David
David in der Bibel
David ist nach dem Zeugnis der Bibel ein Sohn Isais aus Bethlehem, von Gott erwählter König über Israel und eine der zentralen Gestalten der Heilsgeschichte. Trotz schwerer Schuld wird er aufgrund seiner grundlegenden Ausrichtung auf Gott als ein Mann nach Gottes Herzen bezeichnet. Mit ihm verbindet Gott eine besondere königliche Verheißung, die in der messianischen Linie schließlich auf Jesus Christus führt.
Einführung
Kaum eine Gestalt des Alten Testaments wird so ausführlich und zugleich so vielschichtig geschildert wie David. Seine Geschichte verteilt sich über Samuel, Könige und Chronik und wird durch Psalmen sowie spätere biblische Rückblicke ergänzt. Gerade diese Fülle verlangt einen sorgfältigen Blick: David darf weder zum makellosen Glaubenshelden gemacht noch auf seine späteren Verfehlungen reduziert werden. Die Schrift zeichnet einen wirklichen Menschen, dessen Leben unter Gottes Berufung, Führung, Korrektur und Gnade steht.
Seine Bedeutung beginnt jedoch nicht erst dort, wo er selbst auftritt. David gehört zur Linie Judas. Am Ende des Buches Ruth führt die Geschlechtsfolge über Boas und Ruth zu Obed, weiter zu Isai und schließlich zu David (Ruth 4,17–22). Damit steht sein Leben von Anfang an innerhalb einer Geschichte von Verheißung und göttlicher Führung, die lange vor seiner eigenen Zeit begonnen hat. Bethlehem, der Wohnort seiner Familie, wird dadurch zu einem wichtigen Ausgangspunkt seiner Lebensgeschichte.
Über Davids Geburt und Kindheit berichtet die Bibel kaum Einzelheiten. Auch sein genaues Alter beim ersten Auftreten wird nicht genannt. Als die Erzählung ihn in 1. Samuel 16 erstmals unmittelbar in den Mittelpunkt rückt, lebt er im Haus seines Vaters Isai und trägt Verantwortung für dessen Schafe. Während andere Familienmitglieder zunächst stärker im Blick stehen, befindet sich David außerhalb des Hauses bei der Herde.
Gerade dort setzt die entscheidende biblische Lebensgeschichte ein. Israel befindet sich in einer Zeit, in der sein erster König Gottes Auftrag nicht treu erfüllt hat. Noch bevor David selbst weiß, welche Aufgabe vor ihm liegt, sendet Gott den Propheten Samuel nach Bethlehem zum Haus Isais.
Gott erwählt David in Bethlehem
1. Samuel 16,6-13 – „6 Als sie nun hereinkamen, sah er Eliab an und dachte: Gewiß ist [hier] vor dem HERRN sein Gesalbter! 7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz. 8 Da rief Isai den Abinadab und ließ ihn vor Samue…"
1. Samuel 16,6-13 – „6 Als sie nun hereinkamen, sah er Eliab an und dachte: Gewiß ist [hier] vor dem HERRN sein Gesalbter! 7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz. 8 Da rief Isai den Abinadab und ließ ihn vor Samue…"
1. Samuel 13,14 – „14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast, was dir der HERR gebot!"
Psalmen 78,70-72 – „70 Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg. 71 Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe. 72 Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand."
1. Chronik 2,13-15 – „13 Isai zeugte seinen Erstgeborenen Eliab und Abinadab, den zweiten [Sohn], und Schimea, den dritten, 14 Netaneel, den vierten, Raddai, den fünften, 15 Ozem, den sechsten, David, den siebenten."
Nachdem Saul Gottes Wort wiederholt verworfen hatte, kündigte Samuel ihm an, dass sein Königtum keinen dauerhaften Bestand haben würde. Gott hatte sich einen Mann gesucht, der seinem Herzen entsprach (1. Samuel 13,14). Diese Aussage bedeutete nicht, dass der kommende König sündlos sein würde. Davids späteres Leben wird gerade das Gegenteil zeigen. Der entscheidende Gegensatz zu Saul liegt vielmehr darin, wie ein Mensch grundsätzlich zu Gottes Herrschaft und zu seinem Wort steht und wie er reagiert, wenn Gott ihn zurechtweist.
Als Gott Samuel nach Bethlehem zu Isai sandte, kannte der Prophet den von Gott erwählten Sohn zunächst nicht. Beim Anblick Eliabs meinte Samuel, vor ihm müsse der Gesalbte des Herrn stehen. Eliabs äußere Erscheinung beeindruckte ihn, doch Gott korrigierte seinen Blick unmittelbar. Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr sieht das Herz (1. Samuel 16,6-7). Damit setzt die Geschichte Davids mit einer grundlegenden Unterscheidung ein: Gottes Wahl folgt nicht einfach den Maßstäben menschlicher Stärke, Stellung oder äußerer Wirkung.
Nacheinander ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, doch keiner von ihnen war der von Gott Erwählte. Schließlich fragte Samuel, ob dies alle Söhne seien. Erst jetzt wurde David erwähnt. Er war noch bei den Schafen. Der Bericht macht keine Aussage darüber, dass seine Familie ihn absichtlich geringgeschätzt habe; sicher ist lediglich, dass David zunächst nicht zu den Söhnen gehörte, die Isai Samuel vorstellte. Gerade deshalb fällt umso stärker auf, dass Gottes Entscheidung nicht von der menschlichen Reihenfolge abhing.
David wurde von der Herde geholt und vor Samuel gebracht. Die Bibel beschreibt sein Äußeres, doch nachdem zuvor ausdrücklich Gottes Blick auf das Herz hervorgehoben worden war, liegt der Schwerpunkt nicht auf seiner Erscheinung. Gott selbst sprach zu Samuel: „Auf, salbe ihn; denn der ist's!“ (1. Samuel 16,12). Samuel nahm daraufhin das Ölhorn und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Von diesem Tag an kam der Geist des Herrn über David.
Die Salbung machte David jedoch nicht sofort zum regierenden König. Zwischen Gottes Erwählung und der sichtbaren Erfüllung seiner Berufung lag ein langer Weg. Saul saß weiterhin auf dem Thron, und David kehrte nicht einfach als neuer Herrscher an seine Stelle. Die Bibel zeigt damit bereits zu Beginn seines Weges einen wichtigen Unterschied zwischen göttlicher Berufung und ihrer vollständigen geschichtlichen Verwirklichung. Gott hatte David bestimmt, doch David musste lernen, auf Gottes Zeit und Führung zu warten.
Spätere biblische Rückblicke bestätigen, wie bewusst Gott diesen unscheinbaren Ausgangspunkt gewählt hatte. Psalm 78 beschreibt, dass Gott David „von den Schafhürden“ nahm und ihn von den säugenden Schafen wegholte, damit er Jakob, sein Volk, weiden sollte (Psalm 78,70-71). Die Tätigkeit des Hirten wird dadurch zu einem bedeutsamen Bestandteil seiner Vorbereitung. David sollte später nicht nur Macht über Menschen besitzen, sondern Verantwortung für ein Volk tragen, das Gott selbst gehörte.
Der gleiche Psalm fasst seine spätere Aufgabe mit zwei Eigenschaften zusammen: David weidete Israel „nach der Lauterkeit seines Herzens“ und leitete es „mit verständiger Hand“ (Psalm 78,72). Diese spätere Bewertung darf nicht so verstanden werden, als hätte David niemals schwer gesündigt. Vielmehr blickt der Psalm auf die grundsätzliche Richtung seiner von Gott gegebenen Königsaufgabe. Gerade die weitere Lebensgeschichte wird zeigen, dass Lauterkeit nicht mit Fehlerlosigkeit gleichzusetzen ist und dass selbst ein von Gott berufener Mensch verantwortlich bleibt, Gottes Willen zu gehorchen.
Davids erste große Lebenswende geschah damit nicht auf einem Schlachtfeld und nicht auf einem Königsthron, sondern innerhalb seiner Familie in Bethlehem. Noch hütete er Schafe, während Gott ihn bereits zum zukünftigen König bestimmt hatte. Die Salbung war eine wirkliche Berufung, aber noch nicht deren sichtbare Vollendung. Bevor David Israel führen würde, sollte sein Weg zunächst in unmittelbare Nähe zu dem Mann führen, dessen Königtum seinem Ende entgegenging: Saul.
David kommt an Sauls Königshof
1. Samuel 16,14-23 – „14 Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist von dem HERRN [gesandt] schreckte ihn. 15 Da sprachen Sauls Knechte zu ihm: Siehe doch, ein böser Geist von Gott schreckt dich! 16 Unser Herr sage doch deinen Knechten, die vor dir stehen, daß sie einen Mann suchen, der gut auf der Harfe spielen kann, damit, wenn der böse Geist von Gott über dich kommt, er mit seiner Hand spiele, dami…"
1. Samuel 16,14-23 – „14 Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist von dem HERRN [gesandt] schreckte ihn. 15 Da sprachen Sauls Knechte zu ihm: Siehe doch, ein böser Geist von Gott schreckt dich! 16 Unser Herr sage doch deinen Knechten, die vor dir stehen, daß sie einen Mann suchen, der gut auf der Harfe spielen kann, damit, wenn der böse Geist von Gott über dich kommt, er mit seiner Hand spiele, dami…"
1. Samuel 18,12 – „12 Und Saul fürchtete sich vor David; denn der HERR war mit ihm, von Saul aber war er gewichen."
Nach seiner Salbung blieb David zunächst außerhalb der politischen Macht. Doch während der Geist des Herrn über David gekommen war, beschreibt der Bericht bei Saul eine gegensätzliche Entwicklung: Der Geist des Herrn wich von ihm, und ein böser Geist vom Herrn ängstigte ihn (1. Samuel 16,14). Diese Aussage steht im Zusammenhang mit Sauls vorausgegangenem Ungehorsam und seiner Verwerfung als König. Gott hatte Saul wiederholt gewarnt; nun wird sichtbar, dass der Verlust göttlicher Führung ernste Folgen hatte.
Die Formulierung „ein böser Geist vom Herrn“ bedeutet nicht, dass Gott selbst böse wäre oder Menschen zur Sünde verführen würde. Die Schrift bezeugt an anderer Stelle ausdrücklich, dass Gott niemanden zum Bösen versucht. Der Bericht beschreibt vielmehr Gottes Gericht über Saul und seine Zulassung dessen, was Saul durch seine fortgesetzte Abkehr von Gott erfahren musste. Der Gegensatz innerhalb des Kapitels ist auffällig: Über David kommt der Geist des Herrn, während Saul die besondere Befähigung und Führung verliert, die mit seinem Königsamt verbunden gewesen war.
Sauls Diener suchten nach einer Möglichkeit, ihm in seinen bedrängenden Zuständen Erleichterung zu verschaffen. Sie schlugen vor, einen Mann zu finden, der gut auf der Harfe spielen konnte. Einer der Diener kannte David und beschrieb ihn nicht nur als geschickten Musiker, sondern auch als tüchtig, verständig im Reden und von guter Erscheinung. Entscheidend endet seine Beschreibung mit den Worten, dass der Herr mit David sei (1. Samuel 16,18). Noch bevor David öffentlich als zukünftiger König hervortrat, war Gottes Gegenwart in seinem Leben für andere offenbar wahrnehmbar.
Saul ließ David daraufhin von Isai holen. Isai sandte seinen Sohn mit Brot, Wein und einem jungen Ziegenbock zum König. Damit führte Gottes Weg David von den Schafherden Bethlehems unmittelbar an den Hof des gegenwärtigen Königs. David hatte diesen Zugang nicht selbst gesucht und Saul seine Salbung nicht entgegengehalten. Der Bericht zeigt vielmehr, wie sich eine Tür öffnete, durch die David das königliche Umfeld kennenlernen konnte, lange bevor er selbst den Thron bestieg.
Saul gewann David lieb und machte ihn zu seinem Waffenträger. Wenn Saul von dem bedrängenden Geist heimgesucht wurde, nahm David die Harfe und spielte. Saul fand dadurch Erleichterung, und die Bedrängnis wich von ihm. Die Bibel schreibt der Musik dabei keine eigenständige übernatürliche Macht zu. Sie berichtet schlicht, dass Davids Spiel Saul Erleichterung brachte und der böse Geist von ihm wich. Es wäre deshalb zu weitgehend, aus diesem einzelnen Bericht eine allgemeine Lehre über bestimmte Musikformen oder eine automatische geistliche Wirkung von Musik abzuleiten.
Für David entstand damit eine ungewöhnliche Lebenssituation. Er war bereits von Samuel gesalbt worden, doch der Mann, dessen Königtum Gott verworfen hatte, behandelte ihn zunächst mit Wohlwollen und nahm ihn in seinen Dienst. David befand sich in der Nähe des Thrones, ohne ihn an sich zu reißen. Die spätere Geschichte macht deutlich, wie wichtig dieses Muster werden sollte: Zwischen der Verheißung Gottes und ihrer Erfüllung musste David lernen, nicht durch eigene Gewalt zu erzwingen, was Gott ihm zugesagt hatte.
Gleichzeitig begann David aus nächster Nähe zu sehen, was mit einem König geschah, der sich der Führung Gottes widersetzt hatte. Saul war äußerlich noch Herrscher Israels, doch innerlich hatte sich Entscheidendes verändert. Später wird Saul sich vor David fürchten, weil er erkennt, dass der Herr mit David ist, von ihm selbst aber gewichen war (1. Samuel 18,12). Dieser Gegensatz wird zu einer der tragenden Spannungen ihrer gemeinsamen Geschichte.
Noch erscheint David am Königshof jedoch nicht als Rivale. Er dient. Der gesalbte zukünftige König nimmt zunächst eine untergeordnete Stellung ein und setzt seine Begabungen zum Wohl des Mannes ein, dessen Platz er eines Tages einnehmen soll. Doch schon bald sollte eine nationale Bedrohung entstehen, durch die David weit über den Königshof hinaus bekannt werden würde.
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David tritt Goliath im Vertrauen auf Gott entgegen
1. Samuel 17,32-51 – „32 Und David sprach zu Saul: Es entfalle keinem Menschen das Herz um seinetwillen; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen! 33 Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht hingehen wider diesen Philister, mit ihm zu kämpfen, denn du bist noch ein Knabe; dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf. 34 David aber sprach zu Saul: Dein Knecht hütete die Schafe seines Vaters; da kam…"
1. Samuel 17,32-51 – „32 Und David sprach zu Saul: Es entfalle keinem Menschen das Herz um seinetwillen; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen! 33 Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht hingehen wider diesen Philister, mit ihm zu kämpfen, denn du bist noch ein Knabe; dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf. 34 David aber sprach zu Saul: Dein Knecht hütete die Schafe seines Vaters; da kam…"
1. Samuel 17,12-15 – „12 David aber war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem-Juda, der Isai hieß und acht Söhne hatte und hohen Alters war unter den Männern zu Sauls Zeiten. 13 Und die drei ältesten Söhne Isais waren mit Saul in den Krieg gezogen; und die drei Söhne, die in den Krieg gezogen waren, hießen: Eliab, der erstgeborene, Abinadab, der zweite, und Samma, der dritte; 14 David aber war der jüngste. Als aber…"
1. Samuel 17,55-58 – „55 Als aber Saul sah, wie David wider den Philister auszog, sprach er zu Abner, seinem Feldhauptmann: Abner, wessen Sohn ist der Jüngling? Abner aber sprach: So wahr deine Seele lebt, o König, ich weiß es nicht! 56 Der König sprach: So erfrage doch, wessen Sohn dieser Jüngling sei! 57 Als nun David nach der Erlegung des Philisters zurückkehrte, nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul, und er hatt…"
Der Dienst am Königshof bedeutete nicht, dass David seine bisherigen Aufgaben vollständig hinter sich ließ. 1. Samuel 17 berichtet ausdrücklich, dass er zwischen Saul und Bethlehem hin und her ging, um die Schafe seines Vaters zu hüten (1. Samuel 17,12-15). Während seine drei ältesten Brüder mit Saul gegen die Philister gezogen waren, blieb David weiterhin in die Verantwortung seines Elternhauses eingebunden. Gerade in dieser Lebensphase entstand die Begegnung, durch die sein Name in ganz Israel bekannt werden sollte.
Die Philister hatten ihr Heer im Gebiet Judas aufgestellt, und Israel lagerte ihnen gegenüber. Zwischen beiden Heeren trat Goliath aus Gath hervor, ein außergewöhnlich bewaffneter Kämpfer, der Israel zu einem Zweikampf herausforderte. Vierzig Tage lang trat er morgens und abends auf und verhöhnte die Reihen Israels. Saul und sein Heer reagierten mit großer Furcht. Der Bericht stellt damit nicht zuerst Davids Mut heraus, sondern die Lage eines Volkes, das angesichts eines übermächtigen Gegners wie gelähmt erschien.
Isai sandte David mit Nahrung zu seinen Brüdern und ließ ihn nach ihrem Wohlergehen sehen. Als David im Lager eintraf, hörte er Goliaths Herausforderung selbst. Seine Reaktion unterschied sich auffällig von der allgemeinen Angst. Er fragte, wer dieser Philister sei, „dass er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt“ (1. Samuel 17,26). David betrachtete die Auseinandersetzung nicht lediglich als militärisches Kräfteverhältnis. Für ihn stand die Ehre des Gottes Israels im Mittelpunkt.
Sein ältester Bruder Eliab reagierte zornig und unterstellte David Hochmut und schlechte Absichten. Der Text bestätigt diese Anschuldigung jedoch nicht. Gerade bei solchen Aussagen ist zwischen der Bewertung eines Beteiligten und der Darstellung des Erzählers zu unterscheiden. David ließ sich von dem Vorwurf nicht von der Sache abbringen. Seine Worte wurden Saul berichtet, und David erklärte dem König schließlich, dass niemand wegen Goliaths den Mut verlieren solle: Er selbst werde hingehen und gegen ihn kämpfen.
Saul hielt David zunächst für ungeeignet. Goliath war ein erfahrener Kriegsmann, während David ihm nicht als vergleichbar ausgebildeter Kämpfer gegenüberstand. David verwies daraufhin auf seine Erfahrungen als Hirte: Wenn Löwe oder Bär ein Tier aus der Herde geraubt hatten, war er ihnen entgegengetreten. Dabei stellte er nicht seine eigene Stärke in den Mittelpunkt, sondern sagte: Der Herr, der ihn aus der Gewalt des Löwen und des Bären errettet hatte, werde ihn auch aus der Hand dieses Philisters erretten (1. Samuel 17,34-37). Frühere Bewahrung wurde für David zur Grundlage gegenwärtigen Vertrauens.
Saul gab ihm schließlich seine eigene Rüstung, doch David legte sie wieder ab, weil er darin nicht erprobt war. Er nahm seinen Stab, wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und ging mit seiner Schleuder auf Goliath zu. Der Gegensatz konnte äußerlich kaum größer sein. Goliath verachtete David und berief sich auf seine Waffen und seine Götter. David antwortete dagegen: „Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Wurfspieß; ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels“ (1. Samuel 17,45). Damit nennt der Bericht selbst den eigentlichen Mittelpunkt von Davids Zuversicht.
David erklärte zugleich, worum es über seinen persönlichen Sieg hinaus ging: Die ganze Erde sollte erkennen, dass Israel einen Gott hat, und die versammelte Menge sollte wissen, dass der Herr nicht durch Schwert und Speer rettet, „denn der Kampf ist des HERRN“ (1. Samuel 17,46-47). Diese Worte schützen die Geschichte vor einer verbreiteten Verkürzung. David und Goliath ist nicht in erster Linie eine allgemeine Erzählung darüber, dass ein entschlossener Mensch jeden „Riesen“ seines Lebens besiegen könne. Im biblischen Zusammenhang geht es um Gottes Ehre, um sein Volk und um das Vertrauen darauf, dass die Rettung letztlich von ihm kommt.
Als Goliath auf ihn zukam, lief David ihm entgegen, schleuderte einen Stein und traf ihn an der Stirn. Goliath fiel zu Boden. David nahm anschließend dessen eigenes Schwert und tötete ihn endgültig; als die Philister ihren stärksten Kämpfer fallen sahen, flohen sie, und Israel verfolgte sie (1. Samuel 17,48-53). Der Sieg, vor dem zuvor ein ganzes Heer zurückgeschreckt war, machte David öffentlich sichtbar. Doch der Bericht lässt keinen Zweifel daran, wem David selbst den Ausgang zuschrieb.
Am Ende des Kapitels fragt Saul nach Davids Vater und lässt ihn vor sich bringen (1. Samuel 17,55-58). Das kann zunächst überraschen, weil David bereits zuvor an Sauls Hof gedient hatte. Der Text erklärt nicht ausdrücklich, weshalb Saul nun nach seiner familiären Herkunft fragt; deshalb sollte weder behauptet werden, Saul habe David überhaupt nicht gekannt, noch eine nicht genannte Erklärung als sicher ausgegeben werden. Sicher ist dagegen, dass Davids Sieg seine Stellung grundlegend veränderte. Aus dem zeitweise am Hof dienenden Hirten wurde nun ein Mann, dessen öffentliches Auftreten Israel nicht mehr übersehen konnte.
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Jonathan verbindet sich mit David, Saul beginnt ihn zu fürchten
1. Samuel 18,1-16 – „1 Und als er aufgehört hatte mit Saul zu reden, verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids, und Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele. 2 Und Saul nahm ihn an jenem Tage und ließ ihn nicht wieder in seines Vaters Haus zurückkehren. 3 Jonatan aber und David machten einen Bund miteinander; denn er hatte ihn lieb wie seine eigene Seele. 4 Und Jonatan zog den Rock aus, den er anhatt…"
1. Samuel 18,1-16 – „1 Und als er aufgehört hatte mit Saul zu reden, verband sich die Seele Jonatans mit der Seele Davids, und Jonatan gewann ihn lieb wie seine eigene Seele. 2 Und Saul nahm ihn an jenem Tage und ließ ihn nicht wieder in seines Vaters Haus zurückkehren. 3 Jonatan aber und David machten einen Bund miteinander; denn er hatte ihn lieb wie seine eigene Seele. 4 Und Jonatan zog den Rock aus, den er anhatt…"
1. Samuel 18,28-30 – „28 Und Saul sah und merkte, daß der HERR mit David war; und Michal, Sauls Tochter, hatte ihn lieb. 29 Da fürchtete sich Saul noch mehr vor David, und er wurde Davids Feind sein Leben lang. 30 Und so oft die Fürsten der Philister zu Felde zogen, bewies David mehr Klugheit als alle Knechte Sauls, so daß sein Name hoch geachtet ward."
Davids Sieg über Goliath veränderte seine Stellung dauerhaft. Saul ließ ihn nun bei sich bleiben und erlaubte ihm nicht mehr, in das Haus seines Vaters zurückzukehren (1. Samuel 18,2). Damit endete die bisherige Bewegung zwischen Bethlehem und dem Königshof. David trat endgültig in den engeren Bereich des königlichen Dienstes ein, und zugleich entstanden zwei Beziehungen, die seinen weiteren Weg entscheidend prägen sollten: Jonathan schloss sich ihm in tiefer Freundschaft an, während Saul zunehmend begann, ihn als Bedrohung wahrzunehmen.
Jonathan, Sauls Sohn, verband sich unmittelbar mit David. Die Bibel beschreibt ihre Beziehung ungewöhnlich stark: Jonathans Seele verband sich mit Davids Seele, und Jonathan liebte ihn wie sein eigenes Leben. Beide schlossen einen Bund miteinander. Jonathan gab David außerdem seinen Mantel, seine Kleidung, sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel (1. Samuel 18,1-4). Welche weitergehende symbolische Bedeutung jedes einzelne Geschenk besaß, erklärt der Text nicht ausdrücklich; sicher ist jedoch, dass Jonathan David mit außergewöhnlicher Verbundenheit und Großzügigkeit begegnete.
Diese Freundschaft ist besonders bemerkenswert, weil Jonathan als Sohn Sauls selbst eine natürliche Verbindung zum Königshaus besaß. Dennoch schildert die Bibel ihn nicht als Rivalen Davids. Während Saul später immer stärker darum kämpfen wird, seine eigene Stellung und die Zukunft seines Hauses zu sichern, begegnet Jonathan David mit Treue. Die volle Bedeutung dieser Beziehung wird erst im weiteren Verlauf sichtbar werden, doch bereits ihr Beginn zeigt, dass Davids Aufstieg nicht bei jedem Menschen im Umfeld Sauls Eifersucht auslöste.
Auch in seinen öffentlichen Aufgaben hatte David Erfolg. Saul setzte ihn über Kriegsleute, und der Bericht sagt, dass David überall, wohin Saul ihn sandte, verständig handelte. Das gefiel sowohl dem Volk als auch Sauls Dienern (1. Samuel 18,5). David suchte sich diese Anerkennung nach dem Bericht nicht durch einen Aufstand gegen Saul. Er erfüllte vielmehr die Aufgaben, die ihm der König gab, und gerade sein Gelingen ließ seinen Einfluss wachsen.
Nach einem militärischen Erfolg empfingen Frauen aus den Städten Israels die heimkehrenden Männer mit Gesang und Tanz. Dabei sangen sie: „Saul hat seine Tausende geschlagen, David aber seine Zehntausende“ (1. Samuel 18,7). Saul reagierte auf diesen Vergleich mit heftigem Zorn. Er hörte darin nicht bloß ein Lob Davids, sondern eine Gefahr für seine eigene Stellung: Wenn David bereits größere Anerkennung erhielt, was konnte ihm noch fehlen außer dem Königtum? Von diesem Tag an, so berichtet der Text, betrachtete Saul David mit Misstrauen.
Damit tritt eine Entwicklung offen hervor, die schon durch Sauls Verwerfung vorbereitet worden war. David hatte Saul den Thron nicht genommen und beanspruchte ihn zu diesem Zeitpunkt auch nicht öffentlich. Dennoch begann Saul, in ihm den möglichen Verlust seiner eigenen Herrschaft zu sehen. Seine Wahrnehmung Davids wurde zunehmend von der Sorge um das Königtum bestimmt. Was Gott David schenken wollte, wurde für Saul zu etwas, das er mit eigener Kraft verhindern wollte.
Schon am folgenden Tag eskalierte die Lage. Während David wie zuvor für Saul spielte, hatte Saul einen Speer in der Hand und schleuderte ihn nach David mit der Absicht, ihn an die Wand zu spießen. David wich ihm zweimal aus (1. Samuel 18,10-11). Aus dem König, dem David mit seiner Musik Erleichterung verschafft hatte, wurde damit ein Mann, vor dessen Gewalt David sich schützen musste. Die Bibel beschönigt diese Wendung nicht: Sauls Eifersucht blieb nicht bei innerem Missfallen, sondern begann sein Handeln gegen David zu bestimmen.
Der Bericht nennt zugleich den tieferen Grund für Sauls Furcht: „Und Saul fürchtete sich vor David; denn der HERR war mit ihm, aber von Saul war er gewichen“ (1. Samuel 18,12). Saul entfernte David daraufhin aus seiner unmittelbaren Nähe und machte ihn zum Obersten über tausend Mann. Doch auch dort handelte David verständig, und der Herr war mit ihm. Je erfolgreicher David wurde, desto deutlicher erkannte Saul, dass seine Versuche, ihn zurückzudrängen, den von Gott geführten Weg nicht aufhalten konnten.
Davids wachsende Anerkennung machte seine Lage deshalb nicht sicherer, sondern gefährlicher. Das Volk liebte ihn, Jonathan hatte sich mit ihm verbunden, und seine Aufgaben gelangen ihm; zugleich wurde der König, dem er weiterhin diente, immer misstrauischer. Aus Sauls innerer Furcht sollte bald eine gezielte Strategie werden. Er würde versuchen, David nicht mehr nur im Augenblick des Zorns zu töten, sondern ihn bewusst Situationen auszusetzen, in denen er zu Fall kommen sollte.
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Saul versucht David durch die Philister zu Fall zu bringen
1. Samuel 18,17-30 – „17 Und Saul sprach zu David: Siehe, ich will dir meine ältere Tochter Merab zum Weibe geben; sei nur tapfer und führe des HERRN Kriege! Denn Saul dachte: Meine Hand soll ihm nichts anhaben, sondern die Hand der Philister. 18 David aber antwortete Saul: Wer bin ich? Und was ist meine Herkunft, das Geschlecht meines Vaters in Israel, daß ich des Königs Tochtermann werden soll? 19 Als aber die Zeit …"
1. Samuel 18,17-30 – „17 Und Saul sprach zu David: Siehe, ich will dir meine ältere Tochter Merab zum Weibe geben; sei nur tapfer und führe des HERRN Kriege! Denn Saul dachte: Meine Hand soll ihm nichts anhaben, sondern die Hand der Philister. 18 David aber antwortete Saul: Wer bin ich? Und was ist meine Herkunft, das Geschlecht meines Vaters in Israel, daß ich des Königs Tochtermann werden soll? 19 Als aber die Zeit …"
1. Samuel 17,25 – „25 Und es sprach ein israelitischer Mann: Habt ihr diesen Mann gesehen, der da heraufkommt? Denn er ist aufgetreten, um Israel Hohn zu sprechen! Darum, wer ihn schlägt, den will der König reich machen und ihm seine Tochter geben und will seines Vaters Haus in Israel frei machen."
Sauls Furcht vor David blieb nicht bei spontanen Gewaltausbrüchen. Nachdem seine eigenen Speerwürfe David nicht beseitigt hatten, begann er, einen anderen Weg zu suchen. Saul bot David zunächst seine ältere Tochter Merab zur Frau an und verband das Angebot mit der Forderung, weiterhin tapfer für ihn zu kämpfen und die Kämpfe des Herrn zu führen. Der Erzähler legt jedoch offen, was Saul tatsächlich beabsichtigte: Nicht seine eigene Hand, sondern die Hand der Philister sollte David treffen (1. Samuel 18,17). Damit wurde aus Sauls Misstrauen eine bewusst geplante Strategie.
Dass Saul überhaupt eine Tochter mit David verbinden konnte, erinnert zugleich an die vorausgegangene Verheißung nach Goliaths Herausforderung. Damals war angekündigt worden, dass derjenige, der Goliath erschlug, unter anderem die Tochter des Königs erhalten sollte (1. Samuel 17,25). Der Bericht in Kapitel 18 zeigt jedoch, dass sich die tatsächliche Entwicklung komplizierter gestaltete. Als Saul David Merab anbot, antwortete David zurückhaltend und verwies auf seine geringe Stellung und seine Familie. Er behandelte die Verbindung mit dem Königshaus nicht als etwas, das ihm selbstverständlich zustand.
Als die Zeit der Eheschließung gekommen war, wurde Merab jedoch einem anderen Mann, Adriel, zur Frau gegeben (1. Samuel 18,19). Der Text nennt an dieser Stelle keine ausführliche Erklärung für Sauls Entscheidung. Deshalb sollte weder ein bestimmtes Motiv ergänzt noch behauptet werden, David habe auf eine ihm sicher zustehende Ehe verzichtet. Entscheidend für die weitere Geschichte ist, dass diese Verbindung nicht zustande kam.
Dann wird berichtet, dass Michal, eine weitere Tochter Sauls, David liebte. Als Saul davon erfuhr, gefiel ihm diese Nachricht – allerdings aus einem düsteren Grund. Er hoffte, Michal könne David „zum Fallstrick“ werden und die Philister könnten ihn töten (1. Samuel 18,20-21). Selbst die Ehe seiner Tochter betrachtete Saul damit zunehmend unter dem Gesichtspunkt seines Kampfes gegen David. Eine familiäre Verbindung, die Frieden hätte schaffen können, wurde von ihm als Werkzeug seines eigenen Plans eingesetzt.
Sauls Diener sollten David heimlich dazu bewegen, sein Schwiegersohn zu werden. David antwortete erneut, dass er es nicht für eine geringe Sache halte, Schwiegersohn des Königs zu werden, und verwies darauf, dass er ein armer und unbedeutender Mann sei. Saul verlangte daraufhin keinen gewöhnlichen Brautpreis, sondern hundert Vorhäute von Philistern. Der Erzähler erklärt wiederum ausdrücklich Sauls Absicht: Er wollte David durch die Hand der Philister umkommen lassen (1. Samuel 18,25). Die gefährliche Forderung war deshalb nicht nur eine königliche Bedingung, sondern Teil eines Todesplans.
David nahm die Aufgabe an. Mit seinen Männern zog er gegen die Philister und brachte Saul sogar zweihundert statt der verlangten hundert Vorhäute. Der Text beschreibt damit einen weiteren Fehlschlag von Sauls Strategie. Was David töten sollte, führte nicht zu seinem Untergang. Saul musste ihm Michal zur Frau geben, und David wurde tatsächlich sein Schwiegersohn.
Dieser Abschnitt darf allerdings nicht so gelesen werden, als bestätige die Bibel jede Einzelheit des damaligen Kriegsverhaltens als zeitloses Vorbild. Der Bericht beschreibt eine konkrete Situation innerhalb der kriegerischen Auseinandersetzungen Israels mit den Philistern. Sein biografischer Schwerpunkt liegt hier auf Sauls Absicht, David durch eine gefährliche Aufgabe beseitigen zu lassen, und darauf, dass dieser Plan nicht zum gewünschten Ergebnis führte. Beschreibendes Geschehen und allgemeines göttliches Gebot müssen auch in Davids Lebensgeschichte auseinandergehalten werden.
