Ostern

Ostern biblisch verstehen

Die Bibel gebietet kein jährliches Osterfest, aber sie stellt Tod und Auferstehung Jesu in den Mittelpunkt des Evangeliums. Christen dürfen die Auferstehung Christi mit Dankbarkeit feiern; gleichzeitig sollen sie jede Form von Aberglauben, heidnischer Religionsvermischung und unbiblischen Bräuchen meiden. Entscheidend ist nicht der Name eines Festes, sondern dass Christus geehrt wird und Gottes Wort der Maßstab bleibt.

Einführung

Kaum ein christliches Fest wirft so viele Fragen auf wie Ostern. Für die einen ist es das wichtigste Fest des christlichen Jahres, weil es an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert. Andere lehnen Ostern vollständig ab und verweisen auf den Osterhasen, Ostereier oder mögliche heidnische Ursprünge des Namens und einzelner Bräuche. Wieder andere unterscheiden zwischen dem biblischen Inhalt und den später hinzugekommenen Traditionen. Dadurch entsteht oft Unsicherheit darüber, was die Bibel tatsächlich lehrt.

Hinzu kommt, dass mehrere Themen miteinander vermischt werden. Die Auferstehung Jesu, das biblische Passah, die christliche Feier der Auferstehung, der Name „Ostern“, der Osterhase, Eier, Fruchtbarkeitssymbole und geschichtliche Entwicklungen sind nicht dasselbe. Manche Fragen betreffen die Heilige Schrift, andere die Kirchengeschichte, wieder andere Volksbräuche. Wer diese Ebenen nicht sauber trennt, gelangt leicht zu Schlussfolgerungen, die weder der Bibel noch den geschichtlichen Tatsachen gerecht werden.

Deshalb muss die Untersuchung mit der entscheidenden Frage beginnen: Welche Bedeutung gibt die Bibel selbst dem Tod und der Auferstehung Jesu? Erst wenn klar ist, was Gott über dieses Ereignis sagt, können anschließend die Fragen nach einem jährlichen Fest, nach Osterbräuchen und nach möglichen heidnischen Einflüssen sorgfältig und im Licht der Heiligen Schrift beurteilt werden.

Das Zentrum ist die Auferstehung Jesu

1. Korinther 15,1-8 – „1 Ich mache euch aber, ihr Brüder, auf das Evangelium aufmerksam, das ich euch gepredigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet; 2 durch welches ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Worte festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es wäre denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet. 3 Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, näm…"
1. Korinther 15,1-8 – „1 Ich mache euch aber, ihr Brüder, auf das Evangelium aufmerksam, das ich euch gepredigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet; 2 durch welches ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Worte festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es wäre denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet. 3 Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, näm…"
Matthäus 28,1-10 – „1 Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf. 3 Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. 4 Vor seinem furchtbaren An…"
Lukas 24,1-12 – „1 Am ersten Tage der Woche aber, früh morgens, kamen sie zur Gruft und brachten die Spezereien, die sie bereitet hatten. 2 Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt. 3 Und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. 4 Und es begab sich, als sie deswegen ratlos waren, siehe, da standen zwei Männer in strahlenden Kleidern bei ihnen. 5 Da sie nun erschraken und das Ange…"
Römer 4,25 – „25 welcher um unserer Übertretungen willen dahingegeben und zu unserer Rechtfertigung auferweckt worden ist."

Bevor über Ostern als Fest oder über einzelne Osterbräuche gesprochen werden kann, muss zunächst geklärt werden, welche Bedeutung die Bibel dem Ereignis selbst gibt. Denn wenn Tod und Auferstehung Jesu nur eine Randnotiz des Glaubens wären, hätte die gesamte Diskussion kaum Gewicht. Tatsächlich beschreibt die Heilige Schrift die Auferstehung jedoch als einen der tragenden Pfeiler des Evangeliums.

Paulus erinnert die Gemeinde in Korinth an die Botschaft, die er ihnen verkündigt hatte. Er fasst das Evangelium in wenigen Sätzen zusammen: Christus ist für unsere Sünden gestorben, er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt – alles nach den Schriften. Anschließend zählt Paulus zahlreiche Zeugen der Auferstehung auf. Damit macht er deutlich, dass die Auferstehung keine symbolische Idee oder fromme Legende ist, sondern ein geschichtliches Ereignis, das von vielen Menschen bezeugt wurde.

Die Evangelien berichten übereinstimmend, dass das Grab am ersten Tag der Woche leer war. Frauen fanden den Stein weggewälzt, Engel verkündigten die Auferstehung, und wenig später begegnete Jesus seinen Jüngern. Die ersten Christen gründeten ihren Glauben nicht auf eine philosophische Lehre, sondern auf die Überzeugung, dass Jesus den Tod tatsächlich besiegt hatte. Ohne dieses Ereignis gäbe es keine christliche Hoffnung auf Vergebung, neues Leben und Auferstehung.

Paulus geht sogar noch weiter. In 1. Korinther 15 erklärt er, dass der christliche Glaube ohne die Auferstehung sinnlos wäre. Wäre Christus nicht auferstanden, wäre die Predigt vergeblich, der Glaube nutzlos und die Menschen wären noch in ihren Sünden. Damit zeigt die Bibel unmissverständlich: Nicht Weihnachten, nicht Pfingsten und auch kein anderes Ereignis besitzt für das Evangelium eine größere Bedeutung als der Tod und die Auferstehung Jesu Christi.

Auch Römer 4 verbindet beides miteinander. Christus wurde „um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt“. Das Kreuz und die Auferstehung gehören untrennbar zusammen. Am Kreuz trug Jesus die Schuld der Welt. Durch seine Auferstehung offenbarte Gott den Sieg über Sünde, Tod und Satan. Deshalb darf die Auferstehung niemals von ihrem heilsgeschichtlichen Zusammenhang getrennt werden. Sie ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern die Grundlage der christlichen Hoffnung.

