inzwischen reicht. Es fehlt ihm nicht mehr an Zeichen, Informationen oder Gelegenheiten zur Umkehr. Selbst nachdem er prüfen lässt, ob Moses Ankündigung eingetroffen ist, führt das Ergebnis nicht zum Gehorsam.
Für Mose bedeutet diese Entwicklung, dass er Gottes Wort weiterhin aussprechen muss, ohne die Reaktion des Königs kontrollieren zu können. Seine Aufgabe ist nicht, den Pharao durch menschliche Überredung zu bezwingen, sondern treu zu übermitteln, was Gott ihm aufträgt. Mit jeder erfüllten Ankündigung wird deutlicher, dass Moses Autorität nicht aus ihm selbst stammt. Weil der Pharao auch nach diesem schweren Verlust nicht nachgibt, folgt nun ein Gericht, das nicht nur Besitz und Umgebung betrifft, sondern die Körper von Menschen und Tieren selbst.
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Geschwüre brechen über Ägypten aus
2. Mose 9,8-12 – „8 Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure Hände voll Ofenruß, und Mose sprenge ihn vor dem Pharao gen Himmel, 9 daß er über ganz Ägyptenland stäube und zu Geschwüren werde, die als Blattern aufbrechen an Menschen und Vieh in ganz Ägyptenland. 10 Da nahmen sie Ofenruß und standen vor dem Pharao, und Mose sprengte ihn gen Himmel. Da wurden Geschwüre daraus, die als Blattern aufbrachen an …"
2. Mose 9,8-12 – „8 Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure Hände voll Ofenruß, und Mose sprenge ihn vor dem Pharao gen Himmel, 9 daß er über ganz Ägyptenland stäube und zu Geschwüren werde, die als Blattern aufbrechen an Menschen und Vieh in ganz Ägyptenland. 10 Da nahmen sie Ofenruß und standen vor dem Pharao, und Mose sprengte ihn gen Himmel. Da wurden Geschwüre daraus, die als Blattern aufbrachen an …"
2. Mose 7,3-4 – „3 Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland. 4 Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde."
Nach der schweren Seuche unter dem Vieh lässt der Pharao Israel weiterhin nicht ziehen. Nun folgt ein Gericht, bei dem der Bericht keine neue Warnung an den König erwähnt. Gott weist Mose und Aaron an, beide Hände voll Ofenruß zu nehmen. Mose soll ihn vor den Augen des Pharaos zum Himmel werfen. Aus dem feinen Staub sollen in ganz Ägypten Geschwüre entstehen, die an Menschen und Tieren aufbrechen.
Mose handelt genau nach dieser Anweisung. Er und Aaron nehmen Ruß aus einem Ofen und treten vor den Pharao. Mose wirft ihn zum Himmel, und daraus entstehen schmerzhafte Geschwüre. Damit erreicht das Gericht nun unmittelbar den Körper der Menschen. Was zuvor Wasser, Umgebung und Vieh betroffen hatte, trifft jetzt die Ägypter selbst körperlich.
Besonders auffällig ist, was der Bericht über die Zauberer sagt. Jene Männer, die anfangs versucht hatten, Gottes Zeichen nachzuahmen, können nun nicht einmal mehr vor Mose stehen, weil auch sie von den Geschwüren betroffen sind. Bereits bei der dritten Plage hatten sie eingestehen müssen, dass „Gottes Finger“ am Werk sei. Jetzt werden sie selbst von dem Gericht getroffen, dem sie nichts entgegenzusetzen haben.
Dadurch verändert sich auch die Stellung Moses vor dem ägyptischen Hof. Zu Beginn seiner Rückkehr hatte er gezögert, weil er sich zum Reden ungeeignet fühlte und befürchtete, man werde ihm nicht glauben. Nun steht er wiederholt vor dem mächtigsten Mann Ägyptens, während selbst die königlichen Zauberer seinem Auftreten nichts mehr entgegenzusetzen vermögen. Doch der Bericht führt diesen Wandel nicht auf eine plötzlich entdeckte Stärke Moses zurück. Seine Autorität entsteht daraus, dass Gottes Wort durch ihn gesprochen und erfüllt wird.
Bei dieser Plage verwendet der Text erstmals innerhalb der eigentlichen Plagen ausdrücklich die Formulierung, dass der HERR das Herz des Pharaos verhärtete. Zuvor hatte der Bericht wiederholt davon gesprochen, dass das Herz des Königs hart blieb oder dass der Pharao selbst sein Herz verhärtete. Diese Entwicklung ist wichtig. Gottes Handeln darf nicht so verstanden werden, als habe er einen ursprünglich willigen Menschen willkürlich zum Ungehorsam gezwungen. Der Pharao hat Gottes Wort wiederholt gehört, seine Macht erlebt, Zusagen gegeben und sie anschließend gebrochen.
Schon vor Moses erstem Auftreten hatte Gott angekündigt, dass der Widerstand des Pharaos nicht schnell enden werde. In der fortschreitenden Geschichte zeigt sich nun, wie ein beharrlich zurückgewiesenes Wort Gottes zu einer immer festeren Verhärtung führt. Die Bibel hält dabei sowohl Gottes souveränes Handeln als auch die Verantwortung des Pharaos fest. Sie löst die Spannung nicht dadurch, dass eine dieser beiden Seiten geleugnet wird.
Auch nach den Geschwüren hört der Pharao nicht auf Mose und Aaron. Die wachsende Schwere der Gerichte hat seinen Widerstand nicht gebrochen. Zeichen, Warnungen, zeitweilige Erleichterung und selbst persönliche körperliche Not haben bisher keine bleibende Umkehr hervorgebracht. Damit wird zugleich sichtbar, dass äußere Bedrängnis allein kein verändertes Herz schaffen kann.
Für Mose geht der Auftrag deshalb weiter. Die kommenden Gerichte werden noch deutlicher zeigen, dass der Pharao nicht nur unter einer Macht leidet, die er nicht beherrschen kann, sondern dass er trotz immer klarerer Erkenntnis an seinem Widerstand festhält. Vor dem nächsten Gericht lässt Gott Mose erneut früh am Morgen vor den König treten – diesmal mit einer besonders ausführlichen Botschaft darüber, weshalb diese Gerichte über Ägypten kommen.
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Hagel fällt über Ägypten
2. Mose 9,13-35 – „13 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dich am Morgen früh auf und tritt vor den Pharao und sprich zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 14 Sonst will ich diesmal alle meine Plagen gegen dein Herz richten und gegen deine Knechte und gegen dein Volk, damit du erfahrest, daß auf der ganzen Erde nicht meinesgleichen ist. 15 Denn ich hätte meine Hand …"
2. Mose 9,13-35 – „13 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dich am Morgen früh auf und tritt vor den Pharao und sprich zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk gehen, daß es mir diene! 14 Sonst will ich diesmal alle meine Plagen gegen dein Herz richten und gegen deine Knechte und gegen dein Volk, damit du erfahrest, daß auf der ganzen Erde nicht meinesgleichen ist. 15 Denn ich hätte meine Hand …"
Psalmen 78,47-48 – „47 da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen 48 und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;"
Psalmen 105,32-33 – „32 Er gab ihnen Hagel statt Regen, Feuerflammen auf ihr Land; 33 und er schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach die Bäume in ihrem Land."
Nach den Geschwüren erhält Mose erneut den Auftrag, früh am Morgen vor den Pharao zu treten. Die Botschaft beginnt wieder mit der unveränderten Forderung Gottes: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“ Doch diesmal erklärt Gott ausführlicher, was durch die zunehmenden Gerichte sichtbar werden soll. Der Pharao soll erkennen, dass niemand Gott gleich ist und dass seine Macht sich über die ganze Erde erstreckt. Die Plagen sind damit nicht bloß einzelne Katastrophen, sondern stehen innerhalb des offenen Widerstands eines Herrschers gegen Gottes Anspruch.
Gott macht zugleich deutlich, dass der Pharao längst härter hätte getroffen werden können. Er hätte ihn und sein Volk bereits vernichten können. Dass der König noch steht, bedeutet deshalb nicht, dass er Gottes Macht erfolgreich widerstanden hätte. Vielmehr bleibt ihm weiterhin Gelegenheit, Gottes Handeln zu erkennen, während Gottes Name und Macht sichtbar werden. Der Pharao benutzt seine verbleibende Stellung jedoch weiterhin dazu, sich gegen Israel zu erheben und dessen Freilassung zu verweigern.
Mose kündigt nun einen außergewöhnlich schweren Hagel an. Seit Ägypten als Volk bestehe, habe es dort nichts Vergleichbares gegeben. Doch mit der Ankündigung verbindet Gott eine konkrete Möglichkeit zur Bewahrung: Der Pharao soll Menschen und Vieh vom Feld in Sicherheit bringen. Alles, was draußen bleibt, wird vom Hagel getroffen werden. Damit enthält selbst die Gerichtsbotschaft eine Warnung, auf die Menschen reagieren können.
Tatsächlich nehmen einige Diener des Pharaos Moses Worte ernst. Wer unter ihnen das Wort des HERRN fürchtet, bringt seine Knechte und sein Vieh in die Häuser. Andere beachten die Warnung nicht und lassen ihre Leute und Tiere auf dem Feld. Diese Unterscheidung ist bedeutsam. Innerhalb Ägyptens gibt es inzwischen Menschen, die Moses Botschaft nicht einfach verwerfen, sondern ihr Verhalten danach ausrichten. Gottes Wort fordert damit nicht nur den Pharao heraus, sondern erreicht auch Menschen in seinem eigenen Umfeld.
Auf Gottes Befehl streckt Mose seinen Stab zum Himmel aus. Daraufhin kommen Donner und Hagel, begleitet von Feuer, das zur Erde fährt. Der Hagel ist so schwer, dass Menschen und Tiere auf dem Feld getroffen werden, Pflanzen zerschlagen und Bäume beschädigt werden. Psalm 78 und Psalm 105 erinnern später ausdrücklich an dieses Gericht. Was Mose zuvor angekündigt hatte, tritt sichtbar und mit großer Zerstörungskraft ein.
Wieder setzt Gott zugleich eine Grenze. Im Land Gosen, wo die Israeliten leben, fällt kein Hagel. Wie bereits bei früheren Plagen macht diese Bewahrung deutlich, dass das Gericht nicht unkontrolliert über das Land zieht. Der Gott, in dessen Namen Mose spricht, kann treffen und verschonen. Der Pharao sieht damit erneut, dass sich das Geschehen genau entlang der angekündigten göttlichen Unterscheidung vollzieht.
Unter dem Eindruck des schweren Unwetters lässt der Pharao Mose und Aaron rufen. Zum ersten Mal spricht er ein ausdrückliches Schuldbekenntnis aus: Er habe diesmal gesündigt; der HERR sei gerecht, er selbst und sein Volk aber im Unrecht. Er bittet Mose, zum HERRN zu flehen, damit Donner und Hagel aufhören, und verspricht erneut, Israel ziehen zu lassen. Seine Worte gehen weiter als seine bisherigen Zugeständnisse, doch Mose erkennt bereits, dass eine ausgesprochene Einsicht noch nicht dasselbe ist wie bleibende Gottesfurcht.
Mose antwortet, dass er außerhalb der Stadt seine Hände zum HERRN ausbreiten werde. Donner und Hagel sollen aufhören, damit der Pharao erkennt, dass die Erde dem HERRN gehört. Zugleich sagt Mose offen, dass er weiß, dass der König und seine Diener den HERRN noch nicht wirklich fürchten. Dennoch tritt er erneut für Ägypten ein. Er verlässt die Stadt, breitet seine Hände vor Gott aus, und das Unwetter endet.
Der Bericht fügt hinzu, dass Flachs und Gerste durch den Hagel zerstört worden waren, während Weizen und Spelt noch nicht so weit entwickelt waren und deshalb verschont blieben. Das Gericht war schwer, aber auch hier bedeutete es noch nicht die vollständige Vernichtung aller Lebensgrundlagen. Dem Pharao bleibt erneut Raum, auf das Erlebte zu reagieren.
Doch sobald er sieht, dass Regen, Hagel und Donner aufgehört haben, sündigt der Pharao weiter und verhärtet sein Herz, ebenso seine Diener. Sein Bekenntnis unter dem Druck der Plage führt nicht zu einer dauerhaften Veränderung. Er lässt Israel wieder nicht ziehen. Für Mose wird damit erneut sichtbar, dass selbst ein ausgesprochenes „Ich habe gesündigt“ noch keine echte Umkehr beweist, wenn das anschließende Handeln zum alten Widerstand zurückkehrt. Weil der König auch nach diesem schweren Gericht an seiner Entscheidung festhält, kündigt sich eine weitere Plage an, die das treffen wird, was der Hagel auf den Feldern übriggelassen hat.
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Heuschrecken fressen den Rest der Ernte
2. Mose 10,1-20 – „1 Da sprach der HERR zu Mose: Gehe zum Pharao, denn ich habe sein und seiner Knechte Herz verstockt, daß ich diese meine Zeichen unter ihnen tue, 2 und daß du vor den Ohren deiner Kinder und Kindeskinder verkündigest, was ich in Ägypten ausgerichtet und wie ich meine Zeichen unter ihnen bewiesen habe, auf daß ihr erkennet, daß ich der HERR bin. 3 Also gingen Mose und Aaron zum Pharao und sprachen…"
2. Mose 10,1-20 – „1 Da sprach der HERR zu Mose: Gehe zum Pharao, denn ich habe sein und seiner Knechte Herz verstockt, daß ich diese meine Zeichen unter ihnen tue, 2 und daß du vor den Ohren deiner Kinder und Kindeskinder verkündigest, was ich in Ägypten ausgerichtet und wie ich meine Zeichen unter ihnen bewiesen habe, auf daß ihr erkennet, daß ich der HERR bin. 3 Also gingen Mose und Aaron zum Pharao und sprachen…"
Psalmen 78,46 – „46 da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;"
Psalmen 105,34-35 – „34 Er sprach; da kamen Heuschrecken und Käfer ohne Zahl, 35 die fraßen alles Kraut im Lande und verzehrten ihre Feldfrüchte."
Nach dem Hagel bleibt der Pharao bei seinem Widerstand. Nun erklärt Gott Mose ausdrücklich, dass die weiteren Zeichen nicht nur den König treffen, sondern auch für kommende Generationen Bedeutung haben werden. Mose soll später erzählen können, wie Gott an Ägypten gehandelt und welche Zeichen er dort getan hat. Die Befreiung Israels wird damit zu einer Erinnerung, die Eltern ihren Kindern weitergeben sollen, damit auch sie erkennen, wer der HERR ist.
Mose und Aaron treten erneut vor den Pharao. Diesmal beginnt die Botschaft mit einer direkten Frage: Wie lange weigert er sich noch, sich vor Gott zu demütigen? Wieder folgt die unveränderte Forderung, Israel ziehen zu lassen, damit das Volk dem HERRN dient. Sollte der König weiterhin ablehnen, werden am nächsten Tag Heuschrecken über Ägypten kommen. Sie werden den Boden bedecken und alles verzehren, was der Hagel übriggelassen hat.
Die angekündigte Plage soll außergewöhnlich sein. Die Heuschrecken werden Häuser, Paläste und das ganze Land erfüllen, in einem Ausmaß, wie es die Vorfahren der Ägypter nicht erlebt haben. Nachdem Mose diese Warnung ausgesprochen hat, wendet er sich ab und verlässt den Pharao. Damit liegt die Entscheidung erneut klar beim König: Die Folgen weiterer Verweigerung sind ihm vorhergesagt worden.
Nun greifen sogar die Diener des Pharaos ein. Sie fragen ihren Herrscher, wie lange Mose noch zur Falle für Ägypten werden solle, und drängen ihn, die Männer ziehen zu lassen, damit sie ihrem Gott dienen können. Ihre Worte zeigen, wie schwer die bisherigen Gerichte das Land getroffen haben: „Willst du noch nicht erkennen, dass Ägypten zugrunde geht?“ Selbst innerhalb des königlichen Hofes wächst damit der Druck, Moses Forderung ernst zu nehmen.
Mose und Aaron werden zurückgerufen. Der Pharao fragt, wer genau zum Gottesdienst mitgehen soll. Mose antwortet, dass Jung und Alt, Söhne und Töchter sowie Schafe und Rinder mitziehen werden. Der Gottesdienst betrifft das ganze Volk und seinen Besitz. Mose akzeptiert deshalb keine eingeschränkte Freigabe, bei der nur ein Teil Israels Ägypten verlassen dürfte.
Der Pharao reagiert mit Misstrauen und bietet lediglich an, die Männer ziehen zu lassen. Damit versucht er erneut, Gottes Forderung in einen Kompromiss umzuwandeln. Die Familien würden in Ägypten zurückbleiben und damit faktisch als Sicherheit dienen, dass die Männer zurückkehren. Mose kann diesem Vorschlag nicht zustimmen, denn er besitzt keine Vollmacht, Gottes Auftrag nach den Bedingungen des Pharaos abzuändern. Daraufhin werden Mose und Aaron aus der Gegenwart des Königs hinausgetrieben.
Gott befiehlt Mose nun, seine Hand über Ägypten auszustrecken. Daraufhin lässt der HERR einen starken Ostwind über das Land wehen. Den ganzen Tag und die ganze Nacht hält der Wind an, und am Morgen bringt er die Heuschrecken. Sie ziehen über ganz Ägypten und lassen sich in ungeheurer Menge nieder. Psalm 105 erinnert später daran, dass Gott sprach und die Heuschrecken kamen; Psalm 78 beschreibt, wie er die Ernte den Heuschrecken preisgab.
Was der Hagel noch stehen gelassen hatte, wird nun verzehrt. Die Heuschrecken fressen das Grün des Landes und die Früchte der Bäume, sodass in ganz Ägypten nichts Grünes mehr zurückbleibt. Damit erreicht die Zerstörung der landwirtschaftlichen Grundlage eine neue Stufe. Der Widerstand des Pharaos bedroht inzwischen nicht nur einzelne Bereiche des Landes, sondern dessen weitere Versorgung.
Der König lässt Mose und Aaron hastig rufen und bekennt erneut, dass er gegen den HERRN und gegen sie gesündigt habe. Er bittet um Vergebung und verlangt, Mose möge noch einmal zu Gott beten, damit diese tödliche Plage von ihm genommen werde. Wieder sucht er unter dem unmittelbaren Druck des Gerichts Moses Fürbitte. Mose verlässt ihn und bittet den HERRN.
Gott wendet daraufhin den Wind. Ein sehr starker Westwind trägt die Heuschrecken fort und wirft sie ins Meer; keine bleibt im Gebiet Ägyptens zurück. Die Befreiung von der Plage ist vollständig. Doch auch diesmal führt die erfahrene Erleichterung nicht zur Freilassung Israels. Das Herz des Pharaos bleibt verhärtet, und er hält Gottes Volk weiter zurück.
Die bisherigen Gerichte waren sichtbar, laut und körperlich spürbar gewesen. Nun folgt eine Plage völlig anderer Art. Ohne eine zuvor berichtete neue Warnung soll Mose seine Hand zum Himmel ausstrecken, und über Ägypten wird eine Finsternis kommen, die drei Tage anhält.
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Drei Tage Finsternis über Ägypten
2. Mose 10,21-29 – „21 Und der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand gen Himmel, daß es im Ägyptenland so finster werde, daß man die Finsternis greifen kann! 22 Da streckte Mose seine Hand gen Himmel. Und es ward eine dicke Finsternis in ganz Ägyptenland, drei Tage lang, 23 daß während drei Tagen niemand den andern sah, noch jemand von seinem Platz aufstand. Aber bei allen Kindern Israel war es hell in ihren Wohnu…"
2. Mose 10,21-29 – „21 Und der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand gen Himmel, daß es im Ägyptenland so finster werde, daß man die Finsternis greifen kann! 22 Da streckte Mose seine Hand gen Himmel. Und es ward eine dicke Finsternis in ganz Ägyptenland, drei Tage lang, 23 daß während drei Tagen niemand den andern sah, noch jemand von seinem Platz aufstand. Aber bei allen Kindern Israel war es hell in ihren Wohnu…"
Psalmen 105,28 – „28 Er sandte Finsternis, und es ward Nacht, damit sie seinen Worten nicht widerstreben möchten."
Nach der Vernichtung der verbliebenen Ernte folgt eine Plage, die sich deutlich von den vorherigen unterscheidet. Gott befiehlt Mose, seine Hand zum Himmel auszustrecken, damit Finsternis über Ägypten kommt – eine Finsternis, die geradezu fühlbar sein soll. Eine neue Warnung an den Pharao wird vor diesem Gericht nicht berichtet. Mose führt die Anweisung aus, und drei Tage lang liegt dichte Dunkelheit über dem Land.
Die Wirkung wird eindringlich beschrieben. Die Menschen können einander nicht sehen, und drei Tage lang erhebt sich niemand von seinem Platz. Während Ägypten in Dunkelheit liegt, haben die Israeliten dagegen Licht an ihren Wohnorten. Wie schon bei früheren Plagen setzt Gott damit eine erkennbare Grenze zwischen seinem Volk und Ägypten. Psalm 105 erinnert später ebenfalls daran, dass Gott Finsternis sandte und das Land verdunkelte.
Der Bericht erklärt nicht ausdrücklich, welche natürlichen Vorgänge mit dieser Finsternis verbunden gewesen sein könnten. Deshalb ist es nicht notwendig, sie durch eine bestimmte Wettererscheinung oder andere Rekonstruktion erklären zu wollen. Für die biblische Erzählung ist entscheidend, dass Mose die Finsternis auf Gottes Befehl hin auslöst, ihre Dauer begrenzt ist und Israel währenddessen Licht besitzt. Das Ereignis steht damit in derselben Linie wie die übrigen Gerichte: Gottes Wort bestimmt, was geschieht.
Der Pharao lässt Mose daraufhin wieder rufen und macht ein weiteres Zugeständnis. Nun dürfen nicht nur die Männer, sondern auch die Kinder mitziehen. Lediglich Schafe und Rinder sollen in Ägypten bleiben. Schrittweise hat der König seine Bedingungen gelockert, doch noch immer versucht er, einen Teil dessen zurückzuhalten, was Gott beansprucht.
Mose weist auch diesen Kompromiss zurück. Israel benötigt seine Tiere für die Opfer und den Gottesdienst, und deshalb soll „nicht eine Klaue“ zurückbleiben. Mose erklärt sogar, dass das Volk erst am Ort des Gottesdienstes vollständig wissen werde, womit es dem HERRN dienen soll. Er kann also nicht im Voraus einen Teil der Herden dem Pharao überlassen, nur um dessen Zustimmung zu gewinnen. Der Auftrag Gottes wird nicht durch Verhandlungen auf einen für Ägypten bequemeren Umfang reduziert.
An dieser Stelle zeigt sich, wie sehr sich Mose gegenüber seinen ersten Begegnungen mit dem Pharao entwickelt hat. Zu Beginn seines Auftrags war er von der Verschärfung der Knechtschaft erschüttert worden und hatte seine Sendung infrage gestellt. Nun steht er einem König gegenüber, der immer neue Teilangebote macht, und bleibt dennoch bei dem, was Gott befohlen hat. Die Festigkeit liegt nicht darin, eigene Forderungen durchzusetzen, sondern darin, nichts von Gottes Wort preiszugeben.
Doch der Pharao gibt auch jetzt nicht nach. Sein Herz bleibt verhärtet, und er will Israel nicht vollständig ziehen lassen. Schließlich droht er Mose: Er solle sich hüten, noch einmal vor ihm zu erscheinen; wenn er sein Gesicht wiedersehe, müsse Mose sterben. Damit erreicht die persönliche Feindseligkeit des Königs gegenüber Gottes Boten eine neue Schärfe.
Mose antwortet, dass der Pharao richtig gesprochen habe: Er werde sein Angesicht nicht wieder in dieser Weise sehen. Diese Aussage muss mit dem unmittelbar folgenden Bericht zusammen gelesen werden, in dem die letzte Botschaft an den Pharao noch ausgesprochen wird. Der Text lässt erkennen, dass die abschließende Ankündigung des kommenden Gerichts in engem Zusammenhang mit dieser letzten Begegnung steht; es ist daher nicht nötig, eine zusätzliche spätere Audienz zu konstruieren.