Saul erkannte nun noch deutlicher, dass der Herr mit David war; zugleich wusste er, dass seine eigene Tochter Michal David liebte. Seine Reaktion war nicht Versöhnung. Die Bibel sagt, dass Saul sich noch mehr vor David fürchtete und sein Feind blieb (1. Samuel 18,28-29). Je offensichtlicher Davids Weg voranschritt, desto stärker wurde Sauls Widerstand. Der Kampf ging längst nicht mehr nur um militärische Erfolge oder persönliche Anerkennung, sondern immer deutlicher um die Frage, ob Saul bereit war, Gottes Entscheidung anzunehmen.
Während die Fürsten der Philister weiterhin auszogen, erwies sich David erfolgreicher als die übrigen Diener Sauls, sodass sein Name großes Ansehen gewann (1. Samuel 18,30). Sauls Versuche, ihn durch gefährliche Einsätze zu beseitigen, hatten damit das Gegenteil bewirkt. Doch der König gab seinen Widerstand nicht auf. Aus verdeckten Plänen sollte nun eine offene Anweisung werden: Saul würde Jonathan und seinen Dienern befehlen, David zu töten.
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Jonathan bewahrt David vor Sauls Todesplan
1. Samuel 19,1-10 – „1 Saul aber redete mit seinem Sohne Jonatan und mit allen seinen Knechten, daß sie David töten sollten. Aber Jonatan, Sauls Sohn, hatte großes Wohlgefallen an David. 2 Darum verriet Jonatan dieses dem David und sprach: Mein Vater Saul trachtet darnach, dich zu töten. So nimm dich nun morgen in acht und bleibe verborgen und verstecke dich! 3 Ich aber will hinausgehen und neben meinem Vater auf dem…"
1. Samuel 19,1-10 – „1 Saul aber redete mit seinem Sohne Jonatan und mit allen seinen Knechten, daß sie David töten sollten. Aber Jonatan, Sauls Sohn, hatte großes Wohlgefallen an David. 2 Darum verriet Jonatan dieses dem David und sprach: Mein Vater Saul trachtet darnach, dich zu töten. So nimm dich nun morgen in acht und bleibe verborgen und verstecke dich! 3 Ich aber will hinausgehen und neben meinem Vater auf dem…"
1. Samuel 18,28-30 – „28 Und Saul sah und merkte, daß der HERR mit David war; und Michal, Sauls Tochter, hatte ihn lieb. 29 Da fürchtete sich Saul noch mehr vor David, und er wurde Davids Feind sein Leben lang. 30 Und so oft die Fürsten der Philister zu Felde zogen, bewies David mehr Klugheit als alle Knechte Sauls, so daß sein Name hoch geachtet ward."
Sauls Feindschaft gegen David trat nun offen hervor. Er befahl seinem Sohn Jonathan und allen seinen Dienern, David zu töten (1. Samuel 19,1). Damit war die Entwicklung von innerer Eifersucht über verdeckte Todespläne bis zum ausdrücklichen Mordbefehl fortgeschritten. Für David bedeutete dies eine entscheidende Verschärfung seiner Lage: Der König, dem er gedient und für den er gekämpft hatte, erklärte ihn nun zum Ziel seiner eigenen Leute.
Doch gerade Jonathan, von dem Saul als seinem Sohn besondere Loyalität hätte erwarten können, stellte sich nicht gegen David. Weil er ihn sehr liebte, warnte er ihn vor der Gefahr. David sollte sich am nächsten Morgen an einem verborgenen Ort aufhalten, während Jonathan mit seinem Vater sprechen würde. Jonathan versprach, herauszufinden, wie Saul wirklich zu David stand, und ihm anschließend mitzuteilen, was er erfahren hatte (1. Samuel 19,2-3). Seine Freundschaft mit David erwies sich damit nicht nur in Worten oder Geschenken, sondern in konkreter Treue unter persönlichem Risiko.
Jonathan trat bei Saul für David ein und erinnerte ihn daran, dass David ihm nichts Böses getan hatte. Im Gegenteil: Seine Taten seien für Saul sehr nützlich gewesen. David habe sein Leben eingesetzt, als er gegen den Philister kämpfte, und der Herr habe dadurch eine große Rettung für ganz Israel bewirkt. Jonathan stellte deshalb eine entscheidende Frage: Warum sollte Saul unschuldiges Blut vergießen und David ohne Ursache töten? (1. Samuel 19,4-5). Seine Verteidigung beruhte nicht auf blinder Parteinahme, sondern auf dem tatsächlich berichteten Verhalten Davids.
Für einen Augenblick ließ Saul sich überzeugen. Er hörte auf Jonathan und schwor: „So wahr der HERR lebt, er soll nicht sterben!“ (1. Samuel 19,6). Jonathan berichtete David davon und brachte ihn wieder zu Saul. David stand daraufhin erneut in dessen Dienst wie zuvor. Die akute Bedrohung schien beendet zu sein, und zwischen König und Diener trat äußerlich wieder der frühere Zustand ein.
Doch Sauls Schwur führte nicht zu einer dauerhaften Veränderung. Als erneut Krieg ausbrach, zog David gegen die Philister und fügte ihnen eine schwere Niederlage zu. Wieder folgte auf Davids Erfolg eine Verschärfung von Sauls Verhalten. Während David im Haus des Königs Harfe spielte und Saul seinen Speer in der Hand hielt, kam es erneut zum Angriff. Saul versuchte, David mit dem Speer an die Wand zu spießen; David wich aus, und der Speer fuhr in die Wand (1. Samuel 19,8-10).
Damit zeigt der Bericht einen ernsten Unterschied zwischen einem gesprochenen Schwur und wirklicher Umkehr. Saul hatte im Namen des Herrn versprochen, David nicht zu töten, griff aber kurze Zeit später erneut nach seinem Leben. Seine Worte hatten seine grundlegende Haltung nicht verändert. Die Bibel schildert keinen nachhaltigen Bruch Sauls mit seiner Eifersucht und seinem Widerstand gegen Gottes Führung. Gerade deshalb kehrte die Gewalt zurück.
Für David wurde zugleich immer deutlicher, dass seine bisherigen Erfolge ihn nicht vor Verfolgung bewahrten. Er hatte Saul loyal gedient, dessen Feinde bekämpft und dem Volk geholfen. Dennoch konnte richtiges Handeln nicht verhindern, dass Saul ihn als Bedrohung behandelte. Gottes Gegenwart bedeutete für David in dieser Phase nicht ein Leben ohne Gefahr. Seine Bewahrung zeigte sich vielmehr darin, dass Sauls Angriffe ihr Ziel nicht erreichten.
Nach dem erneuten Speerwurf floh David aus Sauls Gegenwart und entkam in dieser Nacht. Damit begann ein neuer Abschnitt seines Lebens. Der Mann, der bereits zum zukünftigen König gesalbt worden war und am Hof gedient hatte, wurde nun zum Flüchtling vor dem amtierenden König. Selbst sein eigenes Haus sollte ihm keine sichere Zuflucht bieten, denn Saul war entschlossen, seinen Todesplan weiterzuverfolgen.
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Michal hilft David bei der Flucht zu Samuel
1. Samuel 19,11-24 – „11 Saul aber sandte Boten zum Hause Davids, um ihn zu bewachen und am Morgen zu töten. Das verkündigte dem David sein Weib Michal und sprach: Wirst du diese Nacht nicht deine Seele retten, so mußt du morgen sterben! 12 Und Michal ließ David durchs Fenster hinunter, und er ging hin, floh und entrann. 13 Und Michal nahm einen Teraphim und legte ihn auf das Bett und tat ein Geflecht von Ziegenhaaren…"
1. Samuel 19,11-24 – „11 Saul aber sandte Boten zum Hause Davids, um ihn zu bewachen und am Morgen zu töten. Das verkündigte dem David sein Weib Michal und sprach: Wirst du diese Nacht nicht deine Seele retten, so mußt du morgen sterben! 12 Und Michal ließ David durchs Fenster hinunter, und er ging hin, floh und entrann. 13 Und Michal nahm einen Teraphim und legte ihn auf das Bett und tat ein Geflecht von Ziegenhaaren…"
Psalmen 59,1-5 – „1 Dem Vorsänger. «Verdirb nicht.» Eine Denkschrift von David; als Saul das Haus bewachen ließ, um ihn zu töten. (059-2) Mein Gott, errette mich von meinen Feinden, befreie mich von meinen Widersachern! 2 Errette mich von den Übeltätern und hilf mir von den Blutgierigen! 3 Denn siehe, sie lauern auf mein Leben, Starke sammeln sich wider mich, o HERR, ohne mein Verschulden und ohne daß ich gefehlt.…"
Sauls erneuter Angriff am Königshof zwang David zur Flucht, doch selbst sein eigenes Haus war nicht mehr sicher. Saul sandte Männer dorthin, um David zu beobachten und ihn am nächsten Morgen zu töten (1. Samuel 19,11). Damit wurde die Verfolgung systematisch. David konnte nicht mehr davon ausgehen, dass räumliche Entfernung vom Königshof genügte, um der Gefahr zu entkommen.
Michal erkannte die unmittelbare Bedrohung und warnte ihren Mann: Wenn David sich nicht noch in dieser Nacht in Sicherheit bringe, werde er am nächsten Tag getötet. Sie ließ ihn durch ein Fenster hinab, sodass er fliehen und entkommen konnte. Anschließend legte sie einen Hausgötzen ins Bett, bedeckte dessen Kopf und täuschte so Davids Anwesenheit vor (1. Samuel 19,11-13). Der Bericht erzählt damit ausdrücklich, wie Michal David vor den Männern ihres Vaters rettete.
Als Saul David holen lassen wollte, ließ Michal ausrichten, er sei krank. Saul ließ sich davon jedoch nicht abbringen und befahl schließlich, David mitsamt dem Bett zu ihm zu bringen, damit er getötet werde. Erst als die Boten das Bett untersuchten, wurde die Täuschung entdeckt. Saul stellte Michal daraufhin zur Rede. Sie behauptete, David habe ihr gedroht, sie zu töten, wenn sie ihm nicht zur Flucht verhelfe (1. Samuel 19,14-17). Der Text bestätigt diese Behauptung nicht; zuvor hatte er vielmehr gezeigt, dass Michal selbst David gewarnt und ihm bei der Flucht geholfen hatte.
Auch der im Haus befindliche Teraphim wird lediglich als Teil des Geschehens erwähnt. Seine Anwesenheit ist keine biblische Billigung von Hausgötzen. Der Bericht erklärt weder ausführlich, wem er gehörte, noch macht er daraus an dieser Stelle eine eigene Lehre über Davids Glauben. Gerade bei solchen Einzelheiten muss die Erzählung als Beschreibung ernst genommen werden, ohne aus dem Schweigen des Textes weitergehende Schlussfolgerungen zu konstruieren.
Psalm 59 trägt in seiner Überschrift einen ausdrücklichen Bezug zu dieser Situation: Er verbindet den Psalm mit dem Zeitpunkt, als Saul Männer sandte, um Davids Haus zu bewachen und ihn zu töten. Damit erhalten wir ein seltenes Selbstzeugnis aus dieser Phase seiner Verfolgung. David beschreibt Feinde, die ihm nach dem Leben trachten, und betet um Rettung. Besonders auffällig ist, dass er seine Sicherheit nicht allein in der gelungenen Flucht sucht, sondern Gott als seine Zuflucht und Stärke anspricht (Psalm 59,1-5).
Nach seiner Flucht ging David zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Gemeinsam zogen sie nach Najot und hielten sich dort auf (1. Samuel 19,18). Damit kehrte David in einer entscheidenden Krisensituation zu dem Propheten zurück, durch den Gott ihn einst gesalbt hatte. Der Text sagt nicht, welche Gespräche zwischen beiden stattfanden, doch Davids Weg zu Samuel verbindet seine gegenwärtige Flucht unmittelbar mit dem Mann, der Gottes Berufung über seinem Leben ausgesprochen hatte.
Saul erfuhr bald, wo David sich befand, und sandte Boten, um ihn festzunehmen. Doch als diese die Gemeinschaft der Propheten unter Samuel sahen, kam der Geist Gottes über sie, sodass auch sie prophetisch redeten. Saul sandte weitere Boten, doch zweimal geschah dasselbe. Schließlich machte er sich selbst auf den Weg nach Rama. Auch über ihn kam der Geist Gottes, und auch Saul geriet in prophetisches Reden, bis er Najot erreichte (1. Samuel 19,20-24).
Dass Saul hier prophetisch redete, darf nicht mit einer dauerhaften geistlichen Umkehr verwechselt werden. Schon früher hatte Saul eine prophetische Erfahrung gemacht, doch sein späteres Leben zeigte, dass eine außergewöhnliche geistliche Erscheinung für sich allein keinen gehorsamen Charakter beweist. In Najot wird vielmehr sichtbar, dass selbst der König und seine ausgesandten Männer Davids Leben nicht einfach nach eigenem Willen an sich reißen konnten. Gottes Macht setzte Sauls unmittelbarem Zugriff eine Grenze.
David blieb dennoch ein Verfolgter. Die Ereignisse in Najot hatten Sauls grundsätzliche Feindschaft nicht beendet, und David konnte nicht einfach an seinen bisherigen Platz zurückkehren. Nun musste geklärt werden, ob innerhalb des Königshauses überhaupt noch Hoffnung auf Versöhnung bestand. Dafür wandte sich David an den Menschen, der ihm dort am treuesten verbunden geblieben war: Jonathan.
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Jonathan bestätigt David seine Treue
1. Samuel 20,1-42 – „1 David aber floh von Najot bei Rama und kam und redete mit Jonatan: Was habe ich getan? Was ist meine Schuld? Und was habe ich vor deinem Vater gesündigt, daß er mir nach dem Leben trachtet? 2 Er aber sprach zu ihm: Das sei ferne, du sollst nicht sterben! Siehe, mein Vater tut nichts, weder Großes noch Kleines, das er nicht meinen Ohren offenbare. Warum sollte denn mein Vater solches vor mir ver…"
1. Samuel 20,1-42 – „1 David aber floh von Najot bei Rama und kam und redete mit Jonatan: Was habe ich getan? Was ist meine Schuld? Und was habe ich vor deinem Vater gesündigt, daß er mir nach dem Leben trachtet? 2 Er aber sprach zu ihm: Das sei ferne, du sollst nicht sterben! Siehe, mein Vater tut nichts, weder Großes noch Kleines, das er nicht meinen Ohren offenbare. Warum sollte denn mein Vater solches vor mir ver…"
1. Samuel 23,16-18 – „16 Da machte sich Jonatan, Sauls Sohn, auf und ging hin zu David in den Wald und stärkte dessen Hand in Gott 17 und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden, sondern du wirst König werden über Israel, und ich will der Nächste nach dir sein. Auch weiß solches mein Vater Saul wohl. 18 Und sie machten beide einen Bund miteinander vor dem HERRN. Und D…"
David floh von Najot in Rama und suchte Jonathan auf. Seine erste Frage zeigt, wie ernst die Lage inzwischen geworden war: Was hatte er getan, welche Schuld lag bei ihm, dass Saul nach seinem Leben trachtete? Jonathan konnte zunächst kaum glauben, dass sein Vater David wirklich töten wollte. Saul pflegte wichtige Angelegenheiten mit ihm zu besprechen, und Jonathan meinte deshalb, ein solcher Plan könne ihm nicht verborgen geblieben sein. David war jedoch überzeugt, dass Saul gerade Jonathans Freundschaft zu ihm kannte und deshalb vermied, ihn einzuweihen.
Um Sauls tatsächliche Haltung zu prüfen, vereinbarten David und Jonathan einen Plan für das bevorstehende Neumondfest. David sollte dem Mahl des Königs fernbleiben. Wenn Saul nach ihm fragte, sollte Jonathan erklären, David habe um Erlaubnis gebeten, nach Bethlehem zu einem Familienopfer zu gehen. Sauls Reaktion würde zeigen, ob eine Rückkehr Davids noch möglich war oder ob der König endgültig seinen Tod beschlossen hatte (1. Samuel 20,5-7). David suchte damit nicht leichtfertig die Flucht, sondern wollte Gewissheit darüber, ob die Beziehung zu Saul noch irgendeine sichere Grundlage besaß.
Das Gespräch führte jedoch weit über diese unmittelbare Gefahr hinaus. Jonathan versprach David, ihm mitzuteilen, was er über Sauls Absichten erfahren würde. Zugleich bat er ihn um beständige Güte gegenüber sich selbst und seinem Haus. Jonathan rechnete damit, dass der Herr Davids Feinde beseitigen und Davids Stellung festigen würde. Er schloss deshalb erneut einen Bund mit David und verband dessen Zukunft mit der Bitte, seine Nachkommen nicht auszulöschen (1. Samuel 20,12-17). In einer Zeit, in der dynastische Machtkämpfe leicht zur Vernichtung möglicher Rivalen führen konnten, gewinnt dieses Versprechen im weiteren Verlauf von Davids Leben besondere Bedeutung.
Jonathan sprach dabei bemerkenswert offen über Davids Zukunft. Er, der Sohn des amtierenden Königs, klammerte sich nicht an einen eigenen Anspruch gegen Gottes Führung. Seine Freundschaft zu David bedeutete deshalb mehr als persönliche Zuneigung. Jonathan stellte sich nicht zwischen David und die von Gott vorgesehene Zukunft. Die Bibel zeichnet hier einen scharfen Gegensatz zwischen Vater und Sohn: Saul bekämpfte zunehmend das, was er als Gefahr für sein Königtum ansah; Jonathan war bereit, David treu zu bleiben, selbst wenn dessen Aufstieg seine eigene Stellung berühren würde.
Beim königlichen Fest blieb Davids Platz zunächst leer, ohne dass Saul etwas sagte. Am zweiten Tag fragte er jedoch nach ihm. Jonathan gab die vereinbarte Erklärung, worauf Saul in heftigen Zorn geriet. Er beschimpfte seinen Sohn und erklärte ausdrücklich, dass Jonathans eigenes Königtum nicht bestehen könne, solange David lebte. Dann verlangte Saul, David zu ihm zu bringen, „denn er muss sterben“ (1. Samuel 20,30-31). Damit wurde nun auch für Jonathan unbestreitbar, dass Sauls Feindschaft nicht vorübergehend war.
Jonathan fragte seinen Vater, warum David sterben solle und was er getan habe. Saul antwortete nicht mit einer Schuld Davids, sondern warf seinen Speer nach seinem eigenen Sohn, um ihn zu treffen (1. Samuel 20,32-33). Jonathan erkannte dadurch endgültig, dass Saul Davids Tod fest beschlossen hatte. Er verließ das Mahl im Zorn und aß an diesem Tag nichts, weil ihn Sauls Verhalten gegenüber David schmerzte. Der Konflikt hatte nun selbst das Verhältnis zwischen Saul und Jonathan schwer getroffen.
Am nächsten Morgen ging Jonathan entsprechend ihrer Absprache mit einem Jungen hinaus aufs Feld. Durch die vereinbarten Pfeilsignale ließ er David erkennen, dass Gefahr bestand. Nachdem der Junge fortgeschickt worden war, kam David aus seinem Versteck. Er fiel vor Jonathan nieder, und beide küssten einander und weinten miteinander, wobei David besonders heftig weinte (1. Samuel 20,35-41). Anders als bei vermuteten Gefühlen an anderen Stellen nennt der Bibeltext hier ausdrücklich ihre Trauer. Die Trennung war nicht nur politisch notwendig; sie bedeutete den schmerzhaften Bruch einer engen persönlichen Gemeinschaft.
Jonathan entließ David schließlich mit dem Hinweis auf den Eid, den beide im Namen des Herrn geschworen hatten. Ihre Verbindung sollte nicht mit dieser Trennung enden: „Der HERR sei zwischen mir und dir und zwischen meinem Samen und deinem Samen ewiglich“ (1. Samuel 20,42). Später, als David weiter verfolgt wurde, traf Jonathan ihn noch einmal und stärkte seine Hand in Gott. Auch dort erneuerten beide ihren Bund (1. Samuel 23,16-18). Die Freundschaft blieb damit selbst unter wachsendem Druck bestehen.
Für David war nun endgültig klar, dass er am Hof Sauls keinen sicheren Platz mehr hatte. Er hatte die Unterstützung Jonathans, aber nicht die Freiheit, bei ihm zu bleiben. Aus der zeitweisen Flucht wurde ein Leben außerhalb des königlichen Schutzes. Ohne Heer, festen Wohnort oder sichtbare Macht musste David nun lernen, wie abhängig er von Gottes Führung war – und seine nächsten Schritte sollten zeigen, dass auch sein eigener Glaube unter diesem Druck nicht frei von Angst und Fehlentscheidungen blieb.
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David sucht in Nob Hilfe bei Ahimelech
1. Samuel 21,1-10 – „1 Und David kam nach Nob, zum Priester Achimelech. Achimelech aber kam David bestürzt entgegen und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist kein einziger Mann mit dir? 2 David sprach zum Priester Achimelech: Der König hat mir etwas befohlen und zu mir gesagt: Laß niemand wissen, warum ich dich gesandt und was ich dir befohlen habe! Die Leute aber habe ich da und dahin beschieden. 3 Und nun g…"
1. Samuel 21,1-10 – „1 Und David kam nach Nob, zum Priester Achimelech. Achimelech aber kam David bestürzt entgegen und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist kein einziger Mann mit dir? 2 David sprach zum Priester Achimelech: Der König hat mir etwas befohlen und zu mir gesagt: Laß niemand wissen, warum ich dich gesandt und was ich dir befohlen habe! Die Leute aber habe ich da und dahin beschieden. 3 Und nun g…"
Matthäus 12,3-4 – „3 Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und sie die Schaubrote aßen, welche weder er noch seine Gefährten essen durften, sondern allein die Priester?"
Markus 2,25-26 – „25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte, 26 wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote aß, die niemand essen darf als nur die Priester, und [wie er] auch denen davon gab, die bei ihm waren?"
Nach dem Abschied von Jonathan stand David weitgehend allein da. Er konnte nicht zu Saul zurückkehren und besaß noch keine feste Zuflucht. Sein nächster Weg führte ihn nach Nob zu dem Priester Ahimelech. Als dieser David ohne die sonst zu erwartende Begleitung sah, begegnete er ihm erschrocken und fragte, weshalb er allein gekommen sei (1. Samuel 21,1). Die Situation setzte David unmittelbar unter Erklärungsdruck.
David antwortete, der König habe ihm einen Auftrag gegeben, über den niemand etwas wissen dürfe, und seine Männer seien an einen bestimmten Ort bestellt worden. Nach allem, was der vorausgehende Bericht über Sauls Mordabsicht und Davids Flucht erzählt, entsprach diese Darstellung nicht den tatsächlichen Umständen. Saul hatte David keinen geheimen Auftrag gegeben. Die Bibel berichtet Davids Aussage, ohne sie als berechtigte Täuschung zu loben. Gerade weil seine Lebensgeschichte auch sein Versagen offen zeigt, darf diese Unwahrheit nicht aus seinem Verhalten herausgedeutet oder durch seine gefährliche Lage automatisch gerechtfertigt werden.
David bat Ahimelech zunächst um Nahrung. Gewöhnliches Brot war nicht vorhanden; der Priester verfügte jedoch über geheiligtes Brot, das vor dem Herrn gelegen hatte und durch frisches ersetzt worden war. Unter der genannten Voraussetzung gab Ahimelech David davon (1. Samuel 21,4-6). Dieser Vorgang erhielt viele Jahrhunderte später besondere Bedeutung, weil Jesus selbst darauf zurückgriff. Als seine Jünger wegen des Ährenpflückens am Sabbat angeklagt wurden, erinnerte Jesus daran, dass David in seiner Not von den heiligen Broten aß (Matthäus 12,3-4).
Jesus benutzte dieses Ereignis nicht, um Davids gesamte Handlung in Nob einschließlich seiner Täuschung gutzuheißen. Sein konkreter Bezug galt dem Essen des geheiligten Brotes in einer Notsituation. Damit zeigt sich zugleich, wie sorgfältig einzelne Bestandteile einer biblischen Geschichte unterschieden werden müssen. Dass Jesus einen bestimmten Aspekt von Davids Verhalten als Beispiel verwendet, macht nicht automatisch jede Entscheidung Davids in derselben Begebenheit richtig.
Markus nennt bei diesem Rückblick „Abjathar, den Hohenpriester“ (Markus 2,25-26), während 1. Samuel Ahimelech als den Priester bezeichnet, zu dem David kam. Abjathar war Ahimelechs Sohn und sollte unmittelbar mit den Folgen dieser Ereignisse verbunden werden. Die verschiedenen Angaben dürfen nicht dadurch gelöst werden, dass man den Text einfach umschreibt. Für Davids konkrete Begegnung nennt der Samuelbericht eindeutig Ahimelech; Markus stellt das Ereignis in den Zusammenhang mit Abjathar, der später als Priester eng mit David verbunden war.
Während David in Nob war, befand sich dort auch Doeg, ein Edomiter und einer von Sauls führenden Hirten. Der Erzähler erwähnt seine Anwesenheit ausdrücklich (1. Samuel 21,8). Noch geschieht an dieser Stelle nichts zwischen ihm und David, doch seine Beobachtung sollte später schwerwiegende Folgen haben. David selbst bemerkte ihn offenbar, denn später wird er seine eigene Verantwortung im Zusammenhang mit dem, was daraus entstand, ausdrücklich anerkennen.
David fragte Ahimelech außerdem nach einer Waffe. Er erklärte, wegen der Dringlichkeit des vermeintlichen königlichen Auftrags weder Schwert noch andere Waffen mitgenommen zu haben. Ahimelech hatte nur ein besonderes Schwert verfügbar: das Schwert Goliaths, den David im Tal Ela erschlagen hatte. Es lag hinter dem Ephod verwahrt. David nahm es mit den Worten, dass es keines wie dieses gebe (1. Samuel 21,9-10).
Die Szene besitzt einen auffälligen Gegensatz zu Davids früherem Kampf gegen Goliath. Damals war David ohne Schwert auf den Philister zugegangen und hatte ausdrücklich bekannt, dass der Herr nicht durch Schwert und Speer rettet. Nun befand er sich als Flüchtling in einer völlig anderen Situation und nahm ausgerechnet Goliaths Schwert an sich. Der Text erklärt nicht, dass David damit seinen Glauben grundsätzlich aufgegeben habe; er zeigt aber einen Mann unter massivem Druck, dessen Entscheidungen nicht durchgehend dieselbe Klarheit erkennen lassen wie bei seinem früheren öffentlichen Glaubensbekenntnis.
Davids Aufenthalt in Nob verschaffte ihm Nahrung und eine Waffe, doch noch keine Sicherheit. Seine falsche Darstellung gegenüber Ahimelech würde sich später als folgenschwer erweisen, besonders weil Doeg gesehen hatte, wie der Priester ihm geholfen hatte. Zunächst floh David jedoch weiter – und sein nächster Schritt führte ihn ausgerechnet in das Gebiet der Philister, zu den Feinden Israels und in die Heimatwelt des Mannes, den er einst erschlagen hatte.
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David flieht nach Gath und stellt sich wahnsinnig
1. Samuel 21,11-16 – „11 Da sprachen Achis' Knechte zu ihm: Ist das nicht David, der König des Landes? Ist das nicht der, von welchem sie im Reigen sangen: «Saul hat seine Tausend geschlagen, David aber seine Zehntausend!» 12 Diese Worte nahm sich David zu Herzen und fürchtete sich sehr vor Achis, dem König zu Gat. 13 Und er verstellte sich vor ihnen und raste unter ihren Händen und kratzte an den Türflügeln, und ließ…"
1. Samuel 21,11-16 – „11 Da sprachen Achis' Knechte zu ihm: Ist das nicht David, der König des Landes? Ist das nicht der, von welchem sie im Reigen sangen: «Saul hat seine Tausend geschlagen, David aber seine Zehntausend!» 12 Diese Worte nahm sich David zu Herzen und fürchtete sich sehr vor Achis, dem König zu Gat. 13 Und er verstellte sich vor ihnen und raste unter ihren Händen und kratzte an den Türflügeln, und ließ…"
Psalmen 56,1-5 – „1 Dem Vorsänger. «Von der stummen Taube unter den Fremden.» Eine Denkschrift Davids; als ihn die Philister ergriffen zu Gat. (056-2) O Gott, sei mir gnädig; denn es schnaubt ein Mensch wider mich, immerfort bekriegt und bedrängt er mich! 2 Meine Widersacher schnauben den ganzen Tag, ja viele Hohe streiten wider mich. 3 Wenn mir angst ist, vertraue ich auf dich! 4 In Gott will ich rühmen sein Wort…"
Psalmen 34,1-9 – „1 Von David. Als er seine Gebärde verstellte vor Abimelech und dieser ihn von sich trieb und er hinwegging. (034-2) Ich will den HERRN allezeit preisen, sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 2 Meine Seele rühme sich des HERRN; die Elenden sollen es hören und sich freuen. 3 Preiset mit mir den HERRN, und lasset uns miteinander seinen Namen erhöhen! 4 Da ich den HERRN suchte, antwortete er m…"
Nachdem David Nob verlassen hatte, floh er weiter vor Saul und ging zu Achis, dem König von Gath. Damit suchte er ausgerechnet im Gebiet der Philister Zuflucht, jener Gegner Israels, gegen die er selbst wiederholt gekämpft hatte. Gath war zudem die Heimat Goliaths gewesen. David trug sogar dessen Schwert bei sich. Der Schritt zeigt, wie bedrängt seine Lage inzwischen war: Innerhalb Israels verfolgte ihn der eigene König, sodass er Schutz außerhalb seines Volkes suchte.
Doch auch in Gath blieb David nicht unerkannt. Die Diener des Königs bezeichneten ihn als „David, den König des Landes“ und erinnerten an das Lied, das nach seinen Siegen in Israel gesungen worden war: Saul habe seine Tausende geschlagen, David aber seine Zehntausende (1. Samuel 21,12). Die Bezeichnung als König bedeutet nicht, dass David zu diesem Zeitpunkt bereits tatsächlich über Israel regierte. Sie zeigt vielmehr, welchen Ruf er inzwischen selbst bei den Philistern besaß und wie gefährlich seine Bekanntheit für ihn werden konnte.
David nahm sich diese Worte zu Herzen und fürchtete sich sehr vor Achis (1. Samuel 21,13). Damit nennt der Bibeltext ausdrücklich Davids Angst. Der Mann, der Goliath im Vertrauen auf den Herrn entgegengetreten war, erscheint hier nicht als unerschütterlicher Held. Seine Lebensgeschichte kennt sowohl außergewöhnliche Glaubensmomente als auch Situationen großer Furcht. Die Bibel verschweigt diesen Gegensatz nicht und zeichnet gerade dadurch ein realistisches Bild seines Glaubensweges.
Um der Gefahr zu entgehen, veränderte David sein Verhalten vor den Philistern und stellte sich wahnsinnig. Er kritzelte an den Torflügeln und ließ Speichel in seinen Bart laufen. Achis hielt ihn daraufhin tatsächlich für einen Verrückten und fragte seine Diener, weshalb sie ihm einen solchen Menschen gebracht hätten. Schließlich wurde David fortgeschickt (1. Samuel 21,14-16). Der Bericht sagt nicht ausdrücklich, dass Gott David angewiesen hätte, diese Täuschung zu benutzen. Deshalb darf sein Verhalten nicht allein aufgrund des glücklichen Ausgangs zu einer göttlich gebotenen Strategie erklärt werden.
Die Psalmen eröffnen jedoch einen tieferen Einblick in Davids geistliche Erfahrung während dieser gefährlichen Zeit. Psalm 56 trägt die Überschrift, dass er sich auf die Situation bezieht, als die Philister David in Gath ergriffen. Dort spricht David offen von seiner Furcht, verbindet sie aber mit einer bewussten Entscheidung des Vertrauens: „Wenn ich mich fürchte, so vertraue ich auf dich“ (Psalm 56,4). Das ist bemerkenswert, weil der Psalm nicht behauptet, echter Glaube kenne keine Angst. David beschreibt vielmehr, wohin er sich mitten in seiner Angst wendet.
Auch Psalm 34 wird in seiner Überschrift mit Davids Verhalten vor einem philistäischen Herrscher verbunden, vor dem er sich verstellte und der ihn schließlich fortschickte. Dort richtet sich der Blick noch stärker auf die erfahrene Rettung: David suchte den Herrn, und Gott antwortete ihm und errettete ihn aus seinen Ängsten (Psalm 34,5). Der Psalm bezeichnet den Herrscher als Abimelech, während der Samuelbericht Achis nennt. Die Bibel erklärt diesen Unterschied nicht näher; er verändert jedoch nicht die erkennbare Verbindung beider Texte mit Davids gefährlicher Erfahrung im Philistergebiet.
In Psalm 34 schreibt David seine Rettung nicht der eigenen List als letzter Ursache zu. Er preist den Herrn, der hört, rettet und denen nahe ist, die bei ihm Zuflucht suchen. Gerade darin ergänzt der Psalm den geschichtlichen Bericht. 1. Samuel erzählt, was David tat; der Psalm zeigt, wie David die erfahrene Bewahrung im Rückblick vor Gott einordnete. Seine Flucht gelang nicht zu einem Anlass, die eigene Klugheit zu verherrlichen, sondern zu einem Zeugnis über Gottes Rettung.
