Jesus Christus

Jesus Christus – Das Zentrum aller Dinge Es gibt keine Worte, die ihm gerecht werden. Jedes Buch der Bibel zeigt auf ihn – im Alten Testament als Verheißung, in den Evangelien als Erfüllung, in den Briefen als Erklärung, in der Offenbarung als Vollendung. Er ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, das Lamm, das geschlachtet…

Jesus Christus – Das Zentrum aller Dinge

Es gibt keine Worte, die ihm gerecht werden. Jedes Buch der Bibel zeigt auf ihn – im Alten Testament als Verheißung, in den Evangelien als Erfüllung, in den Briefen als Erklärung, in der Offenbarung als Vollendung. Er ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, das Lamm, das geschlachtet ist, und der Löwe aus Juda, der gesiegt hat.

Das Wort wurde Fleisch

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit“ (Johannes 1,1.14). Der Schöpfer des Universums wurde ein hilfloses Kind in einer Futterkrippe. Der Unendliche nahm die Grenzen eines menschlichen Körpers an. Es ist das größte Wunder aller Zeiten – nicht das Kreuz, nicht die Auferstehung, sondern die Menschwerdung: dass Gott Mensch wurde.

Dreißig Jahre lang lebte er verborgen in Nazareth – ein Zimmermann, ein Sohn, ein Nachbar. Er kannte Hunger, Müdigkeit, Trauer und Versuchung. „Er ist in allem versucht worden wie wir, doch ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Er lebte das Leben, das wir hätten leben sollen – vollkommen, in jedem Moment dem Vater hingegeben.

Der Dienst der Liebe

Drei Jahre lang zog er durch Galiläa und Judäa. Er heilte Kranke, öffnete blinde Augen, reinigte Aussätzige, speiste Hungernde und erweckte Tote. Aber mehr als seine Wunder berührten seine Worte: die Bergpredigt, die Gleichnisse vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Samariter, das Gebet im Garten Gethsemane.

Er berührte die Unberührbaren. Er aß mit Sündern. Er sprach mit Frauen in einer Welt, die sie übersah. Er nahm Kinder auf den Arm, als die Jünger sie wegschicken wollten. Jede Begegnung offenbarte den Charakter Gottes: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ (Johannes 14,9).

Das Kreuz

In Gethsemane rang er so intensiv, dass sein Schweiß wie Blutstropfen auf die Erde fiel. „Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst“ (Matthäus 26,39). Er wurde verraten, verhaftet, geschlagen, verspottet und ans Kreuz genagelt.

Am Kreuz trug er nicht nur physischen Schmerz – er trug die Sünde der ganzen Welt. Die Trennung vom Vater, die Finsternis, der Schrei: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ – es war der Tod, den wir hätten sterben müssen. Und dann, mit dem letzten Atemzug: „Es ist vollbracht!“

Die Auferstehung und das himmlische Heiligtum

Am dritten Tag war das Grab leer. Der Tod konnte ihn nicht halten. Vierzig Tage lang erschien er seinen Jüngern, und dann fuhr er auf zum Himmel, wo er jetzt als unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum dient (Hebräer 8,1–2).

Aus biblischer Sicht ist Christi Dienst im himmlischen Heiligtum zentral: Er trat nach seiner Himmelfahrt in das Heilige ein und begann 1844 seinen Dienst im Allerheiligsten – das Untersuchungsgericht, die letzte Phase des Erlösungsplans vor seiner Wiederkunft.

„In Christus offenbarte sich die unendliche Liebe Gottes gegenüber einer gefallenen Welt. In seinem Leben auf dieser Erde war er die lebendige Auslegung des Charakters Gottes. Durch seinen Tod am Kreuz wurde die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes für alle Ewigkeit bestätigt".

Die Verheißung

„Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind“ (Offenbarung 22,12). Er kommt wieder – sichtbar, herrlich, endgültig. Nicht als Kind in einer Krippe, sondern als König der Könige auf den Wolken des Himmels.

„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebräer 13,8).