Die neun bisherigen Plagen haben den Pharao nicht zur Freilassung Israels bewegt. Selbst nachdem Ägypten Dunkelheit erlebt und der König beinahe der vollständigen Forderung zugestimmt hat, hält er einen letzten Teil zurück. Nun steht Mose unmittelbar vor der schwersten Ankündigung seines bisherigen Dienstes: Ein letztes Gericht wird Ägypten treffen, nach dem der Pharao Israel nicht mehr festhalten wird.
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Mose kündigt die letzte Plage an
2. Mose 11,1-10 – „1 Und der HERR sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage über den Pharao und über Ägypten bringen; darnach wird er euch fortziehen lassen; und wenn er euch ziehen läßt, so wird er euch sogar völlig wegtreiben. 2 So sage nun zum Volk, daß ein jeder von seinem Nächsten und eine jede von ihrer Nachbarin silberne und goldene Geschirre fordere. 3 Und der HERR gab dem Volke Gunst in den Augen der Ägypte…"
2. Mose 11,1-10 – „1 Und der HERR sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage über den Pharao und über Ägypten bringen; darnach wird er euch fortziehen lassen; und wenn er euch ziehen läßt, so wird er euch sogar völlig wegtreiben. 2 So sage nun zum Volk, daß ein jeder von seinem Nächsten und eine jede von ihrer Nachbarin silberne und goldene Geschirre fordere. 3 Und der HERR gab dem Volke Gunst in den Augen der Ägypte…"
2. Mose 3,19-22 – „19 Aber ich weiß, daß euch der König von Ägypten nicht wird ziehen lassen, wenn er nicht gezwungen wird durch eine starke Hand. 20 Aber ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten mit allen meinen Wundern schlagen, die ich darin tun will; darnach wird er euch ziehen lassen. 21 Und ich will diesem Volk Gunst verschaffen bei den Ägyptern, daß, wenn ihr auszieht, ihr nicht leer ausziehen müßt; 22 s…"
2. Mose 10,28-29 – „28 Und Pharao sprach zu ihm: Gehe weg von mir und hüte dich, daß du nicht mehr vor mein Angesicht kommest; an welchem Tage du vor mein Angesicht kommst, sollst du sterben! 29 Mose antwortete: Wie du gesagt hast; ich will nicht mehr vor dein Angesicht kommen!"
Nach der dreitägigen Finsternis hat der Pharao Mose mit dem Tod gedroht, falls er noch einmal vor ihm erscheine. Doch bevor diese letzte Begegnung endet, wird die schwerste Botschaft ausgesprochen. Gott hatte Mose angekündigt, dass noch eine einzige Plage über den Pharao und Ägypten kommen werde. Danach werde der König Israel nicht nur ziehen lassen, sondern das Volk schließlich vollständig aus seinem Land fortschicken. Die lange Auseinandersetzung nähert sich damit ihrem entscheidenden Wendepunkt.
Gott weist Mose zugleich an, dass die Israeliten ihre ägyptischen Nachbarn um silberne und goldene Gegenstände bitten sollen. Damit greift der Bericht eine Ankündigung auf, die Mose bereits am Dornbusch erhalten hatte. Die Israeliten würden Ägypten nicht mit leeren Händen verlassen. Nun heißt es, dass Gott dem Volk Gunst bei den Ägyptern verschaffte. Auch Mose selbst war inzwischen im Land Ägypten bei den Dienern des Pharaos und beim Volk hoch angesehen.
Diese Bemerkung bildet einen auffälligen Gegensatz zu Moses Beginn. Einst war er als Flüchtling aus Ägypten fortgegangen, weil der Pharao ihn töten wollte. Bei seiner Berufung hatte er gezweifelt, ob Israel ihm glauben und ob er überhaupt vor dem König sprechen könne. Jetzt wird derselbe Mose in Ägypten als bedeutender Mann wahrgenommen. Der Bericht schreibt diese Entwicklung jedoch nicht Moses Selbstdarstellung oder politischem Geschick zu. Sein Ansehen ist im Zusammenhang mit den wiederholt erfüllten Worten und Zeichen entstanden, durch die Gottes Macht sichtbar geworden war.
Mose kündigt nun an, dass der HERR um Mitternacht durch Ägypten gehen werde. Jeder Erstgeborene im Land werde sterben, vom Erstgeborenen des Pharaos auf dem Thron bis zum Erstgeborenen der niedrigsten sozialen Schichten; auch die Erstgeburt des Viehs wird genannt. Ein großer Schrei wird durch Ägypten gehen, wie es ihn zuvor nicht gegeben hat und danach nicht wieder geben werde. Das Gericht trifft damit das Land in einer Tiefe, die alle vorherigen Plagen übersteigt.
Gleichzeitig wird erneut eine klare Unterscheidung zwischen Ägypten und Israel angekündigt. Gegen die Israeliten soll nicht einmal ein Hund seine Zunge erheben, weder gegen Menschen noch gegen Vieh. Der Sinn dieser ausdrücklichen Trennung wird im Text genannt: Man soll erkennen, dass der HERR einen Unterschied zwischen Ägypten und Israel macht. Die Bewahrung Israels wird jedoch im folgenden Abschnitt noch genauer mit Gottes Anweisungen für das Passah verbunden werden; an dieser Stelle kündigt Mose zunächst das Gericht und die Unterscheidung an.
Mose sagt dem Pharao außerdem voraus, wie dessen bisher so stolze Haltung enden wird. Die Diener des Königs werden zu Mose kommen, sich vor ihm niederbeugen und ihn auffordern, mit dem ganzen Volk auszuziehen. Erst dann werde Mose Ägypten verlassen. Der Mann, der immer wieder vor dem Herrscher hatte erscheinen müssen, wird also nicht um die Erlaubnis zum Bleiben bitten. Ägypten selbst wird schließlich darauf drängen, dass Israel fortgeht.
Nach dieser Botschaft verlässt Mose den Pharao in glühendem Zorn. Die Bibel nennt hier ausdrücklich seine starke Reaktion, erklärt aber nicht jedes Motiv im Einzelnen. Sicher ist, dass diese letzte Begegnung nach einer langen Folge von Warnungen, gebrochenen Zusagen und hartnäckiger Verweigerung endet. Mose hat Gottes Forderung wieder und wieder überbracht; der Pharao hat sie ebenso beharrlich zurückgewiesen.
Der abschließende Rückblick des Kapitels hält fest, dass Mose und Aaron all diese Zeichen vor dem Pharao getan hatten und dieser Israel dennoch nicht ziehen ließ. Was Gott bereits vor Beginn der Plagen angekündigt hatte, hat sich damit erfüllt: Die Zeichen wurden zahlreich, Gottes Macht wurde in Ägypten sichtbar, und der Widerstand des Königs erreichte dennoch seinen Höhepunkt.
Bevor die angekündigte Mitternacht kommt, richtet Gott nun sein Volk auf den bevorstehenden Auszug aus. Israel wird nicht einfach aufgefordert, auf das letzte Gericht zu warten. Mose und Aaron erhalten genaue Anweisungen über ein Lamm, dessen Blut, eine besondere Mahlzeit und einen künftig zu erinnernden Tag. Damit führt die Geschichte unmittelbar zum Passah – jenem Ereignis, in dem Gericht und Bewahrung in derselben Nacht sichtbar werden.
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Mose bereitet Israel auf das Passah vor
2. Mose 12,1-28 – „1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach: 2 Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben. 3 Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung; 4 wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam…"
2. Mose 12,1-28 – „1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach: 2 Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben. 3 Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung; 4 wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam…"
Hebräer 11,28 – „28 Durch Glauben hat er das Passah veranstaltet und das Besprengen mit Blut, damit der Würgengel ihre Erstgeborenen nicht anrühre."
1. Korinther 5,7 – „7 Feget den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ja ungesäuert seid! Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus."
Noch bevor das angekündigte Gericht über die Erstgeborenen kommt, spricht Gott zu Mose und Aaron über die Bewahrung Israels. Der Auszug soll für das Volk einen so grundlegenden Neubeginn darstellen, dass der betreffende Monat künftig als erster Monat des Jahres gelten soll. Die bevorstehende Nacht ist deshalb mehr als das Ende einer langen Knechtschaft. Gott ordnet Israel neu um sein rettendes Handeln.
Jede Hausgemeinschaft soll am zehnten Tag des Monats ein Lamm auswählen. Es muss männlich, einjährig und ohne Fehler sein; wenn eine Familie zu klein ist, soll sie sich mit ihrem Nachbarn zusammenschließen. Am vierzehnten Tag wird das Tier gegen Abend geschlachtet. Das Blut soll an die beiden Türpfosten und an die obere Türschwelle des Hauses gestrichen werden, in dem das Lamm gegessen wird. Damit gibt Gott seinem Volk eine konkrete Anweisung, auf die es im Glauben reagieren muss.
Das Fleisch des Lammes soll in derselben Nacht gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern gegessen werden. Nichts soll bis zum Morgen übrigbleiben; verbleibende Reste müssen verbrannt werden. Die Israeliten sollen die Mahlzeit bereits reisefertig einnehmen, mit gegürteten Hüften, Schuhen an den Füßen und dem Stab in der Hand. Alles weist darauf hin, dass ihre lange Zeit in Ägypten unmittelbar vor ihrem Ende steht.
Gott erklärt Mose zugleich die Bedeutung des Blutes. In jener Nacht wird er durch Ägypten gehen und die Erstgeburt von Mensch und Vieh treffen. Wo das Blut an den Häusern sichtbar ist, wird das Gericht vorübergehen. Das Blut wird zum von Gott bestimmten Zeichen der Bewahrung. Nicht Israels eigene Stärke, Abstammung oder bisheriges Leiden schützt die Häuser, sondern Gottes Zusage, die mit dem von ihm angeordneten Zeichen verbunden ist.
Der Hebräerbrief greift gerade diesen Augenblick später als Ausdruck von Moses Glauben auf. Durch Glauben hielt er das Passah und die Besprengung mit Blut, damit der Verderber die Erstgeborenen Israels nicht antaste. Damit wird Moses Rolle nicht auf die Weitergabe einer religiösen Vorschrift reduziert. Er nimmt Gottes Warnung ernst und richtet das Volk auf die von Gott bestimmte Rettung aus, noch bevor das angekündigte Gericht sichtbar eingetreten ist.
Mose ruft die Ältesten Israels zusammen und gibt ihnen die Anweisungen weiter. Sie sollen die Passahlämmer schlachten, ein Bündel Ysop in das Blut tauchen und damit Türsturz und Türpfosten bestreichen. Bis zum Morgen soll niemand sein Haus verlassen. Mose verbindet diese unmittelbare Weisung zugleich mit der Zukunft: Wenn Israel in das verheißene Land gekommen ist, soll es diesen Dienst weiterhin halten und seinen Kindern erklären, weshalb das Passah gefeiert wird.
Damit wird schon vor dem Auszug festgelegt, dass die Rettung aus Ägypten nicht in Vergessenheit geraten darf. Wenn spätere Generationen fragen, was dieser Gottesdienst bedeutet, soll Israel erzählen, dass der HERR an den Häusern seines Volkes vorüberging, als er Ägypten schlug. Die Erinnerung richtet sich deshalb nicht in erster Linie auf Moses Führungsleistung, sondern auf Gottes rettendes Handeln. Mose selbst sorgt dafür, dass diese Perspektive von Anfang an bewahrt wird.
Das Volk reagiert anders als während der tiefsten Mutlosigkeit unter der verschärften Zwangsarbeit. Die Israeliten neigen sich und beten an. Danach gehen sie hin und tun, was der HERR Mose und Aaron geboten hat. Moses Aufgabe besteht nun darin, ein ganzes Volk auf eine Rettung vorzubereiten, die es nicht durch Kampf erringen kann, sondern im Vertrauen auf Gottes Wort empfangen muss.
Das Neue Testament nimmt die Bildsprache des Passahs später ausdrücklich auf und bezeichnet Christus als unser Passahlamm, das geopfert worden ist. Diese Verbindung stammt damit nicht aus einer freien Ähnlichkeit, sondern aus der Schrift selbst. Das Blut des ersten Passahlammes war innerhalb des Exodus Gottes bestimmtes Zeichen zur Bewahrung vor dem Gericht; in Christus erhält die Opferlinie ihre tiefere heilsgeschichtliche Erfüllung. Mose konnte diese spätere Entfaltung noch nicht in ihrer ganzen neutestamentlichen Klarheit sehen, doch sein Dienst führt Israel bereits in eine Rettung hinein, bei der Leben durch ein von Gott bestimmtes Opfer bewahrt wird.
Alles ist nun vorbereitet. Die Häuser Israels tragen das Zeichen des Blutes, die Familien essen das Passah und warten reisefertig auf Gottes Eingreifen. Um Mitternacht wird eintreten, was Mose dem Pharao angekündigt hat – und die lange Knechtschaft Israels wird in einer einzigen Nacht zusammenbrechen.
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Israel zieht aus Ägypten
2. Mose 12,29-42 – „29 Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes. 30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus…"
2. Mose 12,29-42 – „29 Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes. 30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus…"
2. Mose 11,1 – „1 Und der HERR sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage über den Pharao und über Ägypten bringen; darnach wird er euch fortziehen lassen; und wenn er euch ziehen läßt, so wird er euch sogar völlig wegtreiben."
Psalmen 105,36-38 – „36 Und er schlug alle Erstgeburt in ihrem Lande, alle Erstlinge ihrer Kraft. 37 Aber sie ließ er ausziehen mit Silber und Gold, und es war kein Strauchelnder unter ihren Stämmen. 38 Ägypten war froh, daß sie gingen; denn der Schrecken vor ihnen war auf sie gefallen."
Um Mitternacht geschieht, was Mose dem Pharao angekündigt hat. Der HERR schlägt die Erstgeburt im Land Ägypten, vom Erstgeborenen des Pharaos auf dem Thron bis zum Erstgeborenen des Gefangenen im Gefängnis, ebenso die Erstgeburt des Viehs. In jener Nacht erhebt sich ein großer Schrei in Ägypten, denn es gibt kaum ein Haus, das nicht vom Tod betroffen ist. Das letzte Gericht trifft das Land in einer Tiefe, die alle vorherigen Plagen übersteigt.
Noch in derselben Nacht lässt der Pharao Mose und Aaron rufen. Der Herrscher, der Israel trotz wiederholter Warnungen festgehalten und Mose zuletzt sogar mit dem Tod bedroht hatte, fordert sie nun auf, aufzubrechen. Israel soll mit seinen Kindern und seinen Herden fortziehen und dem HERRN dienen, wie Mose es verlangt hatte. Schließlich bittet der Pharao sogar darum, dass sie auch ihn segnen sollen. Die Rollen haben sich vollständig gewendet: Nicht Mose bittet länger um Erlaubnis, sondern Ägypten drängt Israel zum Gehen.
Auch die übrigen Ägypter setzen das Volk unter Druck, das Land schnell zu verlassen. Sie fürchten, sonst alle zu sterben. Deshalb nimmt Israel seinen noch ungesäuerten Teig mit, bevor er durchsäuert werden kann. Die Menschen tragen ihre Teigschüsseln in ihre Kleider gewickelt auf den Schultern. Was später im Fest der ungesäuerten Brote erinnert werden soll, entsteht mitten aus der Eile dieses tatsächlichen Auszugs.
Die Israeliten handeln zugleich nach der Weisung, die Mose ihnen gegeben hatte, und erbitten von den Ägyptern silberne und goldene Gegenstände sowie Kleidung. Gott verschafft seinem Volk Gunst, sodass die Ägypter ihnen das Verlangte geben. Damit erfüllt sich auch diese Ankündigung, die Mose bereits lange zuvor am Dornbusch empfangen hatte. Israel verlässt das Land nicht heimlich und mittellos, sondern unter Umständen, die Gott schon vor Beginn der Auseinandersetzung vorausgesagt hatte.
Der Zug beginnt von Ramses in Richtung Sukkot. Der Bericht nennt etwa sechshunderttausend Männer zu Fuß, außer Frauen und Kindern. Zudem zieht eine große gemischte Menge mit ihnen, und sie führen zahlreiche Schafe und Rinder mit sich. Damit verlässt nicht nur eine kleine Familie Ägypten. Aus den Nachkommen Jakobs ist ein großes Volk geworden, das nun gemeinsam aus der Knechtschaft herausgeführt wird.
Der Auszug wird ausdrücklich mit der langen Aufenthaltszeit Israels verbunden. 2. Mose 12 nennt vierhundertdreißig Jahre und betont, dass am Ende dieser Zeit die Heerscharen des HERRN aus Ägypten auszogen. Die genaue chronologische Beziehung dieser Angabe zu anderen biblischen Aussagen über die Zeit der Väter und Israels Aufenthalt wird an dieser Stelle nicht weiter entfaltet. Für Moses Lebensgeschichte ist entscheidend, dass der Text den Auszug als Erfüllung einer lange zurückreichenden göttlichen Verheißung versteht.
Diese Nacht soll Israel deshalb nicht als gewöhnliches historisches Ereignis behandeln. Sie wird eine Nacht des Wachens für den HERRN genannt und soll durch die Generationen hindurch erinnert werden. Mose hat die Befreiung nicht durch einen Aufstand organisiert und nicht durch militärische Überlegenheit erreicht. Er hat Gottes Wort weitergegeben, die Zeichen ausgeführt, für Ägypten gebetet, das Passah angeordnet und das Volk auf den Aufbruch vorbereitet. Die eigentliche Befreiung hat Gott selbst vollzogen.
Psalm 105 erinnert später daran, dass Ägypten sich über Israels Auszug freute, weil Furcht vor dem Volk auf die Ägypter gefallen war. Dieser spätere Rückblick unterstreicht, wie vollständig sich die Lage verändert hatte. Am Anfang von Moses Geschichte befahl ein Pharao, die hebräischen Jungen zu töten. Nun kann Ägypten die Nachkommen Israels nicht schnell genug aus dem Land entlassen.
Für Mose beginnt mit diesem Augenblick jedoch nicht das Ende seines Auftrags. Die bisherige Aufgabe bestand vor allem darin, Israel aus Ägypten herauszuführen; nun muss er ein riesiges Volk durch eine unbekannte Zukunft führen. Die Knechtschaft liegt hinter ihnen, aber das verheißene Land liegt noch weit vor ihnen. Schon auf den ersten Etappen wird deutlich werden, dass Israel zwar Ägypten verlassen hat, aber noch lernen muss, seinem Befreier zu vertrauen.
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Gott führt Israel auf einem anderen Weg
2. Mose 13,17-22 – „17 Als nun der Pharao das Volk gehen ließ, führte sie Gott nicht auf die Straße durch der Philister Land, wiewohl sie die nächste war; denn Gott gedachte, es möchte das Volk gereuen, wenn es Krieg sähe, und möchte wieder nach Ägypten umkehren. 18 Darum führte Gott das Volk den Umweg durch die Wüste am Schilfmeer. Und die Kinder Israel zogen gerüstet aus Ägypten. 19 Und Mose nahm die Gebeine Josep…"
2. Mose 13,17-22 – „17 Als nun der Pharao das Volk gehen ließ, führte sie Gott nicht auf die Straße durch der Philister Land, wiewohl sie die nächste war; denn Gott gedachte, es möchte das Volk gereuen, wenn es Krieg sähe, und möchte wieder nach Ägypten umkehren. 18 Darum führte Gott das Volk den Umweg durch die Wüste am Schilfmeer. Und die Kinder Israel zogen gerüstet aus Ägypten. 19 Und Mose nahm die Gebeine Josep…"
2. Mose 12,51 – „51 aber der HERR führte an eben diesem Tag die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten."
2. Mose 14,1-4 – „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Kindern Israel, daß sie sich herumwenden und sich vor Pi-Hahiroth, zwischen Migdol und dem Meer, lagern; gerade gegenüber von Baal-Zephon lagert euch am Meer! 3 Denn der Pharao wird von den Kindern Israel sagen: Sie sind im Lande verirrt, die Wüste hat sie eingeschlossen! 4 Und ich will sein Herz verstocken, daß er ihnen nachjage, und will mic…"
Israel hat Ägypten verlassen, doch der kürzeste Weg in das verheißene Land wird nicht zu seinem Weg. Als der Pharao das Volk ziehen lässt, führt Gott die Israeliten nicht auf der Straße durch das Land der Philister, obwohl diese Route näher liegt. Gott erklärt selbst den Grund: Angesichts eines Krieges könnte das Volk seine Entscheidung bereuen und nach Ägypten zurückkehren. Die Befreiung aus der Knechtschaft bedeutet also noch nicht, dass Israel bereits darauf vorbereitet ist, jeder kommenden Prüfung standzuhalten.
Stattdessen führt Gott das Volk auf einem Umweg durch die Wüste in Richtung Schilfmeer. Damit beginnt für Mose eine neue Form seiner Führungsaufgabe. Bis zum Auszug hatte er immer wieder vor dem Pharao gestanden und Gottes Forderung ausgesprochen. Nun steht er an der Spitze eines ganzen Volkes, dessen Weg nicht durch menschliche Strategie, sondern durch Gottes Führung bestimmt werden soll.
Die Israeliten ziehen geordnet aus Ägypten aus. Mose nimmt dabei die Gebeine Josefs mit. Jahrhunderte zuvor hatte Josef die Kinder Israel schwören lassen, seine Gebeine mitzunehmen, wenn Gott sie aus Ägypten herausführen würde. Mose erfüllt dieses Vermächtnis. Der Auszug verbindet sich dadurch sichtbar mit einer Verheißung, die lange vor Moses Geburt ausgesprochen worden war: Josef hatte im Glauben damit gerechnet, dass Gott sein Volk eines Tages aus Ägypten herausführen würde.
Von Sukkot zieht Israel weiter nach Etam am Rand der Wüste. Dort wird Gottes Führung auf besondere Weise sichtbar. Am Tag geht der HERR in einer Wolkensäule vor dem Volk her, um ihm den Weg zu zeigen; in der Nacht erscheint eine Feuersäule, die Licht gibt. Wolke und Feuer weichen nicht von der Spitze des Volkes. Israel muss seinen Weg damit nicht allein anhand eigener Ortskenntnis bestimmen.
Für Mose ist diese sichtbare Gegenwart Gottes von grundlegender Bedeutung. Er ist der menschliche Führer Israels, aber nicht derjenige, der die Richtung letztlich festlegt. Die Wolke geht vor ihm her. Gerade nachdem Mose über viele Kapitel hinweg als zentrale menschliche Gestalt der Befreiung aufgetreten ist, hält der Bericht damit die Rangordnung klar: Mose führt, weil Gott führt.
Dann erhält Mose eine überraschende Anweisung. Israel soll seinen Weg ändern und an einer bestimmten Stelle am Meer lagern. Aus menschlicher Sicht wird diese Bewegung den Eindruck erwecken, das Volk habe sich verirrt und sei in der Wüste eingeschlossen. Gott erklärt Mose sogar, dass der Pharao genau dies denken und Israel verfolgen werde. Der scheinbar unverständliche Weg ist deshalb nicht das Ergebnis einer Fehlentscheidung Moses.
Gott kündigt zugleich an, dass er sich am Pharao und an dessen Heer verherrlichen werde, sodass die Ägypter erkennen sollen, dass er der HERR ist. Damit wird deutlich, dass der Auszug in der Nacht des Passahs den Konflikt noch nicht vollständig beendet hat. Der Pharao hat Israel fortgeschickt, doch sein Widerstand ist noch nicht endgültig gebrochen.
Dieser Abschnitt ist für Moses weitere Geschichte entscheidend. Israel befindet sich nun außerhalb Ägyptens, aber noch keineswegs außerhalb aller Gefahr. Gott führt das Volk sogar an einen Ort, an dem menschlich betrachtet die Fluchtmöglichkeiten geringer werden. Mose muss lernen, dass göttliche Führung nicht immer daran erkennbar ist, dass der Weg unmittelbar sicher oder verständlich erscheint.