Damit steht die erste biblische Grundlage fest: Die Auferstehung Jesu ist kein menschliches Fest, sondern ein göttliches Heilshandeln. Christen sollen dieses Ereignis niemals gering achten oder als nebensächlich behandeln. Gleichzeitig beantwortet diese Erkenntnis noch nicht die nächste wichtige Frage: Hat Gott angeordnet, dass die Auferstehung jedes Jahr als besonderes Fest gefeiert werden soll? Genau dieser Frage widmet sich nun die weitere Betrachtung.

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Hat Gott ein jährliches Osterfest angeordnet?

2. Mose 12,1-28 – „1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach: 2 Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben. 3 Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung; 4 wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam…"
2. Mose 12,1-28 – „1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach: 2 Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben. 3 Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung; 4 wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam…"
Lukas 22,14-20 – „14 Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tische und die zwölf Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch, ich werde es nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes. 17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch! 18 Denn ich sage euch, ich wer…"
1. Korinther 11,23-26 – „23 Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich daß der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm, es mit Danksagung brach und sprach: 24 Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird, solches tut zu meinem Gedächtnis! 25 Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; solch…"
Apostelgeschichte 20,7 – „7 Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tage abreisen wollte, und dehnte die Rede bis Mitternacht aus."

Nachdem deutlich geworden ist, dass die Auferstehung Jesu das Herzstück des Evangeliums ist, stellt sich die nächste Frage: Hat Gott die Gemeinde angewiesen, die Auferstehung Jesu einmal im Jahr als besonderes Fest zu feiern? Gerade hier ist es wichtig, zwischen dem Ereignis selbst und einem jährlichen Gedenkfest zu unterscheiden.

Im Alten Testament setzte Gott das Passah ausdrücklich ein. In 2. Mose 12 sollte Israel jedes Jahr an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft erinnert werden. Das Passahlamm war zugleich ein prophetisches Bild auf Jesus Christus, das wahre Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt. Dieses Fest war von Gott selbst angeordnet und hatte eine heilsgeschichtliche Bedeutung.

Als Jesus kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern das Passah feierte, gab er seiner Gemeinde jedoch kein neues jährliches Osterfest. Stattdessen setzte er das Abendmahl ein. Er nahm Brot und Kelch und sprach: „Dies tut zu meinem Gedächtnis.“ Bemerkenswert ist, dass Jesus keinen bestimmten Tag im Jahr nennt. Er gibt auch keine Anweisung, seine Auferstehung jährlich zu feiern. Das von ihm eingesetzte Gedächtnismahl erinnert an seinen Opfertod und zugleich an seine Wiederkunft.

Paulus bestätigt dies in 1. Korinther 11. Er überliefert dieselben Worte Jesu und erklärt: „Denn so oft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ Auffällig ist die Formulierung „so oft“. Das Neue Testament schreibt keine jährliche Feier vor. Die Gemeinde soll regelmäßig des Opfers Christi gedenken, doch der Zeitpunkt wird nicht gesetzlich festgelegt.

Auch die Apostelgeschichte zeigt, dass sich die ersten Christen regelmäßig versammelten, um Brot zu brechen und Gottes Wort zu hören. Nirgendwo wird jedoch berichtet, dass die Apostel ein jährlich wiederkehrendes Osterfest eingeführt oder der Gemeinde geboten hätten. Hätte Gott ein solches Fest als verbindlich angesehen, wäre zu erwarten, dass das Neue Testament eine klare Anweisung dazu enthält. Eine solche Anweisung findet sich jedoch nicht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Christen die Auferstehung Jesu gering achten sollen – ganz im Gegenteil. Die Apostel predigten die Auferstehung das ganze Jahr über. Sie war der Mittelpunkt ihrer Verkündigung. Für sie war die Auferstehung keine Botschaft für einen einzigen Sonntag im Jahr, sondern die tägliche Grundlage ihres Glaubens.

Hier liegt ein wichtiger Unterschied. Die Bibel macht die Auferstehung Jesu zum Mittelpunkt des christlichen Glaubens, aber sie macht daraus kein jährlich vorgeschriebenes Fest. Deshalb sollte niemand behaupten, Ostern sei eine göttliche Pflicht. Ebenso wenig darf man behaupten, jeder Christ sündige, wenn er die Auferstehung Jesu an einem bestimmten Tag besonders dankbar betrachtet.

Damit stellt sich die nächste Frage: Woher stammt eigentlich der Name „Ostern“? Hat er tatsächlich heidnische Wurzeln, und macht das das Fest automatisch unbiblisch? Genau dieser historischen und biblischen Frage widmet sich die nächste Seite.

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Ist Ostern ein heidnisches Fest?

5. Mose 12,29-32 – „29 Wenn der HERR, dein Gott, die Heiden vor dir her ausrottet, da, wo du hinkommst sie zu beerben, und wenn du sie beerbt hast und in ihrem Lande wohnst, 30 so hüte dich davor, verstrickt zu werden dadurch, daß du sie nachahmst, da sie doch vor dir her vertilgt worden sind, und ihren Göttern nachzufragen und zu sprechen: Wie dienten diese Heiden ihren Göttern? Ich will auch also tun! 31 Du sollst…"
5. Mose 12,29-32 – „29 Wenn der HERR, dein Gott, die Heiden vor dir her ausrottet, da, wo du hinkommst sie zu beerben, und wenn du sie beerbt hast und in ihrem Lande wohnst, 30 so hüte dich davor, verstrickt zu werden dadurch, daß du sie nachahmst, da sie doch vor dir her vertilgt worden sind, und ihren Göttern nachzufragen und zu sprechen: Wie dienten diese Heiden ihren Göttern? Ich will auch also tun! 31 Du sollst…"
Römer 14,5-8 – „5 Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich; ein jeglicher sei seiner Meinung gewiß! 6 Wer auf den Tag schaut, schaut darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag schaut, schaut nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt für den Herrn; denn er dankt Gott, und wer nicht ißt, der ißt nicht für den Herrn und dankt Gott. 7 Denn keiner von uns lebt sich selbst und …"
1. Korinther 8,4-6 – „4 was also das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, daß kein Götze in der Welt ist und daß es keinen Gott gibt außer dem Einen. 5 Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt, sei es im Himmel oder auf Erden (wie es ja wirklich viele Götter und viele Herren gibt), 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, dur…"
1. Korinther 10,25-31 – „25 Alles, was auf dem Fleischmarkt feil ist, das esset, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; 26 denn «die Erde ist des Herrn und was sie erfüllt». 27 Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einladet und ihr hingehen wollt, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, und forschet nicht nach um des Gewissens willen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Götzenopferfleisch! so ess…"