Diese Verbindung bewahrt zugleich davor, David entweder zu idealisieren oder vorschnell zu verurteilen. Der Text zeigt seine reale Furcht und eine fragwürdige Form der Täuschung, während seine Gebete zugleich ein echtes Vertrauen auf Gott erkennen lassen. Glauben bedeutete in Davids Leben nicht, dass jede seiner Entscheidungen vollkommen war. Vielmehr wird sichtbar, wie er auch unter Angst immer wieder lernte, seine Zuflucht letztlich beim Herrn zu suchen.
David konnte Gath verlassen, doch er besaß weiterhin keinen sicheren Wohnort. Statt an den Königshof zurückzukehren, zog er sich in eine Höhle zurück. Dort sollte sich seine Situation erneut verändern: Der bislang weitgehend allein fliehende David würde zum Mittelpunkt einer wachsenden Gruppe von Männern werden – und selbst seine Familie würde wegen Sauls Verfolgung Schutz benötigen.
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In der Höhle wird David zum Anführer
1. Samuel 22,1-5 – „1 David ging von dannen und entrann in die Höhle Adullam. Als das seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters hörten, kamen sie dorthin zu ihm hinab. 2 Und es versammelten sich zu ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden und alle, die betrübten Herzens waren, und er wurde ihr Oberster, und sie hielten es mit ihm, etwa vierhundert Mann. 3 Und David ging von dannen gen Mizpe, in das Land der …"
1. Samuel 22,1-5 – „1 David ging von dannen und entrann in die Höhle Adullam. Als das seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters hörten, kamen sie dorthin zu ihm hinab. 2 Und es versammelten sich zu ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden und alle, die betrübten Herzens waren, und er wurde ihr Oberster, und sie hielten es mit ihm, etwa vierhundert Mann. 3 Und David ging von dannen gen Mizpe, in das Land der …"
Psalmen 142,1-8 – „1 Eine Unterweisung von David, als er in der Höhle war. Ein Gebet. (0142-2) Ich schreie mit meiner Stimme zum HERRN, ich flehe mit meiner Stimme zum HERRN. 2 Ich schütte meine Klage vor ihm aus und tue ihm kund meine Not. 3 Wenn mein Geist in mir bekümmert ist, kennst du meinen Pfad; auf dem Wege, den ich wandeln soll, haben sie mir eine Schlinge gelegt. 4 Schaue ich zur Rechten, siehe, so will m…"
Psalmen 57,1-4 – „1 Dem Vorsänger. «Verdirb nicht.» Eine Denkschrift Davids; als er vor Saul in die Höhle floh. (057-2) Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig; denn bei dir birgt sich meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel nehme ich Zuflucht, bis das Unglück vorüber ist. 2 Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der wohltut an mir. 3 Er wird mir vom Himmel Rettung senden, zum Hohn machen den, der …"
Nachdem David Gath verlassen hatte, zog er sich in die Höhle Adullam zurück. Der einst am Königshof Geehrte, erfolgreiche Heerführer und Schwiegersohn Sauls besaß nun keinen festen Platz mehr. Als seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters davon hörten, kamen sie zu ihm hinab (1. Samuel 22,1). Sauls Feindschaft betraf damit nicht mehr nur David persönlich; auch seine Familie musste mit den Folgen seiner Verfolgung rechnen.
Bald sammelten sich weitere Menschen um David. Der Bericht nennt etwa vierhundert Männer, die bedrängt waren, Schulden hatten oder verbittert waren, und sagt ausdrücklich: David wurde ihr Anführer (1. Samuel 22,2). Das war ein neuer Abschnitt seiner Vorbereitung auf das Königtum. David führte nun nicht mehr lediglich Soldaten im Auftrag Sauls, sondern trug Verantwortung für Menschen, die selbst unter schwierigen Lebensumständen standen. Aus dem einzelnen Flüchtling entstand allmählich eine Gemeinschaft unter seiner Leitung.
Die Bibel idealisiert diese Männer nicht. Sie beschreibt sie gerade als Menschen in Not und unter wirtschaftlichem oder persönlichem Druck. Ebenso wenig sagt der Text, dass ihre anfängliche Situation bereits etwas über ihren späteren Charakter aussagt. Für Davids Lebensgeschichte ist entscheidend, dass seine Führungsverantwortung wuchs, während er selbst noch verfolgt wurde. Die Salbung zum König führte ihn nicht unmittelbar zu einem Palast, sondern zunächst in eine Lage, in der Führung unter Unsicherheit gelernt werden musste.
David dachte zugleich an die Sicherheit seiner Eltern. Er ging zum König von Moab und bat darum, dass Vater und Mutter dort bleiben dürften, „bis ich erfahre, was Gott mit mir tun wird“ (1. Samuel 22,3). Weshalb David gerade Moab auswählte, erklärt der Text nicht ausdrücklich. Seine Familie besaß durch Ruth eine moabitische Verbindung in ihrer Abstammung, doch die Bibel sagt nicht, dass dies der konkrete Grund für Davids Entscheidung gewesen sei. Sicher ist, dass er seine Eltern während seiner Verfolgung aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich bringen wollte.
Bemerkenswert ist Davids Formulierung über seine eigene Zukunft. Er war von Samuel gesalbt worden und kannte damit Gottes grundsätzliche Berufung. Dennoch sagte er nicht, dass er bereits wisse, wie und wann Gott alles erfüllen werde. Er wollte abwarten, „was Gott mit mir tun wird“. Zwischen der Gewissheit über Gottes Zusage und dem Wissen um den genauen Weg ihrer Erfüllung bestand ein Unterschied. Gerade diesen Zwischenraum musste David nun aushalten.
David hielt sich danach in einer Bergfeste auf. Doch der Prophet Gad forderte ihn auf, diesen Ort zu verlassen und in das Land Juda zu gehen. David gehorchte und zog in den Wald Heret (1. Samuel 22,4-5). Die Flucht wurde damit nicht ausschließlich von Davids eigener Einschätzung bestimmt. Gott gab ihm durch den Propheten konkrete Führung, und David folgte ihr, obwohl Juda näher am Machtbereich Sauls lag als eine entfernte Zuflucht außerhalb des Landes.
Psalmen, deren Überschriften sie mit Davids Aufenthalt in einer Höhle während seiner Flucht vor Saul verbinden, geben Einblick in seine Gebetssprache in einer solchen Lebensphase. In Psalm 142 ruft David laut zum Herrn, klagt ihm seine Not und bekennt, dass Gott seinen Weg kennt. Er spricht davon, dass ihm menschliche Zuflucht fehlt und nennt schließlich den Herrn selbst seine Zuflucht (Psalm 142,1-6). Da die Überschrift lediglich von „der Höhle“ spricht, sollte nicht mit Sicherheit behauptet werden, dass gerade die Höhle Adullam gemeint ist. Inhaltlich passen diese Worte jedoch ausdrücklich in eine Höhlensituation während seiner Verfolgung.
Ähnlich bittet David in Psalm 57 um Gnade und sucht Schutz unter Gottes Flügeln, „bis das Verderben vorübergehe“ (Psalm 57,1-2). Auch dieser Psalm wird durch seine Überschrift mit einer Flucht Davids vor Saul in eine Höhle verbunden. Die Bilder zeigen, wo David seine eigentliche Sicherheit suchte: Nicht die Felsen der Höhle waren seine letzte Zuflucht. Gerade in einer Zeit ohne festen Wohnort lernte er, Gott selbst als Schutz zu bekennen.
Doch während David mit seinen Männern weiterzog, holte ihn eine frühere Entscheidung wieder ein. Doeg, den er in Nob gesehen hatte, berichtete Saul von Ahimelechs Hilfe. Was darauf folgte, gehörte zu den schwersten Folgen von Sauls Verfolgung – und David selbst sollte seine Mitverantwortung daran ausdrücklich anerkennen.
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Das Blutbad von Nob und Davids schwere Mitverantwortung
1. Samuel 22,6-23 – „6 Und es kam vor Saul, daß David und die Männer, die bei ihm waren, zum Vorschein gekommen seien. Saul aber saß zu Gibea unter der Tamariske auf der Anhöhe, den Speer in der Hand, und alle seine Knechte standen vor ihm. 7 Da sprach Saul zu seinen Knechten, die vor ihm standen: Hört doch, ihr Benjaminiten: Wird auch der Sohn Isais euch allen Äcker und Weinberge geben? Wird er euch alle zu Anführer…"
1. Samuel 22,6-23 – „6 Und es kam vor Saul, daß David und die Männer, die bei ihm waren, zum Vorschein gekommen seien. Saul aber saß zu Gibea unter der Tamariske auf der Anhöhe, den Speer in der Hand, und alle seine Knechte standen vor ihm. 7 Da sprach Saul zu seinen Knechten, die vor ihm standen: Hört doch, ihr Benjaminiten: Wird auch der Sohn Isais euch allen Äcker und Weinberge geben? Wird er euch alle zu Anführer…"
Psalmen 52,1-11 – „1 Dem Vorsänger. Eine Unterweisung von David. (052-2) Als Doeg, der Edomiter, kam und Saul anzeigte: David ist in das Haus Achimelechs gegangen! (052-3) Was rühmst du dich der Gnade Gottes den ganzen Tag, der du in der Bosheit stark bist? 2 Deine Zunge trachtet nach Schaden; wie ein scharfes Schermesser, so heimtückisch ist sie. 3 Du ziehst das Böse dem Guten vor, sprichst lieber schlecht als rec…"
Während David sich mit seinen Männern in Juda aufhielt, erfuhr Saul, dass sein Aufenthaltsort bekannt geworden war. Unter einer Tamariske bei Gibea saß der König mit dem Speer in der Hand und warf seinen Dienern vor, sich gegen ihn verschworen zu haben. Er behauptete, niemand habe Mitleid mit ihm und niemand habe ihm mitgeteilt, dass Jonathan einen Bund mit David geschlossen habe (1. Samuel 22,6-8). Sauls Blick auf die Ereignisse hatte sich inzwischen so weit verschoben, dass er sich selbst als Opfer einer Verschwörung verstand, während er tatsächlich den Mann verfolgte, dessen Unschuld Jonathan bereits verteidigt hatte.
In dieser Situation meldete sich Doeg, der Edomiter. Er berichtete, David in Nob bei Ahimelech gesehen zu haben. Ahimelech habe für David den Herrn befragt, ihm Nahrung gegeben und ihm das Schwert Goliaths ausgehändigt (1. Samuel 22,9-10). Damit wurde jene Begegnung, bei der Doeg anwesend gewesen war, nun unmittelbar gefährlich für die Priester von Nob. Saul ließ Ahimelech und das gesamte Priesterhaus zu sich rufen.
Ahimelech bestritt nicht, David geholfen zu haben. Er erinnerte Saul vielmehr daran, wie angesehen David bis dahin gewesen war: David war der Schwiegersohn des Königs, führte dessen Befehle aus und war in Sauls Haus geehrt. Aus Ahimelechs Sicht hatte deshalb kein erkennbarer Grund bestanden, in Davids Auftreten einen Verrat zu vermuten. Er erklärte außerdem, nichts von der Angelegenheit zwischen Saul und David gewusst zu haben, und bat darum, weder ihm noch seinem Vaterhaus Schuld anzurechnen (1. Samuel 22,14-15).
Saul ließ sich davon nicht überzeugen. Er sprach über Ahimelech und sein ganzes Vaterhaus das Todesurteil aus und befahl seinen Leibwächtern, die Priester des Herrn zu töten, weil sie angeblich mit David gemeinsame Sache gemacht hätten. Doch Sauls Diener weigerten sich, ihre Hand gegen die Priester des Herrn zu erheben (1. Samuel 22,16-17). Selbst innerhalb seines eigenen Umfelds stieß Sauls Befehl damit auf eine Grenze. Der König zog daraus jedoch keine Umkehr, sondern wandte sich an Doeg.
Doeg führte den Befehl aus. Er tötete an diesem Tag fünfundachtzig Männer, die das leinene Ephod trugen. Danach wurde auch Nob, die Stadt der Priester, mit Männern, Frauen, Kindern und Säuglingen sowie Vieh mit der Schärfe des Schwertes geschlagen (1. Samuel 22,18-19). Die Bibel legt die unmittelbare Verantwortung für diesen Mordbefehl auf Saul und beschreibt Doeg als denjenigen, der ihn ausführte. Davids vorausgegangene Täuschung gegenüber Ahimelech darf deshalb nicht so dargestellt werden, als habe sie Saul und Doeg von ihrer eigenen Schuld entlastet.
Ein Sohn Ahimelechs namens Abjathar entkam jedoch dem Blutbad und floh zu David. Er berichtete ihm, dass Saul die Priester des Herrn getötet hatte. Davids Antwort gehört zu den schmerzlichsten Selbsteinschätzungen dieser frühen Flüchtlingszeit: „Ich wusste an jenem Tage, weil Doeg, der Edomiter, dort war, dass er es Saul gewiss melden würde. Ich bin schuld an allen Seelen deines Vaterhauses“ (1. Samuel 22,22). David schob die Verantwortung für seine eigene Rolle nicht vollständig auf andere. Er erkannte, dass sein Verhalten in Nob zur Gefährdung Ahimelechs beigetragen hatte.
Diese Aussage muss ebenso sorgfältig eingeordnet werden wie das Geschehen selbst. David war nicht derjenige, der den Mord befahl oder ausführte; diese Schuld gehörte Saul und Doeg. Dennoch sah David eine reale Mitverantwortung dafür, dass er Ahimelech durch seine unwahre Darstellung in eine Situation gebracht hatte, deren Gefahr er wegen Doegs Anwesenheit offenbar zumindest erkannt hatte. Die Bibel bewahrt dadurch beide Wahrheiten gleichzeitig: Die Schuld der Mörder wird nicht relativiert, und Davids eigenes Versagen wird nicht beschönigt.
Psalm 52 verbindet seine Überschrift ausdrücklich mit dem Zeitpunkt, als Doeg Saul berichtete, David sei in Ahimelechs Haus gekommen. David beschreibt dort einen Menschen, der sich des Bösen rühmt, Verderben plant und die Lüge mehr liebt als die Wahrheit. Dem setzt er Gottes Gericht und seine eigene Hoffnung auf Gottes beständige Güte entgegen (Psalm 52,1-11). Der Psalm zeigt damit, dass David Doegs Handeln nicht als endgültigen Triumph des Bösen verstand. Auch angesichts einer Katastrophe, an der menschliche Schuld auf mehreren Ebenen sichtbar geworden war, blieb Gottes Gerechtigkeit für ihn der letzte Maßstab.
David nahm Abjathar bei sich auf und versprach ihm Schutz: Wer nach Davids Leben trachtete, trachtete nun auch nach Abjathars Leben; bei David sollte er bewahrt sein (1. Samuel 22,23). Der einzige entkommene Sohn aus Ahimelechs Haus schloss sich damit dem verfolgten zukünftigen König an. Doch David konnte nach dem Geschehen von Nob nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Seine Flucht hatte nun eine schwere Konsequenz hervorgebracht, die er selbst mit seiner früheren Entscheidung verband. Gerade in dieser belasteten Lage sollte er bald erneut vor einer Entscheidung stehen: ob er trotz eigener Gefahr einer bedrängten Stadt Israels zu Hilfe kommen würde.
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David rettet Kehila und entkommt erneut Saul
1. Samuel 23,1-14 – „1 Es wurde aber dem David angezeigt: Siehe, die Philister streiten wider Kehila und plündern die Tennen! 2 Da fragte David den HERRN und sprach: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Geh hin, du wirst die Philister schlagen und Kehila erretten! 3 Aber die Männer Davids sprachen zu ihm: Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda, und nun sollen wir gar nach …"
1. Samuel 23,1-14 – „1 Es wurde aber dem David angezeigt: Siehe, die Philister streiten wider Kehila und plündern die Tennen! 2 Da fragte David den HERRN und sprach: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Geh hin, du wirst die Philister schlagen und Kehila erretten! 3 Aber die Männer Davids sprachen zu ihm: Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda, und nun sollen wir gar nach …"
1. Samuel 22,20-23 – „20 Es entrann aber ein Sohn Achimelechs, des Sohnes Achitubs, der hieß Abjatar, und floh zu David. 21 Und Abjatar verkündigte David, daß Saul die Priester des HERRN niedergemacht habe. 22 David aber sprach zu Abjatar: Ich wußte wohl an jenem Tage, als Doeg, der Edomiter, dort war, daß er es Saul gewiß sagen werde. Ich bin schuldig an allen Seelen von deines Vaters Hause. 23 Bleibe bei mir und für…"
Kurz nach dem Blutbad von Nob erhielt David die Nachricht, dass die Philister gegen Kehila kämpften und die Tennen der Stadt plünderten. Obwohl David selbst von Saul verfolgt wurde und keinen sicheren Aufenthaltsort besaß, blieb ihm die Not anderer Israeliten nicht gleichgültig. Er fragte den Herrn, ob er gegen die Philister ziehen solle. Gott antwortete ihm ausdrücklich, dass er gehen und Kehila retten solle (1. Samuel 23,1-2). Davids nächste Handlung entstand damit nicht allein aus militärischem Mut, sondern aus einer zuvor gesuchten göttlichen Weisung.
Seine Männer reagierten jedoch mit Furcht. Schon innerhalb Judas fühlten sie sich bedroht; wie viel gefährlicher musste es ihnen erscheinen, zusätzlich gegen die Heere der Philister zu kämpfen. David ging über diese Sorge nicht einfach hinweg, sondern fragte den Herrn noch einmal. Wieder erhielt er eine klare Antwort: Er sollte hinabziehen, denn Gott werde die Philister in seine Hand geben (1. Samuel 23,3-4). Die wiederholte Anfrage zeigt nicht notwendig Unglauben. In einer Situation, in der auch die Menschen unter seiner Verantwortung gefährdet waren, suchte David erneut Gewissheit über Gottes Auftrag.
Daraufhin zog David mit seinen Männern nach Kehila. Sie besiegten die Philister, führten deren Vieh weg und retteten die Bewohner der Stadt (1. Samuel 23,5). Der verfolgte David handelte damit bereits in einer Weise, die zu seiner späteren Aufgabe als König passte: Er verteidigte Menschen aus Israel gegen äußere Feinde. Noch besaß er keinen Thron, doch seine Verantwortung reichte zunehmend über den Schutz seiner eigenen Gruppe hinaus.
In diesem Zusammenhang gewinnt auch Abjathars Flucht aus Nob neue Bedeutung. Als er zu David gekommen war, hatte er ein Ephod mitgebracht (1. Samuel 23,6). Der Text verbindet dieses priesterliche Element unmittelbar mit Davids Möglichkeit, den Herrn um Führung zu fragen. Nach der Vernichtung der Priester von Nob war damit ausgerechnet bei David ein überlebender Priester geblieben. Sauls Gewalt hatte den priesterlichen Dienst nicht ausgelöscht; Abjathar sollte David noch lange begleiten.
Saul erfuhr bald, dass David sich in Kehila befand. Seine Reaktion zeigt erneut, wie sehr er seine eigenen Ziele mit religiöser Sprache verbinden konnte. Weil Kehila eine Stadt mit Toren und Riegeln war, meinte Saul, Gott habe David in seine Hand gegeben (1. Samuel 23,7). Der Erzähler bestätigt diese Deutung jedoch nicht. Im Gegenteil: Die folgende Führung Gottes bewahrte David gerade davor, Saul ausgeliefert zu werden. Sauls Behauptung zeigt deshalb, dass religiöse Sprache für sich allein noch kein Beweis dafür ist, dass jemand Gottes Willen richtig erkennt.
David erfuhr, dass Saul einen Angriff auf Kehila vorbereitete. Nun fragte er Gott erneut, diesmal durch Abjathar. Er wollte wissen, ob Saul tatsächlich kommen werde und ob die Männer von Kehila ihn ausliefern würden. Auf beide Fragen erhielt er eine bejahende Antwort: Saul würde herabkommen, und die Bewohner der Stadt würden David und seine Männer ausliefern (1. Samuel 23,9-12). Dass David die Stadt gerade erst gerettet hatte, garantierte ihm also nicht ihre dauerhafte Loyalität.
Der Text berichtet nicht, warum die Einwohner Kehilas so handeln würden. Ihre mögliche Angst vor Saul liegt nahe, wird aber nicht ausdrücklich erklärt. Deshalb sollte ihre Haltung weder psychologisch ausgeschmückt noch vorschnell als reine Undankbarkeit bewertet werden. Entscheidend ist, dass Gott David die bevorstehende Gefahr erkennen ließ, bevor sie eintrat. Seine Führung bestand hier nicht darin, den Konflikt innerhalb Kehilas auszutragen, sondern darin, David rechtzeitig hinauszuführen.
David verließ daraufhin mit seinen inzwischen etwa sechshundert Männern die Stadt. Sie zogen umher, wohin sie konnten. Als Saul hörte, dass David Kehila entkommen war, gab er seinen geplanten Feldzug gegen die Stadt auf (1. Samuel 23,13). Damit bewahrte Davids Weggang nicht nur ihn selbst, sondern verhinderte zugleich, dass Kehila zum unmittelbaren Schauplatz des Konflikts zwischen Saul und David wurde.
Der Bericht fasst diese Phase mit einem entscheidenden Satz zusammen: David hielt sich in den Festungen der Wüste und im Bergland der Wüste Siph auf. Saul suchte ihn täglich, „aber Gott gab ihn nicht in seine Hand“ (1. Samuel 23,14). Davids Sicherheit beruhte also nicht darauf, dass Saul die Suche aufgegeben hätte. Der König setzte seine Verfolgung fort. Dennoch blieb eine Grenze bestehen, die Saul trotz seiner Macht nicht überschreiten konnte.
David hatte Kehila im Auftrag Gottes gerettet und musste die Stadt dennoch wieder verlassen. Gehorsam führte ihn nicht automatisch zu Anerkennung, Stabilität oder sichtbarer Belohnung. Seine Berufung zum König blieb bestehen, während sein äußeres Leben weiterhin von Unsicherheit geprägt war. Gerade in dieser Wüstenzeit sollte Jonathan noch einmal zu ihm kommen und ihm jene Gewissheit zusprechen, die David unter dem Druck Sauls dringend benötigte.
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Jonathan stärkt Davids Vertrauen auf Gott
1. Samuel 23,15-18 – „15 Als nun David erfuhr, daß Saul ausgezogen sei, ihm nach dem Leben zu trachten, befand er sich in der Wüste Siph, in einem Walde. 16 Da machte sich Jonatan, Sauls Sohn, auf und ging hin zu David in den Wald und stärkte dessen Hand in Gott 17 und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden, sondern du wirst König werden über Israel, und ich will der…"
1. Samuel 23,15-18 – „15 Als nun David erfuhr, daß Saul ausgezogen sei, ihm nach dem Leben zu trachten, befand er sich in der Wüste Siph, in einem Walde. 16 Da machte sich Jonatan, Sauls Sohn, auf und ging hin zu David in den Wald und stärkte dessen Hand in Gott 17 und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden, sondern du wirst König werden über Israel, und ich will der…"
1. Samuel 20,12-17 – „12 Und Jonatan sprach zu David: Wenn ich morgen um diese Zeit und am dritten Tag erfahre, daß mein Vater gegen David gut gesinnt ist, und ich alsdann nicht zu dir hinsende und es vor deinen Ohren offenbare, 13 so tue der HERR, der Gott Israels, dem Jonatan dies und das! Wenn aber meinem Vater Böses wider dich beliebt, so will ich es auch vor deinen Ohren offenbaren und dich wegschicken, daß du in…"
Während David sich in der Wüste Siph aufhielt, wusste er, dass Saul ausgezogen war, um ihm nach dem Leben zu trachten. Die Gefahr war nicht mehr vorübergehend. Saul suchte ihn fortgesetzt, und David lebte mit seinen Männern außerhalb der normalen Sicherheit Israels. Gerade in dieser Situation berichtet die Bibel von einer letzten bekannten Begegnung zwischen David und Jonathan.
Jonathan machte sich auf und ging zu David in den Wald. Der Text beschreibt den Zweck seines Besuches mit einer bemerkenswerten Formulierung: Er „stärkte seine Hand in Gott“ (1. Samuel 23,16). Jonathan versuchte also nicht lediglich, David menschlich aufzumuntern. Seine Hilfe bestand darin, Davids Blick wieder auf Gott und auf dessen Zusage zu richten. Damit zeigt ihre Freundschaft eine geistliche Tiefe, die über persönliche Verbundenheit hinausging.
Jonathan sagte zu David: „Fürchte dich nicht!“ Dann nannte er den Grund dafür. Saul werde David nicht erreichen; David werde König über Israel werden, und Jonathan werde nach ihm stehen (1. Samuel 23,17). Jonathan erkannte damit offen eine Zukunft an, in der nicht er als Sohn Sauls, sondern David den Thron erhalten würde. Was Saul mit allen Mitteln verhindern wollte, nahm Jonathan ohne erkennbaren Widerstand gegen Gottes Führung an.
Besonders auffällig ist sein Zusatz, dass auch Saul dies wisse. Tatsächlich hatte Saul bereits erkannt, dass David mit dem Königtum verbunden war. Seine Reaktion darauf bestand jedoch darin, gegen David zu kämpfen. Jonathan zog aus derselben Erkenntnis die entgegengesetzte Konsequenz: Er stellte sich nicht gegen Gottes Entscheidung, sondern stärkte gerade denjenigen, dessen zukünftige Herrschaft seine eigene dynastische Stellung berührte. Vater und Sohn standen damit zunehmend für zwei völlig unterschiedliche Antworten auf Gottes Führung.
Dass Jonathan sagte, er werde „der Zweite nach dir“ sein, beschreibt seine Erwartung zu diesem Zeitpunkt. Die spätere Geschichte zeigt jedoch, dass diese Hoffnung nicht erfüllt wurde, denn Jonathan starb zusammen mit Saul im Kampf gegen die Philister. Deshalb darf seine Aussage nicht als göttliche Prophetie behandelt werden, deren sämtliche Einzelheiten eintreffen mussten. Sicher war Gottes Verheißung über Davids Königtum; Jonathans Vorstellung über seinen eigenen zukünftigen Platz daneben war dagegen eine persönliche Erwartung.
David und Jonathan schlossen erneut einen Bund vor dem Herrn (1. Samuel 23,18). Bereits zuvor hatten sie ihre gegenseitige Treue und Davids Verpflichtung gegenüber Jonathans Haus bekräftigt. Die erneute Bundesschließung in der Wüste zeigt, dass ihre Verbindung auch unter den veränderten Umständen Bestand hatte. David war ein Gejagter, Jonathan weiterhin der Sohn des Königs, doch beide stellten ihre Beziehung bewusst unter den Herrn.
Danach gingen ihre Wege wieder auseinander. Jonathan kehrte in sein Haus zurück, während David im Wald blieb. Der Text berichtet von keiner weiteren persönlichen Begegnung zwischen ihnen. Damit endet ihre gemeinsame Geschichte nicht mit einem Streit oder einer Abwendung, sondern mit einem Bund und mit Jonathans Versuch, Davids Vertrauen auf Gott zu stärken. Erst viel später sollte David erfahren, dass sein Freund im Kampf gefallen war.
Für David änderte dieser Besuch seine äußere Situation zunächst nicht. Saul blieb sein Verfolger, David blieb in der Wüste, und der verheißene Thron war weiterhin außer Reichweite. Doch Jonathan erinnerte ihn daran, dass Sauls gegenwärtige Macht Gottes Zusage nicht aufheben konnte. Geistliche Stärkung bedeutete hier nicht, dass die Bedrohung verschwand, sondern dass David mitten in ihr neu auf Gottes Wort ausgerichtet wurde.
Schon unmittelbar danach zeigte sich, wie notwendig diese Stärkung war. Männer aus der Gegend von Siph gingen zu Saul und verrieten ihm Davids Aufenthaltsgebiet. Die Suche sollte sich so stark zuspitzen, dass David und seine Männer beinahe eingeschlossen wurden. Die Zusage, dass Saul ihn nicht erreichen werde, musste sich nun unter äußerstem Druck bewähren.
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David entkommt Saul im letzten Augenblick
1. Samuel 23,19-29 – „19 Und die Siphiter zogen hinauf zu Saul gen Gibea und sprachen: Ist nicht David bei uns verborgen auf den Hügeln im Walde, auf dem Hügel Hachila, der zur Rechten der Wüste liegt? 20 So komme nun der König herab, wenn sein Herz darnach gelüstet, so wollen wir ihn in des Königs Hand überantworten. 21 Da sprach Saul: Gesegnet seid ihr von dem HERRN, daß ihr euch meiner erbarmt habt! 22 So geht nun …"
1. Samuel 23,19-29 – „19 Und die Siphiter zogen hinauf zu Saul gen Gibea und sprachen: Ist nicht David bei uns verborgen auf den Hügeln im Walde, auf dem Hügel Hachila, der zur Rechten der Wüste liegt? 20 So komme nun der König herab, wenn sein Herz darnach gelüstet, so wollen wir ihn in des Königs Hand überantworten. 21 Da sprach Saul: Gesegnet seid ihr von dem HERRN, daß ihr euch meiner erbarmt habt! 22 So geht nun …"
Psalmen 54,1-9 – „1 Dem Vorsänger. Mit Saitenspiel. Eine Unterweisung von David. (054-2) Als die Siphiter kamen und zu Saul sprachen: Hält sich nicht David bei uns verborgen? (054-3) O Gott, durch deinen Namen rette mich und durch deine Macht schaffe mir Recht! 2 O Gott, höre mein Gebet und nimm zu Ohren die Reden meines Mundes! 3 Denn es haben sich Fremde wider mich erhoben, und Tyrannen trachten mir nach dem Leb…"
Kaum hatte Jonathan David in seinem Vertrauen auf Gott gestärkt, entstand eine neue Gefahr. Männer aus Siph gingen zu Saul nach Gibea und berichteten ihm, dass David sich in ihrem Gebiet verborgen hielt. Sie kannten die Landschaft und boten dem König ihre Hilfe an, David ausfindig zu machen (1. Samuel 23,19-20). Damit kam die Bedrohung diesmal nicht nur von Saul selbst. Menschen aus jener Gegend, in der David Zuflucht gesucht hatte, waren bereit, seinen Aufenthaltsort an seinen Verfolger weiterzugeben.
Sauls Antwort zeigt erneut, wie selbstverständlich er seinen Kampf gegen David mit religiöser Sprache verband. Er sagte zu den Siphitern: „Gesegnet seid ihr vom HERRN, dass ihr euch meiner erbarmt habt!“ (1. Samuel 23,21). Doch die Erzählung bestätigt diese Deutung nicht. Saul wollte weiterhin einen Mann töten, dessen Unschuld ihm mehrfach vor Augen geführt worden war. Dass jemand den Namen Gottes gebraucht und sich selbst als Empfänger göttlicher Unterstützung versteht, bedeutet deshalb noch nicht, dass sein Vorhaben tatsächlich Gottes Willen entspricht.
Saul verlangte genaue Informationen. Die Siphiter sollten Davids Aufenthaltsorte auskundschaften und herausfinden, wer ihn dort gesehen hatte. Saul wusste, dass David sich geschickt der Verfolgung entzog, und wollte deshalb nicht auf ungenaue Hinweise vertrauen. Sobald die Siphiter sichere Kenntnis hätten, würde er mit ihnen ziehen und David unter den Tausenden Judas suchen (1. Samuel 23,22-23). Die Jagd wurde immer systematischer.
David und seine Männer befanden sich inzwischen in der Wüste Maon. Als Saul mit seinen Leuten näher kam, bewegten sich beide Gruppen schließlich auf verschiedenen Seiten desselben Berges. David versuchte, Saul zu entkommen, während Saul mit seinen Männern darauf drängte, David und seine Leute einzuschließen (1. Samuel 23,24-26). Der Bericht vermittelt hier eine außergewöhnlich zugespitzte Situation: Die Verfolgung war nicht mehr fern. Saul war unmittelbar davor, David zu erreichen.
Gerade in diesem Augenblick traf ein Bote bei Saul ein. Die Philister waren in das Land eingefallen, und Saul musste unverzüglich zurückkehren, um ihnen entgegenzuziehen (1. Samuel 23,27). Die Bibel berichtet keinen spektakulären Eingriff, durch den Saul plötzlich außerstande gesetzt worden wäre. Die Rettung kam durch ein anderes geschichtliches Ereignis: Eine militärische Bedrohung zwang den König, seine Jagd auf David abzubrechen.
Saul kehrte deshalb von der Verfolgung um und zog gegen die Philister. Der Ort erhielt daraufhin einen Namen, der an diese außergewöhnliche Trennung erinnerte: Sela-Hammahlekoth, der Fels der Trennung beziehungsweise des Entkommens (1. Samuel 23,28). Die Einzelheiten der geographischen Situation werden nur knapp geschildert, doch die Bedeutung innerhalb der Lebensgeschichte ist klar. David war beinahe eingeschlossen gewesen, und dennoch erreichte Saul ihn nicht.
Psalm 54 trägt eine Überschrift, die ihn ausdrücklich mit dem Verrat der Siphiter verbindet: Sie waren zu Saul gegangen und hatten ihm gemeldet, dass David sich bei ihnen verborgen hielt. In diesem Psalm bittet David Gott um Rettung und Rechtfertigung gegenüber seinen Gegnern. Er beschreibt Menschen, die gegen ihn aufstehen, setzt dem aber das Bekenntnis entgegen: „Siehe, Gott ist mein Helfer“ (Psalm 54,6). Damit erhalten wir erneut einen Einblick darin, wie David die Verfolgung vor Gott brachte.