Schon bald wird genau diese Führung auf die härteste Probe gestellt. Hinter Israel wird das Heer des Pharaos auftauchen, vor dem Volk liegt das Meer. In dieser scheinbar ausweglosen Lage wird Mose nicht mehr mit dem Pharao verhandeln müssen. Er wird vor einem erschrockenen Volk stehen und ihm sagen müssen, ob der Gott, der Israel aus Ägypten herausgeführt hat, es auch jetzt retten kann.
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Am Schilfmeer gibt Mose dem Volk Hoffnung
2. Mose 14,5-14 – „5 Als nun dem König von Ägypten angezeigt ward, daß das Volk fliehe, wandte sich sein und seiner Knechte Herz gegen das Volk; und sie sprachen: Warum haben wir das getan, daß wir Israel haben ziehen lassen, daß sie uns nicht mehr dienen? 6 Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit sich. 7 Er nahm auch sechshundert auserlesene Wagen und alle Wagen in Ägypten und Wagenkämpfer auf jedem.…"
2. Mose 14,5-14 – „5 Als nun dem König von Ägypten angezeigt ward, daß das Volk fliehe, wandte sich sein und seiner Knechte Herz gegen das Volk; und sie sprachen: Warum haben wir das getan, daß wir Israel haben ziehen lassen, daß sie uns nicht mehr dienen? 6 Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit sich. 7 Er nahm auch sechshundert auserlesene Wagen und alle Wagen in Ägypten und Wagenkämpfer auf jedem.…"
Hebräer 11,27-29 – „27 Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne den Grimm des Königs zu fürchten; denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn. 28 Durch Glauben hat er das Passah veranstaltet und das Besprengen mit Blut, damit der Würgengel ihre Erstgeborenen nicht anrühre. 29 Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land; während die Ägypter, als sie das auch versuchten, ertranken."
Die Befürchtung, die Gott Mose angekündigt hatte, tritt ein. Als dem Pharao berichtet wird, dass Israel fortgezogen ist, bereuen er und seine Diener ihre Entscheidung. Der König lässt seinen Streitwagen anspannen, nimmt seine Streitmacht mit sich und verfolgt das Volk. Was in der Passahnacht wie eine endgültige Freilassung erschien, wird dadurch noch einmal infrage gestellt. Ägyptens militärische Macht setzt sich in Bewegung, um die ehemaligen Sklaven zurückzuholen.
Die Israeliten sehen die Ägypter herankommen und geraten in große Angst. Vor ihnen liegt das Meer, hinter ihnen nähert sich das Heer des Pharaos. Ihre Reaktion zeigt, wie schnell die Erinnerung an Gottes bisheriges Handeln unter dem Druck einer neuen Gefahr verblassen kann. Sie schreien zwar zum HERRN, wenden sich zugleich aber mit bitteren Vorwürfen gegen Mose.
Sie fragen, ob es in Ägypten keine Gräber gegeben habe, sodass Mose sie zum Sterben in die Wüste geführt habe. Dann erinnern sie ihn daran, dass sie lieber den Ägyptern dienen wollten, als in der Wüste zu sterben. Die eben erst gewonnene Freiheit erscheint ihnen angesichts der Gefahr plötzlich weniger wertvoll als die bekannte Knechtschaft. Damit begegnet Mose unmittelbar nach dem Auszug einer neuen Herausforderung: Das Volk, das er führen soll, deutet die Krise als Beweis dafür, dass seine Führung sie ins Verderben gebracht habe.
Mose antwortet nicht mit einer Rechtfertigung seiner eigenen Entscheidungen. Er fordert Israel auf, sich nicht zu fürchten, standzuhalten und die Rettung des HERRN zu sehen. Die Ägypter, die sie jetzt vor sich sehen, werden sie nicht wiedersehen wie zuvor. Dann spricht Mose einen der grundlegenden Sätze dieses Augenblicks aus: Der HERR wird für Israel kämpfen, und das Volk soll still sein.
Diese Worte passen genau zur Lage. Israel besitzt keine militärische Macht, mit der es dem Heer des Pharaos auf Augenhöhe begegnen könnte. Die Rettung, die Mose ankündigt, soll nicht durch menschliche Überlegenheit entstehen. Wie bereits beim Auszug wird Gott selbst das tun, was sein Volk aus eigener Kraft nicht erreichen kann. Mose lenkt deshalb in der äußersten Bedrängnis den Blick weg von der Stärke Ägyptens und hin auf Gottes Handeln.
Der Hebräerbrief ordnet später auch Moses Verhalten in dieser Lebensphase unter den Glauben ein. Er beschreibt, dass Mose Ägypten verließ und nicht vor dem Zorn des Königs zurückschreckte, weil er sich an den Unsichtbaren hielt, als sähe er ihn. Ebenso wird der Durchzug durch das Schilfmeer als Glaubensereignis erinnert. Diese spätere Bewertung idealisiert die Angst des Volkes nicht, sondern hebt hervor, dass Gottes Rettung im Vertrauen angenommen werden musste.
Für Mose ist die Situation dennoch noch nicht abgeschlossen. Das Meer hat sich noch nicht geöffnet, und die ägyptischen Streitwagen kommen näher. Seine Aufforderung zum Vertrauen steht zunächst vor der sichtbaren Lösung. Das unterscheidet Glauben von einer bloßen Reaktion auf bereits eingetretene Rettung: Mose spricht von Gottes Eingreifen, während die Gefahr noch unmittelbar vor Augen steht.
Gleichzeitig wird in diesem Augenblick sichtbar, wie weit Mose seit seinem ersten Versuch, Israel zu helfen, gekommen ist. Damals hatte er selbst zugeschlagen und einen Ägypter getötet. Nun steht ein ganzes ägyptisches Heer vor ihm, doch Mose ruft Israel nicht zum eigenen Angriff auf. Er erklärt vielmehr, dass Gott kämpfen wird. Die Befreiung soll nicht durch Moses Gewalt vollendet werden, sondern durch Gottes Macht.
Die Worte Moses führen unmittelbar zu Gottes nächster Anweisung. Israel soll nicht am Ufer stehen bleiben. Mose wird seinen Stab über das Meer ausstrecken müssen, und dort, wo kein Weg zu sehen ist, wird Gott einen Weg öffnen. Die Zusage „Der HERR wird für euch kämpfen“ wird nun vor den Augen des ganzen Volkes sichtbar werden.
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Gott öffnet einen Weg durch das Meer
2. Mose 14,15-31 – „15 Der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel, daß sie ziehen! 16 Du aber hebe deinen Stab auf und strecke deine Hand über das Meer und zerteile es, daß die Kinder Israel mitten durch das Meer auf dem Trockenen gehen. 17 Ich aber, siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, daß sie ihnen nachlaufen; dann will ich mich verherrlichen am Pharao und an seiner ganzen…"
2. Mose 14,15-31 – „15 Der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel, daß sie ziehen! 16 Du aber hebe deinen Stab auf und strecke deine Hand über das Meer und zerteile es, daß die Kinder Israel mitten durch das Meer auf dem Trockenen gehen. 17 Ich aber, siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, daß sie ihnen nachlaufen; dann will ich mich verherrlichen am Pharao und an seiner ganzen…"
Hebräer 11,29 – „29 Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land; während die Ägypter, als sie das auch versuchten, ertranken."
Psalmen 106,9-12 – „9 Und er bedrohte das Schilfmeer, daß es vertrocknete, und ließ sie durch die Tiefen gehen wie auf einer Steppe. 10 Und er rettete sie von der Hand des Hassers und erlöste sie aus der Hand des Feindes. 11 Und das Wasser bedeckte ihre Bedränger, nicht einer von ihnen blieb übrig. 12 Da glaubten sie seinen Worten und sangen sein Lob."
Nachdem Mose dem Volk zugesprochen hat, stillzustehen und die Rettung des HERRN zu sehen, fordert Gott ihn zum nächsten Schritt auf. Israel soll nicht am Ufer verharren, sondern weiterziehen. Mose soll seinen Stab erheben, seine Hand über das Meer ausstrecken und es teilen. Dort, wo für das Volk kein Weg vorhanden ist, will Gott selbst einen Weg schaffen.
Gott kündigt Mose zugleich an, dass die Ägypter den Israeliten in das Meer folgen werden. Auch darin wird Gott seine Macht gegenüber dem Pharao, seinen Streitwagen und seiner Reiterei sichtbar machen. Die Ägypter sollen erkennen, dass er der HERR ist. Damit wird deutlich, dass die Öffnung des Meeres nicht nur der Flucht Israels dient. Sie wird zugleich zum endgültigen Gericht über die Streitmacht, die das befreite Volk wieder in die Knechtschaft zurückbringen will.
Bevor Israel sich in Bewegung setzt, verändert sich die Stellung der göttlichen Wolkensäule. Der Engel Gottes und die Wolke, die bisher vor dem Volk hergezogen waren, treten hinter Israel. So steht die Wolke zwischen dem Lager der Ägypter und dem Lager Israels. Auf der einen Seite bringt sie Dunkelheit, auf der anderen erhellt sie die Nacht. Während das Heer des Pharaos näherkommt, schützt Gottes Gegenwart sein Volk unmittelbar vor dem Zugriff seiner Verfolger.
Mose streckt seine Hand über das Meer aus. Daraufhin lässt der HERR die ganze Nacht einen starken Ostwind wehen, der das Wasser zurücktreibt und den Meeresboden trockenlegt. Die Wasser teilen sich, und Israel zieht mitten durch das Meer auf trockenem Boden. Rechts und links stehen die Wassermassen wie eine Wand. Die Bibel beschreibt damit keine gewöhnliche Flussdurchquerung, sondern ein außergewöhnliches göttliches Eingreifen, durch das ein ganzes Volk einen Weg erhält, wo zuvor nur Wasser gewesen war.
Hebräer 11 erinnert später ausdrücklich daran, dass Israel durch Glauben durch das Rote Meer zog wie durch trockenes Land. Der Glaube besteht hier nicht darin, eine unsichtbare Gefahr zu ignorieren. Das Volk muss tatsächlich in den von Gott geöffneten Weg hineingehen. Hinter ihm befindet sich das ägyptische Heer, vor ihm führt der Weg mitten durch das Meer. Gottes Zusage verlangt Bewegung.
Die Ägypter verfolgen Israel und ziehen mit den Pferden, Streitwagen und Reitern des Pharaos in den geöffneten Meeresweg hinein. In der Morgenwache greift Gott ein. Er bringt das ägyptische Heer in Verwirrung und hemmt die Streitwagen, sodass die Ägypter selbst erkennen: Der HERR kämpft für Israel gegen Ägypten. Damit sprechen die Verfolger nun genau das aus, was Mose dem Volk zuvor zugesichert hatte.
Dann befiehlt Gott Mose, seine Hand erneut über das Meer auszustrecken. Das Wasser soll über die Ägypter, ihre Wagen und Reiter zurückkehren. Mose gehorcht, und gegen Morgen kehrt das Meer in sein ursprüngliches Bett zurück. Die Ägypter versuchen zu fliehen, doch das Wasser bedeckt das Heer. Der Bericht betont, dass von den Streitkräften, die Israel in das Meer gefolgt waren, niemand übrigblieb.
Israel dagegen ist auf trockenem Boden hindurchgegangen. Damit ist die Gefahr, die das Volk kurz zuvor in Todesangst versetzt hatte, vollständig beseitigt. Der Pharao hatte Israel nach der Passahnacht zwar fortgeschickt, aber erst hier verliert Ägypten die militärische Möglichkeit, das Volk zurückzuholen. Die Befreiung erhält dadurch eine Endgültigkeit, die Israel am Ufer zuvor noch nicht erkennen konnte.
Der Bericht zieht selbst die Schlussfolgerung aus diesem Ereignis: An diesem Tag rettete der HERR Israel aus der Hand der Ägypter. Das Volk sieht die Macht, mit der Gott gehandelt hat, fürchtet den HERRN und glaubt ihm sowie seinem Diener Mose. Diese Aussage ist für Moses Lebensgeschichte bedeutsam. Der Mann, dessen Autorität in Ägypten zunächst von seinen eigenen Brüdern infrage gestellt worden war, wird nun ausdrücklich als Gottes Diener anerkannt.
Psalm 106 blickt später auf dieselbe Rettung zurück und erinnert daran, dass Gott das Meer bedrohte, Israel durch die Tiefe führte und es aus der Hand des Feindes rettete. Daraufhin glaubte das Volk seinen Worten und sang sein Lob. Genau damit setzt die nächste Szene ein. Nachdem Mose Israel durch das Meer geführt hat, erhebt er gemeinsam mit dem Volk ein Lied, das die Rettung nicht dem menschlichen Führer, sondern dem HERRN zuschreibt.
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Mose singt das Lied der Befreiung
2. Mose 15,1-21 – „1 Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! 2 Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. 3 Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein…" 2. Mose 15,1-21 – „1 Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! 2 Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. 3 Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein…" Psalmen 106,11-12 – „11 Und das Wasser bedeckte ihre Bedränger, nicht einer von ihnen blieb übrig. 12 Da glaubten sie seinen Worten und sangen sein Lob." Nachdem Israel das Meer auf trockenem Boden durchquert und das ägyptische Heer unter den zurückkehrenden Wassermassen untergegangen ist, antwortet Mose auf die Rettung mit einem Lied. Zum ersten Mal seit…
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Mose schreit zu Gott am bitteren Wasser
2. Mose 15,22-27 – „22 Darnach ließ Mose die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen, daß sie zur Wüste Sur zogen; und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. 23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher hieß man es Mara. 24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken? 25 Er aber schrie zum HERRN, und der HER…" 2. Mose 15,22-27 – „22 Darnach ließ Mose die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen, daß sie zur Wüste Sur zogen; und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. 23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher hieß man es Mara. 24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken? 25 Er aber schrie zum HERRN, und der HER…" Psalmen 106,13 – „13 Aber sie vergaßen seine Werke bald, sie warteten nicht auf seinen Rat," Nach dem Lied am Schilfmeer führt Mose Israel vom Meer weg in die Wüste Schur. Drei Tage lang zieht das Volk durch die Wüste, ohne Wasser zu finden. Der Gegensatz zur gerade erlebten Rettung könnte kaum größer sein. Am Meer hatte Israel Gottes Macht in einer auß…
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Gott gibt Israel Brot vom Himmel
2. Mose 16,1-36 – „1 Darnach zog die ganze Gemeinde der Kinder Israel von Elim weg in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tag des zweiten Monats, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren. 2 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel murrte wider Mose und Aaron in der Wüste. 3 Und die Kinder Israel sprachen zu ihnen: Wären wir doch durch des HERRN Hand in Ägypten gestorben, als wir bei den Fl…" 2. Mose 16,1-36 – „1 Darnach zog die ganze Gemeinde der Kinder Israel von Elim weg in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tag des zweiten Monats, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren. 2 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel murrte wider Mose und Aaron in der Wüste. 3 Und die Kinder Israel sprachen zu ihnen: Wären wir doch durch des HERRN Hand in Ägypten gestorben, als wir bei den Fl…" Psalmen 78,23-25 – „23 Und er gebot den Wolken droben und öffnete die Türen des Himmels; 24 und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn. 25 Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug." Johannes 6,31-35 – „31 Unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: «Brot vom Himmel gab er ihnen zu esse…
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Mose schlägt den Felsen in Rephidim
2. Mose 17,1-7 – „1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel zog aus der Wüste Sin ihre Tagereisen, nach dem Befehl des HERRN, und lagerte sich in Raphidim; da hatte das Volk kein Wasser zu trinken. 2 Darum zankten sie mit Mose und sprachen: Gebt uns Wasser, daß wir trinken! Mose sprach zu ihnen: Was zankt ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN? 3 Als nun das Volk daselbst nach Wasser dürstete, murrten sie wide…" 2. Mose 17,1-7 – „1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel zog aus der Wüste Sin ihre Tagereisen, nach dem Befehl des HERRN, und lagerte sich in Raphidim; da hatte das Volk kein Wasser zu trinken. 2 Darum zankten sie mit Mose und sprachen: Gebt uns Wasser, daß wir trinken! Mose sprach zu ihnen: Was zankt ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN? 3 Als nun das Volk daselbst nach Wasser dürstete, murrten sie wide…" Psalmen 95,7-9 – „7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. 8 Wenn ihr heute seine Stimme höret, so verstocket eure Herzen nicht, wie zu Meriba, am Tage der Versuchung in der Wüste, 9 da mich eure Väter versuchten; sie prüften mich; und sahen doch meine Werke!" 1. Korinther 10,1-4 – „1 Ich will aber nicht, mein…
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Mose hält den Stab Gottes über dem Kampf
2. Mose 17,8-16 – „8 Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim. 9 Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen und den Stab Gottes in meiner Hand haben. 10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, daß er wider Amalek stritt. Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels. 11 Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte…" 2. Mose 17,8-16 – „8 Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim. 9 Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen und den Stab Gottes in meiner Hand haben. 10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, daß er wider Amalek stritt. Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels. 11 Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte…" 5. Mose 25,17-19 – „17 Gedenke, was dir Amalek antat auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zoget; 18 wie er dir auf dem Wege begegnete und deine Nachzügler abschnitt, alle Schwachen, die zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie er Gott nicht fürchtete. 19 Wenn dir nun der HERR, dein Gott, Ruhe gegeben hat vor allen deinen Feinden ringsum im …
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Jethro hilft Mose, Verantwortung zu teilen
2. Mose 18,1-27 – „1 Und als Jethro, der Priester in Midian, Moses Schwiegervater, alles hörte, was Gott Mose und seinem Volk Israel getan, wie der HERR Israel aus Ägypten geführt hatte, 2 nahm Jethro, Moses Schwiegervater, die Zippora, das Weib Moses, die er zurückgesandt hatte, 3 und ihre zwei Söhne (der eine hieß Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling in einem fremden Lande geworden; 4 und der andere Elie…" 2. Mose 18,1-27 – „1 Und als Jethro, der Priester in Midian, Moses Schwiegervater, alles hörte, was Gott Mose und seinem Volk Israel getan, wie der HERR Israel aus Ägypten geführt hatte, 2 nahm Jethro, Moses Schwiegervater, die Zippora, das Weib Moses, die er zurückgesandt hatte, 3 und ihre zwei Söhne (der eine hieß Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling in einem fremden Lande geworden; 4 und der andere Elie…" 5. Mose 1,9-18 – „9 Da sagte ich zu euch zu jener Zeit und sprach: Ich kann euch nicht allein tragen; 10 denn der HERR, euer Gott, hat euch gemehrt, und siehe, ihr seid heute wie die Sterne des Himmels an Menge. 11 Der HERR, eurer Väter Gott, mache euch noch viel tausendmal zahlreicher als ihr seid, und segne euch, wie er euch versprochen hat! 12 Wie kann…
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Mose steigt zu Gott auf den Sinai
2. Mose 19,1-15 – „1 Im dritten Monat nach dem Auszug der Kinder Israel aus Ägypten kamen sie an demselben Tag in die Wüste Sinai. 2 Denn sie waren von Raphidim ausgezogen und in die Wüste Sinai gekommen und lagerten sich in der Wüste; Israel lagerte sich daselbst dem Berg gegenüber. 3 Und Mose stieg hinauf zu Gott; denn der HERR rief ihm vom Berge und sprach: Also sollst du zum Hause Jakobs sagen und den Kindern I…" 2. Mose 19,1-15 – „1 Im dritten Monat nach dem Auszug der Kinder Israel aus Ägypten kamen sie an demselben Tag in die Wüste Sinai. 2 Denn sie waren von Raphidim ausgezogen und in die Wüste Sinai gekommen und lagerten sich in der Wüste; Israel lagerte sich daselbst dem Berg gegenüber. 3 Und Mose stieg hinauf zu Gott; denn der HERR rief ihm vom Berge und sprach: Also sollst du zum Hause Jakobs sagen und den Kindern I…" 2. Mose 19,20 – „20 Als nun der HERR auf den Berg Sinai, oben auf die Spitze des Berges herabgekommen war, rief er Mose hinauf auf die Spitze des Berges. Und Mose stieg hinauf." 5. Mose 5,4-5 – „4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem Berge aus dem Feuer heraus mit euch geredet. 5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch …
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Gott spricht die Zehn Gebote
2. Mose 19,16-25 – „16 Als nun der dritte Tag kam und es noch frühe war, erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dicke Wolke auf dem Berg und der Ton einer sehr starken Posaune. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. 17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berge auf. 18 Aber der ganze Berg Sinai rauchte davon, daß der HERR im Feuer auf ihn herabstieg. Und s…" 2. Mose 19,16-25 – „16 Als nun der dritte Tag kam und es noch frühe war, erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dicke Wolke auf dem Berg und der Ton einer sehr starken Posaune. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. 17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berge auf. 18 Aber der ganze Berg Sinai rauchte davon, daß der HERR im Feuer auf ihn herabstieg. Und s…" 2. Mose 20,1-21 – „1 Da redete Gott alle diese Worte und sprach: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe. 3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben! 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, d…
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Mose empfängt die Ordnungen des Bundes
2. Mose 20,22-23 – „22 Und der HERR sprach zu Mose: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel her geredet habe. 23 Darum sollt ihr keine andern Götter neben mir machen; silberne oder goldene Götter sollt ihr euch nicht machen." 2. Mose 20,22-23 – „22 Und der HERR sprach zu Mose: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel her geredet habe. 23 Darum sollt ihr keine andern Götter neben mir machen; silberne oder goldene Götter sollt ihr euch nicht machen." 2. Mose 21,1 – „1 Das sind die Rechte, die du ihnen vorlegen sollst:" 5. Mose 4,13-14 – „13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch zu halten gebot, nämlich die zehn Worte, die er auf zwei steinerne Tafeln schrieb. 14 Und der HERR gebot mir zu jener Zeit, daß ich euch die Satzungen und Rechte lehre, die ihr tun sollt in dem Lande, darein ihr ziehet, um es einzunehmen." Nachdem Gott die Zehn Gebote vor dem ganzen Volk ausgesprochen hat, bleibt Mose in der Nähe Gottes, während Israel in größerer Entfernung steht. Nun empfängt er weitere Weisungen, die das Leben des neu entstandenen Bundesvolkes ordnen sollen. Die Zehn Gebote bilden dabei …
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Der Bund wird mit Blut bestätigt
2. Mose 24,1-18 – „1 Er hatte aber zu Mose gesagt: Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne! 2 Aber Mose allein nahe sich zum HERRN; jene sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihnen heraufkommen! 3 Mose kam und erzählte dem Volk alle Worte des HERRN und alle die Verordnungen. Da antwortete das Volk einstimmig und sprach: Alles…" 2. Mose 24,1-18 – „1 Er hatte aber zu Mose gesagt: Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne! 2 Aber Mose allein nahe sich zum HERRN; jene sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihnen heraufkommen! 3 Mose kam und erzählte dem Volk alle Worte des HERRN und alle die Verordnungen. Da antwortete das Volk einstimmig und sprach: Alles…" Hebräer 9,18-22 – „18 Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht. 19 Denn nachdem jedes einzelne Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volke vorgelegt worden war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk, 20 wobei er sprach: «Dies ist das Blu…
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Mose empfängt den Plan für das Heiligtum
2. Mose 25,1-9 – „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Kindern Israel, daß sie mir freiwillige Gaben bringen, und nehmet dieselben von jedermann, den sein Herz dazu treibt! 3 Das sind aber die Gaben, die ihr von ihnen nehmen sollt: 4 Gold, Silber, Erz, Stoffe von blauem und rotem Purpur und Karmesinfarbe, von feiner weißer Baumwolle und Ziegenhaaren, 5 rötliche Widderfelle, Seehundsfelle und Akazi…" 2. Mose 25,1-9 – „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Kindern Israel, daß sie mir freiwillige Gaben bringen, und nehmet dieselben von jedermann, den sein Herz dazu treibt! 3 Das sind aber die Gaben, die ihr von ihnen nehmen sollt: 4 Gold, Silber, Erz, Stoffe von blauem und rotem Purpur und Karmesinfarbe, von feiner weißer Baumwolle und Ziegenhaaren, 5 rötliche Widderfelle, Seehundsfelle und Akazi…" 2. Mose 25,40 – „40 Und siehe zu, daß du es machest nach dem Vorbilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!" Hebräer 8,1-5 – „1 Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagten, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel sitzt, 2 einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, welche der Herr…
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Mose erhält den Auftrag, Aaron und seine Söhne zu weihen