Eine der häufigsten Behauptungen lautet: „Ostern ist ein heidnisches Fest.“ Als Begründung werden oft der Name „Ostern“, der Osterhase oder angebliche Frühlingsfeste heidnischer Völker angeführt. Doch um diese Frage ehrlich zu beantworten, müssen Geschichte und Bibel voneinander unterschieden werden. Nicht alles, was geschichtlich diskutiert wird, wird auch von der Bibel beurteilt.

Zunächst fällt auf, dass die Bibel den Begriff „Ostern“ im heutigen Sinn überhaupt nicht kennt. Im Neuen Testament ist vielmehr vom Passah die Rede. Jesus starb während des Passahfestes, genau zu der Zeit, als die Passahlämmer geopfert wurden. Dadurch erfüllte er die alttestamentlichen Vorbilder. Paulus schreibt später: „Denn unser Passahlamm ist für uns geschlachtet worden, Christus.“ Das biblische Zentrum ist also nicht ein neues Frühlingsfest, sondern die Erfüllung des Passahs durch Jesus Christus.

Der deutsche Name „Ostern“ entstand erst viele Jahrhunderte später. Über seine Herkunft gibt es unterschiedliche historische Auffassungen. Manche Historiker sehen einen Zusammenhang mit einer germanischen Frühlingsbezeichnung oder einer Gottheit, andere halten diese Verbindung für unsicher oder nicht ausreichend belegt. Die Bibel selbst äußert sich zu dieser geschichtlichen Entwicklung überhaupt nicht. Deshalb sollte kein Christ Behauptungen als biblische Tatsachen darstellen, wenn die Heilige Schrift dazu schweigt.

Die eigentliche biblische Frage lautet vielmehr: Darf Gottes Volk heidnische Gottesdienste oder religiöse Praktiken übernehmen? Hier antwortet die Bibel eindeutig. In 5. Mose 12 verbietet Gott Israel, die heidnischen Völker nachzuahmen oder ihre Götter auf dieselbe Weise zu verehren. Das Problem war nicht ein bestimmter Kalendertag, sondern die Übernahme heidnischer Anbetung, Götzenverehrung und falscher Religion.

Dasselbe Prinzip finden wir im Neuen Testament. In Korinth fragten Christen Paulus, ob sie Fleisch essen dürften, das zuvor einem Götzen geopfert worden war. Paulus erklärt zunächst: „Ein Götze ist nichts.“ Nicht das Fleisch war verunreinigt, sondern die bewusste Teilnahme am Götzendienst war das eigentliche Problem. Ein Gegenstand oder ein Tag besitzt also keine eigene geistliche Kraft. Entscheidend ist, wem dadurch Ehre gegeben wird.

Auch Römer 14 hilft bei dieser Frage. Paulus schreibt: „Dieser hält einen Tag höher als den anderen; jener hält alle Tage gleich; jeder sei seiner Meinung gewiss.“ Er macht deutlich, dass Christen sich in Fragen, die Gott nicht ausdrücklich geregelt hat, nicht gegenseitig verurteilen sollen. Wer einen Tag zur Ehre des Herrn begeht, soll dies für den Herrn tun. Wer darauf verzichtet, soll ebenfalls den Herrn ehren.

Damit ergibt sich ein wichtiger biblischer Grundsatz: Sollte eine Feier tatsächlich mit Götzendienst, Okkultismus oder heidnischer Religionsausübung verbunden sein, muss ein Christ sie ablehnen. Wird derselbe Tag jedoch ausschließlich genutzt, um den gekreuzigten und auferstandenen Christus anzubeten und das Evangelium zu verkündigen, beschreibt die Bibel dies nicht als heidnischen Gottesdienst.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht: „Welche Geschichte könnte ein Name vor vielen Jahrhunderten gehabt haben?“ Sondern vielmehr: „Wen ehre ich heute mit meinem Herzen?“

Dennoch bleibt eine weitere Frage offen, die viele Christen beschäftigt: Wie sind Osterhase, Ostereier, Küken und andere Osterbräuche biblisch zu beurteilen? Genau diese Unterscheidung soll als Nächstes sorgfältig untersucht werden.

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Was ist mit Osterhasen, Ostereiern und anderen Osterbräuchen?