Der Psalm endet nicht bei der Bedrohung. David spricht bereits vom Vertrauen darauf, dass Gott ihn aus aller Not errettet und er auf seine Feinde herabsehen wird (Psalm 54,9). Diese Gewissheit beruhte nicht darauf, dass David die Gefahr unterschätzte. 1. Samuel 23 zeigt gerade, wie knapp seine Flucht gewesen war. Sein Vertrauen bestand darin, dass Saul trotz aller Macht nicht das letzte Wort über sein Leben hatte.
Nach Sauls Abzug zog David weiter und hielt sich in den Bergfesten von En-Gedi auf (1. Samuel 23,29). Dort sollte sich die Rollenverteilung auf überraschende Weise verändern. Bisher hatte Saul immer wieder versucht, David in seine Hand zu bekommen. Bald würde Saul selbst vollkommen schutzlos in Davids Reichweite geraten – und David musste entscheiden, ob er die Gelegenheit nutzen würde, um das ihm verheißene Königtum mit eigener Hand zu beschleunigen.
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David verschont Saul in der Höhle
1. Samuel 24,1-23 – „1 Als nun Saul von den Philistern zurückkehrte, wurde ihm angezeigt: 2 Siehe, David ist in der Wüste Engedi! Und Saul nahm dreitausend junge Männer aus ganz Israel und zog hin, um David samt seinen Männern zu suchen, auf den Steinbockfelsen. 3 Und als er zu den Schafhürden am Wege kam, war daselbst eine Höhle; und Saul ging hinein, seine Füße zu bedecken; David aber und seine Männer saßen hinten …"
1. Samuel 24,1-23 – „1 Als nun Saul von den Philistern zurückkehrte, wurde ihm angezeigt: 2 Siehe, David ist in der Wüste Engedi! Und Saul nahm dreitausend junge Männer aus ganz Israel und zog hin, um David samt seinen Männern zu suchen, auf den Steinbockfelsen. 3 Und als er zu den Schafhürden am Wege kam, war daselbst eine Höhle; und Saul ging hinein, seine Füße zu bedecken; David aber und seine Männer saßen hinten …"
Psalmen 57,1-4 – „1 Dem Vorsänger. «Verdirb nicht.» Eine Denkschrift Davids; als er vor Saul in die Höhle floh. (057-2) Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig; denn bei dir birgt sich meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel nehme ich Zuflucht, bis das Unglück vorüber ist. 2 Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der wohltut an mir. 3 Er wird mir vom Himmel Rettung senden, zum Hohn machen den, der …"
Nachdem Saul die Philister zurückgeschlagen hatte, nahm er die Verfolgung Davids erneut auf. Man berichtete ihm, dass David sich in der Wüste von En-Gedi aufhielt. Daraufhin wählte Saul dreitausend Männer aus ganz Israel aus und zog in das felsige Gebiet, um David und seine Leute zu suchen (1. Samuel 24,1-3). Das zahlenmäßige Verhältnis machte deutlich, dass Saul die Jagd mit erheblichem Aufwand fortsetzte.
Während dieser Suche ging Saul allein in eine Höhle, um dort seine Notdurft zu verrichten. Ausgerechnet im hinteren Teil derselben Höhle hatten sich David und seine Männer verborgen (1. Samuel 24,4). Die Situation hatte sich damit völlig umgekehrt. Der König, der mit tausenden Soldaten nach David suchte, befand sich plötzlich schutzlos in dessen unmittelbarer Reichweite, ohne offenbar zu wissen, dass seine Gegner nur wenige Meter entfernt waren.
Davids Männer deuteten diese Gelegenheit sofort als göttliche Fügung. Sie sagten sinngemäß, nun sei der Tag gekommen, von dem der Herr gesprochen habe: Gott habe Davids Feind in seine Hand gegeben, sodass er mit ihm tun könne, was ihm gefalle (1. Samuel 24,5). Der Bericht bestätigt jedoch nicht ausdrücklich, dass Gott David den Auftrag gegeben hätte, Saul zu töten. Gerade hier zeigt sich, wie vorsichtig eine scheinbar günstige Gelegenheit von einem tatsächlichen göttlichen Auftrag unterschieden werden muss.
David stand auf und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Obergewand ab. Doch unmittelbar danach schlug ihm sein Herz darüber, dass er selbst dies getan hatte (1. Samuel 24,5-6). Der Text beschreibt damit ausdrücklich Davids innere Reaktion. Obwohl er Saul nicht verletzt hatte, empfand er bereits diesen symbolischen Eingriff an dessen königlichem Gewand als problematisch. Seine Haltung ging deshalb noch weiter als die bloße Entscheidung, keinen Mord zu begehen.
David sagte zu seinen Männern: „Das lasse der HERR ferne von mir sein, dass ich so etwas tue und meine Hand an meinen Herrn lege, den Gesalbten des HERRN“ (1. Samuel 24,7). Saul war von Gott als König verworfen worden, doch er war zu diesem Zeitpunkt noch immer der amtierende König und einst von Samuel gesalbt worden. David zog daraus nicht den Schluss, dass Saul deshalb moralisch unangreifbar sei. Er hatte Sauls Mordversuche selbst erlebt. Dennoch wollte er die Ablösung Sauls nicht durch eigenmächtige Tötung herbeiführen.
Mit diesen Worten hielt David auch seine Männer davon ab, Saul anzugreifen. Saul verließ die Höhle ahnungslos und setzte seinen Weg fort. Erst danach ging David hinaus und rief ihm nach. Er verbeugte sich vor Saul und zeigte ihm den abgeschnittenen Gewandzipfel als Beweis dafür, wie nahe dessen Leben tatsächlich in seiner Hand gewesen war (1. Samuel 24,8-12). David hätte Saul töten können, hatte es aber bewusst nicht getan.
In seiner Rede widersprach David zugleich Sauls Bild von ihm. Er bat den König, nicht auf Menschen zu hören, die behaupteten, David suche sein Unglück. Der Gewandzipfel sollte beweisen, dass weder Bosheit noch Aufruhr in seinem Handeln gegen Saul lagen. David sagte ausdrücklich: „Ich habe nicht gegen dich gesündigt; du aber stellst meinem Leben nach, um es zu nehmen“ (1. Samuel 24,12). Er nannte das Unrecht deshalb weiterhin Unrecht. Respekt vor Sauls Stellung bedeutete nicht, seine Verfolgung zu verharmlosen.
Entscheidend ist, wem David die Entscheidung über den Konflikt überließ: „Der HERR sei Richter zwischen mir und dir“ (1. Samuel 24,13). David wollte nicht selbst durch Mord vollstrecken, was er als gerechtes Urteil Gottes erwartete. Seine Argumentation verbindet damit Zurückhaltung und Vertrauen. Er verzichtete auf eine Möglichkeit, Saul eigenmächtig zu beseitigen, und überließ Gott Zeitpunkt und Art der Entscheidung.
Saul reagierte ungewöhnlich bewegt. Er erkannte Davids Stimme, weinte und sagte, David sei gerechter als er, weil David ihm Gutes erwiesen habe, während Saul ihm Böses angetan hatte. Saul gestand sogar ein: „Nun siehe, ich weiß, dass du gewiss König werden wirst und dass das Königtum Israels in deiner Hand bestehen wird“ (1. Samuel 24,21). Damit sprach Saul selbst offen aus, was er so lange zu verhindern versucht hatte.
Saul bat David anschließend, ihm beim Herrn zu schwören, seine Nachkommen nicht auszurotten und seinen Namen nicht aus dem Haus seines Vaters zu vertilgen. David schwor es ihm. Danach kehrte Saul nach Hause zurück, während David und seine Männer wieder in ihre Bergfeste hinaufzogen (1. Samuel 24,22-23). Dass David nicht einfach mit Saul zurückkehrte, zeigt, dass die Gefahr trotz Sauls bewegter Worte nicht als endgültig beseitigt betrachtet wurde. Bald sollte sich erweisen, dass Sauls Eingeständnis noch keine dauerhafte Umkehr bedeutete.
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Abigail hält David von Blutschuld zurück
1. Samuel 25,1-42 – „1 Und Samuel starb, und ganz Israel versammelte sich, trug Leid um ihn und begrub ihn bei seinem Hause zu Rama; David aber machte sich auf und zog hinab in die Wüste Paran. 2 Und es war ein Mann zu Maon, der hatte sein Gewerbe zu Karmel; und dieser Mann war von sehr großem Vermögen, und er hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und es begab sich, daß er seine Schafe zu Karmel scheren ließ. …"
1. Samuel 25,1-42 – „1 Und Samuel starb, und ganz Israel versammelte sich, trug Leid um ihn und begrub ihn bei seinem Hause zu Rama; David aber machte sich auf und zog hinab in die Wüste Paran. 2 Und es war ein Mann zu Maon, der hatte sein Gewerbe zu Karmel; und dieser Mann war von sehr großem Vermögen, und er hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und es begab sich, daß er seine Schafe zu Karmel scheren ließ. …"
1. Samuel 25,32-35 – „32 Da sprach David zu Abigail: Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, der dich auf den heutigen Tag mir entgegengesandt hat! 33 Und gesegnet sei dein Verstand, und gesegnet seist du, daß du mich heute daran verhindert hast zu kommen, um Blut zu vergießen und mir mit eigener Hand zu helfen! 34 Denn wahrlich, so wahr der HERR, der Gott Israels lebt, der mich verhindert hat, dir Übles zu tun: wärest…"
Zu Beginn dieses neuen Lebensabschnitts berichtet die Bibel vom Tod Samuels. Ganz Israel versammelte sich, beklagte ihn und begrub ihn bei seinem Haus in Rama (1. Samuel 25,1). Für David bedeutete dies den Verlust des Propheten, der ihn einst im Auftrag Gottes gesalbt hatte und zu dem er während seiner ersten Flucht vor Saul gegangen war. Der Text beschreibt Davids persönliche Reaktion auf Samuels Tod nicht näher. Danach zog David weiter in die Wüste Paran.
In dieser Gegend lebte ein sehr wohlhabender Mann namens Nabal, dessen Herden sich bei Karmel befanden. Seine Frau Abigail wird als verständig und von schöner Gestalt beschrieben, Nabal dagegen als hart und böse in seinem Verhalten (1. Samuel 25,2-3). Während Nabals Hirten mit ihren Herden unterwegs gewesen waren, hatten David und seine Männer sie nicht beraubt. Die Hirten bestätigten später sogar, dass Davids Leute ihnen Schutz geboten hatten und ihnen weder bei Tag noch bei Nacht etwas fehlte.
Als David hörte, dass Nabal Schafschur hielt, sandte er zehn junge Männer zu ihm. Sie sollten ihn höflich grüßen und um eine freiwillige Gabe bitten, entsprechend dem, was Nabal zur Hand hatte (1. Samuel 25,4-8). David berief sich darauf, dass seine Männer Nabals Hirten nichts genommen hatten und dass Nabal sich bei seinen eigenen Knechten danach erkundigen könne. Gerade zur Zeit der Schafschur, die mit Versorgung und Fest verbunden war, erwartete David offenbar eine angemessene Erwiderung für das Gute, das seine Männer getan hatten.
Nabal antwortete jedoch verächtlich. „Wer ist David, und wer ist der Sohn Isais?“, fragte er und stellte David als einen Knecht dar, der seinem Herrn davongelaufen sei (1. Samuel 25,10). Obwohl Nabals eigene Hirten Davids Verhalten anders beurteilen sollten, wies er die Bitte vollständig zurück. Als Davids Männer diese Antwort überbrachten, reagierte David mit großer Härte: Er befahl seinen Leuten, ihre Schwerter umzugürten, und zog mit etwa vierhundert Männern los. Zweihundert blieben bei der Ausrüstung zurück.
Davids Absicht ging nun weit über eine berechtigte Reaktion auf Nabals Beleidigung hinaus. Er schwor, von allen Männern, die zu Nabal gehörten, bis zum Morgen keinen am Leben zu lassen (1. Samuel 25,21-22). Der Mann, der Saul kurz zuvor verschont und das Gericht Gott überlassen hatte, stand hier selbst kurz davor, aus persönlicher Kränkung umfangreiches Blutvergießen zu begehen. Die Bibel verschweigt diesen Widerspruch in Davids Verhalten nicht. Geistliche Reife in einer Situation garantierte nicht, dass David in der nächsten Prüfung automatisch richtig handeln würde.
Ein Knecht berichtete Abigail inzwischen, was geschehen war. Er bestätigte ausdrücklich, dass Davids Männer gut zu ihnen gewesen waren und die Herden geschützt hatten. Abigail handelte schnell. Ohne Nabal zunächst davon zu berichten, nahm sie Brot, Wein, zubereitete Schafe, geröstetes Korn, Rosinen und Feigen und machte sich David entgegen (1. Samuel 25,14-19). Ihr Eingreifen sollte nicht nur ihren Haushalt schützen, sondern David selbst vor einer schweren Schuld bewahren.
Als Abigail David begegnete, fiel sie vor ihm nieder und bat ihn eindringlich, nicht auf Nabals Torheit mit Blutvergießen und eigenmächtiger Vergeltung zu reagieren. Dabei erinnerte sie David an Gottes Führung: Der Herr werde ihm ein beständiges Haus bauen, weil er die Kämpfe des Herrn führe; sein Leben werde beim Herrn bewahrt sein, während Gott selbst mit seinen Feinden handeln könne (1. Samuel 25,28-31). Ihre Worte richteten Davids Blick damit genau auf das Prinzip zurück, nach dem er Saul in der Höhle verschont hatte. Der zukünftige König sollte später nicht auf seine Vergangenheit zurückblicken und erkennen müssen, dass er sich selbst durch Vergeltung Recht verschafft hatte.
David erkannte die Korrektur an. Er pries zunächst den Herrn, der Abigail ihm an diesem Tag entgegengesandt hatte, dann ihre Klugheit und schließlich sie selbst dafür, dass sie ihn davon abgehalten hatte, Blutschuld auf sich zu laden und sich mit eigener Hand zu rächen (1. Samuel 25,32-33). Diese Reaktion ist für Davids Glaubensentwicklung bedeutsam. Er bestand nicht auf seinem Zorn, nur weil er bereits aufgebrochen war und seinen Männern Befehle gegeben hatte. Als ihm sein falscher Weg vor Augen gestellt wurde, ließ er sich davon abbringen.
Abigail kehrte zu Nabal zurück und erzählte ihm erst am nächsten Morgen, was geschehen war. Daraufhin versagte ihm nach dem Bericht das Herz, und etwa zehn Tage später schlug der Herr Nabal, sodass er starb (1. Samuel 25,36-38). David deutete dessen Tod als Gottes Rechtsspruch und erkannte zugleich, dass Gott ihn selbst vom Bösen zurückgehalten hatte. Gerade was David beinahe mit eigener Gewalt herbeigeführt hätte, überließ er nun wieder Gottes Gericht.
Nachdem David von Nabals Tod gehört hatte, sandte er zu Abigail und nahm sie zur Frau; sie willigte ein und kam mit ihren Dienerinnen zu ihm (1. Samuel 25,39-42). Der Abschnitt erwähnt außerdem, dass David Ahinoam aus Jesreel geheiratet hatte und dass Saul seine Tochter Michal, Davids Frau, inzwischen Palti gegeben hatte. Davids familiäre Verhältnisse wurden damit zunehmend komplex. Vor allem aber hatte diese Episode gezeigt, wie nahe David selbst während seiner Vorbereitung auf das Königtum an schweres Versagen kommen konnte – und wie bereit er sein musste, göttliche Korrektur auch durch die weisen Worte eines anderen Menschen anzunehmen.
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David verschont Saul ein zweites Mal
1. Samuel 26,1-25 – „1 Aber die Siphiter kamen zu Saul gen Gibea und sprachen: Ist nicht David verborgen auf dem Hügel Hachila vor der Wüste? 2 Da machte sich Saul auf und zog zur Wüste Siph hinab und mit ihm dreitausend junge Männer aus Israel, um David in der Wüste Siph zu suchen. 3 Und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hachila, der vor der Wüste liegt, am Wege; David aber blieb in der Wüste. 4 Und als er sah, daß Sa…"
1. Samuel 26,1-25 – „1 Aber die Siphiter kamen zu Saul gen Gibea und sprachen: Ist nicht David verborgen auf dem Hügel Hachila vor der Wüste? 2 Da machte sich Saul auf und zog zur Wüste Siph hinab und mit ihm dreitausend junge Männer aus Israel, um David in der Wüste Siph zu suchen. 3 Und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hachila, der vor der Wüste liegt, am Wege; David aber blieb in der Wüste. 4 Und als er sah, daß Sa…"
1. Samuel 24,13 – „13 Wie man nach dem alten Sprichwort sagt: Von den Gottlosen kommt Gottlosigkeit! darum soll meine Hand nicht gegen dich sein!"
Die Entschlossenheit Sauls, David zu verfolgen, war trotz seiner früheren Worte nicht verschwunden. Erneut kamen Männer aus Siph zu Saul und berichteten ihm, wo David sich verborgen hielt. Daraufhin zog Saul mit dreitausend ausgewählten Männern Israels in die Wüste Siph (1. Samuel 26,1-2). Damit wiederholte sich in auffälliger Weise eine Situation, die David bereits erlebt hatte: Saul suchte mit einer großen Streitmacht nach dem Mann, den er zuvor selbst als zukünftigen König anerkannt hatte.
David erfuhr, dass Saul tatsächlich gekommen war, und ließ dessen Lager auskundschaften. In der Nacht ging er gemeinsam mit Abisai dorthin. Saul lag im inneren Bereich des Lagers und schlief, sein Speer steckte neben seinem Kopf in der Erde, und seine Männer lagen um ihn herum. Der Heerführer Abner befand sich ebenfalls dort. Der Bericht erklärt ausdrücklich, weshalb David und Abisai so ungehindert bis zu Saul gelangen konnten: Ein tiefer Schlaf vom Herrn war auf das Lager gefallen (1. Samuel 26,5-12).
Für Abisai schien die Bedeutung der Situation eindeutig. Er sagte zu David: „Gott hat heute deinen Feind in deine Hand gegeben“ und bat darum, Saul mit dessen eigenem Speer zu töten. Ein einziger Stoß, so meinte er, würde genügen (1. Samuel 26,8). Erneut lag damit eine Gelegenheit vor, die als göttliche Erlaubnis zur sofortigen Beseitigung Sauls gedeutet werden konnte. Und erneut musste David unterscheiden zwischen Gottes Bewahrung und einem Recht zur eigenmächtigen Tötung des Königs.
David verweigerte Abisai den Angriff. Er sagte: „Töte ihn nicht! Denn wer könnte seine Hand an den Gesalbten des HERRN legen und unschuldig bleiben?“ (1. Samuel 26,9). Dabei erklärte er zugleich, dass Sauls Ende nicht in seiner Hand liegen müsse. Der Herr selbst könne ihn schlagen, sein Todestag könne kommen oder er könne im Kampf fallen. Welche dieser Möglichkeiten tatsächlich eintreten würde, wusste David nicht. Sicher war für ihn nur, dass er Saul nicht selbst töten wollte.
Diese Haltung bedeutete wiederum keine Anerkennung von Sauls Verhalten als gerecht. David unterschied zwischen Sauls Amt und Sauls Taten. Der König verfolgte ihn weiterhin zu Unrecht; dennoch wollte David Gottes Entscheidung über Sauls Leben nicht durch einen Mord vorwegnehmen. Seine Worte erinnern deutlich an die frühere Begegnung in der Höhle, doch diesmal steht die Entscheidung unter noch schärferen Bedingungen: David war erneut verfolgt worden, obwohl Saul zuvor seine eigene Schuld eingestanden hatte.
David nahm lediglich den Speer und den Wasserkrug, die bei Sauls Kopf lagen. Dann entfernten er und Abisai sich, ohne dass jemand sie gesehen oder geweckt hatte. Erst aus sicherer Entfernung rief David zum Lager hinüber und sprach besonders Abner an. Als Heerführer hätte Abner den König bewachen müssen. David zeigte ihm deshalb Sauls Speer und Wasserkrug als Beweis dafür, dass jemand bis unmittelbar an den schlafenden König herangekommen war (1. Samuel 26,13-16).
Saul erkannte Davids Stimme. David fragte erneut, warum sein Herr seinen Knecht verfolge: „Was habe ich getan? Und was ist Böses in meiner Hand?“ (1. Samuel 26,18). Er bat darum, den Grund der Verfolgung vor Gott zu prüfen. Falls der Herr selbst Saul gegen ihn aufgebracht habe, solle eine entsprechende Opfergabe angenommen werden; falls aber Menschen Saul dazu gebracht hätten, sprach David ein ernstes Urteil über diejenigen aus, die ihn aus dem Erbteil des Herrn verdrängten. Seine Worte zeigen, wie tief die fortgesetzte Flucht inzwischen sein Leben belastete.
David beschrieb seine Lage mit dem Bild eines einzelnen Flohs und eines Rebhuhns, das in den Bergen gejagt wird (1. Samuel 26,20). Damit stellte er die Verhältnismäßigkeit von Sauls Verfolgung infrage. Der König Israels setzte erhebliche Kräfte ein, um einen Mann zu jagen, der ihm gerade erneut bewiesen hatte, dass er dessen Tod nicht suchte. Davids Zurückhaltung war deshalb nicht Schwäche. Er besaß die Möglichkeit zum Töten und verzichtete bewusst darauf.
Saul bekannte daraufhin erneut: „Ich habe gesündigt.“ Er forderte David auf zurückzukehren und versprach, ihm kein Leid mehr zuzufügen, weil David sein Leben an diesem Tag kostbar geachtet hatte. Saul fügte hinzu, er habe töricht gehandelt und sehr gefehlt (1. Samuel 26,21). Dieses Eingeständnis war deutlicher als manches frühere Wort, doch Davids Reaktion zeigt, dass er daraus keine dauerhafte Sicherheit ableitete. Er kehrte nicht einfach an Sauls Hof zurück.
David ließ Sauls Speer zurückbringen und fasste die Bedeutung des Geschehens in einem Grundsatz zusammen: „Der HERR aber wird einem jeden seine Gerechtigkeit und seine Treue vergelten“ (1. Samuel 26,23). Obwohl Gott Saul in seine Hand gegeben hatte, hatte David seine Hand nicht gegen den Gesalbten des Herrn ausstrecken wollen. Seine Hoffnung richtete sich darauf, dass Gott sein eigenes Leben ebenso achten und ihn aus aller Not erretten werde.
Saul antwortete mit einem letzten Segen über David und sagte voraus, dass David Großes tun und gewiss Gelingen haben werde (1. Samuel 26,25). Dann gingen beide getrennte Wege. Dies ist die letzte persönliche Begegnung zwischen Saul und David, von der die Bibel berichtet. David hatte Saul zweimal verschont und damit gezeigt, dass er das Königtum nicht durch dessen Ermordung an sich reißen wollte. Dennoch führte ihn die fortdauernde Bedrohung nun zu einer Entscheidung, die erneut eine schwierige Seite seines Glaubensweges sichtbar machen sollte: Er suchte ein zweites Mal Schutz im Land der Philister.
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David sucht erneut Zuflucht bei den Philistern
1. Samuel 27,1-12 – „1 David aber sprach zu seinem Herzen: Ich werde doch eines Tages Saul in die Hände fallen! Es ist nichts besser für mich, als daß ich in der Philister Land entrinne, so wird Saul davon ablassen, mich forthin in allen Landmarken Israels zu suchen, [und] so werde ich seiner Hand entrinnen. 2 Also machte sich David auf mit den sechshundert Männern, die bei ihm waren, und ging hinüber zu Achis, dem S…"
1. Samuel 27,1-12 – „1 David aber sprach zu seinem Herzen: Ich werde doch eines Tages Saul in die Hände fallen! Es ist nichts besser für mich, als daß ich in der Philister Land entrinne, so wird Saul davon ablassen, mich forthin in allen Landmarken Israels zu suchen, [und] so werde ich seiner Hand entrinnen. 2 Also machte sich David auf mit den sechshundert Männern, die bei ihm waren, und ging hinüber zu Achis, dem S…"
1. Samuel 26,25 – „25 Saul sprach zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es gewiß tun und vollenden! David aber ging seines Weges, und Saul kehrte wieder an seinen Ort zurück."
Nach der letzten Begegnung mit Saul traf David eine weitreichende Entscheidung. Obwohl Saul ihm erneut zugesichert hatte, ihm kein Leid mehr zuzufügen, sagte David in seinem Herzen: „Ich werde doch eines Tages durch Sauls Hand umkommen“ (1. Samuel 27,1). Deshalb hielt er es für das Beste, in das Land der Philister zu entkommen. Seine Begründung zeigt, dass nun nicht die gerade erfahrene Bewahrung im Vordergrund seines Denkens stand, sondern die Befürchtung, Saul könne ihn schließlich doch noch erreichen.
David zog mit seinen sechshundert Männern zu Achis, dem König von Gath. Anders als bei seiner früheren Flucht nach Gath kam er diesmal nicht allein und musste sich auch nicht als wahnsinnig ausgeben. Seine Männer nahmen ihre Familien mit; David selbst zog mit Ahinoam aus Jesreel und Abigail, der Witwe Nabals, dorthin (1. Samuel 27,2-3). Aus dem einzelnen Flüchtling war inzwischen der Anführer einer größeren Gemeinschaft geworden, für deren Sicherheit er Verantwortung trug.
Als Saul erfuhr, dass David nach Gath geflohen war, hörte er auf, ihn zu suchen (1. Samuel 27,4). Davids Überlegung erreichte damit tatsächlich ihr unmittelbares Ziel: Die jahrelange Verfolgung durch Saul kam vorerst zum Stillstand. Doch ein günstiges Ergebnis beweist nicht automatisch, dass jeder Schritt auf dem Weg dorthin von Gott geboten war. Auffällig ist vielmehr, dass der Bericht an dieser Stelle keine vorherige Anfrage Davids beim Herrn erwähnt, wie sie etwa vor seinem Einsatz für Kehila ausdrücklich berichtet worden war.
David bat Achis darum, nicht dauerhaft in der königlichen Stadt wohnen zu müssen. Wenn er Gnade in dessen Augen gefunden habe, solle man ihm einen Ort in einer der Landstädte geben. Achis überließ ihm daraufhin Ziklag (1. Samuel 27,5-6). Von dort aus konnte David mit seinen Leuten als eigene Gemeinschaft leben. Der Bericht fügt hinzu, dass Ziklag deshalb später den Königen von Juda gehörte. David hielt sich insgesamt ein Jahr und vier Monate im Gebiet der Philister auf.
Während dieser Zeit unternahmen David und seine Männer Kriegszüge gegen die Geschuriter, Girsiter und Amalekiter. Der Text stellt diese Gruppen als Bewohner des Gebietes dar, das sich in Richtung Schur bis nach Ägypten erstreckte (1. Samuel 27,8). David schlug die betreffenden Siedlungen, ließ weder Mann noch Frau am Leben und nahm Schafe, Rinder, Esel, Kamele und Kleidung mit. Danach kehrte er zu Achis zurück.
Gerade dieser Abschnitt gehört zu den schwierigen Seiten von Davids Lebensgeschichte. Die Bibel berichtet die Tötungen ohne an dieser Stelle eine ausdrückliche moralische Bewertung jeder einzelnen Handlung zu geben. Deshalb darf weder vorschnell behauptet werden, Gott habe David zu jeder Einzelheit dieser Feldzüge ausdrücklich beauftragt, noch darf das Geschehen einfach als moralisch neutrales Detail übergangen werden. Der Text beschreibt, was David tat; eine göttliche Anweisung zu diesen konkreten Unternehmungen wird hier nicht berichtet.
Wenn Achis David fragte, wohin er einen Überfall unternommen habe, nannte David Gebiete, die den Eindruck erweckten, er habe gegen Juda oder mit Israel verbundene Gruppen gekämpft (1. Samuel 27,10). Tatsächlich richteten sich seine Unternehmungen nach dem vorausgehenden Bericht gegen andere Bevölkerungsgruppen. Damit täuschte David den Philisterkönig bewusst über seine Aktivitäten. Dass er niemanden am Leben ließ, wird zusätzlich damit begründet, dass keine Zeugen nach Gath gelangen sollten, die berichten konnten, was tatsächlich geschehen war.
Achis glaubte David. Er kam zu dem Schluss, David habe sich bei seinem eigenen Volk Israel verhasst gemacht und werde ihm deshalb dauerhaft dienen (1. Samuel 27,12). David hatte damit eine gefährliche Doppelstellung geschaffen. Nach außen erschien er als loyaler Gefolgsmann eines philistäischen Königs, während er tatsächlich nicht gegen Juda vorging. Die Täuschung verschaffte ihm vorläufig Sicherheit, band ihn aber immer stärker an eine Lage, in der eine offene Entscheidung zwischen Israel und den Philistern unvermeidlich werden konnte.
Diese Phase zeigt David nicht auf der Höhe jenes Vertrauens, mit dem er früher erklärt hatte, dass der Herr ihn aus Sauls Hand erretten werde. Noch unmittelbar zuvor hatte er auf Gottes Vergeltung und Bewahrung vertraut; nun sagte er sich, Saul werde ihn eines Tages doch töten. Die Bibel erklärt diese Spannung nicht durch eine ausdrückliche Bewertung, aber sie lässt beide Aussagen unmittelbar nebeneinanderstehen. Davids Glaube war real, doch auch er konnte unter langer Belastung Entscheidungen treffen, bei denen Angst und menschliche Absicherung deutlich hervortraten.
Die Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten. Die Philister sammelten ihre Heere zu einem großen Feldzug gegen Israel, und Achis erwartete selbstverständlich, dass David mit ihm in den Krieg ziehen würde. Damit drohte Davids Zuflucht bei den Philistern ihn in genau jene Situation zu führen, die er bisher vermieden hatte: Er sollte an der Seite der Feinde Israels gegen sein eigenes Volk kämpfen.
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Die Philister schicken David aus dem Heer zurück
1. Samuel 28,1-2 – „1 Und es begab sich zu derselben Zeit, daß die Philister ihre Heere zum Kriege versammelten, um wider Israel zu streiten. Und Achis sprach zu David: Wisse bestimmt, daß du mit mir ins Kriegslager ausziehen sollst, du und deine Männer. 2 David sprach zu Achis: Wohlan, du sollst erfahren, was dein Knecht zu tun vermag! Achis sprach zu David: Darum will ich dich zum Hüter meines Hauptes setzen für d…"
1. Samuel 28,1-2 – „1 Und es begab sich zu derselben Zeit, daß die Philister ihre Heere zum Kriege versammelten, um wider Israel zu streiten. Und Achis sprach zu David: Wisse bestimmt, daß du mit mir ins Kriegslager ausziehen sollst, du und deine Männer. 2 David sprach zu Achis: Wohlan, du sollst erfahren, was dein Knecht zu tun vermag! Achis sprach zu David: Darum will ich dich zum Hüter meines Hauptes setzen für d…"
1. Samuel 29,1-11 – „1 Und die Philister versammelten ihr ganzes Heer zu Aphek; Israel aber lagerte sich an der Quelle in Jesreel. 2 Und die Fürsten der Philister zogen einher mit Hunderten und mit Tausenden; David aber und seine Männer bildeten die Nachhut mit Achis. 3 Da sprachen die Fürsten der Philister: Was sollen diese Hebräer? Achis sprach zu ihnen: Ist nicht dieser David der Knecht Sauls, des König Israels, d…"
Die gefährliche Doppelstellung Davids erreichte ihren Höhepunkt, als die Philister ihre Streitkräfte zum Krieg gegen Israel sammelten. Achis erklärte David ausdrücklich, dass er und seine Männer mit ihm ins Feld ziehen sollten. David antwortete: „So sollst du nun erfahren, was dein Knecht tun wird“ (1. Samuel 28,2). Die Formulierung legt sich nicht eindeutig darauf fest, was David im entscheidenden Augenblick tatsächlich beabsichtigte. Der Text sagt weder, dass er gegen Israel kämpfen wollte, noch berichtet er von einem geheimen Plan, während der Schlacht die Seiten zu wechseln. Deshalb darf seine Absicht nicht über das hinaus bestimmt werden, was die Bibel erkennen lässt.
Achis verstand Davids Antwort jedenfalls als Zusage seiner Loyalität und erklärte, er wolle ihn dauerhaft zu seinem Leibwächter machen. Damit wurde sichtbar, wie erfolgreich Davids bisherige Täuschung gewesen war – und zugleich, welche Gefahr daraus entstanden war. Der Philisterkönig vertraute ihm so weit, dass er ihn unmittelbar an seiner Seite haben wollte. Was David als Schutz vor Saul begonnen hatte, drohte ihn nun in einen Krieg gegen das Volk hineinzuziehen, über das Gott ihn zum König bestimmt hatte.
Als die Philister ihre Truppen bei Aphek sammelten und Israel bei Jesreel lagerte, marschierten die Fürsten der Philister mit ihren Einheiten vorbei. David und seine Männer befanden sich mit Achis im hinteren Teil des Heeres (1. Samuel 29,1-2). David stand damit tatsächlich im Aufmarsch der Feinde Israels. Die Situation war nicht länger nur theoretisch. Der bevorstehende Kampf würde eine Entscheidung verlangen, deren Folgen kaum abzusehen waren.