2. Mose 28,1-5 – „1 Und du sollst deinen Bruder Aaron und seine Söhne mit ihm zu dir nahen lassen aus den Kindern Israel, daß er mein Priester sei, nämlich Aaron und seine Söhne, Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar. 2 Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider machen zur Ehre und zur Zierde. 3 Und sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie de…" 2. Mose 28,1-5 – „1 Und du sollst deinen Bruder Aaron und seine Söhne mit ihm zu dir nahen lassen aus den Kindern Israel, daß er mein Priester sei, nämlich Aaron und seine Söhne, Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar. 2 Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider machen zur Ehre und zur Zierde. 3 Und sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie de…" 2. Mose 29,1-37 – „1 Das ist aber die Verordnung, welche du befolgen sollst, daß sie mir zu Priestern geweiht werden. Nimm einen jungen Farren und zwei fehllose Widder 2 und ungesäuertes Brot und ungesäuerte Kuchen, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt; von Weizenmehl sollst du es alles machen; 3 und lege es in einen Korb und bringe es in …
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Mose empfängt die Tafeln des Zeugnisses
2. Mose 30,1-31 – „1 Du sollst auch einen Räucheraltar machen zum Räucherwerk; von Akazienholz sollst du ihn machen. 2 Eine Elle lang und eine Elle breit soll er sein, viereckig und zwei Ellen hoch, und seine Hörner sollen aus ihm [heraus-]gehen. 3 Und du sollst ihn mit reinem Gold überziehen, seine Platte und seine Wände ringsum und seine Hörner, und sollst ringsum einen Kranz von reinem Gold machen, 4 und je zwei…" 2. Mose 30,1-31 – „1 Du sollst auch einen Räucheraltar machen zum Räucherwerk; von Akazienholz sollst du ihn machen. 2 Eine Elle lang und eine Elle breit soll er sein, viereckig und zwei Ellen hoch, und seine Hörner sollen aus ihm [heraus-]gehen. 3 Und du sollst ihn mit reinem Gold überziehen, seine Platte und seine Wände ringsum und seine Hörner, und sollst ringsum einen Kranz von reinem Gold machen, 4 und je zwei…" 2. Mose 31,12-18 – „12 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 13 Sage den Kindern Israel und sprich: Beobachtet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind das Zeichen zwischen mir und euch für alle eure Geschlechter, damit man wisse, daß ich der HERR bin, der euch heiligt. 14 Und zwar sollt ihr den Sabbat beobachten, weil er euch heilig sein soll. Wer ihn enth…
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Mose tritt für das abgefallene Volk ein
2. Mose 32,1-14 – „1 Als aber das Volk sah, daß Mose vom Berg zu kommen verzog, sammelte es sich um Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die uns vorangehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Manne Mose widerfahren ist, der uns aus Ägypten geführt hat. 2 Aaron sprach zu ihnen: Reißet die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringet sie zu mir! 3 Da r…" 2. Mose 32,1-14 – „1 Als aber das Volk sah, daß Mose vom Berg zu kommen verzog, sammelte es sich um Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die uns vorangehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Manne Mose widerfahren ist, der uns aus Ägypten geführt hat. 2 Aaron sprach zu ihnen: Reißet die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringet sie zu mir! 3 Da r…" 5. Mose 9,12-20 – „12 Und der HERR sprach zu mir: Mache dich auf und geh eilends hinab von hier; denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt hast, hat Verderben angerichtet. Sie sind von dem Wege, den Ich ihnen geboten habe, eilends abgetreten und haben sich ein gegossenes Bild gemacht. 13 Und der HERR sprach also zu mir: Ich habe dieses Volk gesehen, und …
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Mose zerbricht die Tafeln des Bundes
2. Mose 32,15-29 – „15 Mose aber wandte sich und stieg vom Berg hinab und hatte die zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand; die waren auf beiden Seiten beschrieben. 16 Und die Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift war Gottes Schrift, darein gegraben. 17 Als nun Josua das Geschrei des Volkes hörte, das jauchzte, sprach er zu Mose: Es ist ein Kriegsgeschrei im Lager! 18 Er aber antwortete: Man singt da weder vo…" 2. Mose 32,15-29 – „15 Mose aber wandte sich und stieg vom Berg hinab und hatte die zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand; die waren auf beiden Seiten beschrieben. 16 Und die Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift war Gottes Schrift, darein gegraben. 17 Als nun Josua das Geschrei des Volkes hörte, das jauchzte, sprach er zu Mose: Es ist ein Kriegsgeschrei im Lager! 18 Er aber antwortete: Man singt da weder vo…" 5. Mose 9,15-21 – „15 Als ich mich nun wandte und von dem Berge ging, der im Feuer brannte, und die zwei Tafeln des Bundes in meinen beiden Händen hatte, 16 da sah ich [es], und siehe, da hattet ihr euch an dem HERRN, eurem Gott, versündigt, indem ihr euch ein gegossenes Kalb gemacht und eilends von dem Wege abgetreten waret, den der HERR euch geboten h…
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Zurück: Mose tritt für das abgefallene Volk ein Weiter: Mose bittet um Vergebung für Israels große Sünde
Mose bittet um Vergebung für Israels große Sünde
2. Mose 32,30-35 – „30 Am Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan! Und nun will ich zu dem HERRN hinaufsteigen, vielleicht kann ich Vergebung erlangen für eure Sünde. 31 Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, daß sie sich goldene Götter gemacht haben! 32 Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrie…" 2. Mose 32,30-35 – „30 Am Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan! Und nun will ich zu dem HERRN hinaufsteigen, vielleicht kann ich Vergebung erlangen für eure Sünde. 31 Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, daß sie sich goldene Götter gemacht haben! 32 Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrie…" 5. Mose 9,18-20 – „18 und ich fiel vor dem HERRN nieder wie zuerst, vierzig Tage und vierzig Nächte lang, und aß kein Brot und trank kein Wasser um aller eurer Sünden willen, die ihr begangen hattet, da ihr solches Übel tatet vor den Augen des HERRN, ihn zu erzürnen. 19 Denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, womit der HERR über euch so sehr erz…
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Mose bittet um Gottes Gegenwart und Herrlichkeit
2. Mose 33,1-23 – „1 Der HERR sprach zu Mose: Gehe hin, ziehe von dannen, du und das Volk, das du aus Ägypten geführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen und von dem ich gesagt habe: Deinem Samen will ich es geben! 2 Ich aber will einen Engel vor dir hersenden und die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter ausstoßen 3 in das Land, das von Milch und Honig fließt; …" 2. Mose 33,1-23 – „1 Der HERR sprach zu Mose: Gehe hin, ziehe von dannen, du und das Volk, das du aus Ägypten geführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen und von dem ich gesagt habe: Deinem Samen will ich es geben! 2 Ich aber will einen Engel vor dir hersenden und die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter ausstoßen 3 in das Land, das von Milch und Honig fließt; …" 2. Mose 32,34 – „34 So gehe nun hin und führe das Volk dahin, wovon ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir hergehen. Aber am Tage meiner Heimsuchung will ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen!" Nach Israels schwerem Abfall bleibt Gottes Auftrag an Mose grundsätzlich bestehen: Er soll das Volk weiter in das Land führen, das Abraham, Isaak und Jak…
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Zurück: Mose bittet um Vergebung für Israels große Sünde Weiter: Gott erneuert den Bund mit Mose
Gott erneuert den Bund mit Mose
2. Mose 34,1-28 – „1 Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, daß ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast, 2 und sei morgen bereit, daß du früh auf den Berg Sinai steigest und daselbst zu mir auf die Spitze des Berges tretest. 3 Und laß niemand mit dir hinaufsteigen, daß niemand um den ganzen Berg her gesehen werde; laß auch…" 2. Mose 34,1-28 – „1 Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, daß ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast, 2 und sei morgen bereit, daß du früh auf den Berg Sinai steigest und daselbst zu mir auf die Spitze des Berges tretest. 3 Und laß niemand mit dir hinaufsteigen, daß niemand um den ganzen Berg her gesehen werde; laß auch…" 5. Mose 10,1-5 – „1 Zu derselben Zeit sprach der HERR zu mir: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und steige zu mir auf den Berg und mache dir eine hölzerne Lade, 2 so will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und du sollst sie in die Lade legen. 3 Also machte ich eine Lade von …
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Zurück: Mose bittet um Gottes Gegenwart und Herrlichkeit Weiter: Moses Angesicht strahlt nach der Begegnung mit Gott
Moses Angesicht strahlt nach der Begegnung mit Gott
2. Mose 34,29-35 – „29 Als nun Mose vom Berge Sinai hinabstieg und die beiden Tafeln des Zeugnisses in der Hand hielt, als er vom Berge herabstieg, da wußte er nicht, daß die Haut seines Angesichts strahlte davon, daß er mit Ihm geredet hatte. 30 Und Aaron und alle Kinder Israel sahen Mose, und siehe, die Haut seines Angesichtes strahlte; da fürchteten sie sich, ihm zu nahen. 31 Aber Mose rief sie; da wandten sie si…" 2. Mose 34,29-35 – „29 Als nun Mose vom Berge Sinai hinabstieg und die beiden Tafeln des Zeugnisses in der Hand hielt, als er vom Berge herabstieg, da wußte er nicht, daß die Haut seines Angesichts strahlte davon, daß er mit Ihm geredet hatte. 30 Und Aaron und alle Kinder Israel sahen Mose, und siehe, die Haut seines Angesichtes strahlte; da fürchteten sie sich, ihm zu nahen. 31 Aber Mose rief sie; da wandten sie si…" 2. Korinther 3,7-18 – „7 Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, daß die Kinder Israel nicht in das Angesicht Moses zu schauen vermochten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war, 8 wie sollte denn nicht der Dienst des Geistes von weit größerer Herrlichkeit sein? 9 Denn we…
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Zurück: Gott erneuert den Bund mit Mose Weiter: Mose lässt das Heiligtum bauen
Mose lässt das Heiligtum bauen
2. Mose 35,1-36 – „1 Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das sind die Worte, die der HERR geboten hat, daß ihr sie tun sollt: 2 Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebente Tag soll euch heilig sein, zu feiern die Sabbatruhe des HERRN. Wer da Arbeit verrichtet, der soll sterben. 3 Am Sabbattag sollt ihr in allen euren Wohnungen kein Feuer anzünden! 4 Mose redete we…" 2. Mose 35,1-36 – „1 Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das sind die Worte, die der HERR geboten hat, daß ihr sie tun sollt: 2 Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebente Tag soll euch heilig sein, zu feiern die Sabbatruhe des HERRN. Wer da Arbeit verrichtet, der soll sterben. 3 Am Sabbattag sollt ihr in allen euren Wohnungen kein Feuer anzünden! 4 Mose redete we…" 2. Mose 39,32-43 – „32 Also ward das ganze Werk der Wohnung, der Stiftshütte, vollendet. Und die Kinder Israel machten alles, wie der HERR Mose geboten hatte; so machten sie es. 33 Und sie brachten die Wohnung zu Mose, die Hütte und alle ihre Geräte, ihre Haften, Bretter, Riegel, Säulen, Füße; 34 die Decke von rötlichen Widderfellen, die Decke von Seehund…
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Gottes Herrlichkeit erfüllt die Stiftshütte
2. Mose 40,17-38 – „17 Also ward die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr, am ersten Tage des ersten Monats. 18 Und als Mose dieselbe aufgerichtet hatte, setzte er die Füße und die Bretter und Riegel, und richtete die Säulen auf. 19 Und breitete das Zelt aus über die Wohnung und legte die Decke des Zeltes oben darauf, wie der HERR Mose geboten hatte. 20 Und er nahm das Zeugnis und legte es in die Lade, und tat die S…" 2. Mose 40,17-38 – „17 Also ward die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr, am ersten Tage des ersten Monats. 18 Und als Mose dieselbe aufgerichtet hatte, setzte er die Füße und die Bretter und Riegel, und richtete die Säulen auf. 19 Und breitete das Zelt aus über die Wohnung und legte die Decke des Zeltes oben darauf, wie der HERR Mose geboten hatte. 20 Und er nahm das Zeugnis und legte es in die Lade, und tat die S…" 4. Mose 9,15-23 – „15 An dem Tage aber, als die Wohnung aufgerichtet ward, bedeckte die Wolke die Wohnung der Hütte des Zeugnisses, und vom Abend bis zum Morgen war sie über der Wohnung anzusehen wie Feuer. 16 So war es beständig; die Wolke bedeckte sie, aber bei Nacht war sie anzusehen wie Feuer. 17 Sooft sich die Wolke von der Hütte erhob, brachen die…
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Mose weiht Aaron und seine Söhne zum Priesterdienst
3. Mose 8,1-36 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Nimm Aaron und seine Söhne mit ihm, dazu die Kleider und das Salböl und einen Farren zum Sündopfer, zwei Widder und einen Korb mit ungesäuertem Brot, 3 und versammle die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte. 4 Mose tat, wie ihm der HERR befahl, und versammelte die Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte. 5 Und Mose sprach zu der Gemeinde: Das ist's, …" 3. Mose 8,1-36 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Nimm Aaron und seine Söhne mit ihm, dazu die Kleider und das Salböl und einen Farren zum Sündopfer, zwei Widder und einen Korb mit ungesäuertem Brot, 3 und versammle die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte. 4 Mose tat, wie ihm der HERR befahl, und versammelte die Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte. 5 Und Mose sprach zu der Gemeinde: Das ist's, …" 3. Mose 9,1-24 – „1 Und am achten Tage rief Mose den Aaron und seine Söhne und die Ältesten von Israel und sprach zu Aaron: 2 Nimm dir ein Stierkalb zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer, beide tadellos, und bringe sie vor den HERRN 3 und sage zu den Kindern Israel und sprich: Nehmt einen Ziegenbock zum Sündopfer und ein Kalb und ein Schaf, …
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Mose fragt Gott wegen des Passahs
4. Mose 9,1-14 – „1 Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren, im ersten Monat, und sprach: 2 Laß die Kinder Israel das Passah zur bestimmten Zeit halten! 3 Am vierzehnten Tage dieses Monats, gegen Abend, sollt ihr es halten, zur bestimmten Zeit; nach allen seinen Satzungen und Rechten haltet es. 4 Und Mose redete mit den Kindern Israel, daß sie das Passa…" 4. Mose 9,1-14 – „1 Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren, im ersten Monat, und sprach: 2 Laß die Kinder Israel das Passah zur bestimmten Zeit halten! 3 Am vierzehnten Tage dieses Monats, gegen Abend, sollt ihr es halten, zur bestimmten Zeit; nach allen seinen Satzungen und Rechten haltet es. 4 Und Mose redete mit den Kindern Israel, daß sie das Passa…" 2. Mose 12,14-17 – „14 Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern. 15 Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage…
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Mose ordnet Israel für den Aufbruch
4. Mose 1,1-4 – „1 Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai in der Stiftshütte am ersten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr, nachdem sie aus dem Lande Ägypten gezogen waren, und sprach: 2 Ermittelt die Zahl der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, nach ihren Geschlechtern und ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, alles, was männlich ist, Kopf für Kopf; 3 von zwanzig Jahren an und darüber, alle weh…" 4. Mose 1,1-4 – „1 Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai in der Stiftshütte am ersten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr, nachdem sie aus dem Lande Ägypten gezogen waren, und sprach: 2 Ermittelt die Zahl der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, nach ihren Geschlechtern und ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, alles, was männlich ist, Kopf für Kopf; 3 von zwanzig Jahren an und darüber, alle weh…" 4. Mose 1,44-54 – „44 Das sind die Gemusterten, welche Mose und Aaron musterten samt den zwölf Fürsten Israels, deren je einer über die Vaterhäuser [seines Stammes] gesetzt war. 45 Alle Gemusterten aber der Kinder Israel, nach den Häusern ihrer Väter, von zwanzig Jahren und darüber, was unter Israel diensttauglich war, derer waren 603550. 46 Aber die Leviten …
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Mose ordnet ein heiliges Lager
4. Mose 5,1-10 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israel, 2 daß sie aus dem Lager alle Aussätzigen wegschicken, und alle, die Eiterflüsse haben, und die an einem Toten unrein geworden sind. 3 Männer und Weiber sollt ihr vor das Lager hinausschicken, daß sie ihr Lager nicht verunreinigen, weil ich unter ihnen wohne. 4 Und die Kinder Israel taten also und schickten sie vor das Lager hin…" 4. Mose 5,1-10 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israel, 2 daß sie aus dem Lager alle Aussätzigen wegschicken, und alle, die Eiterflüsse haben, und die an einem Toten unrein geworden sind. 3 Männer und Weiber sollt ihr vor das Lager hinausschicken, daß sie ihr Lager nicht verunreinigen, weil ich unter ihnen wohne. 4 Und die Kinder Israel taten also und schickten sie vor das Lager hin…" 4. Mose 6,22-27 – „22 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: 24 Der HERR segne dich und behüte dich! 25 Der HERR lasse dir sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig! 26 Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden! 27 Also sol…
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Israel bricht vom Sinai auf
4. Mose 10,11-36 – „11 Am zwanzigsten Tag, im zweiten Monat des zweiten Jahres, erhob sich die Wolke über der Wohnung des Zeugnisses. 12 Und die Kinder Israel brachen auf aus der Wüste Sinai, und die Wolke ließ sich in der Wüste Paran nieder. 13 Sie brachen aber zum erstenmal in der Reihenfolge auf, die ihnen der HERR durch Mose befohlen hatte. 14 Es zog nämlich das Panier des Lagers der Kinder Juda zuerst, Schar um…" 4. Mose 10,11-36 – „11 Am zwanzigsten Tag, im zweiten Monat des zweiten Jahres, erhob sich die Wolke über der Wohnung des Zeugnisses. 12 Und die Kinder Israel brachen auf aus der Wüste Sinai, und die Wolke ließ sich in der Wüste Paran nieder. 13 Sie brachen aber zum erstenmal in der Reihenfolge auf, die ihnen der HERR durch Mose befohlen hatte. 14 Es zog nämlich das Panier des Lagers der Kinder Juda zuerst, Schar um…" 2. Mose 40,36-38 – „36 Wenn sich aber die Wolke von der Wohnung erhob, so brachen die Kinder Israel auf, während aller ihrer Reisen. 37 Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, da sie sich erhob. 38 Denn die Wolke des HERRN war bei Tag auf der Wohnung, und des Nachts war Feuer darauf vor den Augen des ganzen Hauses …
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Mose tritt bei Tabera für das murrende Volk ein
4. Mose 11,1-3 – „1 Aber das Volk beklagte sich arg vor den Ohren des HERRN. Als der HERR das hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN brannte unter ihnen und verzehrte das Ende des Lagers. 2 Da schrie das Volk zu Mose. Und Mose bat den HERRN. Da erlosch das Feuer. 3 Und man hieß den Ort Tabeera, weil das Feuer des HERRN unter ihnen gebrannt hatte." 4. Mose 11,1-3 – „1 Aber das Volk beklagte sich arg vor den Ohren des HERRN. Als der HERR das hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN brannte unter ihnen und verzehrte das Ende des Lagers. 2 Da schrie das Volk zu Mose. Und Mose bat den HERRN. Da erlosch das Feuer. 3 Und man hieß den Ort Tabeera, weil das Feuer des HERRN unter ihnen gebrannt hatte." 5. Mose 9,22 – „22 Auch zu Tabeera und zu Massa und bei den Lustgräbern erzürntet ihr den HERRN." Kaum hat Israel den Sinai verlassen, beginnt das Volk erneut zu klagen. Der Bericht nennt an dieser Stelle noch keinen konkreten Mangel wie Wasser oder Nahrung, sondern sagt allgemein, dass die Israeliten in den Ohren des HERRN über ihre Not murrten. Damit setzt sich ein Muster fort, das bereits auf dem früheren Wüstenweg sichtbar geworden war. Große Offenbarungen, das v…
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Mose zerbricht unter der Last des Volkes
4. Mose 11,4-35 – „4 Und das hergelaufene Gesindel in ihrer Mitte war sehr lüstern geworden, und auch die Kinder Israel fingen wieder an zu weinen und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? 5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Gurken und Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs; 6 nun aber ist unsre Seele matt, unsre Augen sehen nichts als das Manna! 7 Aber das Man…" 4. Mose 11,4-35 – „4 Und das hergelaufene Gesindel in ihrer Mitte war sehr lüstern geworden, und auch die Kinder Israel fingen wieder an zu weinen und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? 5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Gurken und Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs; 6 nun aber ist unsre Seele matt, unsre Augen sehen nichts als das Manna! 7 Aber das Man…" Psalmen 78,17-31 – „17 Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste. 18 Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste. 19 Und sie redeten wider Gott und sprachen: «Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste? 20 Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und …
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Gott verteidigt Mose gegen Mirjam und Aaron
4. Mose 12,1-16 – „1 Mirjam aber und Aaron redeten wider Mose wegen des äthiopischen Weibes, das er genommen hatte; denn er hatte eine Äthiopierin zum Weibe genommen. 2 Sie sprachen nämlich: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? 3 Und der HERR hörte es. Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden. 4 Da sprach der HERR plötzlich zu Mose und zu Aa…" 4. Mose 12,1-16 – „1 Mirjam aber und Aaron redeten wider Mose wegen des äthiopischen Weibes, das er genommen hatte; denn er hatte eine Äthiopierin zum Weibe genommen. 2 Sie sprachen nämlich: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? 3 Und der HERR hörte es. Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden. 4 Da sprach der HERR plötzlich zu Mose und zu Aa…" 5. Mose 24,9 – „9 Denke daran, was der HERR, dein Gott, mit Mirjam tat auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zoget!" Nach der schweren Krise um das Fleischverlangen kommt der nächste Angriff auf Mose nicht aus der ganzen Gemeinde, sondern aus seiner eigenen Familie. Mirjam und Aaron reden gegen ihn wegen der kuschitischen Frau, die er genommen hatte. Der Bibe…
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Mose sendet zwölf Kundschafter nach Kanaan
4. Mose 13,1-33 – „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sende Männer aus, daß sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Kindern Israel geben will. Von jedem Stamm ihrer Väter sollt ihr einen Mann schicken, lauter Fürsten aus ihrer Mitte. 3 Und Mose sandte sie aus der Wüste Paran nach dem Befehl des HERRN, lauter Männer, die Häupter waren unter den Kindern Israel. 4 Und das sind ihre Namen: Sammua, de…" 4. Mose 13,1-33 – „1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sende Männer aus, daß sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Kindern Israel geben will. Von jedem Stamm ihrer Väter sollt ihr einen Mann schicken, lauter Fürsten aus ihrer Mitte. 3 Und Mose sandte sie aus der Wüste Paran nach dem Befehl des HERRN, lauter Männer, die Häupter waren unter den Kindern Israel. 4 Und das sind ihre Namen: Sammua, de…" 5. Mose 1,19-25 – „19 Da zogen wir aus von Horeb und wanderten durch die große und schreckliche Wüste, die ihr auf dem Wege nach dem Hügelland der Amoriter gesehen habt, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis Kadesch-Barnea. 20 Da sprach ich zu euch: Ihr seid an das Gebirge der Amoriter gekommen, das uns der HERR, unser Gott, geben wir…
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Mose tritt erneut zwischen Israel und Gottes Gericht
4. Mose 14,1-25 – „1 Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und das Volk weinte dieselbe Nacht. 2 Und alle Kinder Israel murrten wider Mose und Aaron; und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach, daß wir doch in Ägypten gestorben wären, oder noch in dieser Wüste stürben! 3 Warum führt uns der HERR in dieses Land, daß wir durch das Schwert fallen, und daß unsre Weiber und unsre Kinder zum Raube werden? …" 4. Mose 14,1-25 – „1 Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und das Volk weinte dieselbe Nacht. 2 Und alle Kinder Israel murrten wider Mose und Aaron; und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach, daß wir doch in Ägypten gestorben wären, oder noch in dieser Wüste stürben! 3 Warum führt uns der HERR in dieses Land, daß wir durch das Schwert fallen, und daß unsre Weiber und unsre Kinder zum Raube werden? …" 5. Mose 1,26-33 – „26 Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen, sondern lehntet euch gegen das Wort des HERRN, eures Gottes, auf, 27 und ihr murrtet in euren Hütten und spracht: Der HERR hat uns aus Haß aus Ägypten geführt, daß er uns in die Hände der Amoriter gebe, uns zu vertilgen. 28 Wohin sollen wir ziehen? Unsere Brüder haben unser Herz verzagt gemacht, i…