Jeremia 10,1-5 – „1 Höret das Wort des HERRN, das er zu euch redet, o Haus Israel! So spricht der HERR: 2 Ihr sollt der Heiden Weise nicht erlernen und vor den Zeichen des Himmels nicht erschrecken, weil die Heiden sich vor ihnen fürchten. 3 Denn die Satzungen der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist's, das man im Walde gehauen und das der Künstler mit dem Beile zurichtet. 4 Er ziert es mit Silber und Gold und b…"
Jeremia 10,1-5 – „1 Höret das Wort des HERRN, das er zu euch redet, o Haus Israel! So spricht der HERR: 2 Ihr sollt der Heiden Weise nicht erlernen und vor den Zeichen des Himmels nicht erschrecken, weil die Heiden sich vor ihnen fürchten. 3 Denn die Satzungen der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist's, das man im Walde gehauen und das der Künstler mit dem Beile zurichtet. 4 Er ziert es mit Silber und Gold und b…"
1. Korinther 10,31-33 – „31 Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre! 32 Seid unanstößig den Juden und Griechen und der Gemeinde Gottes, 33 gleichwie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht suche, was mir, sondern was vielen frommt, damit sie gerettet werden."
Kolosser 3,17 – „17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut im Namen des Herrn Jesus und danket Gott und dem Vater durch ihn."
2. Korinther 6,14-18 – „14 Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott…"

Nachdem die Frage nach dem Osterfest selbst betrachtet wurde, richtet sich der Blick nun auf die bekanntesten Osterbräuche. Viele Christen fragen sich: Sind Osterhase und Ostereier harmlos, oder haben sie einen heidnischen Ursprung? Gerade an diesem Punkt ist eine sorgfältige Unterscheidung notwendig. Denn nicht alles, was mit Ostern verbunden wird, besitzt dieselbe Bedeutung.

Zunächst fällt auf, dass die Bibel weder Osterhasen noch Ostereier erwähnt. Weder Jesus noch die Apostel verbinden die Auferstehung Christi mit Hasen, Eiern, Küken oder Frühlingssymbolen. Die Botschaft der Auferstehung wird ausschließlich durch das leere Grab, die Erscheinungen des auferstandenen Christus und den Sieg über Sünde und Tod verkündigt. Daraus folgt: Diese Bräuche gehören nicht zur biblischen Botschaft des Evangeliums.

Historisch werden Eier seit vielen Jahrhunderten als Zeichen neuen Lebens verwendet. Der Hase gilt in verschiedenen Kulturen als Symbol großer Fruchtbarkeit. Manche Autoren sehen darin Verbindungen zu vorchristlichen Frühlingsbräuchen. Andere Historiker weisen darauf hin, dass sich viele dieser Zusammenhänge nicht eindeutig belegen lassen und sich manche Bräuche erst im Mittelalter entwickelten. Die Bibel selbst bewertet diese historischen Fragen jedoch nicht. Deshalb sollte man vorsichtig sein, geschichtliche Vermutungen als biblische Gewissheiten darzustellen.

Für Christen ist deshalb eine andere Frage entscheidend: Welche Bedeutung haben diese Dinge heute? Ein bunt bemaltes Ei besitzt keine geistliche Kraft. Ein Schokoladenhase ist weder heilig noch dämonisch. Die Bibel schreibt Gegenständen keine übernatürliche Macht zu. Entscheidend ist immer die Bedeutung, die der Mensch ihnen gibt.

Dennoch besteht eine reale Gefahr. Wenn Osterhasen, Eier und Geschenke den Mittelpunkt des Osterfestes bilden, während der gekreuzigte und auferstandene Christus kaum noch erwähnt wird, wird das Wesentliche durch Nebensächliches ersetzt. Kinder können dann den Eindruck gewinnen, Ostern sei vor allem ein Fest des Suchens, der Süßigkeiten und der Frühlingsdekoration. Die eigentliche Botschaft des Evangeliums tritt in den Hintergrund.

Paulus gibt deshalb einen einfachen Maßstab: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes.“ Jeder Christ sollte sich fragen:

  • Führt dieser Brauch mich oder meine Familie näher zu Christus?

  • Hilft er dabei, die Auferstehung Jesu besser zu verstehen?

  • Oder lenkt er von der eigentlichen Botschaft ab?

Ebenso schreibt Paulus in Kolosser 3: „Und alles, was ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus.“ Dieser Grundsatz ist umfassender als jede Liste erlaubter oder verbotener Osterbräuche. Er fragt nach der Herzenshaltung und nach der Ehre Gottes.

Auch 2. Korinther 6 erinnert daran, jede Vermischung mit Aberglauben oder falscher Religion zu meiden. Sollte ein Brauch tatsächlich mit okkulten Praktiken oder religiösem Heidentum verbunden sein, muss ein Christ ihn klar ablehnen. Handelt es sich dagegen lediglich um einen kulturellen Brauch ohne religiöse Bedeutung, entscheidet nicht der Gegenstand selbst, sondern ob Christus dadurch geehrt oder verdrängt wird.

Gerade darin liegt wahrscheinlich die größte Gefahr unserer Zeit. Nicht der Osterhase ist das eigentliche Problem, sondern dass Millionen Menschen Ostern feiern, ohne den Auferstandenen zu kennen. Das leere Grab wird durch Schokoladenhasen ersetzt, und der Sieg Christi über den Tod verschwindet hinter Konsum und Unterhaltung.

Damit führt die entscheidende Frage nicht zuerst zu Eiern oder Hasen, sondern wieder zum Herzen: Steht an Ostern wirklich der auferstandene Herr Jesus Christus im Mittelpunkt – oder nur eine menschliche Tradition? Genau diese geistliche Gefahr wird auf der nächsten Seite näher betrachtet.

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Wenn Tradition die Auferstehung überdeckt

Markus 7,6-13 – „6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: «Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist ferne von mir; 7 aber vergeblich verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, welche Gebote der Menschen sind.» 8 Ihr verlasset das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest, das Untertauchen von Krügen und…"
Markus 7,6-13 – „6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: «Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist ferne von mir; 7 aber vergeblich verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, welche Gebote der Menschen sind.» 8 Ihr verlasset das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest, das Untertauchen von Krügen und…"
Matthäus 15,7-9 – „7 Ihr Heuchler! Trefflich hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: 8 «Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. 9 Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.»"
Johannes 4,23-24 – „23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten."
Kolosser 2,8 – „8 Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus."