Doch die anderen Fürsten der Philister bemerkten die Hebräer im Heer und widersprachen ihrer Teilnahme. Sie fragten Achis, was diese Männer dort zu suchen hätten. Achis verteidigte David und erklärte, dieser habe seit seinem Übertritt zu ihm nichts getan, was er beanstanden könne (1. Samuel 29,3). Gerade dieses Lob macht erneut deutlich, wie vollständig Achis Davids tatsächliche Aktivitäten missverstanden hatte. Er hielt dessen vorgetäuschte Loyalität für bewiesen.
Die Philisterfürsten ließen sich davon nicht überzeugen. Sie verlangten, David müsse an den Ort zurückkehren, den Achis ihm gegeben hatte. Im Kampf könne er sich gegen die Philister wenden und dadurch die Gunst seines früheren Herrn Saul wiedergewinnen. Zur Begründung erinnerten sie ausgerechnet an den alten Siegesgesang über David: „Saul hat seine Tausende geschlagen, David aber seine Zehntausende“ (1. Samuel 29,4-5). Jene Worte, die einst Sauls Eifersucht geweckt hatten, wurden nun zum Grund dafür, dass die Philister David nicht in ihre Schlachtordnung aufnehmen wollten.
Achis rief David zu sich und versicherte ihm sogar beim Namen des Herrn, er halte ihn für zuverlässig. Nach seiner persönlichen Einschätzung hätte David mit ihm in den Krieg ziehen dürfen. Doch die Fürsten der Philister akzeptierten ihn nicht. Deshalb sollte David friedlich zurückkehren und nichts tun, was ihnen missfallen könnte (1. Samuel 29,6-7). Die Ironie der Situation ist deutlich: Ein philistäischer König berief sich auf den Herrn, während er zugleich über Davids wirkliche Tätigkeit getäuscht war.
David antwortete mit der Frage, was er getan habe und weshalb er nicht gegen die Feinde seines „Herrn, des Königs“ kämpfen dürfe (1. Samuel 29,8). Auch diese Aussage bleibt mehrdeutig. Im unmittelbaren Gespräch konnte Achis sie auf sich selbst beziehen. Ob David bewusst eine doppeldeutige Formulierung wählte oder wie er im tatsächlichen Kampf gehandelt hätte, erklärt der Text nicht. Eine sichere Darstellung seiner inneren Absicht wäre deshalb Spekulation.
Achis wiederholte, David sei in seinen Augen so zuverlässig wie ein Engel Gottes, doch die Philisterfürsten hätten seine Teilnahme endgültig abgelehnt. David sollte am nächsten Morgen mit den Männern, die mit ihm gekommen waren, aufbrechen. So geschah es: David und seine Leute standen früh auf und kehrten in das Land der Philister zurück, während das philistäische Heer nach Jesreel weiterzog (1. Samuel 29,9-11).
Der Bericht sagt nicht ausdrücklich: „Gott bewahrte David davor, gegen Israel zu kämpfen.“ Dennoch ist die Bedeutung des Ausgangs für seine Lebensgeschichte unverkennbar. David wurde aus einer Situation entfernt, in der jede mögliche Entscheidung schwerwiegende Konsequenzen gehabt hätte. Er musste weder im philistäischen Heer gegen Israel kämpfen noch an der Schlacht teilnehmen, in der Saul und Jonathan sterben sollten. Die unmittelbare Ursache seiner Rückkehr war das Misstrauen der Philisterfürsten.
Davids Problem war damit allerdings noch nicht gelöst. Er und seine Männer hatten lediglich den Kriegsschauplatz verlassen und machten sich auf den Weg zurück nach Ziklag. Dort erwartete sie keine sichere Zuflucht. Während sie mit dem Heer der Philister unterwegs gewesen waren, hatten die Amalekiter die ungeschützte Stadt überfallen, niedergebrannt und ihre Familien verschleppt. David sollte nun innerhalb weniger Tage von einer politischen Gefahr in eine persönliche Katastrophe geraten.
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David stärkt sich in Gott und gewinnt Ziklag zurück
1. Samuel 30,1-31 – „1 Als nun David samt seinen Männern am dritten Tag gen Ziklag kam, waren die Amalekiter in das Mittagsland und in Ziklag eingefallen und hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbrannt 2 und hatten die Weiber und alles, was dort war, hinweggeführt, klein und groß. Sie hatten aber niemand getötet, sondern sie hinweggetrieben und waren ihres Weges gezogen. 3 Als nun David samt seinen Männern zur S…"
1. Samuel 30,1-31 – „1 Als nun David samt seinen Männern am dritten Tag gen Ziklag kam, waren die Amalekiter in das Mittagsland und in Ziklag eingefallen und hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbrannt 2 und hatten die Weiber und alles, was dort war, hinweggeführt, klein und groß. Sie hatten aber niemand getötet, sondern sie hinweggetrieben und waren ihres Weges gezogen. 3 Als nun David samt seinen Männern zur S…"
1. Samuel 27,8-9 – „8 David aber und seine Männer zogen hinauf und machten einen Einfall in das Land der Gesuriter und Girsiter und Amalekiter; denn diese waren von alters her die Bewohner des Landes bis nach Schur hin und bis nach Ägypten. 9 Als aber David das Land schlug, ließ er weder Männer noch Weiber leben und nahm Schafe, Rinder, Esel, Kamele und Kleider und kehrte wieder um und kam zu Achis."
Als David und seine Männer am dritten Tag nach Ziklag zurückkehrten, fanden sie die Stadt verwüstet vor. Während sie mit dem Heer der Philister fortgezogen waren, hatten die Amalekiter den Süden und Ziklag überfallen, die Stadt verbrannt und die Frauen und Kinder gefangen weggeführt (1. Samuel 30,1-3). Der Bericht betont jedoch, dass die Amalekiter niemanden getötet hatten. Sie hatten die Einwohner verschleppt und waren mit ihnen weitergezogen. Für David und seine Männer war dies zunächst unbekannt; vor ihren Augen lagen nur die ausgebrannte Stadt und das völlige Verschwinden ihrer Familien.
Die Reaktion der Männer wird ungewöhnlich offen geschildert. David und seine Leute erhoben ihre Stimmen und weinten, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen hatten. Auch Davids beide Frauen, Ahinoam und Abigail, waren verschleppt worden (1. Samuel 30,4-5). Die Bibel zeichnet David hier weder als gefühllosen Anführer noch als Mann, dessen Glaube ihn vor tiefer Trauer bewahrte. Verlust und Ungewissheit trafen ihn ebenso wie die Männer unter seiner Führung.
Dann verschärfte sich die Krise noch weiter. Die Männer waren wegen ihrer Söhne und Töchter so verbittert, dass sie davon sprachen, David zu steinigen. Der Anführer, um den sich einst Menschen in ihrer Bedrängnis gesammelt hatten, geriet nun selbst durch genau diese Männer in Lebensgefahr. In diesem Augenblick steht einer der entscheidenden Sätze dieser ganzen Flüchtlingszeit: „David aber stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott“ (1. Samuel 30,6). Die äußeren Umstände hatten sich noch nicht verändert. Seine Familie war weiterhin verschwunden, seine Stadt zerstört und seine eigenen Männer gegen ihn aufgebracht. Dennoch wandte sich David bewusst an Gott.
Anders als bei seiner Entscheidung, in das Philisterland zu ziehen, fragte David nun ausdrücklich nach Gottes Führung. Er ließ Abjathar das Ephod bringen und fragte den Herrn, ob er der Räuberschar nachjagen solle und ob er sie einholen werde. Die Antwort war eindeutig: „Jage ihr nach! Denn du wirst sie gewiss einholen und wirst gewiss erretten“ (1. Samuel 30,7-8). David brach daraufhin mit seinen sechshundert Männern auf. Am Bach Besor mussten zweihundert von ihnen zurückbleiben, weil sie zu erschöpft waren, weiterzugehen.
Die übrigen vierhundert setzten die Verfolgung fort und fanden unterwegs einen ägyptischen Mann auf dem Feld. Sie gaben ihm Nahrung und Wasser, weil er seit drei Tagen nichts gegessen und getrunken hatte. Erst nachdem er sich erholt hatte, erfuhren sie, dass er Knecht eines Amalekiters gewesen war und krank zurückgelassen worden war. Er berichtete von dem Überfall auf den Süden Judas und von der Verbrennung Ziklags und erklärte sich bereit, David zur Räuberschar zu führen, wenn ihm sein Leben zugesichert würde (1. Samuel 30,11-15). Gerade ein von seinen eigenen Leuten verlassener Diener wurde damit zum entscheidenden Wegweiser.
David fand die Amalekiter über das ganze Land zerstreut beim Essen, Trinken und Feiern über ihre große Beute. Er griff sie an und schlug sie vom Abend bis zum folgenden Abend. Nur vierhundert junge Männer entkamen auf Kamelen (1. Samuel 30,16-17). Vor allem aber erfüllte sich Gottes Zusage: David rettete alles zurück, was die Amalekiter geraubt hatten. Beide Frauen Davids wurden befreit, und vom Kleinsten bis zum Größten, von Söhnen und Töchtern bis zur gesamten Beute fehlte nichts. Der Text fasst es ausdrücklich zusammen: „David brachte alles zurück“ (1. Samuel 30,18-19).
Diese Rettung steht in einem bemerkenswerten Zusammenhang mit Davids vorausgegangener Zeit im Philisterland. Er selbst hatte bei seinen Feldzügen gegen andere Gruppen niemanden als Zeugen zurückgelassen (1. Samuel 27,9-11). Nun waren seine eigene Stadt und seine Familie von Amalekitern getroffen worden, doch seine Angehörigen waren am Leben geblieben. Der Bibeltext erklärt daraus nicht ausdrücklich ein direktes Prinzip von Vergeltung und stellt deshalb keinen solchen Zusammenhang als göttliches Urteil fest. Er lässt jedoch beide Ereignisse eng innerhalb derselben Lebensphase nebeneinanderstehen und zeigt erneut, wie ernst und vielschichtig Davids Entscheidungen in dieser Zeit waren.
Als David mit der zurückgewonnenen Beute zum Bach Besor zurückkehrte, entstand ein neuer Konflikt. Einige der Männer, die mitgekämpft hatten, wollten den zweihundert Zurückgebliebenen lediglich ihre Frauen und Kinder zurückgeben, nicht aber einen Anteil an der übrigen Beute. David widersprach. Er erinnerte daran, dass der Herr ihnen den Sieg und die Bewahrung geschenkt hatte. Deshalb sollten derjenige, der in den Kampf gezogen war, und derjenige, der bei der Ausrüstung geblieben war, denselben Anteil erhalten (1. Samuel 30,21-24). Aus dieser Entscheidung wurde nach dem Bericht eine Ordnung in Israel.
David betrachtete die gewonnene Beute also nicht ausschließlich als persönlichen oder militärischen Verdienst. Weil er den Sieg als Gabe Gottes verstand, sollte auch die Verteilung nicht allein nach sichtbarer Kampfleistung erfolgen. Zugleich sandte er Teile der Beute an die Ältesten Judas und an verschiedene Orte, an denen David und seine Männer während ihrer Flucht gewesen waren (1. Samuel 30,26-31). Damit erneuerte er Beziehungen zu seinem eigenen Volk gerade in dem Augenblick, in dem seine Zeit im Philistergebiet ihrem Ende entgegenging.
Während David so seine Familie und die Familien seiner Männer zurückgewann, hatte weiter nördlich bereits die Schlacht begonnen, von der die Philister ihn ausgeschlossen hatten. Dort erfüllte sich, was sich über Jahre vorbereitet hatte: Sauls Königtum ging seinem Ende entgegen. Für David bedeutete dies zugleich einen tiefen persönlichen Verlust, denn an Sauls Seite kämpfte Jonathan, der Freund, der seine Hand in Gott gestärkt hatte.
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David erfährt vom Tod Sauls und Jonathans
2. Samuel 1,1-27 – „1 Nach dem Tode Sauls, als David von der Schlacht der Amalekiter zurückgekommen und zwei Tage lang in Ziklag geblieben war, 2 siehe, da kam am dritten Tage einer aus dem Heere Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Erde auf dem Haupt. Und als er zu David kam, warf er sich zur Erde und verbeugte sich. 3 David aber sprach: Wo kommst du her? Er sprach zu ihm: Ich bin aus dem Heere Israels entronnen. 4 …"
2. Samuel 1,1-27 – „1 Nach dem Tode Sauls, als David von der Schlacht der Amalekiter zurückgekommen und zwei Tage lang in Ziklag geblieben war, 2 siehe, da kam am dritten Tage einer aus dem Heere Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Erde auf dem Haupt. Und als er zu David kam, warf er sich zur Erde und verbeugte sich. 3 David aber sprach: Wo kommst du her? Er sprach zu ihm: Ich bin aus dem Heere Israels entronnen. 4 …"
1. Samuel 31,1-13 – „1 Die Philister aber stritten wider Israel, und die Männer von Israel flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Gebirge Gilboa. 2 Und die Philister drangen ein auf Saul und seine Söhne und erschlugen Jonatan und Abinadab und Malchischua, die Söhne Sauls. 3 Und der Streit ward hart wider Saul; und es trafen ihn die Schützen, die mit Bogen bewaffnet waren, und er ward von den Schützen…"
1. Chronik 10,1-14 – „1 Die Philister stritten wider Israel, und die Männer Israels flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Berge Gilboa. 2 Aber die Philister setzten Saul und seinen Söhnen nach; und die Philister schlugen Jonatan und Abinadab und Malchischua, die Söhne Sauls. 3 Und der Streit ward so hart wider Saul, daß die Bogenschützen ihn trafen und er von den Schützen verwundet ward. 4 Da sprach …"
Während David nach Ziklag zurückkehrte und die Folgen des Amalekiterüberfalls ordnete, endete auf dem Gebirge Gilboa die Herrschaft Sauls. Die Philister kämpften gegen Israel, und das Heer Israels wurde geschlagen. Sauls Söhne Jonathan, Abinadab und Malkischua fielen im Kampf, Saul selbst wurde schwer verwundet. Als sein Waffenträger sich weigerte, ihn zu töten, stürzte Saul sich in sein eigenes Schwert; auch sein Waffenträger nahm sich daraufhin das Leben (1. Samuel 31,1-6). David war an dieser Schlacht nicht beteiligt. Die Philisterfürsten hatten ihn zuvor aus ihrem Heer zurückgeschickt.
Der Parallelbericht in 1. Chronik fasst Sauls Ende zugleich geistlich zusammen. Saul starb wegen seiner Untreue gegenüber dem Herrn, weil er Gottes Wort nicht bewahrt hatte und sogar eine Totenbeschwörerin befragt hatte, statt beim Herrn Hilfe zu suchen. Deshalb nahm Gott ihm das Königtum und wandte es David, dem Sohn Isais, zu (1. Chronik 10,13-14). Damit beurteilt die Bibel Sauls Tod nicht lediglich als militärische Niederlage. Sein Ende steht im Zusammenhang mit einem langen Weg des Ungehorsams, der bereits begonnen hatte, bevor David überhaupt zum König gesalbt worden war.
David wusste von all dem zunächst nichts. Nach seiner Rückkehr von der Niederlage der Amalekiter hielt er sich zwei Tage in Ziklag auf. Am dritten Tag erschien ein Mann aus Sauls Heer mit zerrissenen Kleidern und Erde auf seinem Haupt. Er fiel vor David nieder und berichtete, dass Israel geflohen sei und viele gefallen seien. Dann nannte er die Nachricht, die Davids Leben grundlegend veränderte: Saul und Jonathan waren tot (2. Samuel 1,1-4).
Auf Davids Nachfrage erzählte der Mann, er habe Saul auf dem Gebirge Gilboa noch lebend angetroffen. Saul habe ihn gebeten, ihn zu töten, und er habe dies getan, weil er überzeugt gewesen sei, dass Saul seine Verwundung nicht überleben werde. Danach habe er Sauls Krone und dessen Armreif genommen und zu David gebracht (2. Samuel 1,5-10). Diese Darstellung unterscheidet sich vom Bericht in 1. Samuel 31, wo Saul sich selbst ins Schwert stürzt. Die Bibel erklärt den Unterschied nicht ausdrücklich. Da der frühere Bericht Sauls Tod unmittelbar schildert, während der Amalekiter David gegenüber seine eigene Geschichte erzählt, darf dessen Aussage nicht ungeprüft als objektive Ergänzung behandelt werden.
Wie auch immer der Mann zu Krone und Armreif gekommen war, er scheint erwartet zu haben, David mit der Nachricht von Sauls Tod zu erfreuen. Doch Davids Reaktion war das Gegenteil. Er zerriss seine Kleider, ebenso seine Männer, und sie trauerten, weinten und fasteten bis zum Abend um Saul, um Jonathan, um das Volk des Herrn und um das Haus Israel (2. Samuel 1,11-12). Der Tod seines langjährigen Verfolgers wurde für David nicht zum Anlass triumphierender Genugtuung.
Anschließend fragte David den Überbringer genauer nach seiner Herkunft. Der Mann bezeichnete sich als Sohn eines amalekitischen Fremdlings. David stellte ihm die entscheidende Frage: „Wie? Du hast dich nicht gefürchtet, deine Hand auszustrecken, um den Gesalbten des HERRN zu verderben?“ (2. Samuel 1,14). Nach der eigenen Aussage des Amalekiters hatte er Saul getötet. David ließ ihn daraufhin hinrichten und erklärte, dessen eigenes Zeugnis habe ihn verurteilt. Damit handelte David konsequent nach jenem Grundsatz, den er während seiner Flucht selbst zweimal beachtet hatte: Er hatte sich geweigert, seine Hand gegen Saul als den Gesalbten des Herrn zu erheben.
Der Bericht verlangt dennoch sorgfältige Unterscheidung. David bestrafte den Amalekiter aufgrund dessen eigener Behauptung, Saul getötet zu haben. Ob der Mann dies tatsächlich getan oder die Geschichte erfunden hatte, um sich bei David Vorteile zu verschaffen, wird nicht ausdrücklich geklärt. Die beiden biblischen Berichte sollten deshalb nicht durch eine erfundene Zwischenhandlung harmonisiert werden. Sicher ist, dass David die behauptete Tötung Sauls nicht als verdienstvolle Hilfe für seinen eigenen Aufstieg betrachtete.
Danach dichtete David ein Klagelied über Saul und Jonathan und befahl, es die Söhne Judas zu lehren. Darin findet sich keine Abrechnung mit Saul. David erinnert an die Gefallenen Israels, würdigt Saul und Jonathan als mächtige Kämpfer und trauert über die Niederlage seines Volkes. Besonders persönlich werden seine Worte über Jonathan: „Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan; du bist mir sehr lieb gewesen“ (2. Samuel 1,26). Die Bibel selbst nennt damit die Tiefe seines Verlustes.
Davids Klage über Saul bedeutet nicht, dass die früheren Berichte über Sauls Ungehorsam, seine Mordversuche oder Gottes Gericht aufgehoben würden. David wusste sehr genau, was Saul ihm angetan hatte. Doch angesichts seines Todes machte er dessen Versagen nicht zum Stoff öffentlicher Schadenfreude. Er trauerte um den König Israels, um seinen Freund Jonathan und um die Männer seines Volkes, die im Kampf gefallen waren. Darin zeigt sich erneut, dass David seinen Weg zum Thron nicht als persönlichen Sieg über Saul verstand.
Mit Sauls Tod war das große Hindernis verschwunden, das David jahrelang verfolgt hatte. Doch David griff nun nicht einfach nach der Herrschaft über ganz Israel. Obwohl er längst gesalbt worden war und sogar Saul selbst sein zukünftiges Königtum anerkannt hatte, suchte er zunächst wieder Gottes Führung. Die nächste Frage lautete nicht, wie er den freien Thron möglichst schnell einnehmen könne, sondern wohin der Herr ihn nun führen wollte.
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David wird in Hebron König über Juda
2. Samuel 2,1-11 – „1 Nach dieser Geschichte befragte David den HERRN und sprach: Soll ich in eine der Städte Judas hinaufziehen? Und der HERR sprach zu ihm: Zieh hinauf! David sprach: Wohin soll ich ziehen? Er sprach: Gen Hebron! 2 Also zog David dort hinauf mit seinen beiden Frauen, Achinoam, der Jesreelitin, und Abigail, Nabals, des Karmeliters, Weib, 3 dazu führte David die Männer, die bei ihm waren, hinauf, ein…" 2. Samuel 2,1-11 – „1 Nach dieser Geschichte befragte David den HERRN und sprach: Soll ich in eine der Städte Judas hinaufziehen? Und der HERR sprach zu ihm: Zieh hinauf! David sprach: Wohin soll ich ziehen? Er sprach: Gen Hebron! 2 Also zog David dort hinauf mit seinen beiden Frauen, Achinoam, der Jesreelitin, und Abigail, Nabals, des Karmeliters, Weib, 3 dazu führte David die Männer, die bei ihm waren, hinauf, ein…" 2. Samuel 5,4-5 – „4 David war dreißig Jahre alt, als er König ward, und regierte vierzig Jahre lang. 5 Zu Hebron regierte er über Juda sieben Jahre und sechs Monate; aber zu Jerusalem regierte er über ganz Israel und Juda dreiunddreißig Jahre." 1. Chronik 3,1-4 – „1 Und das waren die Söhne Davids, die ihm zu Hebron geboren wurden: der Erstgeborene Amno…
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Der Krieg zwischen Davids Haus und Sauls Haus beginnt
2. Samuel 2,12-32 – „12 Und Abner, der Sohn Ners, zog aus samt den Knechten Ischbosets, des Sohnes Sauls, von Mahanaim gen Gibeon. 13 Und Joab, der Sohn Zerujas, zog auch aus, samt den Knechten Davids, und sie stießen aufeinander am Teiche zu Gibeon, und die einen setzten sich diesseits, die andern jenseits des Teiches fest. 14 Und Abner sprach zu Joab: Die Knappen sollen sich aufmachen und vor uns ein Kampfspiel auf…" 2. Samuel 2,12-32 – „12 Und Abner, der Sohn Ners, zog aus samt den Knechten Ischbosets, des Sohnes Sauls, von Mahanaim gen Gibeon. 13 Und Joab, der Sohn Zerujas, zog auch aus, samt den Knechten Davids, und sie stießen aufeinander am Teiche zu Gibeon, und die einen setzten sich diesseits, die andern jenseits des Teiches fest. 14 Und Abner sprach zu Joab: Die Knappen sollen sich aufmachen und vor uns ein Kampfspiel auf…" 2. Samuel 3,1 – „1 Und es war ein langer Krieg zwischen dem Hause Sauls und dem Hause Davids. Und David wurde immerfort stärker, das Haus Sauls aber ward immerfort schwächer." Davids Königtum über Juda bedeutete noch keine Einheit Israels. Im Norden herrschte Isch-Boseth, der Sohn Sauls, während dessen Heerführer Abner die eigentliche militärische Stä…
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Abner wendet sich David zu und wird von Joab ermordet
2. Samuel 3,2-39 – „2 Und David wurden in Hebron Söhne geboren. Sein Erstgeborener war Amnon von Achinoam, der Jesreelitin; 3 der zweite Gileab, von Abigail, dem Weibe Nabals, des Karmeliters; der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Königs zu Gesur. 4 Der vierte Adonia, der Sohn der Haggit; der fünfte Sephatja, der Sohn der Abital. 5 Der sechste Jitream von Egla, dem Weibe Davids. Diese wur…" 2. Samuel 3,2-39 – „2 Und David wurden in Hebron Söhne geboren. Sein Erstgeborener war Amnon von Achinoam, der Jesreelitin; 3 der zweite Gileab, von Abigail, dem Weibe Nabals, des Karmeliters; der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Königs zu Gesur. 4 Der vierte Adonia, der Sohn der Haggit; der fünfte Sephatja, der Sohn der Abital. 5 Der sechste Jitream von Egla, dem Weibe Davids. Diese wur…" 1. Chronik 3,1-4 – „1 Und das waren die Söhne Davids, die ihm zu Hebron geboren wurden: der Erstgeborene Amnon, von Achinoam, der Jesreelitin; der zweite Daniel, von Abigail, der Karmeliterin; 2 der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Königs von Geschur; der vierte Adonija, der Sohn der Chaggit; 3 der fünfte Schephatja, von Abi…
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David wird König über ganz Israel
2. Samuel 4,1-12 – „1 Als aber der Sohn Sauls hörte, daß Abner zu Hebron tot war, ließ er seine Hände sinken, und ganz Israel ward bestürzt. 2 Es waren aber zwei Männer, Rottenführer des Sohnes Sauls (der eine hieß Baana, der andere hieß Rechab) Söhne Rimmons, des Beerotiters, aus den Kindern Benjamin; denn Beerot wurde auch zu Benjamin gerechnet. 3 Und die Beerotiter waren nach Gittaim geflohen, und sie haben sich …" 2. Samuel 4,1-12 – „1 Als aber der Sohn Sauls hörte, daß Abner zu Hebron tot war, ließ er seine Hände sinken, und ganz Israel ward bestürzt. 2 Es waren aber zwei Männer, Rottenführer des Sohnes Sauls (der eine hieß Baana, der andere hieß Rechab) Söhne Rimmons, des Beerotiters, aus den Kindern Benjamin; denn Beerot wurde auch zu Benjamin gerechnet. 3 Und die Beerotiter waren nach Gittaim geflohen, und sie haben sich …" 2. Samuel 5,1-5 – „1 Und alle Stämme Israels kamen zu David gen Hebron und sprachen: Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch. 2 Schon je und je, als Saul noch König über uns war, führtest du Israel aus und ein. Dazu hat der HERR dir gesagt: Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst sein über Israel! 3 Und alle Ältesten Israels kamen zu…
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David erobert Jerusalem und macht Zion zur Königsstadt
2. Samuel 5,6-12 – „6 Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die im Lande wohnten; die sprachen zu David: Du wirst hier nicht hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich vertreiben! Das sollte heißen: David wird nicht hineinkommen! 7 Aber David nahm die Burg Zion ein; das ist die Stadt Davids. 8 Denn David sprach an jenem Tage: Wer die Jebusiter schlägt und die Wass…" 2. Samuel 5,6-12 – „6 Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die im Lande wohnten; die sprachen zu David: Du wirst hier nicht hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich vertreiben! Das sollte heißen: David wird nicht hineinkommen! 7 Aber David nahm die Burg Zion ein; das ist die Stadt Davids. 8 Denn David sprach an jenem Tage: Wer die Jebusiter schlägt und die Wass…" 1. Chronik 11,4-9 – „4 Und David und ganz Israel zogen nach Jerusalem, das ist Jebus; denn die Jebusiter wohnten daselbst im Lande. 5 Und die Bürger zu Jebus sprachen zu David: Du sollst nicht hereinkommen! David aber eroberte die Burg Zion, das ist Davids Stadt. 6 Denn David sprach: Wer die Jebusiter zuerst schlägt, der soll Haupt und Oberster sein! Da…
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David fragt Gott vor den Kämpfen gegen die Philister
2. Samuel 5,17-25 – „17 Als aber die Philister hörten, daß man David zum König über Israel gesalbt hatte, zogen sie alle herauf, um David herauszufordern. Als David solches erfuhr, zog er zur Bergfeste hinab. 18 Aber die Philister kamen und ließen sich im Tal Rephaim nieder. 19 Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich wider die Philister hinaufziehen? Und willst du sie in meine Hand geben? Der HERR sprach zu…" 2. Samuel 5,17-25 – „17 Als aber die Philister hörten, daß man David zum König über Israel gesalbt hatte, zogen sie alle herauf, um David herauszufordern. Als David solches erfuhr, zog er zur Bergfeste hinab. 18 Aber die Philister kamen und ließen sich im Tal Rephaim nieder. 19 Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich wider die Philister hinaufziehen? Und willst du sie in meine Hand geben? Der HERR sprach zu…" 1. Chronik 14,8-17 – „8 Als aber die Philister hörten, daß David zum König über ganz Israel gesalbt worden war, zogen alle Philister hinauf, um David zu suchen. Als David solches hörte, zog er ihnen entgegen. 9 Und die Philister kamen und ließen sich nieder im Tal Rephaim. 10 David aber befragte Gott und sprach: Soll ich wider die Philister hinaufzieh…
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Der erste Versuch, die Bundeslade nach Jerusalem zu bringen
2. Samuel 6,1-11 – „1 Und David versammelte abermals alle auserlesene Mannschaft in Israel, dreißigtausend. 2 Und David machte sich auf mit allem Volk, das bei ihm war, und ging hin gen Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, bei welcher der Name angerufen wird, der Name des HERRN der Heerscharen, der über den Cherubim thront. 3 Und sie setzten die Lade auf einen neuen Wagen und holten sie aus dem Hau…" 2. Samuel 6,1-11 – „1 Und David versammelte abermals alle auserlesene Mannschaft in Israel, dreißigtausend. 2 Und David machte sich auf mit allem Volk, das bei ihm war, und ging hin gen Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, bei welcher der Name angerufen wird, der Name des HERRN der Heerscharen, der über den Cherubim thront. 3 Und sie setzten die Lade auf einen neuen Wagen und holten sie aus dem Hau…" 1. Chronik 13,1-14 – „1 Und David hielt Rat mit den Obersten über tausend und über hundert, mit allen Fürsten. 2 Und David sprach zu der ganzen Gemeinde Israel: Gefällt es euch, und ist es von dem HERRN, unserm Gott [beschlossen], so laßt uns [Botschaft] senden zu unsern übrigen Brüdern in allen Landschaften Israels, sowie zu den Priestern und Leviten i…
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David bringt die Bundeslade nach Jerusalem
1. Chronik 15,1-29 – „1 Und David baute sich Häuser in der Stadt Davids und bereitete für die Lade Gottes einen Ort und schlug ein Zelt für sie auf. 2 Damals sprach David: Niemand soll die Lade Gottes tragen als allein die Leviten; denn diese hat der HERR erwählt, die Lade Gottes zu tragen und ihm zu dienen ewiglich! 3 Darum versammelte David ganz Israel zu Jerusalem, daß sie die Lade des HERRN an den für sie bereitet…" 1. Chronik 15,1-29 – „1 Und David baute sich Häuser in der Stadt Davids und bereitete für die Lade Gottes einen Ort und schlug ein Zelt für sie auf. 2 Damals sprach David: Niemand soll die Lade Gottes tragen als allein die Leviten; denn diese hat der HERR erwählt, die Lade Gottes zu tragen und ihm zu dienen ewiglich! 3 Darum versammelte David ganz Israel zu Jerusalem, daß sie die Lade des HERRN an den für sie bereitet…" 2. Samuel 6,12-19 – „12 Als nun dem König David angezeigt ward, daß der HERR das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte, segnete um der Lade Gottes willen, da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Hause Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids. 13 Und wenn die, welche die Lade des HERRN trugen, sechs Schritte gegangen waren, opf…
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Michal verachtet David wegen seiner Freude vor dem Herrn
2. Samuel 6,16.20-23 – „16 Und als die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David hüpfen und vor dem HERRN tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen. 20 Als aber David umkehrte, sein Haus zu segnen, ging Michal, die Tochter Sauls, ihm entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, daß er sich heute vor den Mägden sei…" 2. Samuel 6,16.20-23 – „16 Und als die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David hüpfen und vor dem HERRN tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen. 20 Als aber David umkehrte, sein Haus zu segnen, ging Michal, die Tochter Sauls, ihm entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, daß er sich heute vor den Mägden sei…" 1. Chronik 15,29 – „29 Als nun die Bundeslade des HERRN in die Stadt Davids kam, sah Michal, die Tochter Sauls, zum Fenster hinaus; und als sie den König David hüpfen und tanzen sah, verachtete sie ihn in ihrem Herzen." Während die Bundeslade unter Jubel nach Jerusalem gebracht wurde, beobachtete Michal das Geschehen von einem Fenster aus. Als s…
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Zurück: David bringt die Bundeslade nach Jerusalem Weiter: Gott verheißt David ein bleibendes Königshaus
Gott verheißt David ein bleibendes Königshaus
2. Samuel 7,1-17 – „1 Als nun der König in seinem Hause saß und der HERR ihm Ruhe gegeben hatte vor allen seinen Feinden ringsumher, 2 sprach der König zum Propheten Natan: Siehe doch, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade Gottes wohnt unter Teppichen! 3 Natan sprach zum König: Gehe hin und tue alles, was in deinem Herzen ist, denn der HERR ist mit dir! 4 Aber in derselben Nacht kam das Wort des HERRN zu Nata…" 2. Samuel 7,1-17 – „1 Als nun der König in seinem Hause saß und der HERR ihm Ruhe gegeben hatte vor allen seinen Feinden ringsumher, 2 sprach der König zum Propheten Natan: Siehe doch, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade Gottes wohnt unter Teppichen! 3 Natan sprach zum König: Gehe hin und tue alles, was in deinem Herzen ist, denn der HERR ist mit dir! 4 Aber in derselben Nacht kam das Wort des HERRN zu Nata…" 1. Chronik 17,1-15 – „1 Es begab sich aber, als David in seinem Hause wohnte, sprach er zum Propheten Natan: Siehe, ich wohne in einem zedernen Hause, aber die Bundeslade des HERRN ist unter Teppichen! Natan sprach zu David: 2 Alles, was in deinem Herzen ist, das tue, denn Gott ist mit dir! 3 Aber in derselben Nacht erging das Wort Gottes an Natan und s…
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David antwortet auf Gottes Verheißung im Gebet
2. Samuel 7,18-29 – „18 Da kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, mein Herr, HERR, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Und das ist noch zu wenig gewesen in deinen Augen, Herr, HERR; denn du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet, und zwar, Herr, HERR, von des Menschen höchstem Ziel! 20 Was kann da David weiter zu dir s…" 2. Samuel 7,18-29 – „18 Da kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, mein Herr, HERR, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Und das ist noch zu wenig gewesen in deinen Augen, Herr, HERR; denn du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet, und zwar, Herr, HERR, von des Menschen höchstem Ziel! 20 Was kann da David weiter zu dir s…" 1. Chronik 17,16-27 – „16 kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, HERR, [mein] Gott, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 17 Und das war noch zu wenig in deinen Augen, o Gott, sondern du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet und hast mich sehen lassen des M…
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David festigt das Reich und weiht seine Beute dem Herrn
2. Samuel 8,1-18 – „1 Darnach begab es sich, daß David die Philister schlug und sie demütigte. Und David nahm die Zügel der Regierung aus der Hand der Philister. 2 Er schlug auch die Moabiter und maß sie mit der Meßschnur; er legte sie auf die Erde und maß zwei volle Schnurlängen ab, um sie zu töten, und eine volle Schnurlänge, um sie am Leben zu lassen. Also wurden die Moabiter David untertan und tributpflichtig ge…" 2. Samuel 8,1-18 – „1 Darnach begab es sich, daß David die Philister schlug und sie demütigte. Und David nahm die Zügel der Regierung aus der Hand der Philister. 2 Er schlug auch die Moabiter und maß sie mit der Meßschnur; er legte sie auf die Erde und maß zwei volle Schnurlängen ab, um sie zu töten, und eine volle Schnurlänge, um sie am Leben zu lassen. Also wurden die Moabiter David untertan und tributpflichtig ge…" 1. Chronik 18,1-17 – „1 Darnach schlug David die Philister und demütigte sie und entriß Gat und seine Dörfer der Hand der Philister. 2 Auch schlug er die Moabiter, so daß die Moabiter David untertan wurden und ihm Gaben brachten. 3 Und David schlug auch Hadar-Eser, den König von Zoba, gegen Chamat hin, als er hinzog, seine Macht am Strome Euphrat aufzur…