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Vierzig Jahre Wüste statt Kanaan
4. Mose 14,26-45 – „26 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: 27 Wie lange soll ich diese böse Gemeinde dulden, die wider mich murrt? Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört, welches sie wider mich erheben. 28 Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt: 29 Eure Leichname sollen in dieser Wüste zerfallen, und alle eure Gemusterte…" 4. Mose 14,26-45 – „26 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: 27 Wie lange soll ich diese böse Gemeinde dulden, die wider mich murrt? Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört, welches sie wider mich erheben. 28 Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt: 29 Eure Leichname sollen in dieser Wüste zerfallen, und alle eure Gemusterte…" 5. Mose 1,34-46 – „34 Als aber der HERR die Stimme eurer Worte hörte, ward er zornig und schwur und sprach: 35 Keiner von den Männern dieses bösen Geschlechts soll das gute Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe! 36 Nur Kaleb, der Sohn Jephunnes, soll es sehen; und ich will ihm und seinen Kindern das Land geben, das er betreten hat, w…
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Zurück: Mose tritt erneut zwischen Israel und Gottes Gericht Weiter: Mose richtet einen Sabbatbruch nach Gottes Wort
Mose richtet einen Sabbatbruch nach Gottes Wort
4. Mose 15,1-41 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch zum Wohnsitz geben will, 3 und dem HERRN ein Feueropfer bringen wollt, es sei ein Brandopfer oder Schlachtopfer, um ein besonderes Gelübde zu erfüllen oder ein freiwilliges Opfer, oder eure Festopfer, die ihr dem HERRN zum lieblichen Geruch darbringt, von Rindern o…" 4. Mose 15,1-41 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch zum Wohnsitz geben will, 3 und dem HERRN ein Feueropfer bringen wollt, es sei ein Brandopfer oder Schlachtopfer, um ein besonderes Gelübde zu erfüllen oder ein freiwilliges Opfer, oder eure Festopfer, die ihr dem HERRN zum lieblichen Geruch darbringt, von Rindern o…" 4. Mose 15,32-36 – „32 Als die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbat Holz sammelte. 33 Da brachten ihn die, welche ihn beim Holzsammeln ertappt hatten, zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. 34 Und sie taten ihn in Gewahrsam; denn es war nicht klar ausgedrückt, was man mit ihm tun sollte. 35 Der HERR aber sprach zu …
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Korach erhebt sich gegen Mose und Aaron
4. Mose 16,1-40 – „1 Und Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahats, des Sohnes Levis, nahm Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, den Sohn Pelets, die Söhne Rubens; 2 und sie empörten sich wider Mose, samt zweihundertundfünfzig Männern aus den Kindern Israel, Hauptleuten der Gemeinde, Berufenen der Versammlung, angesehenen Männern. 3 Und sie versammelten sich wider Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr be…" 4. Mose 16,1-40 – „1 Und Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahats, des Sohnes Levis, nahm Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, den Sohn Pelets, die Söhne Rubens; 2 und sie empörten sich wider Mose, samt zweihundertundfünfzig Männern aus den Kindern Israel, Hauptleuten der Gemeinde, Berufenen der Versammlung, angesehenen Männern. 3 Und sie versammelten sich wider Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr be…" 4. Mose 26,9-11 – „9 Und die Kinder Eliabs waren: Nemuel und Datan und Abiram. Das sind Datan und Abiram, die Berufenen der Gemeinde, die wider Mose und wider Aaron haderten in der Rotte Korahs, als sie wider den HERRN haderten 10 und die Erde ihren Mund auftat und sie samt Korah verschlang, als die Rotte starb, als das Feuer zweihundertundfünfzig Männer …
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Zurück: Mose richtet einen Sabbatbruch nach Gottes Wort Weiter: Mose handelt, als die Plage im Lager ausbricht
Mose handelt, als die Plage im Lager ausbricht
4. Mose 16,41-50 – „41 Am folgenden Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel wider Mose und Aaron und sprach: Ihr habt des HERRN Volk getötet! 42 Als sich nun die Gemeinde wider Mose und Aaron versammelt hatte, wandten sie sich nach der Stiftshütte, und siehe, da bedeckte sie die Wolke, und die Herrlichkeit des HERRN erschien. 43 Und Mose und Aaron gingen vor die Stiftshütte. 44 Und der HERR redete zu…" 4. Mose 16,41-50 – „41 Am folgenden Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel wider Mose und Aaron und sprach: Ihr habt des HERRN Volk getötet! 42 Als sich nun die Gemeinde wider Mose und Aaron versammelt hatte, wandten sie sich nach der Stiftshütte, und siehe, da bedeckte sie die Wolke, und die Herrlichkeit des HERRN erschien. 43 Und Mose und Aaron gingen vor die Stiftshütte. 44 Und der HERR redete zu…" Psalmen 106,16-18 – „16 Und sie wurden eifersüchtig auf Mose im Lager, auf Aaron, den Heiligen des HERRN. 17 Da tat sich die Erde auf und verschlang Datan und bedeckte die Rotte Abirams; 18 und Feuer verzehrte ihre Rotte, die Flamme versengte die Gottlosen." Schon am Tag nach dem Gericht über Korach, Dathan, Abiram und die zweihundertfünfzig Männer erhe…
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Zurück: Korach erhebt sich gegen Mose und Aaron Weiter: Aarons Stab blüht vor dem HERRN
Aarons Stab blüht vor dem HERRN
4. Mose 17,1-13 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und nimm von ihnen je einen Stab für ein Vaterhaus, 2 von allen Fürsten ihrer Stammhäuser zwölf Stäbe, und schreibe eines jeden Namen auf seinen Stab. 3 Aber Aarons Namen sollst du auf den Stab Levis schreiben. Denn für jedes Oberhaupt ihrer Vaterhäuser soll ein Stab sein. 4 Und lege sie in die Stiftshütte vor das Zeugnis, wo i…" 4. Mose 17,1-13 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und nimm von ihnen je einen Stab für ein Vaterhaus, 2 von allen Fürsten ihrer Stammhäuser zwölf Stäbe, und schreibe eines jeden Namen auf seinen Stab. 3 Aber Aarons Namen sollst du auf den Stab Levis schreiben. Denn für jedes Oberhaupt ihrer Vaterhäuser soll ein Stab sein. 4 Und lege sie in die Stiftshütte vor das Zeugnis, wo i…" Hebräer 9,4 – „4 zu diesem gehört der goldene Räucheraltar und die Bundeslade, allenthalben mit Gold überzogen, und in dieser war der goldene Krug mit dem Manna und die Rute Aarons, die geblüht hatte, und die Tafeln des Bundes;" Nach dem Aufstand Korachs und der anschließenden Plage ist die Frage nach dem von Gott eingesetzten Priestertum noch immer nicht…
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Zurück: Mose handelt, als die Plage im Lager ausbricht Weiter: Mose empfängt die Ordnung für Priester und Leviten
Mose empfängt die Ordnung für Priester und Leviten
4. Mose 18,1-32 – „1 Und der HERR sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und deines Vaters Haus mit dir sollen die Versündigung am Heiligtum tragen, und du und deine Söhne mit dir sollen die Sünde eures Priestertums tragen. 2 Laß auch deine Brüder vom Stamme Levi, von deinem väterlichen Stamm, sich mit dir nahen, daß sie sich dir anschließen und dir dienen. Du aber und deine Söhne mit dir sollen vor der Hütte des Zeug…" 4. Mose 18,1-32 – „1 Und der HERR sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und deines Vaters Haus mit dir sollen die Versündigung am Heiligtum tragen, und du und deine Söhne mit dir sollen die Sünde eures Priestertums tragen. 2 Laß auch deine Brüder vom Stamme Levi, von deinem väterlichen Stamm, sich mit dir nahen, daß sie sich dir anschließen und dir dienen. Du aber und deine Söhne mit dir sollen vor der Hütte des Zeug…" 4. Mose 17,27-28 – „27 Die Iraeliten aber sprachen zu Mose: Fürwahr, wir kommen um, wir sind verloren, wir sind alle verloren! 28 Wer irgend herantritt, wer herantritt an die Wohnung Jahwes, muß sterben; sollen wir denn bis auf den letzten Mann umkommen?" Nachdem Aarons Stab ausgeschlagen und seine Erwählung öffentlich bestätigt worden ist, reagiert Israe…
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Mose empfängt die Ordnung der roten Kuh
4. Mose 19,1-22 – „1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach: 2 Dies ist eine Gesetzesbestimmung, die der HERR geboten hat, indem er sprach: Sage den Kindern Israel, daß sie zu dir bringen eine tadellose Kuh, an der kein Mangel und auf die noch kein Joch gekommen ist, und gebt sie dem Priester Eleasar, 3 der soll sie vor das Lager hinausführen und daselbst vor seinen Augen schächten lassen. 4 Darnach soll …" 4. Mose 19,1-22 – „1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach: 2 Dies ist eine Gesetzesbestimmung, die der HERR geboten hat, indem er sprach: Sage den Kindern Israel, daß sie zu dir bringen eine tadellose Kuh, an der kein Mangel und auf die noch kein Joch gekommen ist, und gebt sie dem Priester Eleasar, 3 der soll sie vor das Lager hinausführen und daselbst vor seinen Augen schächten lassen. 4 Darnach soll …" Hebräer 9,13-14 – „13 Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zu leiblicher Reinigkeit, 14 wieviel mehr wird das Blut Christi, der durch ewigen Geist sich selbst als ein tadelloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, zu dienen dem lebendigen Got…
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Zurück: Mose empfängt die Ordnung für Priester und Leviten Weiter: Mose schlägt den Felsen und darf Kanaan nicht betreten
Mose schlägt den Felsen und darf Kanaan nicht betreten
4. Mose 20,1-13 – „1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel kam in die Wüste Zin, im ersten Monat, und das Volk blieb zu Kadesch. Und Mirjam starb daselbst und ward daselbst begraben. 2 Und die Gemeinde hatte kein Wasser; darum versammelten sie sich wider Mose und wider Aaron. 3 Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach, daß wir umgekommen wären, als unsre Brüder vor dem HERRN umkamen! 4 Und warum habt ihr di…" 4. Mose 20,1-13 – „1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel kam in die Wüste Zin, im ersten Monat, und das Volk blieb zu Kadesch. Und Mirjam starb daselbst und ward daselbst begraben. 2 Und die Gemeinde hatte kein Wasser; darum versammelten sie sich wider Mose und wider Aaron. 3 Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach, daß wir umgekommen wären, als unsre Brüder vor dem HERRN umkamen! 4 Und warum habt ihr di…" 4. Mose 27,12-14 – „12 Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dieses Gebirge Abarim und besiehe das Land, das ich den Kindern Israel gegeben habe. 13 Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinem Volke versammelt werden, wie dein Bruder Aaron versammelt worden ist, 14 weil ihr in der Wüste Zin meinem Gebot widerspenstig gewesen seid, beim Hadern d…
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Zurück: Mose empfängt die Ordnung der roten Kuh Weiter: Edom verweigert Israel den Durchzug
Edom verweigert Israel den Durchzug
4. Mose 20,14-21 – „14 Darnach sandte Mose Botschaft aus Kadesch zu dem König der Edomiter: Also läßt dir dein Bruder Israel sagen: Du weißt alle Mühe, die uns begegnet ist; 15 daß unsre Väter nach Ägypten hinabgezogen sind; daß wir lange Zeit in Ägypten gewohnt und die Ägypter uns und unsre Väter mißhandelt haben; 16 und wir schrieen zum HERRN, und er erhörte unsre Stimme und sandte einen Engel und führte uns aus Ä…" 4. Mose 20,14-21 – „14 Darnach sandte Mose Botschaft aus Kadesch zu dem König der Edomiter: Also läßt dir dein Bruder Israel sagen: Du weißt alle Mühe, die uns begegnet ist; 15 daß unsre Väter nach Ägypten hinabgezogen sind; daß wir lange Zeit in Ägypten gewohnt und die Ägypter uns und unsre Väter mißhandelt haben; 16 und wir schrieen zum HERRN, und er erhörte unsre Stimme und sandte einen Engel und führte uns aus Ä…" 5. Mose 2,4-8 – „4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Gebiet eurer Brüder, der Kinder Esau ziehen, welche in Seir wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten, aber nehmt euch wohl in acht, 5 daß ihr sie nicht bekrieget; denn ich werde euch von ihrem Lande nicht einen Fußbreit geben; denn ich habe das Gebirge Seir dem Esau erblich zu…
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Zurück: Mose schlägt den Felsen und darf Kanaan nicht betreten Weiter: Mose begleitet Aaron auf seinen letzten Weg
Mose begleitet Aaron auf seinen letzten Weg
4. Mose 20,22-29 – „22 Da brachen die Kinder Israel auf von Kadesch, und die ganze Gemeinde kam zu dem Berge Hor. 23 Und der HERR redete mit Mose und Aaron an dem Berge Hor, an den Landmarken der Edomiter und sprach: 24 Laß Aaron sich zu seinem Volk versammeln; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Kindern Israel gegeben habe, weil ihr meinen Worten beim Haderwasser ungehorsam gewesen seid. 25 Nimm aber…" 4. Mose 20,22-29 – „22 Da brachen die Kinder Israel auf von Kadesch, und die ganze Gemeinde kam zu dem Berge Hor. 23 Und der HERR redete mit Mose und Aaron an dem Berge Hor, an den Landmarken der Edomiter und sprach: 24 Laß Aaron sich zu seinem Volk versammeln; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Kindern Israel gegeben habe, weil ihr meinen Worten beim Haderwasser ungehorsam gewesen seid. 25 Nimm aber…" 4. Mose 33,38-39 – „38 Da ging Aaron, der Priester, auf den Berg Hor, nach dem Befehl des HERRN, und starb daselbst im vierzigsten Jahre des Auszugs der Kinder Israel aus Ägyptenland, am ersten Tage des fünften Monats. 39 Und Aaron war hundertdreiundzwanzig Jahre alt, als er starb auf dem Berge Hor." 5. Mose 10,6 – „6 (Aber die Kinder Israel zogen aus v…
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Mose richtet die eherne Schlange auf
4. Mose 21,4-9 – „4 Da zogen sie vom Berge Hor weg auf dem Weg zum Schilfmeer, um der Edomiter Land zu umgehen. Aber das Volk ward ungeduldig auf dem Wege. 5 Und das Volk redete wider Gott und wider Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten geführt, daß wir in der Wüste sterben? Denn hier ist weder Brot noch Wasser, und unsre Seele hat einen Ekel an dieser schlechten Speise! 6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter…" 4. Mose 21,4-9 – „4 Da zogen sie vom Berge Hor weg auf dem Weg zum Schilfmeer, um der Edomiter Land zu umgehen. Aber das Volk ward ungeduldig auf dem Wege. 5 Und das Volk redete wider Gott und wider Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten geführt, daß wir in der Wüste sterben? Denn hier ist weder Brot noch Wasser, und unsre Seele hat einen Ekel an dieser schlechten Speise! 6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter…" Johannes 3,14-16 – „14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, 15 auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." 1. Ko…
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Mose führt Israel gegen Sihon und Og
4. Mose 21,21-35 – „21 Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen: 22 Laß mich durch dein Land ziehen, wir wollen weder in die Äcker noch in die Weingärten treten, wollen auch von dem Brunnenwasser nicht trinken; wir wollen die Königsstraße ziehen, bis wir durch dein Gebiet gekommen sind! 23 Aber Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen, sondern versammelte sein ga…" 4. Mose 21,21-35 – „21 Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen: 22 Laß mich durch dein Land ziehen, wir wollen weder in die Äcker noch in die Weingärten treten, wollen auch von dem Brunnenwasser nicht trinken; wir wollen die Königsstraße ziehen, bis wir durch dein Gebiet gekommen sind! 23 Aber Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen, sondern versammelte sein ga…" 5. Mose 2,24-3 – „3 Ihr habt nun lange genug dieses Gebirge umzogen; wendet euch gegen Mitternacht! 4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Gebiet eurer Brüder, der Kinder Esau ziehen, welche in Seir wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten, aber nehmt euch wohl in acht, 5 daß ihr sie nicht bekrieget; denn ich werde euch von ihrem L…
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Mose muss den Abfall am Baal-Peor richten
4. Mose 25,1-13 – „1 Und Israel wohnte in Sittim und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, 2 welche das Volk zu den Opfern ihrer Götter luden. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. 3 Und Israel hängte sich an Baal-Peor. Da ergrimmte der Zorn des HERRN über Israel. 4 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf angesichts der Sonne, daß der g…" 4. Mose 25,1-13 – „1 Und Israel wohnte in Sittim und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, 2 welche das Volk zu den Opfern ihrer Götter luden. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. 3 Und Israel hängte sich an Baal-Peor. Da ergrimmte der Zorn des HERRN über Israel. 4 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf angesichts der Sonne, daß der g…" 4. Mose 31,15-16 – „15 Und Mose sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen? 16 Siehe, sie haben ja in der Sache des Peor durch Bileams Rat die Kinder Israel vom HERRN abgewandt, so daß der Gemeinde des HERRN die Plage widerfuhr!" 5. Mose 4,3-4 – „3 Eure Augen haben gesehen, was der HERR wegen des Baal-Peor getan hat. Denn alle, die Baal-Peor…
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Mose zählt die neue Generation Israels
4. Mose 26,1-65 – „1 Und als die Plage ein Ende hatte, sprach der HERR zu Mose und Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters, also: 2 Ermittle die Zahl der ganzen Gemeinde der Kinder Israel von zwanzig Jahren an und darüber, nach ihren Vaterhäusern, all derer in Israel, die tauglich sind, ins Heer zu ziehen. 3 Und Mose redete mit ihnen, samt Eleasar, dem Priester, in der Ebene Moab am Jordan, Jericho gegenüber, und s…" 4. Mose 26,1-65 – „1 Und als die Plage ein Ende hatte, sprach der HERR zu Mose und Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters, also: 2 Ermittle die Zahl der ganzen Gemeinde der Kinder Israel von zwanzig Jahren an und darüber, nach ihren Vaterhäusern, all derer in Israel, die tauglich sind, ins Heer zu ziehen. 3 Und Mose redete mit ihnen, samt Eleasar, dem Priester, in der Ebene Moab am Jordan, Jericho gegenüber, und s…" 4. Mose 14,28-35 – „28 Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt: 29 Eure Leichname sollen in dieser Wüste zerfallen, und alle eure Gemusterten, die ganze Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr wider mich gemurrt habt, 30 keiner von euch soll in das Land kommen, darüber ich…
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Mose bringt die Bitte der Töchter Zelophchads vor Gott
4. Mose 27,1-11 – „1 Und die Töchter Zelophchads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, unter den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs, mit Namen Machla, Noah, Hogla, Milka und Tirza, 2 kamen herzu und traten vor Mose und Eleasar, den Priester, und vor die Obersten und die ganze Gemeinde an die Tür der Stiftshütte und sprachen: 3 Unser Vater ist in der Wüste gestorbe…" 4. Mose 27,1-11 – „1 Und die Töchter Zelophchads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, unter den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs, mit Namen Machla, Noah, Hogla, Milka und Tirza, 2 kamen herzu und traten vor Mose und Eleasar, den Priester, und vor die Obersten und die ganze Gemeinde an die Tür der Stiftshütte und sprachen: 3 Unser Vater ist in der Wüste gestorbe…" 4. Mose 26,33 – „33 Zelophchad aber, Hephers Sohn, hatte keine Söhne, sondern Töchter, die hießen Machla, Noah, Hogla, Milka und Tirza." Nach der zweiten Zählung Israels tritt eine Frage auf, die unmittelbar mit der zukünftigen Verteilung des Landes zusammenhängt. Zelophchad aus dem Stamm Manasse ist gestorben und hat keine Söhne hinterlassen. Seine fünf …
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Mose setzt Josua als seinen Nachfolger ein
4. Mose 27,12-23 – „12 Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dieses Gebirge Abarim und besiehe das Land, das ich den Kindern Israel gegeben habe. 13 Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinem Volke versammelt werden, wie dein Bruder Aaron versammelt worden ist, 14 weil ihr in der Wüste Zin meinem Gebot widerspenstig gewesen seid, beim Hadern der Gemeinde, als ihr mich vor ihnen durch das Wasser heiligen …" 4. Mose 27,12-23 – „12 Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dieses Gebirge Abarim und besiehe das Land, das ich den Kindern Israel gegeben habe. 13 Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinem Volke versammelt werden, wie dein Bruder Aaron versammelt worden ist, 14 weil ihr in der Wüste Zin meinem Gebot widerspenstig gewesen seid, beim Hadern der Gemeinde, als ihr mich vor ihnen durch das Wasser heiligen …" 5. Mose 3,21-28 – „21 Und dem Josua gebot ich zu jener Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der HERR, euer Gott, diesen beiden Königen getan hat; also wird der HERR allen Königreichen tun, wohin du hinüberziehen wirst. 22 Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch! 23 Und ich flehte zum HERRN um Gnade zu …
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Mose ordnet Israels Gottesdienst für die kommende Generation
4. Mose 28,1-8 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Ihr sollt darauf achten, daß ihr meine Opfergaben, meine Nahrung der Feueropfer lieblichen Geruchs, mir darbringet zu ihrer bestimmten Zeit. 3 Und sprich zu ihnen: Das ist das Feueropfer, welches ihr dem HERRN darbringen sollt: einjährige, tadellose Lämmer; täglich zwei zum beständigen Brandopfer. 4 Das ei…" 4. Mose 28,1-8 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Ihr sollt darauf achten, daß ihr meine Opfergaben, meine Nahrung der Feueropfer lieblichen Geruchs, mir darbringet zu ihrer bestimmten Zeit. 3 Und sprich zu ihnen: Das ist das Feueropfer, welches ihr dem HERRN darbringen sollt: einjährige, tadellose Lämmer; täglich zwei zum beständigen Brandopfer. 4 Das ei…" 4. Mose 29,1-40 – „1 Und am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, denn es ist euer Posaunentag. 2 Und ihr sollt dem HERRN Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruche: einen jungen Farren, einen Widder, sieben einjährige tadellose Lämmer; 3 dazu ihr Speisopfer von Semmelmehl…
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Mose führt den letzten Krieg gegen Midian
4. Mose 31,1-24 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Nimm für die Kinder Israel Rache an den Midianitern; 2 darnach sollst du zu deinem Volk versammelt werden. 3 Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zu einem Heereszug wider die Midianiter, daß sie die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken! 4 Aus allen Stämmen Israels sollt ihr je tausend Mann in den Streit schicken. 5 Da…" 4. Mose 31,1-24 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Nimm für die Kinder Israel Rache an den Midianitern; 2 darnach sollst du zu deinem Volk versammelt werden. 3 Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zu einem Heereszug wider die Midianiter, daß sie die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken! 4 Aus allen Stämmen Israels sollt ihr je tausend Mann in den Streit schicken. 5 Da…" 4. Mose 25,16-18 – „16 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 17 Befehdet die Midianiter und schlagt sie; 18 denn sie sind es, die euch befehdet haben mit ihrer Arglist, die sie wider euch erdacht haben in Sachen Peors und ihrer Schwester Kosbi, der midianitischen Fürstentochter, die am Tage der Plage erschlagen wurde, welche um Peors willen entstand." 4…
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Mose verteilt die Beute nach Gottes Ordnung
4. Mose 31,25-54 – „25 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 26 Stelle fest die Summe des Raubes der Gefangenen an Menschen und Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die obersten Väter der Gemeinde, und gib die eine Hälfte denen, 27 die den Krieg geführt haben und in den Streit gezogen sind, und die andere Hälfte der ganzen Gemeinde. 28 Du sollst aber dem HERRN eine Steuer erheben von den Kriegsleuten, die ins …" 4. Mose 31,25-54 – „25 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 26 Stelle fest die Summe des Raubes der Gefangenen an Menschen und Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die obersten Väter der Gemeinde, und gib die eine Hälfte denen, 27 die den Krieg geführt haben und in den Streit gezogen sind, und die andere Hälfte der ganzen Gemeinde. 28 Du sollst aber dem HERRN eine Steuer erheben von den Kriegsleuten, die ins …" 4. Mose 31,48-50 – „48 Und die Obersten des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, 49 traten zu Mose und sprachen zu ihm: Deine Knechte haben die Summe der Kriegsleute festgestellt, welche unter unsern Händen gewesen sind, und es fehlt nicht einer. 50 Darum bringen wir dem HERRN Geschenke, was ein jeder gefunden hat von goldenem Geräte, F…