Bis jetzt wurde deutlich, dass die Bibel weder ein jährliches Osterfest gebietet noch das dankbare Gedenken an die Auferstehung Jesu verbietet. Doch damit ist die eigentliche geistliche Gefahr noch nicht benannt. Jesus warnte seine Zeitgenossen nicht zuerst vor religiösen Festen, sondern davor, dass menschliche Traditionen den Platz von Gottes Wort einnehmen können.

In Markus 7 weist Jesus die Pharisäer mit ernsten Worten zurecht. Sie hielten ihre religiösen Überlieferungen sorgfältig ein, gleichzeitig aber machten sie durch ihre Traditionen Gottes Gebote unwirksam. Das Problem bestand also nicht darin, dass sie überhaupt Traditionen besaßen. Vielmehr hatten ihre Überlieferungen eine Autorität erhalten, die allein Gottes Wort zusteht.

Dieses Prinzip gilt auch für Ostern. Weder jahrhundertealte kirchliche Bräuche noch moderne Familiengewohnheiten dürfen wichtiger werden als das, was die Bibel lehrt. Ein Brauch ist nicht deshalb richtig, weil er alt ist. Ebenso ist er nicht automatisch falsch, weil er alt ist. Der Maßstab bleibt immer die Heilige Schrift.

Gerade an Ostern zeigt sich diese Gefahr besonders deutlich. Millionen Menschen feiern Ostern jedes Jahr mit großem Aufwand. Es werden Eier bemalt, Häuser geschmückt, Geschenke verteilt und Familienfeste organisiert. Gleichzeitig wird in vielen Häusern kaum noch über das Kreuz gesprochen. Die Auferstehung Jesu, die eigentliche Grundlage des Festes, tritt immer weiter in den Hintergrund. Am Ende erinnern sich Kinder oft besser an den Osterhasen als an den auferstandenen Christus.

Jesus erklärt der Samariterin in Johannes 4, dass der Vater Menschen sucht, die ihn „im Geist und in der Wahrheit“ anbeten. Wahre Anbetung hängt deshalb nicht an einem bestimmten Ort oder Kalenderdatum. Sie entsteht aus einem Herzen, das Gott wirklich kennt und ihn nach seinem Wort ehren möchte. Das gilt auch für Ostern. Ein einfacher Familienabend mit Bibellesen, Gebet und Dankbarkeit kann Gott mehr ehren als eine große Feier, bei der Christus kaum erwähnt wird.

Paulus warnt im Kolosserbrief davor, sich von menschlichen Überlieferungen gefangen nehmen zu lassen. Alles muss an Christus gemessen werden. Kein Fest, keine Tradition und keine kirchliche Gewohnheit darf den Platz einnehmen, der allein Jesus gehört. Er ist nicht eine Figur innerhalb des Osterfestes – er ist der eigentliche Grund, warum Christen überhaupt Hoffnung haben.

Deshalb sollte sich jeder Christ ehrlich fragen:

  • Steht an Ostern wirklich Jesus Christus im Mittelpunkt?

  • Erzähle ich meinen Kindern mehr vom Osterhasen als vom leeren Grab?

  • Freuen wir uns mehr auf Geschenke und Essen als auf den Sieg Christi über den Tod?

  • Nutze ich Ostern, um das Evangelium weiterzugeben, oder nur, um einer Tradition zu folgen?

Diese Fragen führen zum eigentlichen Kern des Themas. Die größte Gefahr besteht nicht darin, einen bestimmten Brauch zu besitzen, sondern darin, dass die Auferstehung Jesu durch menschliche Gewohnheiten überdeckt wird. Satan hätte nichts dagegen, wenn Menschen jedes Jahr Ostern feiern – solange sie den auferstandenen Erlöser dabei vergessen.

Damit wird die nächste Frage immer persönlicher: Kann ein Christ Ostern mit gutem Gewissen feiern? Die Antwort hängt letztlich nicht an Eiern, Hasen oder Kalenderdaten, sondern daran, ob das Gewissen durch Gottes Wort geleitet wird und Jesus Christus tatsächlich im Mittelpunkt steht. Genau diese Gewissensfrage behandelt der Apostel Paulus mit besonderer Ausführlichkeit.

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Die Gewissensfreiheit des Christen

Römer 14,1-13 – „1 Des Schwachen im Glauben nehmet euch an, doch nicht um über Meinungen zu streiten. 2 Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, ißt Gemüse. 3 Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn angenommen. 4 Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufgerichtet werden…"
Römer 14,1-13 – „1 Des Schwachen im Glauben nehmet euch an, doch nicht um über Meinungen zu streiten. 2 Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, ißt Gemüse. 3 Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn angenommen. 4 Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufgerichtet werden…"
Römer 14,17-19 – „17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist; 18 wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und auch von den Menschen gebilligt. 19 So laßt uns nun dem nachjagen, was zum Frieden und zur Erbauung untereinander dient."
1. Korinther 10,23-24 – „23 Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles! 24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern."
Galater 5,1 – „1 Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!"

An diesem Punkt wird deutlich, dass die Bibel zwischen klaren Geboten Gottes und Fragen des persönlichen Gewissens unterscheidet. Es gibt Bereiche, in denen Gott eindeutig spricht und keinen Spielraum lässt. Daneben gibt es Fragen, in denen Christen nach Gottes Wort handeln sollen, ohne einander dort zu verurteilen, wo Gott keine ausdrückliche Anweisung gegeben hat.

Römer 14 gehört zu den wichtigsten Kapiteln des Neuen Testaments für solche Fragen. In der Gemeinde in Rom gab es unterschiedliche Überzeugungen über bestimmte Speisen und über einzelne Tage. Paulus schreibt: „Dieser hält einen Tag höher als den anderen; jener hält alle Tage gleich; jeder sei seiner Meinung gewiss.“ Auffällig ist, dass Paulus nicht verlangt, alle Christen müssten dieselbe Praxis übernehmen. Entscheidend ist vielmehr, dass alles zur Ehre des Herrn geschieht.