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Zurück: David antwortet auf Gottes Verheißung im Gebet Weiter: David erweist Jonathans Sohn Mephiboseth Güte
David erweist Jonathans Sohn Mephiboseth Güte
2. Samuel 9,1-13 – „1 Und David sprach: Ist noch jemand übriggeblieben vom Hause Sauls, daß ich Barmherzigkeit an ihm erweise um Jonatans willen? 2 Es war aber ein Knecht vom Hause Sauls, der hieß Ziba; den beriefen sie zu David; und der König sprach zu ihm: Bist du Ziba? Er sprach: Ja, dein Knecht! 3 Der König sprach: Ist noch jemand da vom Hause Sauls, daß ich Gottes Barmherzigkeit an ihm erweise? Ziba sprach zum …" 2. Samuel 9,1-13 – „1 Und David sprach: Ist noch jemand übriggeblieben vom Hause Sauls, daß ich Barmherzigkeit an ihm erweise um Jonatans willen? 2 Es war aber ein Knecht vom Hause Sauls, der hieß Ziba; den beriefen sie zu David; und der König sprach zu ihm: Bist du Ziba? Er sprach: Ja, dein Knecht! 3 Der König sprach: Ist noch jemand da vom Hause Sauls, daß ich Gottes Barmherzigkeit an ihm erweise? Ziba sprach zum …" 2. Samuel 4,4 – „4 Jonatan aber, der Sohn Sauls, hatte einen Sohn mit lahmen Füßen. Der war fünf Jahre alt, als die Kunde von Saul und Jonatan aus Jesreel kam. Da hob ihn seine Amme auf und floh. Da sie aber eilends floh, kam er zu Fall und ward lahm; und er hieß Mephiboset." 2. Samuel 21,7 – „7 Aber der König verschonte Mephiboset, den Sohn Jonatans, d…
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Der Krieg mit Ammon und Aram weitet sich aus
2. Samuel 10,1-19 – „1 Und es begab sich darnach, daß der König der Kinder Ammon starb, und sein Sohn Chanun ward König an seiner Statt. 2 Da sprach David: Ich will Barmherzigkeit erweisen an Chanun, dem Sohne Nahas, wie sein Vater an mir Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sandte David hin und ließ ihn durch seine Knechte trösten wegen seines Vaters. Als nun die Knechte Davids in das Land der Kinder Ammon kamen, 3 sprac…" 2. Samuel 10,1-19 – „1 Und es begab sich darnach, daß der König der Kinder Ammon starb, und sein Sohn Chanun ward König an seiner Statt. 2 Da sprach David: Ich will Barmherzigkeit erweisen an Chanun, dem Sohne Nahas, wie sein Vater an mir Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sandte David hin und ließ ihn durch seine Knechte trösten wegen seines Vaters. Als nun die Knechte Davids in das Land der Kinder Ammon kamen, 3 sprac…" 1. Chronik 19,1-19 – „1 Darauf starb Nahas, der König der Kinder Ammon, und sein Sohn ward König an seiner Statt. 2 Da gedachte David: Ich will Barmherzigkeit erweisen an Chanun, dem Sohne des Nahas; denn sein Vater hat an mir Barmherzigkeit getan! Und David sandte Boten hin, ihn wegen seines Vaters zu trösten. Als aber die Knechte Davids in das Land …
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David begeht Ehebruch und lässt Uria töten
2. Samuel 11,1-27 – „1 Und nach Verlauf eines Jahres, zur Zeit, da die Könige auszuziehen pflegten, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und ganz Israel; und sie schlugen die Kinder Ammon nieder und belagerten Rabba. David aber blieb zu Jerusalem. 2 Und es begab sich, als David um den Abend von seinem Lager aufstand und auf dem Dache des königlichen Hauses umherwandelte, sah er vom Dache aus ein Weib sich bade…" 2. Samuel 11,1-27 – „1 Und nach Verlauf eines Jahres, zur Zeit, da die Könige auszuziehen pflegten, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und ganz Israel; und sie schlugen die Kinder Ammon nieder und belagerten Rabba. David aber blieb zu Jerusalem. 2 Und es begab sich, als David um den Abend von seinem Lager aufstand und auf dem Dache des königlichen Hauses umherwandelte, sah er vom Dache aus ein Weib sich bade…" 1. Chronik 20,1 – „1 Und nach Verfluß eines Jahres, zur Zeit, da die Könige ausziehen, führte Joab die Kriegsmacht aus und verheerte das Land der Kinder Ammon; und er kam und belagerte Rabba, während David in Jerusalem blieb, und Joab eroberte Rabba und zerstörte es." Als das neue Kriegsjahr begann, sandte David Joab mit seinen Knechten und dem Heer I…
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Nathan deckt Davids Schuld auf
2. Samuel 12,1-15 – „1 Und der HERR sandte den Propheten Natan zu David. Als dieser zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. 2 Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; 3 aber der Arme hatte nichts als ein einziges Lämmlein, das er gekauft hatte; und er nährte es, so daß es bei ihm und mit seinen Kindern aufwuchs. Es aß von seinem Brot und trank aus seine…" 2. Samuel 12,1-15 – „1 Und der HERR sandte den Propheten Natan zu David. Als dieser zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. 2 Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; 3 aber der Arme hatte nichts als ein einziges Lämmlein, das er gekauft hatte; und er nährte es, so daß es bei ihm und mit seinen Kindern aufwuchs. Es aß von seinem Brot und trank aus seine…" Psalmen 51,1-19 – „1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (051-2) Als der Prophet Nathan zu ihm kam, weil er zu Batseba eingegangen war: (051-3) O Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, tilge meine Übertretungen nach deiner großen Barmherzigkeit! 2 Wasche mich gründlich von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde; 3 denn ich erkenne meine Übertret…
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David verliert das Kind und Salomo wird geboren
2. Samuel 12,15-25 – „15 Und Natan ging heim. Aber der HERR schlug das Kind, welches das Weib Urijas dem David geboren hatte, so daß es todkrank ward. 16 Und David flehte zu Gott wegen des Knäbleins und fastete und ging und lag über Nacht auf der Erde. 17 Da machten sich die Ältesten seines Hauses zu ihm auf und wollten ihn von der Erde aufrichten; er aber wollte nicht und aß auch kein Brot mit ihnen. 18 Am siebenten …" 2. Samuel 12,15-25 – „15 Und Natan ging heim. Aber der HERR schlug das Kind, welches das Weib Urijas dem David geboren hatte, so daß es todkrank ward. 16 Und David flehte zu Gott wegen des Knäbleins und fastete und ging und lag über Nacht auf der Erde. 17 Da machten sich die Ältesten seines Hauses zu ihm auf und wollten ihn von der Erde aufrichten; er aber wollte nicht und aß auch kein Brot mit ihnen. 18 Am siebenten …" 1. Chronik 3,5 – „5 Und diese wurden ihm zu Jerusalem geboren: Schimea und Schobab und Natan und Salomo, vier von Bat-Schua, der Tochter Ammiels," Nachdem Nathan David Gottes Vergebung zugesprochen hatte, verschwanden die Folgen seiner Sünde nicht. Nathan ging in sein Haus zurück, und der Herr ließ das Kind, das Urias Frau David geboren hatte, schwe…
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David vollendet den Krieg gegen Rabba
2. Samuel 12,26-31 – „26 Joab aber stritt wider Rabba der Kinder Ammon und gewann die königliche Stadt. 27 Und Joab sandte Boten zu David und ließ ihm sagen: Ich habe wider Rabba gestritten und auch die Wasserstadt genommen. 28 So sammle nun das übrige Volk und belagere die Stadt und erobere du sie, daß nicht ich sie erobere und sie nach meinem Namen genannt werde! 29 Also sammelte David alles Volk und zog hin gen Rab…" 2. Samuel 12,26-31 – „26 Joab aber stritt wider Rabba der Kinder Ammon und gewann die königliche Stadt. 27 Und Joab sandte Boten zu David und ließ ihm sagen: Ich habe wider Rabba gestritten und auch die Wasserstadt genommen. 28 So sammle nun das übrige Volk und belagere die Stadt und erobere du sie, daß nicht ich sie erobere und sie nach meinem Namen genannt werde! 29 Also sammelte David alles Volk und zog hin gen Rab…" 1. Chronik 20,1-3 – „1 Und nach Verfluß eines Jahres, zur Zeit, da die Könige ausziehen, führte Joab die Kriegsmacht aus und verheerte das Land der Kinder Ammon; und er kam und belagerte Rabba, während David in Jerusalem blieb, und Joab eroberte Rabba und zerstörte es. 2 Und David nahm die Krone ihres Königs von dessen Haupte, und er fand, daß sie e…
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Amnons Gewalt gegen Tamar erschüttert Davids Haus
2. Samuel 13,1-22 – „1 Absalom aber, der Sohn Davids, hatte eine schöne Schwester, die hieß Tamar; und es begab sich, dass Amnon, Davids Sohn, sie liebgewann. 2 Und Amnon grämte sich also, daß er krank ward um seiner Schwester willen; denn sie war eine Jungfrau, und es schien Amnon unmöglich, ihr etwas anzutun. 3 Amnon aber hatte einen Freund, der hieß Jonadab, ein Sohn Simeas, des Bruders Davids; und Jonadab war ein…" 2. Samuel 13,1-22 – „1 Absalom aber, der Sohn Davids, hatte eine schöne Schwester, die hieß Tamar; und es begab sich, dass Amnon, Davids Sohn, sie liebgewann. 2 Und Amnon grämte sich also, daß er krank ward um seiner Schwester willen; denn sie war eine Jungfrau, und es schien Amnon unmöglich, ihr etwas anzutun. 3 Amnon aber hatte einen Freund, der hieß Jonadab, ein Sohn Simeas, des Bruders Davids; und Jonadab war ein…" 2. Samuel 12,10-12 – „10 Nun soll auch von deinem Hause das Schwert nicht weichen ewiglich, weil du mich verachtet und das Weib Urijas, des Hetiters, genommen hast, daß sie dein Weib sei! 11 So spricht der HERR: Siehe, ich will aus deinem eigenen Hause Unglück über dich erwecken und will deine Weiber vor deinen Augen nehmen und sie deinem Nächsten geb…
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Zurück: David vollendet den Krieg gegen Rabba Weiter: Absalom lässt Amnon töten und flieht
Absalom lässt Amnon töten und flieht
2. Samuel 13,23-39 – „23 Und nach zwei Jahren, als Absalom Schafschur hielt zu Baal-Hazor, das in Ephraim liegt, lud Absalom alle Söhne des Königs ein. 24 Und Absalom kam zum König und sprach: Siehe doch! Dein Knecht hält Schafschur; der König wolle samt seinen Knechten mit deinem Knechte hingehen! 25 Der König aber sprach zu Absalom: Nicht doch, mein Sohn! Laß uns jetzt nicht alle gehen, daß wir dir nicht beschwerlic…" 2. Samuel 13,23-39 – „23 Und nach zwei Jahren, als Absalom Schafschur hielt zu Baal-Hazor, das in Ephraim liegt, lud Absalom alle Söhne des Königs ein. 24 Und Absalom kam zum König und sprach: Siehe doch! Dein Knecht hält Schafschur; der König wolle samt seinen Knechten mit deinem Knechte hingehen! 25 Der König aber sprach zu Absalom: Nicht doch, mein Sohn! Laß uns jetzt nicht alle gehen, daß wir dir nicht beschwerlic…" 2. Samuel 14,1 – „1 Als aber Joab, der Sohn der Zeruja, merkte, daß des Königs Herz sich zu Absalom neigte," Zwei volle Jahre vergingen nach Amnons Gewalt gegen Tamar. Absalom hatte seinen Hass nicht aufgegeben, sondern schweigend bewahrt. Dann ließ er in Baal-Hazor bei Ephraim seine Schafe scheren und lud dazu die Söhne des Königs ein (2. Samuel 13…
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Absalom kehrt nach Jerusalem zurück, bleibt aber vom König getrennt
2. Samuel 14,1-33 – „1 Als aber Joab, der Sohn der Zeruja, merkte, daß des Königs Herz sich zu Absalom neigte, 2 sandte er hin gen Tekoa und ließ ein kluges Weib von dort holen und sprach zu ihr: Stelle dich doch trauernd und ziehe Trauerkleider an und salbe dich nicht mit Öl, sondern stelle dich wie ein Weib, das lange Zeit um einen Toten Leid getragen hat. 3 Dann sollst du zum König hineingehen und mit ihm reden so…" 2. Samuel 14,1-33 – „1 Als aber Joab, der Sohn der Zeruja, merkte, daß des Königs Herz sich zu Absalom neigte, 2 sandte er hin gen Tekoa und ließ ein kluges Weib von dort holen und sprach zu ihr: Stelle dich doch trauernd und ziehe Trauerkleider an und salbe dich nicht mit Öl, sondern stelle dich wie ein Weib, das lange Zeit um einen Toten Leid getragen hat. 3 Dann sollst du zum König hineingehen und mit ihm reden so…" Joab erkannte, dass Davids Herz sich wieder Absalom zuwandte. Der König hatte seinen Sohn nicht aus Geschur zurückgerufen, doch die jahrelange Trennung blieb offensichtlich ungelöst. Joab griff deshalb zu einer indirekten Strategie. Er ließ eine kluge Frau aus Tekoa holen und gab ihr eine Rolle vor, mit der sie David eine erfundene Familiengeschichte …
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Zurück: Absalom lässt Amnon töten und flieht Weiter: Absalom stiehlt die Herzen Israels
Absalom stiehlt die Herzen Israels
2. Samuel 15,1-12 – „1 Darnach aber begab es sich, daß Absalom sich Wagen und Pferde verschaffte und fünfzig Trabanten, die vor ihm herliefen. 2 Und Absalom machte sich am Morgen früh auf und stellte sich neben dem Torweg auf; und wenn jemand einen Handel hatte, daß er zum König vor Gericht kommen sollte, rief ihn Absalom zu sich und fragte ihn: «Aus welcher Stadt bist du?» Antwortete er dann: «Dein Knecht ist aus ei…" 2. Samuel 15,1-12 – „1 Darnach aber begab es sich, daß Absalom sich Wagen und Pferde verschaffte und fünfzig Trabanten, die vor ihm herliefen. 2 Und Absalom machte sich am Morgen früh auf und stellte sich neben dem Torweg auf; und wenn jemand einen Handel hatte, daß er zum König vor Gericht kommen sollte, rief ihn Absalom zu sich und fragte ihn: «Aus welcher Stadt bist du?» Antwortete er dann: «Dein Knecht ist aus ei…" 2. Samuel 14,33 – „33 Da ging Joab zum König hinein und sagte es ihm. Und er rief Absalom; und er kam zum König und verneigte sich vor dem König mit dem Angesicht zur Erde; und der König küßte Absalom." Nachdem Absalom wieder Zugang zu David erhalten hatte, begann er nicht damit, die Beziehung zu seinem Vater zu festigen. Stattdessen baute er Schritt …
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Zurück: Absalom kehrt nach Jerusalem zurück, bleibt aber vom König getrennt Weiter: David verlässt Jerusalem vor Absalom
David verlässt Jerusalem vor Absalom
2. Samuel 15,13-37 – „13 Da kam ein Bote und zeigte es David an und sprach: Das Herz der Männer Israels hat sich Absalom zugewandt! 14 David aber sprach zu allen seinen Knechten, die bei ihm zu Jerusalem waren: Auf, lasset uns fliehen; denn hier wird kein Entrinnen sein vor Absalom! Machet euch eilends davon, daß er uns nicht ereile und einhole und Unglück über uns bringe und die Stadt mit der Schärfe des Schwertes sc…" 2. Samuel 15,13-37 – „13 Da kam ein Bote und zeigte es David an und sprach: Das Herz der Männer Israels hat sich Absalom zugewandt! 14 David aber sprach zu allen seinen Knechten, die bei ihm zu Jerusalem waren: Auf, lasset uns fliehen; denn hier wird kein Entrinnen sein vor Absalom! Machet euch eilends davon, daß er uns nicht ereile und einhole und Unglück über uns bringe und die Stadt mit der Schärfe des Schwertes sc…" Psalmen 3,1-9 – „1 Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh. (03-2) Ach, HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele stehen wider mich auf; 2 viele sagen von meiner Seele: «Sie hat keine Hilfe bei Gott.» (Pause.) 3 Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt. 4 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, …
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Zurück: Absalom stiehlt die Herzen Israels Weiter: David glaubt Zibas Anklage gegen Mephiboseth
David glaubt Zibas Anklage gegen Mephiboseth
2. Samuel 16,1-4 – „1 Und als David kaum die Höhe überschritten hatte, siehe, da kam ihm Ziba, der Knecht Mephibosets, entgegen mit einem Paar gesattelter Esel; darauf waren zweihundert Brote, hundert getrocknete Trauben, hundert Früchte und ein Schlauch Wein. 2 Da fragte der König: Was willst du damit? Ziba sprach: Die Esel sind für die königliche Familie zum Reiten und die Brote und das Obst zur Speise für die Jün…" 2. Samuel 16,1-4 – „1 Und als David kaum die Höhe überschritten hatte, siehe, da kam ihm Ziba, der Knecht Mephibosets, entgegen mit einem Paar gesattelter Esel; darauf waren zweihundert Brote, hundert getrocknete Trauben, hundert Früchte und ein Schlauch Wein. 2 Da fragte der König: Was willst du damit? Ziba sprach: Die Esel sind für die königliche Familie zum Reiten und die Brote und das Obst zur Speise für die Jün…" 2. Samuel 9,6-13 – „6 Als nun Mephiboset, der Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, zu David kam, fiel er auf sein Angesicht und verneigte sich. David aber sprach: Mephiboset! Er sprach: Siehe, hier bin ich, dein Knecht! 7 David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn ich will gewiß Barmherzigkeit an dir erzeigen um Jonatans, deines Vaters willen und will di…
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Zurück: David verlässt Jerusalem vor Absalom Weiter: David erträgt Schimeis Fluch und überlässt das Urteil Gott
David erträgt Schimeis Fluch und überlässt das Urteil Gott
2. Samuel 16,5-14 – „5 Als aber der König David nach Bachurim kam, siehe, da trat von dort ein Mann vom Geschlechte des Hauses Sauls heraus, der hieß Simei, ein Sohn Geras; 6 der kam heraus und fluchte und warf mit Steinen nach David und allen Knechten des Königs David; denn alles Volk und alle Helden waren zu seiner Rechten und zu seiner Linken. 7 Also aber sprach Simei, indem er fluchte: Geh, geh, du Blutmensch, du…" 2. Samuel 16,5-14 – „5 Als aber der König David nach Bachurim kam, siehe, da trat von dort ein Mann vom Geschlechte des Hauses Sauls heraus, der hieß Simei, ein Sohn Geras; 6 der kam heraus und fluchte und warf mit Steinen nach David und allen Knechten des Königs David; denn alles Volk und alle Helden waren zu seiner Rechten und zu seiner Linken. 7 Also aber sprach Simei, indem er fluchte: Geh, geh, du Blutmensch, du…" 2. Samuel 19,17-24 – „17 und mit ihm tausend Mann von Benjamin; dazu Ziba, der Knecht des Hauses Sauls, samt seinen fünfzehn Söhnen und zwanzig Knechten; die bereiteten den Weg über den Jordan, vor dem König her. 18 Es ging nämlich eine Fähre hinüber, um die königliche Familie überzusetzen und also dem König einen Gefallen zu erweisen. Da fiel Simei, …
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Zurück: David glaubt Zibas Anklage gegen Mephiboseth Weiter: Huschai vereitelt Ahithophels Rat
Huschai vereitelt Ahithophels Rat
2. Samuel 16,15-23 – „15 Absalom aber und alles Volk, die Männer von Israel, waren nach Jerusalem gekommen und Ahitophel mit ihm. 16 Und als Husai, der Architer, Davids Freund, zu Absalom hineinkam, sprach er zu Absalom: Es lebe der König! Es lebe der König! 17 Absalom aber sprach zu Husai: Ist das deine Liebe zu deinem Freund? Warum bist du nicht mit deinem Freund gezogen? 18 Husai sprach zu Absalom: Keineswegs! Sond…" 2. Samuel 16,15-23 – „15 Absalom aber und alles Volk, die Männer von Israel, waren nach Jerusalem gekommen und Ahitophel mit ihm. 16 Und als Husai, der Architer, Davids Freund, zu Absalom hineinkam, sprach er zu Absalom: Es lebe der König! Es lebe der König! 17 Absalom aber sprach zu Husai: Ist das deine Liebe zu deinem Freund? Warum bist du nicht mit deinem Freund gezogen? 18 Husai sprach zu Absalom: Keineswegs! Sond…" 2. Samuel 17,1-23 – „1 Und Ahitophel sprach zu Absalom: Ich will doch zwölftausend Mann auslesen, mich aufmachen und David noch in dieser Nacht nachjagen. 2 Wenn ich dann über ihn komme, während er müde und matt ist, so kann ich ihn so erschrecken, daß alles Volk, das bei ihm ist, flieht, und dann kann ich den König allein schlagen. 3 So werde ich a…
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Zurück: David erträgt Schimeis Fluch und überlässt das Urteil Gott Weiter: Absalom fällt im Kampf, obwohl David ihn schonen wollte
Absalom fällt im Kampf, obwohl David ihn schonen wollte
2. Samuel 17,24-29 – „24 David aber war nach Mahanaim gekommen, als Absalom über den Jordan zog, er und alle Männer Israels mit ihm. 25 Und Absalom setzte Amasa an Joabs Statt über das Heer. Dieser Amasa war der Sohn eines Mannes, namens Jitra, eines Ismaeliten, welcher zu Abigail gegangen war, der Tochter Nachaschs, der Schwester der Zeruja, der Mutter Joabs. 26 Und Israel und Absalom lagerten sich im Lande Gilead. 2…" 2. Samuel 17,24-29 – „24 David aber war nach Mahanaim gekommen, als Absalom über den Jordan zog, er und alle Männer Israels mit ihm. 25 Und Absalom setzte Amasa an Joabs Statt über das Heer. Dieser Amasa war der Sohn eines Mannes, namens Jitra, eines Ismaeliten, welcher zu Abigail gegangen war, der Tochter Nachaschs, der Schwester der Zeruja, der Mutter Joabs. 26 Und Israel und Absalom lagerten sich im Lande Gilead. 2…" 2. Samuel 18,1-18 – „1 David aber musterte das Volk und setzte Hauptleute über je Tausend und über je Hundert. 2 Und David ließ das Volk ausrücken, ein Drittel unter Joab, ein Drittel unter Abisai, dem Sohne der Zeruja, Joabs Bruder, und ein Drittel unter Ittai, dem Gatiter. Und der König sprach zum Volke: Ich will auch mit euch ziehen! 3 Aber das V…
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Zurück: Huschai vereitelt Ahithophels Rat Weiter: David trauert um Absalom und muss wieder als König handeln
David trauert um Absalom und muss wieder als König handeln
2. Samuel 18,19-33 – „19 Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sprach: Ich will doch hinlaufen und dem König verkündigen, daß der HERR ihm Recht verschafft hat von der Hand seiner Feinde! 20 Joab aber sprach zu ihm: Du bist heute kein Mann guter Botschaft! An einem andern Tage magst du gute Botschaft bringen, heute aber hättest du keine gute Botschaft zu bringen; denn des Königs Sohn ist tot! 21 Aber zu dem Kuschiten sprach …" 2. Samuel 18,19-33 – „19 Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sprach: Ich will doch hinlaufen und dem König verkündigen, daß der HERR ihm Recht verschafft hat von der Hand seiner Feinde! 20 Joab aber sprach zu ihm: Du bist heute kein Mann guter Botschaft! An einem andern Tage magst du gute Botschaft bringen, heute aber hättest du keine gute Botschaft zu bringen; denn des Königs Sohn ist tot! 21 Aber zu dem Kuschiten sprach …" 2. Samuel 19,1-9 – „1 Und es ward Joab angezeigt: Siehe, der König weint und trägt Leid um Absalom! 2 So wurde an jenem Tage dem ganzen Volke der Sieg zum Leid; denn an jenem Tage hörte das Volk sagen: Der König trauert um seinen Sohn! 3 Und das Volk stahl sich an jenem Tage in die Stadt hinein, wie ein Volk sich wegstiehlt, das sich schämen muß, we…
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Zurück: Absalom fällt im Kampf, obwohl David ihn schonen wollte Weiter: David kehrt über den Jordan zurück und verschont Schimei
David kehrt über den Jordan zurück und verschont Schimei
2. Samuel 19,10-24 – „10 Nun aber ist Absalom, den wir über uns gesalbt hatten, im Kampfe umgekommen. Warum sagt ihr denn nun nichts davon, daß ihr den König zurückholen wollt? 11 Und der König David sandte zu Zadok und Abjatar, den Priestern, und ließ ihnen sagen: Redet mit den Ältesten Judas und sagt zu ihnen: Warum wollt ihr die Letzten sein, den König wieder in sein Haus zu holen? Denn was von ganz Israel geredet …" 2. Samuel 19,10-24 – „10 Nun aber ist Absalom, den wir über uns gesalbt hatten, im Kampfe umgekommen. Warum sagt ihr denn nun nichts davon, daß ihr den König zurückholen wollt? 11 Und der König David sandte zu Zadok und Abjatar, den Priestern, und ließ ihnen sagen: Redet mit den Ältesten Judas und sagt zu ihnen: Warum wollt ihr die Letzten sein, den König wieder in sein Haus zu holen? Denn was von ganz Israel geredet …" 2. Samuel 16,5-13 – „5 Als aber der König David nach Bachurim kam, siehe, da trat von dort ein Mann vom Geschlechte des Hauses Sauls heraus, der hieß Simei, ein Sohn Geras; 6 der kam heraus und fluchte und warf mit Steinen nach David und allen Knechten des Königs David; denn alles Volk und alle Helden waren zu seiner Rechten und zu seiner Linken. 7 …
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Zurück: David trauert um Absalom und muss wieder als König handeln Weiter: Mephiboseth widerspricht Zibas Anklage
Mephiboseth widerspricht Zibas Anklage
2. Samuel 19,25-31 – „25 Als er nun von Jerusalem dem König entgegenkam, sprach der König zu ihm: Mephiboset, warum bist du nicht mit mir gezogen? 26 Er sprach: Mein Herr und König, mein Knecht hat mich betrogen! Denn dein Knecht sprach: Ich will mir einen Esel satteln, damit ich darauf reiten und zum König ziehen kann, denn dein Knecht ist lahm. 27 Dazu hat er deinen Knecht verleumdet vor meinem Herrn, dem König. Abe…" 2. Samuel 19,25-31 – „25 Als er nun von Jerusalem dem König entgegenkam, sprach der König zu ihm: Mephiboset, warum bist du nicht mit mir gezogen? 26 Er sprach: Mein Herr und König, mein Knecht hat mich betrogen! Denn dein Knecht sprach: Ich will mir einen Esel satteln, damit ich darauf reiten und zum König ziehen kann, denn dein Knecht ist lahm. 27 Dazu hat er deinen Knecht verleumdet vor meinem Herrn, dem König. Abe…" 2. Samuel 16,1-4 – „1 Und als David kaum die Höhe überschritten hatte, siehe, da kam ihm Ziba, der Knecht Mephibosets, entgegen mit einem Paar gesattelter Esel; darauf waren zweihundert Brote, hundert getrocknete Trauben, hundert Früchte und ein Schlauch Wein. 2 Da fragte der König: Was willst du damit? Ziba sprach: Die Esel sind für die königliche …
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Zurück: David kehrt über den Jordan zurück und verschont Schimei Weiter: David dankt Barsillai für seine Treue
David dankt Barsillai für seine Treue
2. Samuel 19,32-40 – „32 Barsillai war aber sehr alt, achtzigjährig, und er hatte den König während seines Aufenthaltes zu Mahanaim mit Speise versorgt; denn er war ein sehr reicher Mann. 33 Nun sprach der König zu Barsillai: Du sollst mit mir hinüberziehen, und ich will dich zu Jerusalem bei mir versorgen! 34 Aber Barsillai sprach zum König: Wie lange habe ich noch zu leben, daß ich mit dem König nach Jerusalem hinau…" 2. Samuel 19,32-40 – „32 Barsillai war aber sehr alt, achtzigjährig, und er hatte den König während seines Aufenthaltes zu Mahanaim mit Speise versorgt; denn er war ein sehr reicher Mann. 33 Nun sprach der König zu Barsillai: Du sollst mit mir hinüberziehen, und ich will dich zu Jerusalem bei mir versorgen! 34 Aber Barsillai sprach zum König: Wie lange habe ich noch zu leben, daß ich mit dem König nach Jerusalem hinau…" 1. Könige 2,7 – „7 Aber den Kindern Barsillais, des Gileaditers, sollst du Barmherzigkeit erweisen, daß sie unter denen seien, die an deinem Tische essen, denn ebenso hielten sie sich zu mir, als ich vor deinem Bruder Absalom floh." Unter denen, die David bei seiner Rückkehr über den Jordan begegneten, befand sich Barsillai, der Gileaditer aus Rogel…
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Zurück: Mephiboseth widerspricht Zibas Anklage Weiter: Schebas Aufstand bedroht die Einheit Israels
Schebas Aufstand bedroht die Einheit Israels
2. Samuel 19,41-44 – „41 Und siehe, da kamen alle Männer von Israel zum König und sprachen zu ihm: Warum haben dich unsre Brüder, die Männer von Juda, weggestohlen und haben den König und sein Haus über den Jordan geführt und alle Männer Davids mit ihm? 42 Da antworteten alle Männer von Juda denen von Israel: Weil der König uns näher zugehört! Und was zürnt ihr darum? Haben wir den König gefressen oder ihn für uns in …" 2. Samuel 19,41-44 – „41 Und siehe, da kamen alle Männer von Israel zum König und sprachen zu ihm: Warum haben dich unsre Brüder, die Männer von Juda, weggestohlen und haben den König und sein Haus über den Jordan geführt und alle Männer Davids mit ihm? 42 Da antworteten alle Männer von Juda denen von Israel: Weil der König uns näher zugehört! Und was zürnt ihr darum? Haben wir den König gefressen oder ihn für uns in …" 2. Samuel 20,1-22 – „1 Nun war daselbst von ungefähr ein nichtswürdiger Mensch, namens Seba, ein Sohn Bichris, eines Mannes von Benjamin, der stieß in die Posaune und sprach: Wir haben keinen Teil an David, noch Erbe am Sohne Isais; ein jeder begebe sich zu seinen Zelten, ihr Israeliten! 2 Da fielen alle Israeliten von David ab und folgten Seba, dem…
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Zurück: David dankt Barsillai für seine Treue Weiter: Eine Hungersnot führt David zur Schuld Sauls gegenüber den Gibeonitern
Eine Hungersnot führt David zur Schuld Sauls gegenüber den Gibeonitern
2. Samuel 21,1-14 – „1 Es war aber zu Davids Zeiten eine Hungersnot drei Jahre lang, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des HERRN. Und der HERR sprach: Es ist wegen Saul und wegen des Hauses der Blutschuld, weil er die Gibeoniter getötet hat! 2 Da ließ der König die Gibeoniter rufen und redete mit ihnen. Die Gibeoniter aber gehörten nicht zu den Kindern Israel, sondern waren von den Amoritern übriggebliebe…" 2. Samuel 21,1-14 – „1 Es war aber zu Davids Zeiten eine Hungersnot drei Jahre lang, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des HERRN. Und der HERR sprach: Es ist wegen Saul und wegen des Hauses der Blutschuld, weil er die Gibeoniter getötet hat! 2 Da ließ der König die Gibeoniter rufen und redete mit ihnen. Die Gibeoniter aber gehörten nicht zu den Kindern Israel, sondern waren von den Amoritern übriggebliebe…" Josua 9,15-20 – „15 Und Josua machte Frieden mit ihnen und richtete einen Bund mit ihnen auf, daß sie am Leben bleiben sollten; und die Obersten der Gemeinde schwuren ihnen. 16 Aber nach drei Tagen, nachdem sie mit ihnen einen Bund gemacht hatten, hörten sie, daß jene aus ihrer Nähe wären und unter ihnen wohnten. 17 Denn als die Kinder Israels fortzog…
Zurück: Schebas Aufstand bedroht die Einheit Israels Weiter: Davids Kräfte lassen nach, seine Männer schützen ihn
Davids Kräfte lassen nach, seine Männer schützen ihn
2. Samuel 21,15-22 – „15 Es erhob sich aber wieder ein Krieg der Philister wider Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie stritten wider die Philister; David aber ward müde und setzte sich nieder. Da gedachte Ischbi-Benob, 16 einer der Kinder Raphas, der eine Lanze im Gewicht von dreihundert Schekel Erz hatte und mit einem neuen Schwert umgürtet war, er wolle David erschlagen. 17 Aber Abisai, der…" 2. Samuel 21,15-22 – „15 Es erhob sich aber wieder ein Krieg der Philister wider Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie stritten wider die Philister; David aber ward müde und setzte sich nieder. Da gedachte Ischbi-Benob, 16 einer der Kinder Raphas, der eine Lanze im Gewicht von dreihundert Schekel Erz hatte und mit einem neuen Schwert umgürtet war, er wolle David erschlagen. 17 Aber Abisai, der…" 1. Chronik 20,4-8 – „4 Darnach kam es bei Geser zum Streite mit den Philistern. Damals erschlug Sibechai, der Chuschatiter, den Sippai, einen von den Kindern Raphas; und sie wurden gedemütigt. 5 Und es kam nochmals zum Streite mit den Philistern. Da erschlug Elchanan, der Sohn Jairs, Lachmi, den Bruder Goliats, den Gatiter, dessen Speerschaft wie ei…
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Zurück: Eine Hungersnot führt David zur Schuld Sauls gegenüber den Gibeonitern Weiter: David blickt auf Gottes Rettung durch sein ganzes Leben zurück
David blickt auf Gottes Rettung durch sein ganzes Leben zurück
2. Samuel 22,1-51 – „1 Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, am Tage, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. 2 Er sprach: Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zuflucht; 3 mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung und meine Zuflucht, mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit.…" 2. Samuel 22,1-51 – „1 Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, am Tage, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. 2 Er sprach: Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zuflucht; 3 mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung und meine Zuflucht, mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit.…" Psalmen 18,1-51 – „1 Für den Vorsänger. Von dem Knecht des HERRN, von David, welcher dem HERRN die Worte dieses Liedes sang, an dem Tage, da der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde errettet hatte, auch aus der Hand Sauls. Er sprach: (018-2) Ich will dich von Herzen lieben, HERR, meine Stärke! 2 Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und mein…
Vollständigen Abschnitt „David blickt auf Gottes Rettung durch sein ganzes Leben zurück" lesen
Zurück: Davids Kräfte lassen nach, seine Männer schützen ihn Weiter: Davids letzte Worte richten den Blick auf gerechte Herrschaft und Gottes ewigen Bund
Davids letzte Worte richten den Blick auf gerechte Herrschaft und Gottes ewigen Bund