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Mose bindet Ruben und Gad an ihre Brüder
4. Mose 32,1-33 – „1 Die Kinder Ruben aber und die Kinder Gad hatten sehr viel Vieh und sahen das Land Jaeser und das Land Gilead, und siehe, es war ein geeignetes Land für ihr Vieh. 2 Da kamen die Kinder Gad und die Kinder Ruben und redeten mit Mose und Eleasar, dem Priester, und mit den Hauptleuten der Gemeinde und sprachen: 3 Atarot, Dibon, Jaeser, Nimra, Hesbon, Eleale, Sebam, 4 Nebo und Beon, das Land, welches…" 4. Mose 32,1-33 – „1 Die Kinder Ruben aber und die Kinder Gad hatten sehr viel Vieh und sahen das Land Jaeser und das Land Gilead, und siehe, es war ein geeignetes Land für ihr Vieh. 2 Da kamen die Kinder Gad und die Kinder Ruben und redeten mit Mose und Eleasar, dem Priester, und mit den Hauptleuten der Gemeinde und sprachen: 3 Atarot, Dibon, Jaeser, Nimra, Hesbon, Eleale, Sebam, 4 Nebo und Beon, das Land, welches…" 5. Mose 3,12-20 – „12 Dieses Land nahmen wir zu der Zeit ein von Aroer an, die am Arnon liegt. Und ich gab das halbe Gebirge Gilead samt seinen Städten den Rubenitern und Gaditern. 13 Aber das übrige Gilead und ganz Basan, das Königreich Ogs, gab ich dem halben Stamm Manasse, die ganze Gegend Argob; das ganze Basan hieß das Land der Rephaiter. 14 (Jair, d…
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ose schreibt die Stationen der Wüstenreise auf
4. Mose 33,1-49 – „1 Dies sind die Reisen der Kinder Israel, die unter Mose und Aaron nach ihren Heerscharen aus Ägypten gezogen sind. 2 Und Mose beschrieb ihren Auszug und ihre Tagereisen auf Befehl des HERRN. Folgendes sind ihre Reisen nach ihrem Auszug: 3 Sie brachen auf von Raemses im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats; am Tage nach dem Passah zogen die Kinder Israel aus durch höhere Hand, vor …" 4. Mose 33,1-49 – „1 Dies sind die Reisen der Kinder Israel, die unter Mose und Aaron nach ihren Heerscharen aus Ägypten gezogen sind. 2 Und Mose beschrieb ihren Auszug und ihre Tagereisen auf Befehl des HERRN. Folgendes sind ihre Reisen nach ihrem Auszug: 3 Sie brachen auf von Raemses im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats; am Tage nach dem Passah zogen die Kinder Israel aus durch höhere Hand, vor …" 2. Mose 17,14 – „14 Da sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und lege es Josua in die Ohren, nämlich: ich will das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel ganz austilgen." Nachdem die Gebiete östlich des Jordan geordnet sind, richtet sich der Blick noch einmal zurück auf den langen Weg, den Israel seit dem Auszug aus Ägypten zurückg…
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Mose legt die Grenzen des verheißenen Landes fest
4. Mose 33,50-56 – „50 Und der HERR redete zu Mose in der Ebene der Moabiter am Jordan, Jericho gegenüber, und sprach: 51 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan gegangen seid, 52 so sollt ihr alle Einwohner des Landes vor eurem Angesicht vertreiben und alle ihre Bildsäulen zerstören; auch alle ihre gegossenen Bilder sollt ihr zerbrechen und alle ihre Höhen verwüs…" 4. Mose 33,50-56 – „50 Und der HERR redete zu Mose in der Ebene der Moabiter am Jordan, Jericho gegenüber, und sprach: 51 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan gegangen seid, 52 so sollt ihr alle Einwohner des Landes vor eurem Angesicht vertreiben und alle ihre Bildsäulen zerstören; auch alle ihre gegossenen Bilder sollt ihr zerbrechen und alle ihre Höhen verwüs…" 4. Mose 34,1-29 – „1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so ist dies das Land, das euch als Erbteil zufällt: das Land Kanaan samt seinem Gebiet. 3 Der südliche Rand soll sich erstrecken von der Wüste Zin, Edom entlang, so daß eure südliche Grenze am Ende des Salzmee…
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Mose ordnet die Leviten- und Zufluchtsstädte
4. Mose 35,1-34 – „1 Und der HERR redete zu Mose in der Ebene der Moabiter, am Jordan, Jericho gegenüber, und sprach: 2 Gebiete den Kindern Israel, daß sie von ihren Erbgütern den Leviten Städte geben, wo sie wohnen mögen; dazu sollt ihr den Leviten auch die Weideplätze um die Städte hergeben; 3 damit sie in den Städten wohnen und in den Weideplätzen ihr Vieh, ihre Fahrhabe und allerlei Tiere haben können. 4 Die We…" 4. Mose 35,1-34 – „1 Und der HERR redete zu Mose in der Ebene der Moabiter, am Jordan, Jericho gegenüber, und sprach: 2 Gebiete den Kindern Israel, daß sie von ihren Erbgütern den Leviten Städte geben, wo sie wohnen mögen; dazu sollt ihr den Leviten auch die Weideplätze um die Städte hergeben; 3 damit sie in den Städten wohnen und in den Weideplätzen ihr Vieh, ihre Fahrhabe und allerlei Tiere haben können. 4 Die We…" 5. Mose 4,41-43 – „41 Damals sonderte Mose drei Städte aus, diesseits des Jordan, gegen Aufgang der Sonne, 42 damit der Totschläger dorthin fliehen könne, der seinen Nächsten unversehens getötet hat, ohne ihm zuvor feind gewesen zu sein, (daß er in eine dieser Städte fliehe und am Leben bleibe) 43 nämlich Bezer in der Steppe, im ebenen Lande, für die Rube…
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Mose klärt das Erbe der Töchter Zelophchads
4. Mose 36,1-13 – „1 Und die Familienhäupter des Geschlechts der Kinder Gileads, des Sohnes Machirs, der ein Sohn Manasses war, vom Geschlecht der Kinder Joseph, traten herzu und redeten vor Mose und vor den Fürsten, den Familienhäuptern der Kinder Israel, und sprachen: 2 der HERR hat meinem Herrn geboten, daß ihr den Kindern Israel das Land zum Erbteil durch das Los zuteilen sollt. Und mein Herr hat von dem HERRN …" 4. Mose 36,1-13 – „1 Und die Familienhäupter des Geschlechts der Kinder Gileads, des Sohnes Machirs, der ein Sohn Manasses war, vom Geschlecht der Kinder Joseph, traten herzu und redeten vor Mose und vor den Fürsten, den Familienhäuptern der Kinder Israel, und sprachen: 2 der HERR hat meinem Herrn geboten, daß ihr den Kindern Israel das Land zum Erbteil durch das Los zuteilen sollt. Und mein Herr hat von dem HERRN …" 4. Mose 27,1-11 – „1 Und die Töchter Zelophchads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, unter den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs, mit Namen Machla, Noah, Hogla, Milka und Tirza, 2 kamen herzu und traten vor Mose und Eleasar, den Priester, und vor die Obersten und die ganze Gemeinde an die Tür der Stif…
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Mose beginnt seine letzte Rede an Israel
5. Mose 1,1-8 – „1 Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel redete diesseits des Jordan in der Wüste, auf der Ebene gegenüber von Suph, zwischen Paran, Tophel, Laban, Hazerot und Disahab: 2 elf Tagereisen weit vom Horeb, am Wege vom Gebirge Seir nach Kadesch-Barnea. 3 Und es geschah im vierzigsten Jahre, am ersten Tage des elften Monats, daß Mose mit den Kindern Israel redete, alles, wie ihm der HERR für sie …" 5. Mose 1,1-8 – „1 Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel redete diesseits des Jordan in der Wüste, auf der Ebene gegenüber von Suph, zwischen Paran, Tophel, Laban, Hazerot und Disahab: 2 elf Tagereisen weit vom Horeb, am Wege vom Gebirge Seir nach Kadesch-Barnea. 3 Und es geschah im vierzigsten Jahre, am ersten Tage des elften Monats, daß Mose mit den Kindern Israel redete, alles, wie ihm der HERR für sie …" 5. Mose 1,19-33 – „19 Da zogen wir aus von Horeb und wanderten durch die große und schreckliche Wüste, die ihr auf dem Wege nach dem Hügelland der Amoriter gesehen habt, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis Kadesch-Barnea. 20 Da sprach ich zu euch: Ihr seid an das Gebirge der Amoriter gekommen, das uns der HERR, unser Gott, geben wird. 2…
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Mose erinnert an Gottes Treue während der langen Wüstenjahre
5. Mose 2,1-23 – „1 Darnach wandten wir uns und brachen auf nach der Wüste auf dem Wege zum Schilfmeer, wie der HERR zu mir gesagt hatte, und umzogen das Gebirge Seir eine lange Zeit. 2 Und der HERR sprach zu mir also: 3 Ihr habt nun lange genug dieses Gebirge umzogen; wendet euch gegen Mitternacht! 4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Gebiet eurer Brüder, der Kinder Esau ziehen, welche in Seir …" 5. Mose 2,1-23 – „1 Darnach wandten wir uns und brachen auf nach der Wüste auf dem Wege zum Schilfmeer, wie der HERR zu mir gesagt hatte, und umzogen das Gebirge Seir eine lange Zeit. 2 Und der HERR sprach zu mir also: 3 Ihr habt nun lange genug dieses Gebirge umzogen; wendet euch gegen Mitternacht! 4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Gebiet eurer Brüder, der Kinder Esau ziehen, welche in Seir …" 5. Mose 2,7 – „7 denn der HERR, dein Gott, hat dich in allen Werken deiner Hände gesegnet. Er hat achtgehabt auf deine Reisen durch diese große Wüste; und der HERR, dein Gott, ist diese vierzig Jahre bei dir gewesen, so daß dir nichts gemangelt hat." Nachdem Mose an den Unglauben bei Kadesch-Barnea erinnert hat, führt er seine Rückschau durch die langen Jah…
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Zurück: Mose beginnt seine letzte Rede an Israel Weiter: Mose stärkt Josua mit den vergangenen Siegen
Mose stärkt Josua mit den vergangenen Siegen
5. Mose 2,24-37 – „24 So macht euch nun auf, zieht aus und überschreitet den Bach Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König zu Hesbon, den Amoriter, samt seinem Land in deine Hand gegeben: hebe an einzunehmen und fange den Krieg gegen ihn an! 25 Von diesem heutigen Tage an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf das Angesicht der Völker unter dem ganzen Himmel legen, daß, wenn sie von dir hören, sie erzittern und s…" 5. Mose 2,24-37 – „24 So macht euch nun auf, zieht aus und überschreitet den Bach Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König zu Hesbon, den Amoriter, samt seinem Land in deine Hand gegeben: hebe an einzunehmen und fange den Krieg gegen ihn an! 25 Von diesem heutigen Tage an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf das Angesicht der Völker unter dem ganzen Himmel legen, daß, wenn sie von dir hören, sie erzittern und s…" 5. Mose 3,1-29 – „1 Als wir uns aber wandten und den Weg nach Basan hinaufzogen, rückte Og, der König zu Basan, uns entgegen mit seinem ganzen Volk, um bei Edrei zu streiten. 2 Da sprach der HERR zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Volk samt seinem Lande in deine Hand gegeben, und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, …
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Zurück: Mose erinnert an Gottes Treue während der langen Wüstenjahre Weiter: Mose warnt Israel, Gottes Wort nicht zu vergessen
Mose warnt Israel, Gottes Wort nicht zu vergessen
5. Mose 4,1-40 – „1 Und nun höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch zu tun lehre, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt. 2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. 3 Eure Augen haben gesehen, was der HERR weg…" 5. Mose 4,1-40 – „1 Und nun höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch zu tun lehre, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt. 2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. 3 Eure Augen haben gesehen, was der HERR weg…" 5. Mose 4,9 – „9 Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschichten nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun;" Nachdem Mose die neue Generation an Gottes Führung und die vergangenen Siege erinnert hat, zi…
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Zurück: Mose stärkt Josua mit den vergangenen Siegen Weiter: Mose wiederholt die Zehn Gebote
Mose wiederholt die Zehn Gebote
5. Mose 5,1-33 – „1 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; lernet und behaltet sie, daß ihr sie tuet! 2 Der HERR, unser Gott, hat auf dem Berge Horeb einen Bund mit uns gemacht. 3 Nicht mit unsern Vätern hat er diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben. 4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR …" 5. Mose 5,1-33 – „1 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; lernet und behaltet sie, daß ihr sie tuet! 2 Der HERR, unser Gott, hat auf dem Berge Horeb einen Bund mit uns gemacht. 3 Nicht mit unsern Vätern hat er diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben. 4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR …" 2. Mose 20,1-21 – „1 Da redete Gott alle diese Worte und sprach: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe. 3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben! 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das i…
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Mose ruft Israel zur Liebe zu Gott
5. Mose 6,1-25 – „1 Dies sind die Gebote, Satzungen und Rechte, die der HERR, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, daß ihr sie tun sollt im Lande, dahin ihr ziehet, um es einzunehmen; 2 daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest und beobachtest alle seine Satzungen und Gebote, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder alle Tage deines Lebens, auf daß du lange lebest. 3 So höre nun, Israel, un…" 5. Mose 6,1-25 – „1 Dies sind die Gebote, Satzungen und Rechte, die der HERR, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, daß ihr sie tun sollt im Lande, dahin ihr ziehet, um es einzunehmen; 2 daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest und beobachtest alle seine Satzungen und Gebote, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder alle Tage deines Lebens, auf daß du lange lebest. 3 So höre nun, Israel, un…" Matthäus 22,35-40 – „35 und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: 36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37 Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» 38 Das ist das erste und größte Gebot. 39 Ein anderes aber ist ih…
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Mose erklärt, warum Gott Israel erwählt hat
5. Mose 7,1-26 – „1 Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, darein du kommen wirst, um es einzunehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Heviter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; 2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir hingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den…" 5. Mose 7,1-26 – „1 Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, darein du kommen wirst, um es einzunehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Heviter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; 2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir hingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den…" 5. Mose 7,6-9 – „6 Denn du bist ein dem HERRN, deinem Gott, heiliges Volk; dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern, die auf Erden sind, zum Volk des Eigentums erwählt. 7 Nicht darum, weil ihr zahlreicher wäret als alle Völker, hat der HERR Lust zu euch gehabt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern; 8 sondern weil der HERR …
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Mose warnt Israel vor dem Stolz des Wohlstands
5. Mose 8,1-20 – „1 Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr behalten, um sie zu tun, auf daß ihr lebet und gemehret werdet und hineinkommet und das Land einnehmet, das der HERR euren Vätern geschworen hat. 2 Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, daß er dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist…" 5. Mose 8,1-20 – „1 Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr behalten, um sie zu tun, auf daß ihr lebet und gemehret werdet und hineinkommet und das Land einnehmet, das der HERR euren Vätern geschworen hat. 2 Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, daß er dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist…" Matthäus 4,4 – „4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.»" Nachdem Mose Israel daran erinnert hat, dass seine Erwählung nicht auf eigener Größe oder Überlegenheit beruht, richtet er den Blick noch einmal auf die vierzig Jahre in der Wüste. …
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Mose erinnert Israel an seine eigene Widerspenstigkeit
5. Mose 9,1-29 – „1 Höre, Israel: Du wirst heute über den Jordan gehen, daß du hineinkommest, Völker zu überwältigen, die größer und stärker sind als du, große Städte einzunehmen, die himmelhoch befestigt sind, 2 ein großes und hochgewachsenes Volk, die Kinder Enak, die du kennst, von denen du auch sagen gehört hast: Wer kann den Kindern Enak widerstehen? 3 So sollst du heute wissen, daß der HERR, dein Gott, vor d…" 5. Mose 9,1-29 – „1 Höre, Israel: Du wirst heute über den Jordan gehen, daß du hineinkommest, Völker zu überwältigen, die größer und stärker sind als du, große Städte einzunehmen, die himmelhoch befestigt sind, 2 ein großes und hochgewachsenes Volk, die Kinder Enak, die du kennst, von denen du auch sagen gehört hast: Wer kann den Kindern Enak widerstehen? 3 So sollst du heute wissen, daß der HERR, dein Gott, vor d…" 5. Mose 10,1-11 – „1 Zu derselben Zeit sprach der HERR zu mir: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und steige zu mir auf den Berg und mache dir eine hölzerne Lade, 2 so will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und du sollst sie in die Lade legen. 3 Also machte ich eine Lade von A…
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Mose ruft Israel zu einem beschnittenen Herzen
5. Mose 10,12-22 – „12 Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, denn daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebest und dem HERRN, deinem Gott, dienest mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, 13 daß du die Gebote des HERRN beobachtest, und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst? 14 Siehe, der Himmel und aller…" 5. Mose 10,12-22 – „12 Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, denn daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebest und dem HERRN, deinem Gott, dienest mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, 13 daß du die Gebote des HERRN beobachtest, und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst? 14 Siehe, der Himmel und aller…" 5. Mose 30,6 – „6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deines Samens beschneiden, daß du den HERRN, deinen Gott, liebest von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du leben mögest." Nachdem Mose Israel daran erinnert hat, dass es das Land weder wegen seiner Größe noch wegen seiner eigenen Gerechtigkeit empfängt, stellt er eine grund…
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Mose stellt Israel Segen und Fluch vor
5. Mose 11,1-32 – „1 So sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben, und seine Ordnung, seine Satzungen, seine Rechte und Gebote beobachten dein Leben lang. 2 Und ihr sollt heute erkennen (was eure Kinder nicht wissen und nicht gesehen haben) die Zucht des HERRN, eures Gottes, und seine Majestät und seine mächtige Hand und seinen ausgereckten Arm 3 und seine Zeichen und Werke, die er getan hat unter den Ägyptern a…" 5. Mose 11,1-32 – „1 So sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben, und seine Ordnung, seine Satzungen, seine Rechte und Gebote beobachten dein Leben lang. 2 Und ihr sollt heute erkennen (was eure Kinder nicht wissen und nicht gesehen haben) die Zucht des HERRN, eures Gottes, und seine Majestät und seine mächtige Hand und seinen ausgereckten Arm 3 und seine Zeichen und Werke, die er getan hat unter den Ägyptern a…" 5. Mose 11,26-28 – „26 Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: 27 den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, gehorsam seid: 28 den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Wege, den ich euch heute gebiete, abtretet, so daß ihr andern Göttern n…
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Mose ordnet die Anbetung im verheißenen Land
5. Mose 12,1-32 – „1 Dies sind die Satzungen und Rechte, die ihr beobachten sollt, um sie zu tun im Lande, das der HERR, deiner Väter Gott, dir zum Besitz gegeben hat, solange ihr auf Erden lebet. 2 Zerstöret alle Orte, wo die Heiden, die ihr beerben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen oder auf Hügeln oder unter allerlei grünen Bäumen. 3 Und reißet ihre Altäre um und zerbrechet ihre Bildsäu…" 5. Mose 12,1-32 – „1 Dies sind die Satzungen und Rechte, die ihr beobachten sollt, um sie zu tun im Lande, das der HERR, deiner Väter Gott, dir zum Besitz gegeben hat, solange ihr auf Erden lebet. 2 Zerstöret alle Orte, wo die Heiden, die ihr beerben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen oder auf Hügeln oder unter allerlei grünen Bäumen. 3 Und reißet ihre Altäre um und zerbrechet ihre Bildsäu…" Johannes 4,23-24 – „23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." Nachdem Mose Israel Segen und Fluch vor Augen gestellt hat, beginnt er mit konkreten Ordnu…
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Mose warnt vor Verführung zum Götzendienst
5. Mose 13,1-19 – „1 Wenn unter euch ein Prophet oder Träumer aufstehen wird und dir ein Zeichen oder Wunder angibt, 2 und das Zeichen oder Wunder eintrifft, davon er dir gesagt hat, indem er sprach: «Lasset uns andern Göttern nachwandeln, die ihr nicht kennt, und laßt uns ihnen dienen!» 3 so sollst du den Worten eines solchen Propheten oder Träumers nicht gehorchen; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, damit e…" 5. Mose 13,1-19 – „1 Wenn unter euch ein Prophet oder Träumer aufstehen wird und dir ein Zeichen oder Wunder angibt, 2 und das Zeichen oder Wunder eintrifft, davon er dir gesagt hat, indem er sprach: «Lasset uns andern Göttern nachwandeln, die ihr nicht kennt, und laßt uns ihnen dienen!» 3 so sollst du den Worten eines solchen Propheten oder Träumers nicht gehorchen; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, damit e…" Matthäus 24,24 – „24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen." Nachdem Mose die rechte Anbetung geordnet hat, richtet er den Blick auf eine Gefahr, die nicht nur von sichtbaren Kultstätten ausgeht. Israel kann auch durch Menschen innerhalb se…
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Mose ordnet Reinheit, Ernährung und Zehnten
3. Mose 11,1-47 – „1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: 2 Redet mit den Kindern Israel und sprechet: Das sind die Tiere, die ihr von allem Vieh auf Erden essen dürft: 3 Alle Vielhufer, die ganz gespaltene Klauen haben und wiederkäuen, dürft ihr essen. 4 Aber von den Wiederkäuern und Vielhufern sollt ihr die folgenden nicht essen: das Kamel; denn obschon es wiederkäut, hat es doch keine gespa…" 3. Mose 11,1-47 – „1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: 2 Redet mit den Kindern Israel und sprechet: Das sind die Tiere, die ihr von allem Vieh auf Erden essen dürft: 3 Alle Vielhufer, die ganz gespaltene Klauen haben und wiederkäuen, dürft ihr essen. 4 Aber von den Wiederkäuern und Vielhufern sollt ihr die folgenden nicht essen: das Kamel; denn obschon es wiederkäut, hat es doch keine gespa…" Nachdem Mose vor religiöser Verführung gewarnt hat, zeigt er, dass Israels Zugehörigkeit zu Gott nicht nur in großen Glaubensentscheidungen sichtbar werden soll. Sie reicht bis in alltägliche Lebensbereiche hinein. Mose beginnt mit einer grundlegenden Aussage über die Identität des Volkes: Israel ist ein heiliges Volk für den HERRN und von ihm zu seinem E…
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Mose schützt Arme und Schuldner in Israel
5. Mose 15,1-23 – „1 Nach sieben Jahren sollst du einen Erlaß anordnen. Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: 2 Kein Schuldherr, der seinem Nächsten etwas geliehen hat, soll es von seinem Nächsten oder von seinem Bruder fordern; denn man hat einen Erlaß des HERRN ausgerufen. 3 Von einem Fremden kannst du es fordern; aber was du bei deinem Bruder hast, das soll deine Hand freilassen. 4 Es sollte zwar unter euch ga…" 5. Mose 15,1-23 – „1 Nach sieben Jahren sollst du einen Erlaß anordnen. Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: 2 Kein Schuldherr, der seinem Nächsten etwas geliehen hat, soll es von seinem Nächsten oder von seinem Bruder fordern; denn man hat einen Erlaß des HERRN ausgerufen. 3 Von einem Fremden kannst du es fordern; aber was du bei deinem Bruder hast, das soll deine Hand freilassen. 4 Es sollte zwar unter euch ga…" 2. Mose 21,2-6 – „2 So du einen hebräischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre lang dienen, und im siebenten soll er unentgeltlich freigelassen werden. 3 Ist er allein gekommen, so soll er auch allein entlassen werden; ist er aber verehelicht gekommen, so soll sein Weib mit ihm ausgehen. 4 Hat ihm aber sein Herr ein Weib gegeben, und diese hat ihm Söhne o…