Dabei setzt Paulus aber auch klare Grenzen. Gewissensfreiheit bedeutet niemals Beliebigkeit. Sie gilt nicht für Dinge, die Gott ausdrücklich als Sünde bezeichnet. Niemand kann sich auf Römer 14 berufen, um Götzendienst, Okkultismus oder Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten zu rechtfertigen. Paulus spricht von Fragen, zu denen Gott keine verbindliche Anordnung gegeben hat.

Genau das trifft auf ein jährliches Osterfest zu. Das Neue Testament schreibt keine jährliche Osterfeier vor. Ebenso verbietet es nicht, die Auferstehung Jesu an einem bestimmten Tag besonders dankbar zu betrachten. Deshalb sollte niemand behaupten, jeder Christ müsse Ostern feiern. Ebenso wenig darf behauptet werden, jeder Christ sündige, wenn er die Auferstehung Jesu an Ostern besonders würdigt.

Paulus warnt sogar davor, den Bruder zu richten. Wer überzeugt ist, Ostern nicht zu feiern, soll den Feiernden nicht vorschnell als ungehorsam oder heidnisch verurteilen. Umgekehrt soll derjenige, der Ostern nutzt, um Christus zu ehren, den anderen nicht als gesetzlich oder lieblos ansehen. Beide stehen vor demselben Herrn und werden ihm Rechenschaft geben.

Römer 14,17 lenkt den Blick wieder auf das Wesentliche: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.“ Übertragen auf unsere Fragestellung bedeutet das: Das Reich Gottes besteht nicht im Feiern oder Nichtfeiern eines bestimmten Tages. Es besteht in der lebendigen Gemeinschaft mit Jesus Christus. Wer darüber den Blick verliert, macht aus einer Nebenfrage schnell eine Hauptfrage.

Auch 1. Korinther 10 ergänzt diesen Gedanken: „Alles ist erlaubt – aber nicht alles dient zum Guten.“ Deshalb sollte ein Christ sich nicht nur fragen: „Ist es erlaubt?“, sondern ebenso:

  • Führt diese Feier mich näher zu Christus?

  • Baut sie meine Familie geistlich auf?

  • Hilft sie anderen Menschen, das Evangelium besser zu verstehen?

  • Oder übernimmt sie nur kulturelle Gewohnheiten ohne geistlichen Inhalt?

Der Apostel zeigt damit, dass christliche Freiheit immer von Liebe und Verantwortung geprägt ist. Freiheit bedeutet nicht, alles tun zu können, sondern Christus in allem zu ehren.

Damit wird das biblische Gesamtbild immer klarer. Die Auferstehung Jesu ist das Herzstück des Evangeliums. Ein jährliches Osterfest wird jedoch nicht von Gott vorgeschrieben. Christen dürfen die Auferstehung mit Freude feiern, wenn Christus im Mittelpunkt steht und das Gewissen durch Gottes Wort geleitet wird. Ebenso dürfen Christen darauf verzichten, wenn sie dies aus einer ehrlichen biblischen Überzeugung tun.

Dennoch bleibt noch eine wichtige Frage offen: Kann Ostern – trotz guter Absichten – zu einer Vermischung mit weltlichen oder heidnischen Einflüssen führen? Und wie kann ein Christ solche Vermischungen erkennen und vermeiden? Genau dieser Frage widmet sich die nächste Seite.

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Vermischung vermeiden – Christus allein ehren

2. Korinther 6,14-18 – „14 Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott…"
2. Korinther 6,14-18 – „14 Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott…"
5. Mose 18,9-13 – „9 Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, so sollst du nicht lernen tun nach den Greueln jener Heiden. 10 Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Wahrsager, oder ein Wolkendeuter oder ein Schlangenbeschwörer, oder ein Zauberer, 11 oder ein Bannsprecher oder ein Medium, oder einer, der einen Wahrs…"
1. Johannes 5,21 – „21 Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern!"
1. Thessalonicher 5,21-22 – „21 prüfet aber alles. Das Gute behaltet, 22 enthaltet euch des Bösen in jeglicher Gestalt!"

Während die Bibel das dankbare Gedenken an Tod und Auferstehung Jesu nicht verbietet, warnt sie an vielen Stellen vor einer anderen Gefahr: der Vermischung des Glaubens mit Aberglauben, Heidentum oder okkulten Vorstellungen. Diese Warnung zieht sich durch die gesamte Heilige Schrift. Gott möchte nicht nur angebetet werden, sondern auch auf die Weise, die seinem Wesen entspricht.

Schon im Alten Testament verbietet Gott seinem Volk ausdrücklich, die religiösen Praktiken der heidnischen Völker zu übernehmen. In 5. Mose 18 werden Wahrsagerei, Zauberei, Spiritismus, Beschwörungen und jede Form okkulter Praktiken entschieden verurteilt. Der Grund dafür liegt nicht darin, dass Gott Freude verbieten möchte. Er schützt sein Volk vor geistlicher Täuschung und vor einer Anbetung, die ihn durch falsche Religion ersetzt.

Auch das Neue Testament hält diesen Grundsatz fest. Paulus fordert die Gläubigen auf: „Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab.“ Dabei geht es nicht um einen Rückzug aus der Gesellschaft, sondern um die klare Trennung von allem, was Gottes Wahrheit mit Irrtum vermischt. Christen gehören Christus allein. Deshalb dürfen sie keine religiösen Praktiken übernehmen, die ihren Ursprung in Götzendienst oder Okkultismus haben oder diesen fördern.