2. Samuel 23,1-7 – „1 Dies sind die letzten Worte Davids: Es sprach David, der Sohn Isais, es sprach der Mann, der hocherhaben ist, der Gesalbte des Gottes Jakobs, der liebliche Psalmdichter in Israel: 2 Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und seine Rede war auf meiner Zunge. 3 Der Gott Israels hat geredet, der Fels Israels hat zu mir gesprochen: Ein gerechter Herrscher über die Menschen, ein Herrscher in de…" 2. Samuel 23,1-7 – „1 Dies sind die letzten Worte Davids: Es sprach David, der Sohn Isais, es sprach der Mann, der hocherhaben ist, der Gesalbte des Gottes Jakobs, der liebliche Psalmdichter in Israel: 2 Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und seine Rede war auf meiner Zunge. 3 Der Gott Israels hat geredet, der Fels Israels hat zu mir gesprochen: Ein gerechter Herrscher über die Menschen, ein Herrscher in de…" 2. Samuel 7,12-16 – „12 Wenn deine Tage erfüllt sind und du bei deinen Vätern liegst, so will ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leibe kommen wird, und will sein Königtum befestigen; 13 der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Thron seines Königreichs auf ewig befestigen. 14 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn s…
Zurück: David blickt auf Gottes Rettung durch sein ganzes Leben zurück Weiter: David lässt Israel zählen und erkennt seine Schuld
David lässt Israel zählen und erkennt seine Schuld
2. Samuel 24,1-10 – „1 Und der Zorn des HERRN ergrimmte abermals wider Israel, und er reizte David wider sie, indem er sprach: Gehe hin, zähle Israel und Juda! 2 Und der König sprach zu Joab, seinem Feldhauptmann, der bei ihm war: Durchziehe doch alle Stämme Israels, von Dan bis Beerseba, und mustere das Volk, damit ich ihre Zahl erfahre! 3 Joab sprach zum König: Der HERR, dein Gott, füge zu diesem Volke, wie es jetz…" 2. Samuel 24,1-10 – „1 Und der Zorn des HERRN ergrimmte abermals wider Israel, und er reizte David wider sie, indem er sprach: Gehe hin, zähle Israel und Juda! 2 Und der König sprach zu Joab, seinem Feldhauptmann, der bei ihm war: Durchziehe doch alle Stämme Israels, von Dan bis Beerseba, und mustere das Volk, damit ich ihre Zahl erfahre! 3 Joab sprach zum König: Der HERR, dein Gott, füge zu diesem Volke, wie es jetz…" 1. Chronik 21,1-8 – „1 Und Satan stand auf wider Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen. 2 Und David sprach zu Joab und zu den Obersten des Volkes: Gehet hin, zählet Israel von Beerseba an bis gen Dan, und bringet mir Bericht, daß ich ihre Anzahl wisse! 3 Joab sprach: Der HERR tue zu seinem Volk, wie zahlreich es jetzt ist, noch hundertmal m…
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Zurück: Davids letzte Worte richten den Blick auf gerechte Herrschaft und Gottes ewigen Bund Weiter: David fällt in Gottes Hand und errichtet einen Altar auf Araunas Tenne
David fällt in Gottes Hand und errichtet einen Altar auf Araunas Tenne
2. Samuel 24,11-25 – „11 Und als David am Morgen aufstand, erging das Wort des HERRN an den Propheten Gad, den Seher Davids, also: 12 Gehe hin und sage zu David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir deren eines, daß ich es dir antue! 13 Gad kam zu David, zeigte es ihm an und sprach: Willst du, daß sieben Jahre Hungersnot in dein Land komme, oder daß du drei Monate lang vor deinen Widersachern f…" 2. Samuel 24,11-25 – „11 Und als David am Morgen aufstand, erging das Wort des HERRN an den Propheten Gad, den Seher Davids, also: 12 Gehe hin und sage zu David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir deren eines, daß ich es dir antue! 13 Gad kam zu David, zeigte es ihm an und sprach: Willst du, daß sieben Jahre Hungersnot in dein Land komme, oder daß du drei Monate lang vor deinen Widersachern f…" 1. Chronik 21,9-30 – „9 Und der HERR redete zu Gad, dem Seher Davids, und sprach: 10 Gehe hin, sage zu David und sprich: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor, erwähle dir eins davon, das ich dir tun soll! 11 Und als Gad zu David kam, sprach er zu ihm: So spricht der HERR: Wähle dir: 12 entweder drei Jahre Hungersnot oder drei Monate lang …
Zurück: David lässt Israel zählen und erkennt seine Schuld Weiter: David bereitet den Tempelbau für Salomo vor
David bereitet den Tempelbau für Salomo vor
1. Chronik 22,2-19 – „2 Und David gebot, die Fremdlinge, die im Lande Israel waren, zu versammeln, und bestellte Steinmetzen, um Quadersteine zu hauen, für den Bau des Hauses Gottes. 3 Und David schaffte viel Eisen an für die Nägel an den Torflügeln und für die Klammern, und so viel Erz, daß es nicht zu wägen war; 4 auch Zedernholz ohne Zahl. Denn die von Zidon und Tyrus brachten David viel Zedernholz. 5 Denn David sp…" 1. Chronik 22,2-19 – „2 Und David gebot, die Fremdlinge, die im Lande Israel waren, zu versammeln, und bestellte Steinmetzen, um Quadersteine zu hauen, für den Bau des Hauses Gottes. 3 Und David schaffte viel Eisen an für die Nägel an den Torflügeln und für die Klammern, und so viel Erz, daß es nicht zu wägen war; 4 auch Zedernholz ohne Zahl. Denn die von Zidon und Tyrus brachten David viel Zedernholz. 5 Denn David sp…" 1. Chronik 28,2-7 – „2 Und der König David erhob sich und sprach: Höret mir zu, meine Brüder und mein Volk! Ich hatte mir vorgenommen, eine Ruhestätte zu bauen für die Lade des Bundes des HERRN und als Schemel der Füße unseres Gottes, und ich hatte mich für den Bau gerüstet. 3 Aber Gott sprach zu mir: Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du …
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Zurück: David fällt in Gottes Hand und errichtet einen Altar auf Araunas Tenne Weiter: Adonija erhebt sich selbst, doch David bestätigt Salomo als König
Adonija erhebt sich selbst, doch David bestätigt Salomo als König
1. Könige 1,1-40 – „1 Als aber der König David alt und hochbetagt war, konnte er nicht warm werden, obgleich man ihn mit Kleidern bedeckte. 2 Da sprachen seine Knechte zu ihm: Man sollte unserm Herrn, dem König, ein Mädchen, eine Jungfrau suchen, daß sie vor dem König stehe und seiner pflege und an seinem Busen schlafe und unsern Herrn, den König, wärme. 3 Und sie suchten ein schönes Mädchen in allen Landmarken Isra…" 1. Könige 1,1-40 – „1 Als aber der König David alt und hochbetagt war, konnte er nicht warm werden, obgleich man ihn mit Kleidern bedeckte. 2 Da sprachen seine Knechte zu ihm: Man sollte unserm Herrn, dem König, ein Mädchen, eine Jungfrau suchen, daß sie vor dem König stehe und seiner pflege und an seinem Busen schlafe und unsern Herrn, den König, wärme. 3 Und sie suchten ein schönes Mädchen in allen Landmarken Isra…" 1. Chronik 23,1 – „1 Also machte David, als er alt und lebenssatt geworden war, seinen Sohn Salomo zum König über Israel." 1. Chronik 28,5-7 – „5 Auch unter allen meinen Söhnen (denn der HERR hat mir viele Söhne gegeben) hat er meinen Sohn Salomo erwählt, daß er auf dem Throne des Königreichs des HERRN über Israel sitze. 6 Und er hat zu mir gesagt: Dein…
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Zurück: David bereitet den Tempelbau für Salomo vor Weiter: Adonijas Thronanspruch zerbricht vor Salomos Salbung
Adonijas Thronanspruch zerbricht vor Salomos Salbung
1. Könige 1,41-53 – „41 Adonia aber hörte es samt allen Gästen, die bei ihm waren, da sie eben das Mahl beendigt hatten. Als aber Joab den Schall der Posaune hörte, sprach er: Was soll das Geschrei in der Stadt? 42 Als er aber noch redete, siehe, da kam Jonatan, der Sohn des Priesters Abjatar. Und Adonia sprach: Komm herein; denn du bist ein wackerer Mann und bringst eine gute Botschaft! 43 Jonatan aber antwortete un…" 1. Könige 1,41-53 – „41 Adonia aber hörte es samt allen Gästen, die bei ihm waren, da sie eben das Mahl beendigt hatten. Als aber Joab den Schall der Posaune hörte, sprach er: Was soll das Geschrei in der Stadt? 42 Als er aber noch redete, siehe, da kam Jonatan, der Sohn des Priesters Abjatar. Und Adonia sprach: Komm herein; denn du bist ein wackerer Mann und bringst eine gute Botschaft! 43 Jonatan aber antwortete un…" 1. Chronik 29,22-25 – „22 Und an jenem Tage aßen und tranken sie vor dem HERRN mit großer Freude; und machten Salomo, den Sohn Davids, zum zweitenmal zum König und salbten ihn dem HERRN zum Fürsten und Zadok zum Priester. 23 Also saß Salomo auf dem Throne des HERRN als König an seines Vaters David Statt. Und er hatte Glück; und ganz Israel war ihm geh…
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Zurück: Adonija erhebt sich selbst, doch David bestätigt Salomo als König Weiter: David übergibt Salomo vor Israel den Auftrag für den Tempel
David übergibt Salomo vor Israel den Auftrag für den Tempel
1. Chronik 28,1-21 – „1 Und David versammelte alle Obersten Israels nach Jerusalem, nämlich die Obersten der Stämme, die Obersten der Abteilungen, die dem König dienten, die Obersten der Tausendschaften, die Obersten der Hundertschaften und die Obersten über alle Güter und alles Vieh des Königs und seiner Söhne, samt den Kämmerern, Helden und allen tapfern Mannen. 2 Und der König David erhob sich und sprach: Höret mir…" 1. Chronik 28,1-21 – „1 Und David versammelte alle Obersten Israels nach Jerusalem, nämlich die Obersten der Stämme, die Obersten der Abteilungen, die dem König dienten, die Obersten der Tausendschaften, die Obersten der Hundertschaften und die Obersten über alle Güter und alles Vieh des Königs und seiner Söhne, samt den Kämmerern, Helden und allen tapfern Mannen. 2 Und der König David erhob sich und sprach: Höret mir…" 1. Chronik 22,17-19 – „17 Und David gebot allen Obersten Israels, seinem Sohne zu helfen, und sprach: 18 Ist nicht der HERR, euer Gott, mit euch und hat euch Ruhe gegeben ringsumher? Denn er hat die Einwohner des Landes in meine Hand gegeben, und das Land ist dem HERRN und seinem Volk unterworfen. 19 So richtet nun euer Herz und eure Seele darauf, d…
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Zurück: Adonijas Thronanspruch zerbricht vor Salomos Salbung Weiter: David und die Obersten geben freiwillig für das Haus Gottes
David und die Obersten geben freiwillig für das Haus Gottes
1. Chronik 29,1-20 – „1 Und der König David sprach zu der ganzen Gemeinde: Mein Sohn Salomo, der einzige, welchen Gott erwählt hat, ist noch jung und zart; das Werk aber ist groß, denn es ist nicht eines Menschen Palast, sondern Gottes, des HERRN. 2 Ich aber habe mit all meiner Kraft für das Haus meines Gottes beschafft: Gold zu goldenen, Silber zu silbernen, Erz zu ehernen, Eisen zu eisernen, Holz zu hölzernen Geräte…" 1. Chronik 29,1-20 – „1 Und der König David sprach zu der ganzen Gemeinde: Mein Sohn Salomo, der einzige, welchen Gott erwählt hat, ist noch jung und zart; das Werk aber ist groß, denn es ist nicht eines Menschen Palast, sondern Gottes, des HERRN. 2 Ich aber habe mit all meiner Kraft für das Haus meines Gottes beschafft: Gold zu goldenen, Silber zu silbernen, Erz zu ehernen, Eisen zu eisernen, Holz zu hölzernen Geräte…" 1. Chronik 28,20-21 – „20 Und David sprach zu seinem Sohne Salomo: Sei stark und fest und führe es aus! Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Denn der HERR, Gott, mein Gott, ist mit dir und wird dich nicht loslassen noch dich verlassen, bis du alle Werke für den Dienst am Hause des HERRN vollendet hast. 21 Und siehe, da sind die Abteilungen der Pr…
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Zurück: David übergibt Salomo vor Israel den Auftrag für den Tempel Weiter: Salomo wird vor ganz Israel als Davids Nachfolger bestätigt
Salomo wird vor ganz Israel als Davids Nachfolger bestätigt
1. Chronik 29,21-25 – „21 Und sie opferten dem HERRN Schlachtopfer; und am folgenden Morgen opferten sie dem HERRN Brandopfer, tausend Farren, tausend Widder, tausend Lämmer, samt ihren Trankopfern, dazu Schlachtopfer in Menge für ganz Israel. 22 Und an jenem Tage aßen und tranken sie vor dem HERRN mit großer Freude; und machten Salomo, den Sohn Davids, zum zweitenmal zum König und salbten ihn dem HERRN zum Fürsten und…" 1. Chronik 29,21-25 – „21 Und sie opferten dem HERRN Schlachtopfer; und am folgenden Morgen opferten sie dem HERRN Brandopfer, tausend Farren, tausend Widder, tausend Lämmer, samt ihren Trankopfern, dazu Schlachtopfer in Menge für ganz Israel. 22 Und an jenem Tage aßen und tranken sie vor dem HERRN mit großer Freude; und machten Salomo, den Sohn Davids, zum zweitenmal zum König und salbten ihn dem HERRN zum Fürsten und…" 1. Könige 1,32-40 – „32 Und der König David sprach: Ruft mir den Priester Zadok und den Propheten Natan und Benaja, den Sohn Jojadas! Und als sie vor den König hineinkamen, 33 sprach der König zu ihnen: Nehmt die Knechte eures Herrn mit euch und setzet meinen Sohn Salomo auf mein Maultier und führet ihn hinab gen Gihon. 34 Und der Priester Zadok u…
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Zurück: David und die Obersten geben freiwillig für das Haus Gottes Weiter: David gibt Salomo seine letzten persönlichen Anweisungen
David gibt Salomo seine letzten persönlichen Anweisungen
1. Könige 2,1-9 – „1 Als nun die Zeit kam, daß David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo und sprach: 2 Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei nun stark und sei ein Mann 3 und beobachte die Verordnungen des HERRN, deines Gottes, daß du in seinen Wegen wandelst, seine Satzungen, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse haltest, wie im Gesetze Moses geschrieben steht, auf daß du weislich vollbringest a…" 1. Könige 2,1-9 – „1 Als nun die Zeit kam, daß David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo und sprach: 2 Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei nun stark und sei ein Mann 3 und beobachte die Verordnungen des HERRN, deines Gottes, daß du in seinen Wegen wandelst, seine Satzungen, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse haltest, wie im Gesetze Moses geschrieben steht, auf daß du weislich vollbringest a…" 5. Mose 17,18-20 – „18 Wenn er dann auf seinem königlichen Thron sitzt, so soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, das vor den levitischen Priestern liegt, in ein Buch schreiben, 19 und dieses soll bei ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, auf daß er lerne den HERRN, seinen Gott, fürchten, damit er alle Worte dieses Gesetzes und diese…
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David stirbt nach vierzig Jahren als König
1. Könige 2,10-12 – „10 Und David entschlief mit seinen Vätern und ward begraben in der Stadt Davids. 11 Die Zeit aber, die David über Israel regierte, betrug vierzig Jahre. Sieben Jahre lang war er König zu Hebron und dreiunddreißig Jahre lang zu Jerusalem. 12 Und Salomo saß auf dem Throne seines Vaters David, und sein Königtum ward fest gegründet." 1. Könige 2,10-12 – „10 Und David entschlief mit seinen Vätern und ward begraben in der Stadt Davids. 11 Die Zeit aber, die David über Israel regierte, betrug vierzig Jahre. Sieben Jahre lang war er König zu Hebron und dreiunddreißig Jahre lang zu Jerusalem. 12 Und Salomo saß auf dem Throne seines Vaters David, und sein Königtum ward fest gegründet." 1. Chronik 29,26-30 – „26 So ist nun David, der Sohn Isais, über ganz Israel König gewesen. 27 Die Zeit aber, die er über Israel regierte, betrug vierzig Jahre; zu Hebron regierte er sieben Jahre, und zu Jerusalem regierte er dreiunddreißig Jahre lang. 28 Und er starb in gutem Alter, satt an Leben, Reichtum und Ehre. Und sein Sohn Salomo ward König an seiner Statt. 29 Die Geschichten aber des Königs David, die ersten u…" 2. Samuel 5,4-5 – „4 David war dreißig Jahre alt, als er König ward,…
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Zurück: David gibt Salomo seine letzten persönlichen Anweisungen Weiter: Nach seinem Tod wird David zum Maßstab für Israels Könige
Nach seinem Tod wird David zum Maßstab für Israels Könige
1. Könige 3,3-14 – „3 Salomo aber liebte den HERRN, so daß er in den Satzungen seines Vaters David wandelte; nur opferte und räucherte er auf den Höhen. 4 Und der König ging nach Gibeon, um daselbst zu opfern; denn das war die bedeutendste Höhe. Und Salomo opferte tausend Brandopfer auf jenem Altar. 5 Zu Gibeon erschien der HERR dem Salomo des Nachts im Traume. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 6 Salom…" 1. Könige 3,3-14 – „3 Salomo aber liebte den HERRN, so daß er in den Satzungen seines Vaters David wandelte; nur opferte und räucherte er auf den Höhen. 4 Und der König ging nach Gibeon, um daselbst zu opfern; denn das war die bedeutendste Höhe. Und Salomo opferte tausend Brandopfer auf jenem Altar. 5 Zu Gibeon erschien der HERR dem Salomo des Nachts im Traume. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 6 Salom…" 1. Könige 11,4-13 – „4 Denn als Salomo alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, daß sein Herz nicht mehr so vollkommen mit dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. 5 Also lief Salomo der Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen des H…
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Zurück: David stirbt nach vierzig Jahren als König Weiter: Die Propheten erwarten einen kommenden König aus Davids Haus
Die Propheten erwarten einen kommenden König aus Davids Haus
Jesaja 9,5-6 – „5 Denn jeder Stiefel derer, die gestiefelt einhertreten im Schlachtgetümmel, und jedes blutbefleckte Kleid wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. 6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst." Jesaja 9,5-6 – „5 Denn jeder Stiefel derer, die gestiefelt einhertreten im Schlachtgetümmel, und jedes blutbefleckte Kleid wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. 6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst." Jesaja 11,1-10 – „1 Und es wird ein Sproß aus dem Stumpfe Isais hervorgehen und ein Schoß aus seinen Wurzeln hervorbrechen; 2 auf demselben wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. 3 Und sein Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN; er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach…" Jeremia 23,5-6 – „5 Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich dem David einen rechtschaffenen…
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Die Propheten nennen den kommenden Hirten „David“
Hesekiel 34,23-24 – „23 Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein. 24 Und ich, der HERR, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst sein mitten unter ihnen; ich, der HERR, habe es gesagt!" Hesekiel 34,23-24 – „23 Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein. 24 Und ich, der HERR, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst sein mitten unter ihnen; ich, der HERR, habe es gesagt!" Hesekiel 37,21-28 – „21 Und sage zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Seht, ich will die Kinder Israel aus den Nationen, unter welche sie gekommen sind, zurückholen und sie von überallher sammeln und sie in ihr Land führen 22 und sie im Lande auf den Bergen Israels zu einem einzigen Volke machen; sie sollen alle nur einen einzigen König haben, sie sollen auch hinfort nicht mehr zwei Völker bilden, noch in zwei Reiche…" Hosea 3,4-5 – „4 Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten, auch ohne Opfer, ohne Bildsäule, ohne priesterliches Schulterkleid und ohne…
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Zurück: Die Propheten erwarten einen kommenden König aus Davids Haus Weiter: Jesus wird als der verheißene Sohn Davids vorgestellt
Jesus wird als der verheißene Sohn Davids vorgestellt
Matthäus 1,1-17 – „1 Geschlechtsregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. 2 Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder, 3 Juda zeugte den Phares und den Zara mit der Tamar, Phares zeugte den Esrom, Esrom zeugte den Aram, 4 Aram zeugte den Aminadab, Aminadab zeugte den Nahasson, Nahasson zeugte den Salmon, 5 Salmon zeugte den Boas mit der Rahab, Boas…" Matthäus 1,1-17 – „1 Geschlechtsregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. 2 Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder, 3 Juda zeugte den Phares und den Zara mit der Tamar, Phares zeugte den Esrom, Esrom zeugte den Aram, 4 Aram zeugte den Aminadab, Aminadab zeugte den Nahasson, Nahasson zeugte den Salmon, 5 Salmon zeugte den Boas mit der Rahab, Boas…" Lukas 1,26-33 – „26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt 27 zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete …
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Zurück: Die Propheten nennen den kommenden Hirten „David“ Weiter: Menschen erkennen Jesus als Sohn Davids, doch er ist größer als David
Menschen erkennen Jesus als Sohn Davids, doch er ist größer als David
Matthäus 9,27-31 – „27 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich unser! 28 Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich solches tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! 29 Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! 30 Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus d…" Matthäus 9,27-31 – „27 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich unser! 28 Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich solches tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! 29 Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! 30 Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus d…" Matthäus 12,22-23 – „22 Da wurde ein Besessener zu ihm gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn, so daß der Blinde und Stumme redete und sah. 23 Und alles Volk erstaunte und sprach: Ist dieser nicht etwa der Sohn Davids?" Matthäus 15,21-28 – „21 Und Jesus zog von dort weg und entwich in die Gegend von Tyrus und Zidon. 22 Und siehe, eine kana…
Zurück: Jesus wird als der verheißene Sohn Davids vorgestellt Weiter: Petrus erklärt: David starb, doch der Messias wurde auferweckt
Petrus erklärt: David starb, doch der Messias wurde auferweckt
Apostelgeschichte 2,22-36 – „22 Ihr israelitischen Männer, höret diese Worte: Jesus von Nazareth, einen Mann, von Gott bei euch erwiesen durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn tat, mitten unter euch, wie ihr selbst wisset; 23 diesen, der nach Gottes festgesetztem Rat und Vorherwissen dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch der Ungerechten Hände [ans Kreuz] geheftet und getötet. 24 Ihn hat Gott a…" Apostelgeschichte 2,22-36 – „22 Ihr israelitischen Männer, höret diese Worte: Jesus von Nazareth, einen Mann, von Gott bei euch erwiesen durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn tat, mitten unter euch, wie ihr selbst wisset; 23 diesen, der nach Gottes festgesetztem Rat und Vorherwissen dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch der Ungerechten Hände [ans Kreuz] geheftet und getötet. 24 Ihn hat Gott a…" Psalmen 16,8-11 – „8 Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; weil er mir zur Rechten ist, wanke ich nicht. 9 Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt; auch mein Fleisch wird sicher ruhen; 10 denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich überlassen und wirst nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe. 11 Du wirst m…
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Zurück: Menschen erkennen Jesus als Sohn Davids, doch er ist größer als David Weiter: Paulus zeigt: David diente seiner Generation, Christus aber sah die Verwesung nicht
Paulus zeigt: David diente seiner Generation, Christus aber sah die Verwesung nicht
Apostelgeschichte 13,16-39 – „16 Da stand Paulus auf und winkte mit der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer, und die ihr Gott fürchtet, höret zu! 17 Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsre Väter und erhöhte das Volk, da sie Fremdlinge waren im Lande Ägypten, und mit erhobenem Arm führte er sie von dort heraus. 18 Und er trug sie etwa vierzig Jahre lang in der Wüste 19 und vertilgte sieben Völker im Lande Kanaan un…" Apostelgeschichte 13,16-39 – „16 Da stand Paulus auf und winkte mit der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer, und die ihr Gott fürchtet, höret zu! 17 Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsre Väter und erhöhte das Volk, da sie Fremdlinge waren im Lande Ägypten, und mit erhobenem Arm führte er sie von dort heraus. 18 Und er trug sie etwa vierzig Jahre lang in der Wüste 19 und vertilgte sieben Völker im Lande Kanaan un…" 1. Samuel 13,14 – „14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast, was dir der HERR gebot!" Psalmen 2,7 – „7 Ich will erzählen vom Ratschluß des HERRN; er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Soh…
Zurück: Petrus erklärt: David starb, doch der Messias wurde auferweckt Weiter: Die Apostel verkünden Jesus als Davids Nachkommen und zugleich Davids Wurzel
Die Apostel verkünden Jesus als Davids Nachkommen und zugleich Davids Wurzel
Apostelgeschichte 15,13-18 – „13 Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, hob Jakobus an und sagte: Ihr Männer und Brüder, hört mir zu! 14 Simon hat erzählt, wie Gott zum erstenmal sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen. 15 Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht: 16 «Darnach will ich umkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und …" Apostelgeschichte 15,13-18 – „13 Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, hob Jakobus an und sagte: Ihr Männer und Brüder, hört mir zu! 14 Simon hat erzählt, wie Gott zum erstenmal sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen. 15 Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht: 16 «Darnach will ich umkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und …" 2. Timotheus 2,8 – „8 Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der von den Toten auferstanden ist, aus Davids Samen, nach meinem Evangelium," Offenbarung 5,5 – „5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu …
Zurück: Paulus zeigt: David diente seiner Generation, Christus aber sah die Verwesung nicht Weiter: Davids Psalmen bewahren seine Stimme als Beter
Davids Psalmen bewahren seine Stimme als Beter
Psalmen 3,1-9 – „1 Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh. (03-2) Ach, HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele stehen wider mich auf; 2 viele sagen von meiner Seele: «Sie hat keine Hilfe bei Gott.» (Pause.) 3 Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt. 4 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berge. (Pause.) 5 Ich habe…" Psalmen 3,1-9 – „1 Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh. (03-2) Ach, HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele stehen wider mich auf; 2 viele sagen von meiner Seele: «Sie hat keine Hilfe bei Gott.» (Pause.) 3 Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt. 4 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berge. (Pause.) 5 Ich habe…" Psalmen 18,1-51 – „1 Für den Vorsänger. Von dem Knecht des HERRN, von David, welcher dem HERRN die Worte dieses Liedes sang, an dem Tage, da der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde errettet hatte, auch aus der Hand Sauls. Er sprach: (018-2) Ich will dich von Herzen lieben, HERR, meine Stärke! 2 Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zufluc…
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Zurück: Die Apostel verkünden Jesus als Davids Nachkommen und zugleich Davids Wurzel Weiter: Davids Psalmen weisen über sein eigenes Leiden hinaus auf Christus
Davids Psalmen weisen über sein eigenes Leiden hinaus auf Christus
Psalmen 22,1-32 – „1 Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (022-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage! 2 Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht, und auch des Nachts habe ich keine Ruhe. 3 Aber du, der Heilige, bleibst Israels Lobgesang! 4 Auf dich haben unsre Väter vertraut, sie ve…" Psalmen 22,1-32 – „1 Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (022-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage! 2 Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht, und auch des Nachts habe ich keine Ruhe. 3 Aber du, der Heilige, bleibst Israels Lobgesang! 4 Auf dich haben unsre Väter vertraut, sie ve…" Matthäus 27,35-46 – „35 Nachdem sie ihn nun gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider unter sich und warfen das Los, auf daß erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist: «Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen.» 36 Und sie saßen daselbst und hüteten ihn. 37 Und sie befestigten über seinem Haupt…
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Zurück: Davids Psalmen bewahren seine Stimme als Beter Weiter: David wird zum Zeugen für die Seligkeit der Vergebung
David wird zum Zeugen für die Seligkeit der Vergebung
Römer 4,5-8 – „5 wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 Ebenso spricht auch David die Seligpreisung des Menschen aus, welchem Gott Gerechtigkeit anrechnet ohne Werke: 7 «Selig sind die, welchen die Übertretungen vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; 8 selig ist der Mann, welchem der Herr die Sünde nicht…" Römer 4,5-8 – „5 wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 Ebenso spricht auch David die Seligpreisung des Menschen aus, welchem Gott Gerechtigkeit anrechnet ohne Werke: 7 «Selig sind die, welchen die Übertretungen vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; 8 selig ist der Mann, welchem der Herr die Sünde nicht…" Psalmen 32,1-11 – „1 Eine Unterweisung. Von David. Wohl dem, dessen Missetat vergeben, dessen Sünde bedeckt ist! 2 Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet und in dessen Geist keine Falschheit ist! 3 Als ich es verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. 4 Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein S…
Vollständigen Abschnitt „David wird zum Zeugen für die Seligkeit der Vergebung" lesen
Zurück: Davids Psalmen weisen über sein eigenes Leiden hinaus auf Christus Weiter: Der Hebräerbrief erinnert David als einen Menschen des Glaubens
Der Hebräerbrief erinnert David als einen Menschen des Glaubens
Hebräer 11,32-40 – „32 Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephta, David und Samuel und den Propheten, 33 welche durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften. 34 Sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind des Schwertes Schärfe entronnen, von Schwachheit zu Kraft gekommen,…" Hebräer 11,32-40 – „32 Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephta, David und Samuel und den Propheten, 33 welche durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften. 34 Sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind des Schwertes Schärfe entronnen, von Schwachheit zu Kraft gekommen,…" 1. Samuel 17,37 – „37 Weiter sprach David: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, wird mich auch von diesem Philister erretten! Und Saul sprach zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir!" 1. Samuel 23,14 – „14 David aber blieb in der Wüste auf den Höhen und hielt sich auf dem Gebirge auf, in der Wüste Siph. Und Saul suchte ihn sein Leben…
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Die erste Gemeinde hört in Davids Psalmen die Stimme des Heiligen Geistes
Apostelgeschichte 4,23-31 – „23 Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihrigen und verkündigten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 24 Sie aber, da sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat; 25 der du durch den Mund unsres Vaters David, deines Knechtes,…" Apostelgeschichte 4,23-31 – „23 Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihrigen und verkündigten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 24 Sie aber, da sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat; 25 der du durch den Mund unsres Vaters David, deines Knechtes,…" Psalmen 2,1-12 – „1 Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich? 2 Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich wider den HERRN und wider seinen Gesalbten: 3 «Wir wollen ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!» 4 Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer. 5 Dann wird er zu ihne…
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Stephanus erinnert an Davids Wunsch, Gott ein Haus zu bauen
Apostelgeschichte 7,44-50 – „44 Unsre Väter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher mit Mose redete, es zu machen befahl nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte. 45 Dieses brachten auch unsre Väter, wie sie es empfangen hatten, mit Josua [in das Land], als sie es von den Heiden in Besitz nahmen, welche Gott vor dem Angesichte unsrer Väter vertrieb, bis auf die Tage Davids. 46 Der fand Gnade vor Gott und…" Apostelgeschichte 7,44-50 – „44 Unsre Väter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher mit Mose redete, es zu machen befahl nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte. 45 Dieses brachten auch unsre Väter, wie sie es empfangen hatten, mit Josua [in das Land], als sie es von den Heiden in Besitz nahmen, welche Gott vor dem Angesichte unsrer Väter vertrieb, bis auf die Tage Davids. 46 Der fand Gnade vor Gott und…" 2. Samuel 7,1-13 – „1 Als nun der König in seinem Hause saß und der HERR ihm Ruhe gegeben hatte vor allen seinen Feinden ringsumher, 2 sprach der König zum Propheten Natan: Siehe doch, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade Gottes wohnt unter Teppichen! 3 Natan sprach zum König: Gehe hin und tue alles, was in deinem Herzen ist, d…