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Mose ordnet die großen Feste und gerechtes Gericht
5. Mose 16,1-22 – „1 Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt. 2 Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne. 3 Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuerte…" 5. Mose 16,1-22 – „1 Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt. 2 Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne. 3 Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuerte…" 2. Mose 12,14-27 – „14 Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern. 15 Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Ta…
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Mose ordnet Rechtsprechung und das künftige Königtum
1. Samuel 8,4-9 – „4 Da versammelten sich alle Ältesten Israels und kamen zu Samuel gen Rama 5 und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, nach der Weise aller andern Völker! 6 Dieses Wort aber mißfiel Samuel, da sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte! Und Samuel betete darüber zu dem HERRN. 7 Da sprach …" 1. Samuel 8,4-9 – „4 Da versammelten sich alle Ältesten Israels und kamen zu Samuel gen Rama 5 und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, nach der Weise aller andern Völker! 6 Dieses Wort aber mißfiel Samuel, da sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte! Und Samuel betete darüber zu dem HERRN. 7 Da sprach …" Nachdem Mose Richter für Israels Städte angeordnet hat, führt er die Rechtsordnung weiter aus. Zunächst erinnert er daran, dass auch Opfer für den HERRN seinem Anspruch entsprechen müssen. Ein Rind oder Schaf mit einem schweren Fehler soll nicht als Opfer dargebracht werden. Israel darf Gott nicht bewusst etwas als heilige Gabe anbieten, das innerhalb der…
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Mose kündigt einen Propheten wie ihn an
5. Mose 18,1-22 – „1 Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi sollen kein Teil noch Erbe haben mit Israel; sie sollen die Feueropfer des HERRN und sein Erbteil essen. 2 Darum sollen sie kein Erbe unter ihren Brüdern haben, weil der HERR ihr Erbe ist, wie er ihnen versprochen hat. 3 Das soll aber das Recht der Priester sein, was ihnen vonseiten des Volkes zusteht, von seiten derer, welche opfern, es sei ein O…" 5. Mose 18,1-22 – „1 Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi sollen kein Teil noch Erbe haben mit Israel; sie sollen die Feueropfer des HERRN und sein Erbteil essen. 2 Darum sollen sie kein Erbe unter ihren Brüdern haben, weil der HERR ihr Erbe ist, wie er ihnen versprochen hat. 3 Das soll aber das Recht der Priester sein, was ihnen vonseiten des Volkes zusteht, von seiten derer, welche opfern, es sei ein O…" Apostelgeschichte 3,20-23 – „20 damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den euch vorherbestimmten Christus Jesus sende, 21 welchen der Himmel aufnehmen muß bis auf die Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her geredet hat. 22 Denn Mose hat zu den Vätern gesagt: «…
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Mose schützt Leben und Wahrheit vor Gericht
5. Mose 19,1-21 – „1 Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausrotten wird, deren Land der HERR, dein Gott, dir gibt, und du sie vertreibst und in ihren Städten und Häusern wohnst, 2 so sollst du dir drei Städte aussondern mitten in deinem Lande, das der HERR, dein Gott, dir zu besitzen gibt. 3 Bereite dir den Weg [dahin] und teile das Gebiet deines Landes, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt, in drei Teile, d…" 5. Mose 19,1-21 – „1 Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausrotten wird, deren Land der HERR, dein Gott, dir gibt, und du sie vertreibst und in ihren Städten und Häusern wohnst, 2 so sollst du dir drei Städte aussondern mitten in deinem Lande, das der HERR, dein Gott, dir zu besitzen gibt. 3 Bereite dir den Weg [dahin] und teile das Gebiet deines Landes, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt, in drei Teile, d…" 4. Mose 35,9-34 – „9 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 10 Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan kommt, sollt ihr Städte verordnen, 11 die euch als Freistädte dienen, daß ein Totschläger, der eine Seele aus Versehen erschlägt, dorthin fliehe. 12 Und es sollen diese Städte euch als Freistatt dienen vo…
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Mose setzt Grenzen für Israels Kriegsführung
5. Mose 20,1-20 – „1 Wenn du wider deinen Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Wagen siehst, ein Volk, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir. 2 Wenn es nun zur Schlacht kommen soll, so trete der Priester herzu und rede mit dem Volk und sage zu ihm: Israel, höre zu: 3 Ihr zieht heute in den Kampf wider eure Feinde; eue…" 5. Mose 20,1-20 – „1 Wenn du wider deinen Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Wagen siehst, ein Volk, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir. 2 Wenn es nun zur Schlacht kommen soll, so trete der Priester herzu und rede mit dem Volk und sage zu ihm: Israel, höre zu: 3 Ihr zieht heute in den Kampf wider eure Feinde; eue…" 5. Mose 7,1-6 – „1 Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, darein du kommen wirst, um es einzunehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Heviter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; 2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor …
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Mose ordnet den Umgang mit ungeklärter Blutschuld
5. Mose 21,1-9 – „1 Wenn man einen Erschlagenen findet im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt, um es einzunehmen, und er im Felde liegt, und man nicht weiß, wer ihn erschlagen hat, 2 so sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und [die Entfernungen] messen von dem Erschlagenen bis zu den Städten, die ringsum liegen. 3 Und welche Stadt zunächst bei dem Erschlagenen sein wird, derselben Stadt Älteste…" 5. Mose 21,1-9 – „1 Wenn man einen Erschlagenen findet im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt, um es einzunehmen, und er im Felde liegt, und man nicht weiß, wer ihn erschlagen hat, 2 so sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und [die Entfernungen] messen von dem Erschlagenen bis zu den Städten, die ringsum liegen. 3 Und welche Stadt zunächst bei dem Erschlagenen sein wird, derselben Stadt Älteste…" 4. Mose 35,33-34 – „33 Entweihet das Land nicht, darin ihr wohnt! Denn das Blut entweiht das Land; und das Land kann von dem Blut, das darin vergossen worden ist, durch nichts [anderes] gesühnt werden, als durch das Blut dessen, der es vergossen hat. 34 So verunreinigt nun das Land nicht, darin ihr wohnt, und darin Ich wohne! Denn Ich, der HERR, wohne unter…
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Mose setzt der Macht über Familie und Leben Grenzen
5. Mose 21,10-23 – „10 Wenn du wider deine Feinde in den Krieg ziehst, und der HERR, dein Gott, sie in deine Hand gibt, daß du unter ihnen Gefangene machst, 11 und du unter den Gefangenen ein schönes Weib siehst und dich in sie verliebst und sie zum Weibe nimmst, 12 so führe sie in dein Haus und laß sie ihr Haupt scheren und sich die Nägel schneiden 13 und die Kleider ihrer Gefangenschaft ablegen, und laß sie in dei…" 5. Mose 21,10-23 – „10 Wenn du wider deine Feinde in den Krieg ziehst, und der HERR, dein Gott, sie in deine Hand gibt, daß du unter ihnen Gefangene machst, 11 und du unter den Gefangenen ein schönes Weib siehst und dich in sie verliebst und sie zum Weibe nimmst, 12 so führe sie in dein Haus und laß sie ihr Haupt scheren und sich die Nägel schneiden 13 und die Kleider ihrer Gefangenschaft ablegen, und laß sie in dei…" Galater 3,13 – „13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde; denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der am Holze hängt»," Nachdem Mose den Umgang mit ungeklärter Blutschuld geregelt hat, wendet er sich mehreren schwierigen Situationen des Familien- und Rechtslebens zu. Die einzelnen Fälle wirken…
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Mose ordnet Verantwortung im alltäglichen Leben
5. Mose 22,1-12 – „1 Du sollst nicht zusehen, wie deines Bruders Ochs oder Schaf irregeht; du sollst dich ihnen nicht entziehen, sondern sollst sie deinem Bruder zurückbringen. 2 Wenn aber dein Bruder nicht in deiner Nähe wohnt, oder wenn du den Eigentümer nicht kennst, so sollst du sie in dein Haus aufnehmen, daß sie bei dir seien, bis dein Bruder sie sucht, und dann sollst du sie ihm zurückgeben. 3 Also sollst du…" 5. Mose 22,1-12 – „1 Du sollst nicht zusehen, wie deines Bruders Ochs oder Schaf irregeht; du sollst dich ihnen nicht entziehen, sondern sollst sie deinem Bruder zurückbringen. 2 Wenn aber dein Bruder nicht in deiner Nähe wohnt, oder wenn du den Eigentümer nicht kennst, so sollst du sie in dein Haus aufnehmen, daß sie bei dir seien, bis dein Bruder sie sucht, und dann sollst du sie ihm zurückgeben. 3 Also sollst du…" 3. Mose 19,19 – „19 Meine Satzungen sollt ihr beobachten. Du sollst bei deinem Vieh nicht zweierlei Arten sich begatten lassen und dein Feld nicht besäen mit vermischtem Samen, und es soll kein Kleid auf deinen Leib kommen, das von zweierlei Garn gewoben ist." Mose führt seine letzten Weisungen nun in scheinbar kleine Situationen des täglichen Lebens hine…
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Mose ordnet schwere Fälle von Ehebruch und sexueller Gewalt]
5. Mose 22,13-30 – „13 Wenn jemand ein Weib nimmt und zu ihr kommt, hernach aber sie zu hassen beginnt 14 und gegen sie den Vorwurf der Unzucht erhebt und sie in einen schlechten Ruf bringt, indem er spricht: Ich habe dieses Weib genommen; als ich ihr aber näher kam, habe ich sie nicht als Jungfrau erfunden; 15 so sollen der Vater und die Mutter der Tochter sie nehmen und das Zeichen ihrer Jungfrauschaft vor die Ält…" 5. Mose 22,13-30 – „13 Wenn jemand ein Weib nimmt und zu ihr kommt, hernach aber sie zu hassen beginnt 14 und gegen sie den Vorwurf der Unzucht erhebt und sie in einen schlechten Ruf bringt, indem er spricht: Ich habe dieses Weib genommen; als ich ihr aber näher kam, habe ich sie nicht als Jungfrau erfunden; 15 so sollen der Vater und die Mutter der Tochter sie nehmen und das Zeichen ihrer Jungfrauschaft vor die Ält…" 2. Mose 20,14 – „14 Du sollst nicht ehebrechen!" Mose wendet sich nun besonders sensiblen Bereichen des Zusammenlebens zu: Ehe, sexuelle Treue, Anschuldigungen gegen Frauen und unterschiedliche Fälle sexueller Beziehungen. Die Bestimmungen gehören zur konkreten Rechtsordnung Israels und setzen gesellschaftliche Verhältnisse der damaligen Zeit voraus. Ge…
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Mose ordnet die Heiligkeit der Gemeinde und des Lagers
5. Mose 23,1-14 – „1 Es soll kein Verstümmelter noch Verschnittener in die Gemeinde des HERRN kommen. 2 Es soll auch kein Bastard in die Gemeinde des HERRN kommen; auch nicht das zehnte Glied von ihm soll in die Gemeinde des HERRN kommen. 3 Kein Ammoniter oder Moabiter soll in die Gemeinde des HERRN kommen; auch nicht das zehnte Glied soll in die Gemeinde des HERRN kommen, ewiglich; 4 weil sie euch nicht mit Brot u…" 5. Mose 23,1-14 – „1 Es soll kein Verstümmelter noch Verschnittener in die Gemeinde des HERRN kommen. 2 Es soll auch kein Bastard in die Gemeinde des HERRN kommen; auch nicht das zehnte Glied von ihm soll in die Gemeinde des HERRN kommen. 3 Kein Ammoniter oder Moabiter soll in die Gemeinde des HERRN kommen; auch nicht das zehnte Glied soll in die Gemeinde des HERRN kommen, ewiglich; 4 weil sie euch nicht mit Brot u…" 3. Mose 15,16-18 – „16 Wenn einem Mann der Same entgeht, so soll er sein ganzes Fleisch mit Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 17 Und jedes Kleid und jedes Fell, das mit solchem Samen befleckt ist, soll man mit Wasser waschen, und es bleibt unrein bis zum Abend. 18 Und wenn ein Mann bei einem Weibe liegt, daß ihm der Same entgeht, so sollen sie s…
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Mose schützt den Schwachen und fordert Treue im Alltag
5. Mose 23,15-25 – „15 Du sollst den Knecht, der von seinem Herrn weg zu dir geflohen ist, seinem Herrn nicht ausliefern. 16 Er soll bei dir bleiben, in deiner Mitte, an dem Ort, den er erwählt in einem deiner Tore, wo es ihm gefällt, und du sollst ihn nicht unterdrücken. 17 Unter den Töchtern Israels soll keine Hure und unter den Söhnen Israels kein Hurer sein. 18 Du sollst keinen Hurenlohn noch Hundegeld in das Ha…" 5. Mose 23,15-25 – „15 Du sollst den Knecht, der von seinem Herrn weg zu dir geflohen ist, seinem Herrn nicht ausliefern. 16 Er soll bei dir bleiben, in deiner Mitte, an dem Ort, den er erwählt in einem deiner Tore, wo es ihm gefällt, und du sollst ihn nicht unterdrücken. 17 Unter den Töchtern Israels soll keine Hure und unter den Söhnen Israels kein Hurer sein. 18 Du sollst keinen Hurenlohn noch Hundegeld in das Ha…" 3. Mose 19,9-10 – „9 Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Ackers nicht vollständig abernten und keine Nachlese nach deiner Ernte halten. 10 Auch sollst du nicht Nachlese halten in deinem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren deines Weinberges auflesen, sondern du sollst es den Armen und Fremdlingen lassen; denn ich, der …
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Mose setzt Grenzen im Ehe- und Wirtschaftsrecht
5. Mose 24,1-9 – „1 Wenn jemand ein Weib nimmt und sie ehelicht, und sie findet nicht Gnade vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, so soll er ihr einen Scheidebrief schreiben und ihr denselben in die Hand geben und sie aus seinem Hause entlassen. 2 Wenn sie dann sein Haus verlassen hat und hingegangen und eines andern Weib geworden ist, 3 und derselbe andere Mann ihr auch gram wird, daß …" 5. Mose 24,1-9 – „1 Wenn jemand ein Weib nimmt und sie ehelicht, und sie findet nicht Gnade vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, so soll er ihr einen Scheidebrief schreiben und ihr denselben in die Hand geben und sie aus seinem Hause entlassen. 2 Wenn sie dann sein Haus verlassen hat und hingegangen und eines andern Weib geworden ist, 3 und derselbe andere Mann ihr auch gram wird, daß …" Matthäus 19,3-9 – „3 Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, aus irgend einem Grunde seine Frau zu entlassen? 4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer [die Menschen] am Anfang als Mann und Weib erschuf 5 und sprach: «Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Wei…
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Mose schützt Arme, Tagelöhner und Fremde
5. Mose 24,10-22 – „10 Wenn du deinem Nächsten irgend ein Darlehen gewährst, so sollst du nicht in sein Haus gehen, ihm ein Pfand zu nehmen. 11 Du sollst draußen stehen bleiben, und der, dem du borgst, soll das Pfand zu dir herausbringen. 12 Ist er aber arm, so sollst du dich mit seinem Pfand nicht schlafen legen; 13 sondern du sollst ihm sein Pfand wiedergeben, wenn die Sonne untergeht, damit er in seinem Kleide sc…" 5. Mose 24,10-22 – „10 Wenn du deinem Nächsten irgend ein Darlehen gewährst, so sollst du nicht in sein Haus gehen, ihm ein Pfand zu nehmen. 11 Du sollst draußen stehen bleiben, und der, dem du borgst, soll das Pfand zu dir herausbringen. 12 Ist er aber arm, so sollst du dich mit seinem Pfand nicht schlafen legen; 13 sondern du sollst ihm sein Pfand wiedergeben, wenn die Sonne untergeht, damit er in seinem Kleide sc…" 3. Mose 19,9-10 – „9 Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Ackers nicht vollständig abernten und keine Nachlese nach deiner Ernte halten. 10 Auch sollst du nicht Nachlese halten in deinem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren deines Weinberges auflesen, sondern du sollst es den Armen und Fremdlingen lassen; denn ich, der …
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Mose begrenzt Strafe und fordert gerechtes Maß
5. Mose 25,1-19 – „1 Wenn zwischen Männern ein Hader entsteht, so soll man sie vor Gericht bringen und sie richten, und den Gerechten für gerecht erklären und den Übeltäter verurteilen. 2 Und wenn der Übeltäter Schläge verdient hat, soll der Richter ihn niederfallen lassen, und man soll ihm vor seinen Augen die bestimmte Tracht Prügel geben, je nach dem Maß seiner Missetat. 3 Wenn man ihm vierzig Streiche gegeben h…" 5. Mose 25,1-19 – „1 Wenn zwischen Männern ein Hader entsteht, so soll man sie vor Gericht bringen und sie richten, und den Gerechten für gerecht erklären und den Übeltäter verurteilen. 2 Und wenn der Übeltäter Schläge verdient hat, soll der Richter ihn niederfallen lassen, und man soll ihm vor seinen Augen die bestimmte Tracht Prügel geben, je nach dem Maß seiner Missetat. 3 Wenn man ihm vierzig Streiche gegeben h…" 1. Korinther 9,9-10 – „9 Ja, im Gesetz Moses steht geschrieben: «Du sollst dem Ochsen das Maul nicht verbinden, wenn er drischt.» 10 Kümmert sich Gott nur um die Ochsen? Sagt er das nicht vielmehr wegen uns? Denn unsertwegen steht ja geschrieben, daß, wer pflügt, auf Hoffnung hin pflügen, und wer drischt, auf Hoffnung hin dreschen soll, daß er [des Gehoff…
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Mose lässt Israel seine Erlösung bekennen
5. Mose 26,1-19 – „1 Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, und es einnimmst und darin wohnst, 2 so sollst du von den Erstlingen aller Früchte der Erde nehmen, die du von deinem Lande bekommst, die der HERR, dein Gott, dir gibt, und sollst sie in einen Korb legen und an den Ort hingehen, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne; 3 und du sollst zu dem Pri…" 5. Mose 26,1-19 – „1 Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, und es einnimmst und darin wohnst, 2 so sollst du von den Erstlingen aller Früchte der Erde nehmen, die du von deinem Lande bekommst, die der HERR, dein Gott, dir gibt, und sollst sie in einen Korb legen und an den Ort hingehen, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne; 3 und du sollst zu dem Pri…" 5. Mose 6,20-25 – „20 Wenn dich nun dein Sohn in Zukunft fragen und sagen wird: Was sind das für Zeugnisse, Satzungen und Rechte, die euch der HERR, unser Gott, geboten hat? 21 So sollst du deinem Sohne sagen: Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der HERR führte uns mit mächtiger Hand aus Ägypten, 22 und der HERR tat vor unsern Augen große und sch…
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Mose lässt den Bund im Land sichtbar bezeugen
5. Mose 27,1-26 – „1 Und Mose, samt den Ältesten Israels, gebot dem Volk und sprach: Behaltet alle Gebote, die ich euch gebiete! 2 Und es soll geschehen an dem Tage, da ihr über den Jordan ziehet in das Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, sollst du dir große Steine aufrichten und sie mit Kalk tünchen. 3 Und sobald du hinübergegangen bist, sollst du alle Worte dieses Gesetzes darauf schreiben, damit du in das L…" 5. Mose 27,1-26 – „1 Und Mose, samt den Ältesten Israels, gebot dem Volk und sprach: Behaltet alle Gebote, die ich euch gebiete! 2 Und es soll geschehen an dem Tage, da ihr über den Jordan ziehet in das Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, sollst du dir große Steine aufrichten und sie mit Kalk tünchen. 3 Und sobald du hinübergegangen bist, sollst du alle Worte dieses Gesetzes darauf schreiben, damit du in das L…" Josua 8,30-35 – „30 Da baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal, 31 wie Mose, der Knecht des HERRN, den Kindern Israel geboten hatte, wie geschrieben steht im Gesetzbuche Moses, einen Altar von unbehauenen Steinen, darüber man mit keinem Eisen gefahren war; und sie brachten dem HERRN darauf Brandopfer dar und opferten Dankopf…
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Mose beschreibt den Segen des Gehorsams
5. Mose 28,1-14 – „1 Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest zu tun alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß dich dann der HERR, dein Gott, erhöhen wird über alle Völker auf Erden. 2 Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und dich treffen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst. 3 Gesegnet wirst du sein in der Stad…" 5. Mose 28,1-14 – „1 Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest zu tun alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß dich dann der HERR, dein Gott, erhöhen wird über alle Völker auf Erden. 2 Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und dich treffen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst. 3 Gesegnet wirst du sein in der Stad…" 5. Mose 11,26-28 – „26 Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: 27 den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, gehorsam seid: 28 den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Wege, den ich euch heute gebiete, abtretet, so daß ihr andern Göttern n…
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Mose warnt vor den Folgen des Bundesbruchs
5. Mose 28,15-68 – „15 Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, so daß du nicht beobachtest und tust all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen. 16 Verflucht wirst du sein in der Stadt und verflucht auf dem Lande. 17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. 18 Verflucht wird sein die Fruc…" 5. Mose 28,15-68 – „15 Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, so daß du nicht beobachtest und tust all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen. 16 Verflucht wirst du sein in der Stadt und verflucht auf dem Lande. 17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. 18 Verflucht wird sein die Fruc…" 3. Mose 26,14-45 – „14 Werdet ihr mir aber nicht folgen und nicht alle diese Gebote erfüllen, 15 und werdet ihr meine Satzungen verachten, und wird eure Seele gegen meine Rechte einen Widerwillen haben, daß ihr nicht alle meine Gebote tut, sondern meinen Bund brechet, 16 so will auch ich euch solches tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, Schwinds…
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Mose erneuert den Bund in den Ebenen Moabs
5. Mose 29,1-28 – „1 Dies sind die Worte des Bundes, welchen der HERR dem Mose mit den Kindern Israel zu schließen gebot, in der Moabiter Land; außer dem Bunde, den er mit ihnen am Horeb schloß. 2 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gesehen, was der HERR in Ägyptenland vor euren Augen dem Pharao und allen seinen Knechten und seinem ganzen Lande getan hat, 3 die großen Beweise, welche dei…" 5. Mose 29,1-28 – „1 Dies sind die Worte des Bundes, welchen der HERR dem Mose mit den Kindern Israel zu schließen gebot, in der Moabiter Land; außer dem Bunde, den er mit ihnen am Horeb schloß. 2 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gesehen, was der HERR in Ägyptenland vor euren Augen dem Pharao und allen seinen Knechten und seinem ganzen Lande getan hat, 3 die großen Beweise, welche dei…" 5. Mose 5,2-3 – „2 Der HERR, unser Gott, hat auf dem Berge Horeb einen Bund mit uns gemacht. 3 Nicht mit unsern Vätern hat er diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben." Nach den ausführlichen Segens- und Fluchworten ruft Mose Israel erneut in die Gegenwart des Bundes. Der Bericht bezeichnet die Worte in den Ebenen Moabs…
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Mose verheißt Rückkehr und ein erneuertes Herz
5. Mose 30,1-20 – „1 Es wird aber geschehen, wenn das alles über dich kommt, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst unter all den Völkern, dahin dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und wenn du umkehrst zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, in allem, was ich dir heute gebiete; 3 so wird der …" 5. Mose 30,1-20 – „1 Es wird aber geschehen, wenn das alles über dich kommt, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst unter all den Völkern, dahin dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und wenn du umkehrst zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, in allem, was ich dir heute gebiete; 3 so wird der …" Römer 10,6-10 – „6 Aber die Gerechtigkeit durch den Glauben redet so: «Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will in den Himmel hinaufsteigen?» (nämlich um Christus herabzuholen) 7 oder: «wer will in den Abgrund hinuntersteigen?» nämlich um Christus von den Toten zu holen! 8 Sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen!»…
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Mose übergibt Josua die Führung und das Gesetz