Gerade deshalb sollten auch Osterbräuche geprüft werden. Nicht jeder Brauch besitzt dieselbe Bedeutung. Manche sind lediglich kulturelle Gewohnheiten ohne religiösen Inhalt. Andere können Vorstellungen vermitteln, die mit der Bibel nichts zu tun haben. Deshalb genügt es nicht zu fragen: „Ist das Tradition?“ Die wichtigere Frage lautet: „Ehrt diese Tradition Christus oder lenkt sie von ihm ab?“

Ein Beispiel ist der Osterhase. Die Bibel kennt ihn nicht. Er gehört weder zur Verkündigung der Apostel noch zur Botschaft der Auferstehung. Dasselbe gilt für Ostereier als religiöse Symbole. Werden sie lediglich als kulturelles Spiel oder Familienbrauch verstanden, schreibt die Bibel ihnen keine geistliche Bedeutung zu. Werden sie jedoch zum eigentlichen Mittelpunkt des Festes oder verdrängen sie die Botschaft von Kreuz und Auferstehung, verlieren Christen leicht den Blick auf das Wesentliche.

Der Apostel Johannes beendet seinen ersten Brief mit den schlichten Worten: „Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ Götzen bestehen nicht nur aus Holz oder Stein. Alles, was im Herzen den Platz einnimmt, der allein Christus gehört, kann zum Götzen werden. Deshalb besteht die größte Gefahr an Ostern oft nicht im Hasen oder im Ei, sondern darin, dass Menschen sich mit allem beschäftigen – außer mit dem auferstandenen Herrn.

Paulus gibt in 1. Thessalonicher 5 einen ausgewogenen Maßstab: „Prüft alles, das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.“ Christen sollen weder alles kritiklos übernehmen noch alles pauschal verwerfen. Sie sollen prüfen. Was Gottes Wort widerspricht, soll verworfen werden. Was Christus verherrlicht und mit der Bibel übereinstimmt, darf dankbar angenommen werden.

Damit wird deutlich, dass die eigentliche Trennlinie nicht zwischen „Ostern feiern“ und „Ostern nicht feiern“ verläuft. Die entscheidende Frage lautet vielmehr:

  • Wird Jesus Christus geehrt?

  • Bleibt das Evangelium der Mittelpunkt?

  • Werden Aberglaube und heidnische Vorstellungen konsequent abgelehnt?

  • Orientiert sich mein Gewissen an Gottes Wort?

Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, wird nicht zuerst nach kulturellen Symbolen fragen, sondern danach, ob Christus den ersten Platz im Herzen hat.

Damit bleibt nur noch die abschließende Frage: Wie lautet die ausgewogene biblische Schlussfolgerung? Darf ein Christ Ostern mit gutem Gewissen feiern – oder ebenso mit gutem Gewissen darauf verzichten – und wie kann beides zur Ehre Gottes geschehen?

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Darf ein Christ Ostern mit gutem Gewissen feiern?

Römer 14,22-23 – „22 Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Selig, wer sich selbst nicht beschuldigt in dem, was er billigt; 23 wer aber zweifelt und doch ißt, der ist verurteilt, weil es nicht aus Glauben geschieht. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde."
Römer 14,22-23 – „22 Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Selig, wer sich selbst nicht beschuldigt in dem, was er billigt; 23 wer aber zweifelt und doch ißt, der ist verurteilt, weil es nicht aus Glauben geschieht. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde."
Kolosser 3,16-17 – „16 Das Wort Christi wohne reichlich unter euch; lehret und ermahnet euch selbst mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet Gott lieblich in euren Herzen. 17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut im Namen des Herrn Jesus und danket Gott und dem Vater durch ihn."
1. Korinther 10,31 – „31 Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre!"
Johannes 17,15-18 – „15 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Argen. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt."

Nachdem die biblischen Grundlagen betrachtet wurden, lässt sich die Ausgangsfrage nun beantworten. Die Bibel schreibt kein jährliches Osterfest vor. Gleichzeitig verbietet sie es Christen auch nicht, der Auferstehung Jesu an einem bestimmten Tag besonders zu gedenken. Deshalb darf weder behauptet werden, jeder Christ müsse Ostern feiern, noch, jeder Christ sündige, wenn er Ostern feiert. Beide Aussagen gehen über das hinaus, was die Heilige Schrift ausdrücklich lehrt.

Paulus formuliert in Römer 14 einen Grundsatz, der für diese Frage entscheidend ist: „Der Glaube, den du hast, den habe für dich selbst vor Gott. Glückselig ist, wer sich selbst nicht verurteilt in dem, was er gutheißt. Wer aber zweifelt, wenn er isst, der ist verurteilt; denn es geschieht nicht aus Glauben. Was aber nicht aus Glauben geschieht, das ist Sünde.“

Das bedeutet: Ein Christ sollte niemals gegen sein durch Gottes Wort geprägtes Gewissen handeln. Wer überzeugt ist, Ostern nicht feiern zu sollen, darf seinem Gewissen folgen. Wer die Gelegenheit nutzt, um mit seiner Familie die Auferstehung Jesu zu betrachten, die Evangelien zu lesen und Gott für den Sieg Christi über den Tod zu danken, darf dies ebenfalls mit einem reinen Gewissen tun – sofern Christus im Mittelpunkt steht und keine unbiblischen Praktiken übernommen werden.

Dabei bleibt Jesus Christus der eigentliche Maßstab. Paulus schreibt in Kolosser 3:

„Und alles, was ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus.“

Diese Aussage reicht tiefer als jede Diskussion über Kalenderdaten oder Traditionen. Die entscheidende Frage lautet:

  • Wird Christus durch meine Osterfeier geehrt?

  • Verkündigt sie das Evangelium?

  • Führt sie meine Familie näher zu Jesus?

  • Oder dreht sich alles nur um Hasen, Eier, Geschenke und Freizeit?

Ebenso wichtig ist die Rücksicht auf andere Gläubige. Manche Christen verzichten bewusst auf Ostern, weil sie geschichtliche Entwicklungen kritisch sehen oder jede Vermischung vermeiden möchten. Andere nutzen die Feiertage, um das Evangelium von Kreuz und Auferstehung besonders intensiv weiterzugeben. Paulus fordert beide Seiten auf, einander nicht zu verurteilen, solange Gottes klare Gebote nicht verletzt werden.

Dabei darf eines niemals vergessen werden: Die Auferstehung Jesu gehört nicht nur zu einem Sonntag im Frühjahr. Die Apostel predigten den auferstandenen Christus jeden Tag. Jeder Gottesdienst, jedes Abendmahl und jede Evangeliumsverkündigung lebt von dieser Wahrheit. Christen brauchen keinen besonderen Feiertag, um an die Auferstehung zu glauben – sie dürfen jeden Tag aus der Kraft des auferstandenen Herrn leben.

Eine christliche Osterfeier könnte deshalb so aussehen: Die Familie liest gemeinsam die Berichte über Kreuzigung und Auferstehung aus Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, singt Lieder über den Sieg Christi, betet miteinander und dankt Gott für die Erlösung. Vielleicht nutzt sie die freien Tage, um Menschen das Evangelium weiterzugeben oder Kranke und Einsame zu besuchen. In einer solchen Feier steht nicht eine Tradition im Mittelpunkt, sondern der lebendige Herr Jesus Christus.

Ebenso kann eine andere Familie bewusst auf jede Osterfeier verzichten und an einem gewöhnlichen Tag dieselben Bibeltexte lesen und Gott für die Auferstehung danken. Auch das kann Gott ehren. Denn nicht der Kalender entscheidet über unsere Treue, sondern unser Herz.

Die eigentliche Gefahr besteht daher weder im Feiern noch im Nichtfeiern. Sie besteht darin, den auferstandenen Christus aus dem Mittelpunkt zu verdrängen oder Geschwistern Vorschriften aufzuerlegen, die Gott selbst nicht gegeben hat.

Damit bleibt nur noch die abschließende Zusammenfassung: Welche ausgewogene biblische Antwort ergibt sich aus allem, was die Heilige Schrift über Ostern, das Passah, die Auferstehung Jesu, Osterbräuche und die christliche Gewissensfreiheit lehrt?

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Zusammenfassung und Gebet

Die Bibel beantwortet die Frage nach Ostern weder mit einem allgemeinen Gebot noch mit einem allgemeinen Verbot. Sie schreibt kein jährliches Osterfest vor, aber sie stellt Tod, Begräbnis und Auferstehung Jesu Christi in den Mittelpunkt des Evangeliums. Die Auferstehung ist keine nebensächliche Lehre, sondern das Fundament der christlichen Hoffnung. Ohne sie gäbe es keine Rechtfertigung, keine Hoffnung auf ewiges Leben und keinen Sieg über den Tod.

Gleichzeitig unterscheidet die Heilige Schrift klar zwischen dem biblischen Ereignis und den später entstandenen Traditionen. Weder der Name „Ostern“ noch Osterhasen, Ostereier oder andere Bräuche gehören zur Botschaft der Apostel. Die Bibel fordert Christen nicht auf, solche Symbole zu verwenden. Ebenso erklärt sie jedoch nicht, dass jeder kulturelle Brauch automatisch heidnisch oder sündhaft sei. Entscheidend ist stets, welche Bedeutung ihm gegeben wird und ob dadurch Christus geehrt oder verdrängt wird.

Die Bibel warnt allerdings sehr deutlich vor jeder Form von Götzendienst, Aberglauben, Okkultismus und religiöser Vermischung. Christen sollen alles prüfen und alles ablehnen, was Gottes Wort widerspricht. Kein Brauch, keine Tradition und kein Feiertag darf den Platz einnehmen, der allein Jesus Christus gehört. Wo menschliche Gewohnheiten wichtiger werden als das Evangelium, verliert das Fest seinen eigentlichen Sinn.

Darum sollten Christen auch in dieser Frage einander nicht vorschnell verurteilen. Wer aus einer biblisch begründeten Gewissensentscheidung auf Ostern verzichtet, darf dies zur Ehre Gottes tun. Wer die Gelegenheit nutzt, um die Berichte über Kreuzigung und Auferstehung zu lesen, Gott für den Sieg Christi zu danken und das Evangelium weiterzugeben, darf dies ebenfalls zur Ehre Gottes tun. Maßgeblich ist nicht ein bestimmter Tag im Kalender, sondern ein Gewissen, das an Gottes Wort gebunden ist, und ein Herz, das Christus anbetet.

Am Ende weist Ostern über alle menschlichen Traditionen hinaus. Das leere Grab verkündet, dass Jesus Christus den Tod besiegt hat. Er lebt, regiert zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen. Diese Hoffnung gilt nicht nur an einem Sonntag im Frühjahr, sondern an jedem Tag des Jahres. Christen leben nicht aus der Kraft eines Feiertages, sondern aus der Kraft des auferstandenen Herrn.

Deshalb lautet die wichtigste Frage nicht: „Feierst du Ostern?“ Die entscheidende Frage lautet vielmehr: „Kennst du den auferstandenen Jesus Christus und lebst du in der Hoffnung, die seine Auferstehung schenkt?“ Denn nicht ein Fest rettet den Menschen, sondern allein der gekreuzigte und auferstandene Sohn Gottes.

Herr Jesus Christus, wir danken dir, dass du für unsere Sünden gestorben und am dritten Tag auferstanden bist. Bewahre unser Herz davor, menschliche Traditionen über dein Wort zu stellen oder den Blick auf das Wunder deiner Auferstehung zu verlieren. Schenke uns Weisheit, alles anhand der Heiligen Schrift zu prüfen, und ein reines Gewissen, das allein von dir geleitet wird. Lass unser Leben jeden Tag bezeugen, dass du lebst und dass unsere Hoffnung allein auf dir ruht. Dir sei alle Ehre – heute und in Ewigkeit. Amen.

„Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Matthäus 28,6

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