5. Mose 31,1-13 – „1 Und Mose ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel und sprach zu ihnen: 2 Ich bin heute hundertundzwanzig Jahre alt, ich kann nicht mehr aus und eingehen; auch hat der HERR zu mir gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten! 3 Der HERR, dein Gott, geht selbst vor dir hinüber; Er selbst wird diese Völker vor dir her vertilgen, daß du sie überwindest; Josua geht vor dir hinüber, wie …" 5. Mose 31,1-13 – „1 Und Mose ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel und sprach zu ihnen: 2 Ich bin heute hundertundzwanzig Jahre alt, ich kann nicht mehr aus und eingehen; auch hat der HERR zu mir gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten! 3 Der HERR, dein Gott, geht selbst vor dir hinüber; Er selbst wird diese Völker vor dir her vertilgen, daß du sie überwindest; Josua geht vor dir hinüber, wie …" 5. Mose 31,23 – „23 Und er befahl Josua, dem Sohne Nuns, und sprach: Sei tapfer und stark, denn du sollst die Kinder Israel in das Land führen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein!" Josua 1,5-9 – „5 Niemand soll vor dir bestehen dein Leben lang; wie ich mit Mose gewesen bin, also will ich auch mit dir sein; ich will dich nicht losla…
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Gott kündigt Mose Israels zukünftigen Abfall an
5. Mose 31,14-30 – „14 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, deine Zeit ist nahe, da du sterben mußt! Rufe Josua, und tretet in die Stiftshütte, damit ich ihn beauftrage! Mose ging hin mit Josua, und sie traten in die Stiftshütte. 15 Der HERR aber erschien in der Hütte in der Wolkensäule, und die Wolkensäule stand über der Tür der Hütte. 16 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, wenn du bei deinen Vätern liegst, wird die…" 5. Mose 31,14-30 – „14 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, deine Zeit ist nahe, da du sterben mußt! Rufe Josua, und tretet in die Stiftshütte, damit ich ihn beauftrage! Mose ging hin mit Josua, und sie traten in die Stiftshütte. 15 Der HERR aber erschien in der Hütte in der Wolkensäule, und die Wolkensäule stand über der Tür der Hütte. 16 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, wenn du bei deinen Vätern liegst, wird die…" 5. Mose 31,19-21 – „19 So schreibet euch nun dieses Lied auf, und lehret es die Kinder Israel und leget es in ihren Mund, daß mir dieses Lied ein Zeuge sei wider die Kinder Israel. 20 Wenn ich sie nun in das Land bringe, das ich ihren Vätern zugeschworen habe, das von Milch und Honig fließt, und sie essen und satt und fett werden, so werden sie sich and…
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Zurück: Mose übergibt Josua die Führung und das Gesetz Weiter: Mose singt vom treuen Felsen und vom untreuen Volk
Mose singt vom treuen Felsen und vom untreuen Volk
5. Mose 32,1-43 – „1 Merket auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und du Erde, vernimm die Rede meines Mundes! 2 Meine Lehre triefe wie der Regen, meine Rede fließe wie der Tau, wie die Regenschauer auf das Gras, und wie die Tropfen auf das Kraut. 3 Denn ich will den Namen des HERRN verkündigen: Gebt unserm Gott die Ehre! 4 Er ist ein Fels: Vollkommen ist sein Tun; ja alle seine Wege sind gerecht. Gott ist wahrhaft…" 5. Mose 32,1-43 – „1 Merket auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und du Erde, vernimm die Rede meines Mundes! 2 Meine Lehre triefe wie der Regen, meine Rede fließe wie der Tau, wie die Regenschauer auf das Gras, und wie die Tropfen auf das Kraut. 3 Denn ich will den Namen des HERRN verkündigen: Gebt unserm Gott die Ehre! 4 Er ist ein Fels: Vollkommen ist sein Tun; ja alle seine Wege sind gerecht. Gott ist wahrhaft…" Römer 10,19 – „19 Aber ich frage: Hat es Israel nicht gewußt? Schon Mose sagt: «Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist, durch ein unverständiges Volk will ich euch erzürnen.»" Hebräer 10,30 – „30 Denn wir kennen den, der da sagt: «Die Rache ist mein; ich will vergelten!» und wiederum: «Der Herr wird sein Volk richten»." Mose begi…
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Zurück: Gott kündigt Mose Israels zukünftigen Abfall an Weiter: Mose wird auf seinen letzten Weg zum Nebo gerufen
Mose wird auf seinen letzten Weg zum Nebo gerufen
5. Mose 32,44-52 – „44 Und Mose kam und trug dieses ganze Lied wörtlich vor den Ohren des Volkes vor, er und Josua, der Sohn Nuns. 45 Und als Mose solches alles zu ganz Israel geredet hatte, sprach er zu ihnen: 46 Nehmet zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, daß ihr sie euren Kindern anbefehlet, damit sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen. 47 Denn das ist kein leeres Wort für euch, so…" 5. Mose 32,44-52 – „44 Und Mose kam und trug dieses ganze Lied wörtlich vor den Ohren des Volkes vor, er und Josua, der Sohn Nuns. 45 Und als Mose solches alles zu ganz Israel geredet hatte, sprach er zu ihnen: 46 Nehmet zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, daß ihr sie euren Kindern anbefehlet, damit sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen. 47 Denn das ist kein leeres Wort für euch, so…" 4. Mose 20,7-13 – „7 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. 9 Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hat…
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Mose segnet die Stämme Israels
5. Mose 33,1-29 – „1 Dies ist der Segen, mit welchem Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vor seinem Tode gesegnet hat. 2 Er sprach: Der HERR kam vom Sinai, sein Licht ging ihnen auf von Seir her: er ließ es leuchten vom Gebirge Paran und kam von heiligen Zehntausenden her, aus seiner Rechten [ging] ein feuriges Gesetz für sie. 3 Ja, er hat die Völker lieb; alle seine Heiligen waren in deiner Hand; und sie lage…" 5. Mose 33,1-29 – „1 Dies ist der Segen, mit welchem Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vor seinem Tode gesegnet hat. 2 Er sprach: Der HERR kam vom Sinai, sein Licht ging ihnen auf von Seir her: er ließ es leuchten vom Gebirge Paran und kam von heiligen Zehntausenden her, aus seiner Rechten [ging] ein feuriges Gesetz für sie. 3 Ja, er hat die Völker lieb; alle seine Heiligen waren in deiner Hand; und sie lage…" 1. Mose 49,1-28 – „1 Und Jakob berief seine Söhne und sprach: Kommt zusammen, daß ich euch kundtue, was euch in künftigen Tagen begegnen wird! 2 Versammelt euch und merket auf, ihr Söhne Jakobs, höret auf euren Vater Israel! 3 Ruben, du bist mein erstgeborner Sohn, meine Kraft und der Anfang meiner Stärke, von hervorragender Würde und vorzüglicher Kraft. …
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Zurück: Mose wird auf seinen letzten Weg zum Nebo gerufen Weiter: Mose sieht das verheißene Land und stirbt auf dem Nebo
Mose sieht das verheißene Land und stirbt auf dem Nebo
5. Mose 34,1-12 – „1 Und Mose stieg von den Steppen Moabs auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Pisga, Jericho gegenüber. Da zeigte ihm der HERR das ganze Land: 2 Gilead bis nach Dan, das ganze Naphtali, das Land Ephraim und Manasse und das ganze Land Juda bis zum westlichen Meer; 3 auch den Süden und den Kreis der Ebene von Jericho, der Palmenstadt, bis nach Zoar. 4 Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, w…" 5. Mose 34,1-12 – „1 Und Mose stieg von den Steppen Moabs auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Pisga, Jericho gegenüber. Da zeigte ihm der HERR das ganze Land: 2 Gilead bis nach Dan, das ganze Naphtali, das Land Ephraim und Manasse und das ganze Land Juda bis zum westlichen Meer; 3 auch den Süden und den Kreis der Ebene von Jericho, der Palmenstadt, bis nach Zoar. 4 Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, w…" 5. Mose 32,48-52 – „48 Und der HERR redete mit Mose an demselben Tage und sprach: 49 Steige auf dieses Gebirge Abarim, auf den Berg Nebo, welcher im Moabiterlande, Jericho gegenüber liegt, und beschaue das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde; 50 und dann sollst du sterben auf dem Berge, auf welchen du steigen wirst, und zu dei…
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Nach seinem Tod bleibt Moses Gesetz Israels Maßstab
Josua 1,1-9 – „1 Und es begab sich nach dem Tode Moses, des Knechtes des HERRN, daß der HERR zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses, sprach: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über diesen Jordan, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gegeben habe, den Kindern Israel! 3 Jeden Ort, darauf eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich Mose versprochen habe. 4 …" Josua 1,1-9 – „1 Und es begab sich nach dem Tode Moses, des Knechtes des HERRN, daß der HERR zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses, sprach: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über diesen Jordan, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gegeben habe, den Kindern Israel! 3 Jeden Ort, darauf eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich Mose versprochen habe. 4 …" Josua 8,30-35 – „30 Da baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal, 31 wie Mose, der Knecht des HERRN, den Kindern Israel geboten hatte, wie geschrieben steht im Gesetzbuche Moses, einen Altar von unbehauenen Steinen, darüber man mit keinem Eisen gefahren war; und sie brachten dem HERRN darauf Brandopfer dar und opferten Dankopfer. 32 U…
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Moses Gesetz bleibt Maßstab für Israels Könige
1. Könige 2,1-4 – „1 Als nun die Zeit kam, daß David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo und sprach: 2 Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei nun stark und sei ein Mann 3 und beobachte die Verordnungen des HERRN, deines Gottes, daß du in seinen Wegen wandelst, seine Satzungen, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse haltest, wie im Gesetze Moses geschrieben steht, auf daß du weislich vollbringest a…" 1. Könige 2,1-4 – „1 Als nun die Zeit kam, daß David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo und sprach: 2 Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei nun stark und sei ein Mann 3 und beobachte die Verordnungen des HERRN, deines Gottes, daß du in seinen Wegen wandelst, seine Satzungen, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse haltest, wie im Gesetze Moses geschrieben steht, auf daß du weislich vollbringest a…" 2. Könige 14,5-6 – „5 Sobald er nun die Herrschaft fest in Händen hatte, erschlug er seine Knechte, die seinen königlichen Vater erschlagen hatten. 6 Aber die Söhne der Mörder tötete er nicht, wie denn im Gesetzbuch Moses geschrieben steht, wo der HERR geboten und gesagt hat: Die Väter sollen nicht um der Söhne willen sterben, und die Söhne sollen nicht u…
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Zurück: Nach seinem Tod bleibt Moses Gesetz Israels Maßstab Weiter: Ein Gebet Moses stellt den ewigen Gott dem vergänglichen Menschen gegenüber
Ein Gebet Moses stellt den ewigen Gott dem vergänglichen Menschen gegenüber
Psalmen 90,1-17 – „1 Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsre Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht! 2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! 3 Du wandelst den Sterblichen in Staub und sprichst: Kehret zurück, ihr Menschenkinder! 4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache; 5 …" Psalmen 90,1-17 – „1 Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsre Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht! 2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! 3 Du wandelst den Sterblichen in Staub und sprichst: Kehret zurück, ihr Menschenkinder! 4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache; 5 …" 5. Mose 33,27 – „27 Eine Zuflucht ist der alte Gott, und unter dir breitet er ewige Arme aus. Er hat die Feinde vor dir her gejagt und zu dir gesagt: Vertilge sie!" Unter den Psalmen trägt einer ausdrücklich die Überschrift: „Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes.“ Damit begegnet Mose im Psalter nicht nur als historische Gestalt, über die andere rückblickend…
Zurück: Moses Gesetz bleibt Maßstab für Israels Könige Weiter: Die Psalmen erinnern Mose als Fürsprecher Israels
Die Psalmen erinnern Mose als Fürsprecher Israels
Psalmen 99,6-8 – „6 Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anriefen, sie riefen den HERRN an, und er erhörte sie. 7 In der Wolkensäule redete er zu ihnen; sie bewahrten seine Zeugnisse und die Satzung, die er ihnen gab. 8 HERR, unser Gott, du erhörtest sie; du warst ihnen ein vergebender Gott, doch ein Rächer ihrer Missetat." Psalmen 99,6-8 – „6 Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anriefen, sie riefen den HERRN an, und er erhörte sie. 7 In der Wolkensäule redete er zu ihnen; sie bewahrten seine Zeugnisse und die Satzung, die er ihnen gab. 8 HERR, unser Gott, du erhörtest sie; du warst ihnen ein vergebender Gott, doch ein Rächer ihrer Missetat." Psalmen 103,7 – „7 Er hat seine Wege Mose kundgetan, den Kindern Israel seine Taten." Psalmen 105,26-45 – „26 Er sandte Mose, seinen Knecht, Aaron, den er erwählt hatte. 27 Die verrichteten seine Zeichen unter ihnen und taten Wunder im Lande Hams. 28 Er sandte Finsternis, und es ward Nacht, damit sie seinen Worten nicht widerstreben möchten. 29 Er verwandelte ihre Gewässer in Blut und tötete ihre Fische; 30 ihr Land wimmelte von Fröschen bis in die Gemächer i…
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Zurück: Ein Gebet Moses stellt den ewigen Gott dem vergänglichen Menschen gegenüber Weiter: Die Propheten rufen Israel zum Gesetz Moses zurück
Die Propheten rufen Israel zum Gesetz Moses zurück
Daniel 9,11-13 – „11 sondern ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist also abgewichen, daß es auf deine Stimme gar nicht hören wollte. Darum hat uns auch der Fluch und Schwur getroffen, welcher im Gesetz Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, weil wir an ihm gesündigt haben. 12 Und so hat er seine Drohungen ausgeführt, die er gegen uns und unsere Herrscher, die über uns regierten, ausgesprochen hat, …" Daniel 9,11-13 – „11 sondern ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist also abgewichen, daß es auf deine Stimme gar nicht hören wollte. Darum hat uns auch der Fluch und Schwur getroffen, welcher im Gesetz Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, weil wir an ihm gesündigt haben. 12 Und so hat er seine Drohungen ausgeführt, die er gegen uns und unsere Herrscher, die über uns regierten, ausgesprochen hat, …" Maleachi 3,22-24 – „22 Gedenkt an das Gesetz meines Knechtes Mose, dem ich am Horeb Satzungen und Rechte für ganz Israel anbefohlen habe. 23 Fürwahr, ich werde euch den Propheten Elia senden, bevor der große und furchtbare Tag Jahwes hereinbricht, 24 daß er die Väter mit den Söhnen und die Söhne mit den Vätern aussöhne, damit ich nicht komme und den Bannflu…
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Zurück: Die Psalmen erinnern Mose als Fürsprecher Israels Weiter: Jesus erklärt Moses Schriften als Zeugnis über ihn
Jesus erklärt Moses Schriften als Zeugnis über ihn
Johannes 1,17 – „17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden." Johannes 1,17 – „17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden." Johannes 5,45-47 – „45 Denket nicht, daß ich euch bei dem Vater anklagen werde. Es ist einer, der euch anklagt: Mose, auf welchen ihr eure Hoffnung gesetzt habt. 46 Denn wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr auch mir glauben; denn von mir hat er geschrieben. 47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?" Lukas 24,27.44 – „27 Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog. 44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden müsse, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht." Mit dem Beginn des Neuen Testaments erscheint Moses Name sofort in Verbindung mit Jesus Christus. Johannes fasst eine grundlegende heilsgeschichtliche Beziehung in wenigen Worten zusammen: „Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und …
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Mose erscheint mit Elia bei der Verklärung Jesu
Matthäus 17,1-8 – „1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. 4 Da hob Petrus an und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, daß wir h…" Matthäus 17,1-8 – „1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. 4 Da hob Petrus an und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, daß wir h…" Markus 9,2-8 – „2 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes zu sich und führt sie beiseite allein auf einen hohen Berg. Und er ward vor ihnen verklärt, 3 und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß wie Schnee, wie sie kein Bleicher auf Erden so weiß machen kann. 4 Und es erschien ihnen Elia mit Mose, die redeten mit Jesus. 5 Un…
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Christus ist größer als Mose
Hebräer 3,1-6 – „1 Daher, ihr heiligen Brüder, Genossen einer himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unsres Bekenntnisses, Jesus, 2 welcher treu ist dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose, in seinem ganzen Hause. 3 Denn dieser ist größerer Ehre wertgeachtet worden als Mose, wie ja doch der, welcher ein Haus bereitet hat, mehr Ehre verdient als das Haus selbst. 4 Denn jedes Haus wird von j…" Hebräer 3,1-6 – „1 Daher, ihr heiligen Brüder, Genossen einer himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unsres Bekenntnisses, Jesus, 2 welcher treu ist dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose, in seinem ganzen Hause. 3 Denn dieser ist größerer Ehre wertgeachtet worden als Mose, wie ja doch der, welcher ein Haus bereitet hat, mehr Ehre verdient als das Haus selbst. 4 Denn jedes Haus wird von j…" Hebräer 8,6 – „6 Nun aber hat er einen um so bedeutenderen Dienst erlangt, als er auch eines besseren Bundes Mittler ist, der auf besseren Verheißungen ruht." Hebräer 9,15 – „15 Darum ist er auch Mittler eines neuen Bundes, damit (nach Verbüßung des Todes zur Erlösung von den unter dem ersten Bunde begangenen Übertretungen) die Berufenen das verheißene ewige …
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Der Hebräerbrief erinnert an Moses Glauben
Hebräer 11,23-29 – „23 Durch Glauben wurde Mose nach seiner Geburt von seinen Eltern drei Monate lang verborgen gehalten, weil sie sahen, daß er ein schönes Kind war, und sie des Königs Gebot nicht fürchteten. 24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. 25 Er wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden, als zeitliche Ergötzung der Sünde haben, 26 d…" Hebräer 11,23-29 – „23 Durch Glauben wurde Mose nach seiner Geburt von seinen Eltern drei Monate lang verborgen gehalten, weil sie sahen, daß er ein schönes Kind war, und sie des Königs Gebot nicht fürchteten. 24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. 25 Er wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden, als zeitliche Ergötzung der Sünde haben, 26 d…" 2. Mose 2,11-15 – „11 Zu der Zeit aber, als Mose groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten und sah, daß ein Ägypter einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug. 12 Und er wandte sich hin und her, und als er sah, daß kein Mensch zugegen war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. 13 Am zweiten Tag ging er auch aus, und…
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Stephanus erinnert an den verworfenen und von Gott gesandten Mose
Apostelgeschichte 7,17-44 – „17 Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, 18 bis ein anderer König über Ägypten aufkam, der Joseph nicht kannte. 19 Dieser handelte arglistig gegen unser Geschlecht und zwang die Väter, ihre Kinder auszusetzen, damit sie nicht am Leben blieben. 20 In dieser Zeit wurde Mose geboren, der war Gott angenehm; und er wu…" Apostelgeschichte 7,17-44 – „17 Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, 18 bis ein anderer König über Ägypten aufkam, der Joseph nicht kannte. 19 Dieser handelte arglistig gegen unser Geschlecht und zwang die Väter, ihre Kinder auszusetzen, damit sie nicht am Leben blieben. 20 In dieser Zeit wurde Mose geboren, der war Gott angenehm; und er wu…" Apostelgeschichte 7,35-37 – „35 Diesen Mose, den sie verleugneten, indem sie sprachen: Wer hat dich zum Obersten und Richter eingesetzt? diesen sandte Gott als Obersten und Erlöser durch die Hand des Engels, der ihm im Busche erschienen war. 36 Dieser führte sie heraus, indem er Wunder und Zeichen tat im Lande Ägypten und am Roten Meer…
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Paulus erinnert an Mose als Zeugen für Christus
1. Korinther 10,1-13 – „1 Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht lasset, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer hindurch gegangen sind. 2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, 3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; 4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fel…" 1. Korinther 10,1-13 – „1 Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht lasset, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer hindurch gegangen sind. 2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, 3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; 4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fel…" 2. Korinther 3,7-18 – „7 Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, daß die Kinder Israel nicht in das Angesicht Moses zu schauen vermochten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war, 8 wie sollte denn nicht der Dienst des Geistes von weit größerer Herrlichkeit sein? 9…
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Der Judasbrief erwähnt den Streit um Moses Leib
Judas 1,9 – „9 Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel in Streit geriet und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: «Der Herr strafe dich!»" Judas 1,9 – „9 Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel in Streit geriet und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: «Der Herr strafe dich!»" 5. Mose 34,5-6 – „5 Also starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande der Moabiter, nach dem Befehl des HERRN; 6 und er begrub ihn im Tal, im Lande Moab, Beth-Peor gegenüber; aber niemand hat sein Grab erfahren bis auf den heutigen Tag." Eine der rätselhaftesten Aussagen über Mose im Neuen Testament findet sich in nur einem einzigen Vers des Judasbriefes. Judas erinnert daran, dass der Erzengel Michael mit dem Teufel um den Leib Moses stritt. Mehr erklärt der Brief über das Ereignis nicht. Gerade deshalb ist bei dieser Stelle besondere Zurückhaltung notwendig: Die Bibel bestätigt den Streit, nennt aber weder seinen Zeitpunkt noch seinen genauen Anlass oder Ablauf. Der alttestamentliche Bericht hatte lediglich festgehalten, dass Mose im Land Moab starb und begraben wurde, dass a…
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Das Lied Moses erklingt am Ende der Bibel
Offenbarung 15,1-4 – „1 Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten, denn mit ihnen ist der Zorn Gottes vollendet. 2 Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermischt; und die, welche als Überwinder hervorgegangen waren über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meere und hatten Harfen G…" Offenbarung 15,1-4 – „1 Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten, denn mit ihnen ist der Zorn Gottes vollendet. 2 Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermischt; und die, welche als Überwinder hervorgegangen waren über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meere und hatten Harfen G…" 2. Mose 15,1-18 – „1 Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! 2 Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott,…
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Zusammenfassung und Gebet
Moses Leben gehört zu den umfassendsten und prägendsten Lebensgeschichten der Bibel. Es beginnt unter einem Todesurteil: Ein hebräischer Junge wird in einer Zeit geboren, in der der Pharao die männlichen Kinder Israels töten lassen will. Gott bewahrt ihn, lässt ihn ausgerechnet im Haus des Pharaos aufwachsen und führt ihn später in die Verborgenheit Midians. Dort wird aus dem Mann mit ägyptischer Bildung ein Hirte – bis Gott ihn im Alter von achtzig Jahren aus dem brennenden Dornbusch heraus ruft. Mose fühlt sich diesem Auftrag zunächst nicht gewachsen. Er fragt, wer er sei, zweifelt daran, dass Israel ihm glauben wird, verweist auf seine Schwierigkeiten beim Reden und bittet schließlich darum, jemand anderen zu senden. Doch Gottes entscheidende Antwort lautet nicht, Mose müsse nur stärker an sich selbst glauben. Sie lautet: Gott wird mit ihm sein. Aus dieser Gegenwart wächst Moses Dienst. Vor dem Pharao erlebt Mose, dass menschliche Macht Gottes Willen nicht aufhalten kann. Die Plagen, das Passah und schließlich der Durchzug durch das Schilfmeer machen deutlich, dass Israels Befreiung Gottes Werk ist. Mose wird zum sichtbaren Führer, doch niemals zum eigentlichen Retter. Immer wi…