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Die Schrift bewahrt Davids Linie durch Generationen und Exil hindurch
1. Chronik 2,9-17 – „9 Und die Söhne Chezrons, die ihm geboren wurden: Jerachmeel, Ram und Kelubai. 10 Und Ram zeugte Amminadab, und Amminadab zeugte Nachschon, den Fürsten der Kinder Judas. 11 Und Nachschon zeugte Salma, Salma zeugte Boas. 12 Boas zeugte Obed, Obed zeugte Isai, 13 Isai zeugte seinen Erstgeborenen Eliab und Abinadab, den zweiten [Sohn], und Schimea, den dritten, 14 Netaneel, den vierten, Raddai, den …" 1. Chronik 2,9-17 – „9 Und die Söhne Chezrons, die ihm geboren wurden: Jerachmeel, Ram und Kelubai. 10 Und Ram zeugte Amminadab, und Amminadab zeugte Nachschon, den Fürsten der Kinder Judas. 11 Und Nachschon zeugte Salma, Salma zeugte Boas. 12 Boas zeugte Obed, Obed zeugte Isai, 13 Isai zeugte seinen Erstgeborenen Eliab und Abinadab, den zweiten [Sohn], und Schimea, den dritten, 14 Netaneel, den vierten, Raddai, den …" 1. Chronik 3,1-24 – „1 Und das waren die Söhne Davids, die ihm zu Hebron geboren wurden: der Erstgeborene Amnon, von Achinoam, der Jesreelitin; der zweite Daniel, von Abigail, der Karmeliterin; 2 der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Königs von Geschur; der vierte Adonija, der Sohn der Chaggit; 3 der fünfte Schephatja, von …
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Davids Charakter verbindet tiefen Glauben mit ernster menschlicher Schwäche
1. Samuel 13,14 – „14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast, was dir der HERR gebot!" 1. Samuel 13,14 – „14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast, was dir der HERR gebot!" Apostelgeschichte 13,22 – „22 Und nachdem er ihn auf die Seite gesetzt hatte, erweckte er ihnen David zum König, von dem er auch Zeugnis gab und sprach: «Ich habe David gefunden, den Sohn des Jesse, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird.»" 1. Könige 15,3-5 – „3 Und er wandelte in allen Sünden seines Vaters, die er vor ihm getan hatte, und sein Herz war nicht völlig mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. 4 Doch um Davids willen gab der HERR, sein Gott, ihm eine Leuchte zu Jerusalem, indem er seinen Sohn ihm nachfolgen und Jerusalem bestehen ließ, 5 weil David getan hatte, was in den Augen des HERRN recht war, und nicht gewichen w…" Psalmen 51,3-19 – „3 denn ich erkenne m…
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Davids Leben zeigt, dass Gnade Sünde vergibt, aber sie niemals verharmlost
2. Samuel 12,9-14 – „9 Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, indem du tatest, was vor seinen Augen böse ist? Urija, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen; ihn aber hast du durch das Schwert der Kinder Ammon umgebracht! 10 Nun soll auch von deinem Hause das Schwert nicht weichen ewiglich, weil du mich verachtet und das Weib Urijas, des Hetiters, genomm…" 2. Samuel 12,9-14 – „9 Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, indem du tatest, was vor seinen Augen böse ist? Urija, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen; ihn aber hast du durch das Schwert der Kinder Ammon umgebracht! 10 Nun soll auch von deinem Hause das Schwert nicht weichen ewiglich, weil du mich verachtet und das Weib Urijas, des Hetiters, genomm…" Psalmen 32,1-5 – „1 Eine Unterweisung. Von David. Wohl dem, dessen Missetat vergeben, dessen Sünde bedeckt ist! 2 Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet und in dessen Geist keine Falschheit ist! 3 Als ich es verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. 4 Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir,…
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Was es bedeutet, dass David ein Mann nach Gottes Herzen war
1. Samuel 13,13-14 – „13 Samuel aber sprach zu Saul: Du hast töricht gehandelt, daß du das Gebot des HERRN, deines Gottes, das er dir geboten, nicht gehalten hast; denn sonst hätte er dein Königtum über Israel auf ewig bestätigt. 14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast,…" 1. Samuel 13,13-14 – „13 Samuel aber sprach zu Saul: Du hast töricht gehandelt, daß du das Gebot des HERRN, deines Gottes, das er dir geboten, nicht gehalten hast; denn sonst hätte er dein Königtum über Israel auf ewig bestätigt. 14 Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann ausgesucht nach seinem Herzen; dem hat der HERR geboten, über sein Volk Fürst zu sein, weil du nicht gehalten hast,…" Apostelgeschichte 13,21-22 – „21 Und von da an begehrten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Stamme Benjamin, vierzig Jahre lang. 22 Und nachdem er ihn auf die Seite gesetzt hatte, erweckte er ihnen David zum König, von dem er auch Zeugnis gab und sprach: «Ich habe David gefunden, den Sohn des Jesse, einen …
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David ordnet Leviten, Priester, Sänger und Torhüter für den zukünftigen Tempeldienst
1. Chronik 23,1-32 – „1 Also machte David, als er alt und lebenssatt geworden war, seinen Sohn Salomo zum König über Israel. 2 Und er versammelte alle Obersten in Israel und die Priester und Leviten. 3 Die Leviten aber wurden gezählt, von dreißig Jahren an und darüber. Und ihre Zahl, Haupt für Haupt, betrug 38000 Mann. 4 «Von diesen [sagte David,] sollen sein: 24000 Mann, die das Werk am Hause des HERRN treiben, und 6…" 1. Chronik 23,1-32 – „1 Also machte David, als er alt und lebenssatt geworden war, seinen Sohn Salomo zum König über Israel. 2 Und er versammelte alle Obersten in Israel und die Priester und Leviten. 3 Die Leviten aber wurden gezählt, von dreißig Jahren an und darüber. Und ihre Zahl, Haupt für Haupt, betrug 38000 Mann. 4 «Von diesen [sagte David,] sollen sein: 24000 Mann, die das Werk am Hause des HERRN treiben, und 6…" 1. Chronik 24,1-19 – „1 Folgendes sind die Abteilungen der Söhne Aarons: Die Söhne Aarons waren: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar. 2 Aber Nadab und Abihu starben vor dem Angesicht ihres Vaters und hatten keine Kinder; und Eleasar und Itamar wurden Priester. 3 Und David teilte sie, zusammen mit Zadok, aus den Söhnen Eleasars, und mit Achimelech, a…
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David ordnet Heer, Stämme und königlichen Besitz für die Zeit nach ihm
1. Chronik 27,1-34 – „1 Und dies sind die Kinder Israel nach ihrer Zahl, die Familienhäupter, die Obersten der Tausendschaften und Hundertschaften und ihre Amtleute, die dem König dienten nach der Ordnung der Abteilungen, wie sie Monat für Monat kamen und gingen, alle Monate des Jahres; jede Abteilung zählte 24000. 2 Über die erste Abteilung für den ersten Monat war Jaschobam, der Sohn Sabdiels, gesetzt, und zu seiner…" 1. Chronik 27,1-34 – „1 Und dies sind die Kinder Israel nach ihrer Zahl, die Familienhäupter, die Obersten der Tausendschaften und Hundertschaften und ihre Amtleute, die dem König dienten nach der Ordnung der Abteilungen, wie sie Monat für Monat kamen und gingen, alle Monate des Jahres; jede Abteilung zählte 24000. 2 Über die erste Abteilung für den ersten Monat war Jaschobam, der Sohn Sabdiels, gesetzt, und zu seiner…" 1. Chronik 28,1 – „1 Und David versammelte alle Obersten Israels nach Jerusalem, nämlich die Obersten der Stämme, die Obersten der Abteilungen, die dem König dienten, die Obersten der Tausendschaften, die Obersten der Hundertschaften und die Obersten über alle Güter und alles Vieh des Königs und seiner Söhne, samt den Kämmerern, Helden und allen tap…
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David war ein Kriegskönig, doch seine Siege waren nicht sein höchstes Vermächtnis
1. Chronik 22,6-10 – „6 Und er rief seinen Sohn Salomo und gebot ihm, das Haus des HERRN, des Gottes Israel, zu bauen. 7 David aber sprach zu Salomo: Mein Sohn, ich hatte im Sinne, dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus zu bauen; 8 aber das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Du hast viel Blut vergossen und große Kriege geführt; du sollst meinem Namen kein Haus bauen, weil du so viel Blut vor mir auf die E…" 1. Chronik 22,6-10 – „6 Und er rief seinen Sohn Salomo und gebot ihm, das Haus des HERRN, des Gottes Israel, zu bauen. 7 David aber sprach zu Salomo: Mein Sohn, ich hatte im Sinne, dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus zu bauen; 8 aber das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Du hast viel Blut vergossen und große Kriege geführt; du sollst meinem Namen kein Haus bauen, weil du so viel Blut vor mir auf die E…" 1. Chronik 28,2-3 – „2 Und der König David erhob sich und sprach: Höret mir zu, meine Brüder und mein Volk! Ich hatte mir vorgenommen, eine Ruhestätte zu bauen für die Lade des Bundes des HERRN und als Schemel der Füße unseres Gottes, und ich hatte mich für den Bau gerüstet. 3 Aber Gott sprach zu mir: Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du …
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Jesus erinnert an David und die Schaubrote
Matthäus 12,1-8 – „1 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten; seine Jünger aber hungerten und fingen an, Ähren abzustreifen und zu essen. 2 Als aber das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist! 3 Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und …" Matthäus 12,1-8 – „1 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten; seine Jünger aber hungerten und fingen an, Ähren abzustreifen und zu essen. 2 Als aber das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist! 3 Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und …" Markus 2,23-28 – „23 Und es begab sich, daß er am Sabbat durch die Saatfelder wandelte. Und seine Jünger fingen an, auf dem Wege die Ähren abzustreifen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Beglei…
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Psalm 89 hält an Gottes Bund mit David fest, obwohl der Thron zerbrochen scheint
Psalmen 89,2-5 – „2 Und zwar sage ich: Auf ewig wird die Gnade gebaut, in den Himmeln bestätigst du deine Treue: 3 «Ich habe mit meinem Auserwählten einen Bund geschlossen, habe meinem Knecht David geschworen: 4 Auf ewig will ich deinen Samen bestätigen und für alle Geschlechter bauen deinen Thron!» (Pause.) 5 Und die Himmel werden deine Wundertat preisen, o HERR, ja, deine Treue in der Gemeinde der Heiligen!" Psalmen 89,2-5 – „2 Und zwar sage ich: Auf ewig wird die Gnade gebaut, in den Himmeln bestätigst du deine Treue: 3 «Ich habe mit meinem Auserwählten einen Bund geschlossen, habe meinem Knecht David geschworen: 4 Auf ewig will ich deinen Samen bestätigen und für alle Geschlechter bauen deinen Thron!» (Pause.) 5 Und die Himmel werden deine Wundertat preisen, o HERR, ja, deine Treue in der Gemeinde der Heiligen!" Psalmen 89,20-38 – „20 ich habe meinen Knecht David gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt; 21 meine Hand soll beständig mit ihm sein, und mein Arm soll ihn stärken. 22 Kein Feind soll ihn überlisten und kein Ruchloser ihn unterdrücken; 23 sondern ich will seine Widersacher vor ihm zermalmen und seine Hasser schlagen; 24 aber meine Treue und Gnade sollen mit i…
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Psalm 132 verbindet Davids Sehnsucht nach Gottes Gegenwart mit dem verheißenen Thron
Psalmen 132,1-18 – „1 Ein Wallfahrtslied. Gedenke, o HERR, dem David alle seine Mühen, 2 daß er dem HERRN schwur und dem Mächtigen Jakobs gelobte: 3 Ich will nicht in das Zelt meines Hauses gehen, noch auf das Lager meines Bettes steigen, 4 ich will meinen Augen keinen Schlaf und meinen Augenlidern keinen Schlummer gönnen, 5 bis ich eine Stätte gefunden habe für den HERRN, eine Wohnung für den Mächtigen Jakobs! 6 Si…" Psalmen 132,1-18 – „1 Ein Wallfahrtslied. Gedenke, o HERR, dem David alle seine Mühen, 2 daß er dem HERRN schwur und dem Mächtigen Jakobs gelobte: 3 Ich will nicht in das Zelt meines Hauses gehen, noch auf das Lager meines Bettes steigen, 4 ich will meinen Augen keinen Schlaf und meinen Augenlidern keinen Schlummer gönnen, 5 bis ich eine Stätte gefunden habe für den HERRN, eine Wohnung für den Mächtigen Jakobs! 6 Si…" 2. Samuel 6,1-19 – „1 Und David versammelte abermals alle auserlesene Mannschaft in Israel, dreißigtausend. 2 Und David machte sich auf mit allem Volk, das bei ihm war, und ging hin gen Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, bei welcher der Name angerufen wird, der Name des HERRN der Heerscharen, der über den Cherubim thront. 3 Und sie s…
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Psalm 110 verbindet Davids Königshoffnung mit einem ewigen Priestertum
Psalmen 110,1-7 – „1 Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße! 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde! 3 Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor. 4 Der HERR hat …" Psalmen 110,1-7 – „1 Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße! 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde! 3 Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor. 4 Der HERR hat …" Matthäus 22,41-46 – „41 Als nun die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus 42 und sprach: Was dünkt euch von Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagten zu ihm: Davids. 43 Er spricht zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geiste «Herr», da er spricht: 44 «Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als…
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Psalm 68 wird auf den erhöhten Christus und seine Gaben bezogen
Psalmen 68,1-36 – „1 Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalmlied. (068-2) Es stehe Gott auf, daß seine Feinde zerstreut werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen! 2 Wie Rauch vertrieben wird, möge er sie vertreiben; wie Wachs vor dem Feuer zerschmilzt, so müssen die Gottlosen vergehen vor Gottes Angesicht! 3 Die Gerechten aber sollen sich freuen und fröhlich sein vor Gottes Angesicht und mit Freuden frohlocken! 4 Sin…" Psalmen 68,1-36 – „1 Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalmlied. (068-2) Es stehe Gott auf, daß seine Feinde zerstreut werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen! 2 Wie Rauch vertrieben wird, möge er sie vertreiben; wie Wachs vor dem Feuer zerschmilzt, so müssen die Gottlosen vergehen vor Gottes Angesicht! 3 Die Gerechten aber sollen sich freuen und fröhlich sein vor Gottes Angesicht und mit Freuden frohlocken! 4 Sin…" Epheser 4,7-13 – „7 Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe Christi. 8 Darum heißt es: «Er ist aufgefahren zur Höhe, hat Gefangene gemacht und den Menschen Gaben gegeben.» 9 Das [Wort] aber «Er ist aufgefahren», was bedeutet es anderes, als daß er auch zuvor hinabgefahren ist in die untersten Örter der Erde? 10 Der hinabge…
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Davids Klage über Verrat findet in Judas eine tiefere Erfüllung
Psalmen 41,1-14 – „1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (041-2) Wohl dem, der auf den Dürftigen achthat; ihn wird der HERR erretten zur bösen Zeit; 2 der HERR wird ihn bewahren und am Leben erhalten; es wird ihm auf Erden wohl ergehen, und du wirst ihn nicht in den Willen seiner Feinde geben. 3 Der HERR wird ihn auf seinem Siechbett erquicken; du machst, daß sein Zustand sich wendet, wenn er krank ist. 4 Ich sprach: …" Psalmen 41,1-14 – „1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (041-2) Wohl dem, der auf den Dürftigen achthat; ihn wird der HERR erretten zur bösen Zeit; 2 der HERR wird ihn bewahren und am Leben erhalten; es wird ihm auf Erden wohl ergehen, und du wirst ihn nicht in den Willen seiner Feinde geben. 3 Der HERR wird ihn auf seinem Siechbett erquicken; du machst, daß sein Zustand sich wendet, wenn er krank ist. 4 Ich sprach: …" Johannes 13,18-30 – „18 Ich rede nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Doch muß die Schrift erfüllt werden: «Der mit mir das Brot ißt, hat seine Ferse wider mich erhoben.» 19 Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit, wenn es geschehen ist, ihr glaubet, daß ich es bin. 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer aufnimmt, welchen ic…
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Christus trägt den Schlüssel Davids
Offenbarung 3,7-13 – „7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, welcher den Schlüssel Davids hat; der öffnet, daß niemand zuschließt, und zuschließt, daß niemand öffnet: 8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. 9 …" Offenbarung 3,7-13 – „7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, welcher den Schlüssel Davids hat; der öffnet, daß niemand zuschließt, und zuschließt, daß niemand öffnet: 8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. 9 …" Jesaja 22,20-22 – „20 An jenem Tage werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, berufen 21 und ihn mit deinem Rock bekleiden und mit deinem Gürtel umgürten und deine Gewalt in seine Hand legen. Er wird ein Vater sein den Bürgern zu Jerusalem und dem Hause Juda. 22 Ich will ihm auch den Schlüssel des Hauses Davids auf die Schultern legen, daß…
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Zurück: Davids Klage über Verrat findet in Judas eine tiefere Erfüllung Weiter: Davids Helden zeigen, dass sein Königtum von treuen Mitstreitern getragen wurde
Davids Helden zeigen, dass sein Königtum von treuen Mitstreitern getragen wurde
2. Samuel 23,8-39 – „8 Dies sind die Namen der Helden Davids: Joscheb-Baschebet, der Tachkemoniter, das Haupt der Wagenkämpfer; der schwang seinen Speer über achthundert, die auf einmal erschlagen wurden. 9 Und nach ihm Eleasar, der Sohn Dodos, des Achochiters; er war unter den drei Helden mit David, als sie die Philister verhöhnten; diese sammelten sich dort zum Streit, aber die Männer von Israel zogen hinauf; 10 er…" 2. Samuel 23,8-39 – „8 Dies sind die Namen der Helden Davids: Joscheb-Baschebet, der Tachkemoniter, das Haupt der Wagenkämpfer; der schwang seinen Speer über achthundert, die auf einmal erschlagen wurden. 9 Und nach ihm Eleasar, der Sohn Dodos, des Achochiters; er war unter den drei Helden mit David, als sie die Philister verhöhnten; diese sammelten sich dort zum Streit, aber die Männer von Israel zogen hinauf; 10 er…" 1. Chronik 11,10-47 – „10 Und dies sind die Obersten von Davids Helden, die mit ganz Israel ihm kräftig beistanden bei seiner Erhebung zur Königswürde, da man ihn zum König machte nach dem Worte des HERRN über Israel. 11 Dies ist die Zahl der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, Haupt der Wagenkämpfer. Dieser hob seinen Speer auf wider dreihun…
Zurück: Christus trägt den Schlüssel Davids Weiter: Spätere Generationen erinnern David als den Mann Gottes, der den Tempelgottesdienst ordnete
Spätere Generationen erinnern David als den Mann Gottes, der den Tempelgottesdienst ordnete
2. Chronik 8,14 – „14 Und er bestellte die Abteilungen der Priester, wie sein Vater David sie geordnet hatte, zu ihrem Amt, und die Leviten zu ihren Posten, um zu loben und zu dienen vor den Priestern, wie es ein jeder Tag erforderte; und die Torhüter nach ihren Abteilungen zu einem jeden Tor; denn also hatte es David, der Mann Gottes, befohlen." 2. Chronik 8,14 – „14 Und er bestellte die Abteilungen der Priester, wie sein Vater David sie geordnet hatte, zu ihrem Amt, und die Leviten zu ihren Posten, um zu loben und zu dienen vor den Priestern, wie es ein jeder Tag erforderte; und die Torhüter nach ihren Abteilungen zu einem jeden Tor; denn also hatte es David, der Mann Gottes, befohlen." Esra 3,10 – „10 Und als die Bauleute den Grund legten, stellten sich die Priester in ihren Gewändern auf, mit Trompeten, und die Leviten, die Söhne Asaphs, mit Zimbeln, den HERRN zu loben nach der Anordnung Davids, des Königs von Israel." Nehemia 12,24-46 – „24 Und folgende waren die Obersten unter den Leviten: Hasabja, Serebja und Jesua, der Sohn Kadmiels, und ihre Brüder, [die] ihnen gegenüber [standen], zu loben und zu danken, wie David, der Mann Gottes, befohlen hatte, eine Abteilung mit der …
Zurück: Davids Helden zeigen, dass sein Königtum von treuen Mitstreitern getragen wurde Weiter: Sacharja verbindet das Haus Davids mit Umkehr, Reinigung und dem Durchbohrten
Sacharja verbindet das Haus Davids mit Umkehr, Reinigung und dem Durchbohrten
Sacharja 12,7-14 – „7 Und der HERR wird zuerst die Hütten Judas erretten, damit sich der Stolz des Hauses David und der Stolz der Bewohner Jerusalems nicht gegen Juda erhebe. 8 An jenem Tage wird der HERR die Einwohner Jerusalems beschirmen, so daß an jenem Tage der Schwächste unter ihnen sein wird wie David, und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. 9 Und es soll geschehen, an jenem Tage, …" Sacharja 12,7-14 – „7 Und der HERR wird zuerst die Hütten Judas erretten, damit sich der Stolz des Hauses David und der Stolz der Bewohner Jerusalems nicht gegen Juda erhebe. 8 An jenem Tage wird der HERR die Einwohner Jerusalems beschirmen, so daß an jenem Tage der Schwächste unter ihnen sein wird wie David, und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. 9 Und es soll geschehen, an jenem Tage, …" Sacharja 13,1 – „1 An jenem Tage wird dem Hause David und den Einwohnern von Jerusalem ein Born eröffnet sein wider Sünde und Unreinigkeit." Johannes 19,34-37 – „34 sondern einer der Kriegsknechte durchbohrte seine Seite mit einem Speer, und alsbald floß Blut und Wasser heraus. 35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, u…
Zurück: Spätere Generationen erinnern David als den Mann Gottes, der den Tempelgottesdienst ordnete Weiter: Die „gewissen Gnadengüter Davids“ werden mit der Auferstehung Christi verbunden
Die „gewissen Gnadengüter Davids“ werden mit der Auferstehung Christi verbunden
Jesaja 55,1-5 – „1 Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kaufet Getreide, kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst Wein und Milch! 2 Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett! 3 Neiget eure Ohren und kommet her zu mir, höret, so …" Jesaja 55,1-5 – „1 Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kaufet Getreide, kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst Wein und Milch! 2 Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett! 3 Neiget eure Ohren und kommet her zu mir, höret, so …" Apostelgeschichte 13,32-37 – „32 Und wir verkündigen euch das Evangelium von der den Vätern zuteil gewordenen Verheißung, daß Gott diese für uns, ihre Kinder, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte. 33 Wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.» 34 Daß er ihn aber von den Toten auferweckte, so daß er nicht m…
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Paulus greift Davids ernste Gerichtsworte aus Psalm 69 auf
Römer 11,7-12 – „7 Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat es erlangt, die übrigen aber wurden verstockt, 8 wie geschrieben steht: «Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis zum heutigen Tag.» 9 Und David spricht: «Ihr Tisch werde ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung; 10 ihre …" Römer 11,7-12 – „7 Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat es erlangt, die übrigen aber wurden verstockt, 8 wie geschrieben steht: «Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis zum heutigen Tag.» 9 Und David spricht: «Ihr Tisch werde ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung; 10 ihre …" Psalmen 69,23-29 – „23 Ihre Augen sollen so finster werden, daß sie nicht mehr sehen, und ihre Lenden sollen allezeit wanken. 24 Gieße deinen Grimm über sie aus, und die Glut deines Zorns erfasse sie; 25 ihre Wohnstätte müsse verwüstet werden, und in ihren Zelten wohne niemand mehr! 26 Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und vermehren die Schm…
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Zacharias preist Gott für das Heil aus dem Haus Davids
Lukas 1,67-79 – „67 Und sein Vater Zacharias ward mit heiligem Geist erfüllt, weissagte und sprach: 68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet; 69 und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David, 70 wie er verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her: 71 Errettung von unsern Feinden und aus der Hand aller,…" Lukas 1,67-79 – „67 Und sein Vater Zacharias ward mit heiligem Geist erfüllt, weissagte und sprach: 68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet; 69 und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David, 70 wie er verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her: 71 Errettung von unsern Feinden und aus der Hand aller,…" 2. Samuel 7,12-16 – „12 Wenn deine Tage erfüllt sind und du bei deinen Vätern liegst, so will ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leibe kommen wird, und will sein Königtum befestigen; 13 der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Thron seines Königreichs auf ewig befestigen. 14 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. W…
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Psalm 40 weist vom Opferdienst auf den vollkommenen Gehorsam Christi
Psalmen 40,1-18 – „1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (040-2) Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, da neigte er sein Ohr zu mir und erhörte mein Schreien 2 und zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, machte meine Schritte gewiß 3 und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unsern Gott; das werden viele sehen und den HERRN fürchten u…" Psalmen 40,1-18 – „1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (040-2) Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, da neigte er sein Ohr zu mir und erhörte mein Schreien 2 und zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, machte meine Schritte gewiß 3 und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unsern Gott; das werden viele sehen und den HERRN fürchten u…" Hebräer 10,1-14 – „1 Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Güter hat, nicht das Ebenbild der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, welche man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals vollkommen machen! 2 Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrich…
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Paulus greift Davids Lob unter den Völkern auf
Römer 15,7-12 – „7 Darum nehmet euch einer des andern an, gleichwie auch Christus sich euer angenommen hat, zu Gottes Ehre! 8 Ich sage aber, daß Jesus Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen, 9 daß aber die Heiden Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: «Darum will ich dich preisen unter den Heide…" Römer 15,7-12 – „7 Darum nehmet euch einer des andern an, gleichwie auch Christus sich euer angenommen hat, zu Gottes Ehre! 8 Ich sage aber, daß Jesus Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen, 9 daß aber die Heiden Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: «Darum will ich dich preisen unter den Heide…" Psalmen 18,50-51 – „50 der seinem Könige große Siege verliehen hat und seinem Gesalbten Gnade erweist, David und seinem Samen bis in Ewigkeit." 2. Samuel 22,50-51 – „50 Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen singen, 51 der seinem Könige große Siege verliehen hat und seinem Gesalbten Gnade erweist, David und seinem Samen bis in Ew…
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Als Davids Königshaus fast ausgelöscht wird, bleibt ein Sohn verborgen
2. Könige 8,16-19 – „16 Im fünften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel, ward Jehoram, der Sohn Josaphats, König in Juda. 17 Zweiunddreißig Jahre alt war er, als er König ward, und regierte acht Jahre lang zu Jerusalem. 18 Und er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahabs tat; denn die Tochter Ahabs war sein Weib, und er tat, was dem HERRN übel gefiel. 19 Aber der HERR wollte Jud…" 2. Könige 8,16-19 – „16 Im fünften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel, ward Jehoram, der Sohn Josaphats, König in Juda. 17 Zweiunddreißig Jahre alt war er, als er König ward, und regierte acht Jahre lang zu Jerusalem. 18 Und er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahabs tat; denn die Tochter Ahabs war sein Weib, und er tat, was dem HERRN übel gefiel. 19 Aber der HERR wollte Jud…" 2. Könige 11,1-12 – „1 Als aber Atalia, die Mutter Ahasias, sah, daß ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte allen königlichen Samen um. 2 Joscheba aber, die Tochter des Königs Joram, Ahasias Schwester, nahm Joas, den Sohn Ahasias, und stahl in weg aus der Mitte der Königssöhne, die getötet wurden, und tat ihn samt seiner Amme in eine Schlaf…
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Bethlehem wird zum prophetischen Zeichen für den kommenden Herrscher aus Davids Linie
Micha 5,1-4 – „1 Nun schließe deine Reihen, du Schar! Man errichtet Bollwerke gegen uns; mit der Rute wollen sie den Richter Israels auf den Backen schlagen. 2 Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen ist. 3 Darum gibt er sie hin bis zu der Z…" Micha 5,1-4 – „1 Nun schließe deine Reihen, du Schar! Man errichtet Bollwerke gegen uns; mit der Rute wollen sie den Richter Israels auf den Backen schlagen. 2 Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen ist. 3 Darum gibt er sie hin bis zu der Z…" Matthäus 2,1-6 – „1 Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz …
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Gott bewahrt Jerusalem in Hiskias Tagen auch um Davids willen
2. Könige 19,20-37 – „20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, das habe ich gehört. 21 Dies ist das Wort, welches der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein! Die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt über dich! 22 Wen hast du gesc…" 2. Könige 19,20-37 – „20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, das habe ich gehört. 21 Dies ist das Wort, welches der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein! Die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt über dich! 22 Wen hast du gesc…" Jesaja 37,21-38 – „21 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: Also spricht der HERR, der Gott Israels: Auf das, was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, lautet die Antwort des HERRN gegen ihn also: 22 Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet deiner; die Tochter Jerusalems schü…
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Bei der Tempelweihe erinnert Salomo an Gottes Verheißung an David
1. Könige 8,14-26 – „14 Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israel; und die ganze Gemeinde Israel stand. 15 Und er sprach: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der meinem Vater David durch seinen Mund verheißen und es auch durch seine Hand erfüllt hat, da er sagte: 16 Seit dem Tage, da ich mein Volk Israel aus Ägypten führte, habe ich unter allen Stämmen Israels niemals eine Stadt …" 1. Könige 8,14-26 – „14 Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israel; und die ganze Gemeinde Israel stand. 15 Und er sprach: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der meinem Vater David durch seinen Mund verheißen und es auch durch seine Hand erfüllt hat, da er sagte: 16 Seit dem Tage, da ich mein Volk Israel aus Ägypten führte, habe ich unter allen Stämmen Israels niemals eine Stadt …" 2. Chronik 6,4-17 – „4 Und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, der durch seinen Mund meinem Vater David verheißen und es auch mit seiner Hand erfüllt hat, da er sagte: 5 Seit der Zeit, als ich mein Volk aus Ägyptenland führte, habe ich in allen Stämmen Israels keine Stadt erwählt, um ein Haus zu bauen, daß mein Name daselbst sei, und hab…
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Jeremia hält selbst beim Untergang Judas an Gottes Bund mit David fest
Jeremia 30,8-9 – „8 Und es soll an jenem Tage geschehen, spricht der HERR der Heerscharen, daß ich sein Joch auf deinem Halse zerbrechen und deine Bande zerreißen werde, also daß Fremde ihn nicht mehr knechten sollen; 9 sondern sie werden dem HERRN, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will." Jeremia 30,8-9 – „8 Und es soll an jenem Tage geschehen, spricht der HERR der Heerscharen, daß ich sein Joch auf deinem Halse zerbrechen und deine Bande zerreißen werde, also daß Fremde ihn nicht mehr knechten sollen; 9 sondern sie werden dem HERRN, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will." Jeremia 33,14-26 – „14 Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich das gute Wort erfüllen will, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda geredet habe. 15 In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen rechtschaffenen Sproß hervorsprießen lassen, welcher Recht und Gerechtigkeit schaffen wird auf Erden. 16 In jenen Tagen soll Juda gerettet werden und Jerusalem sicher wohnen, und das ist der N…" Jeremia 23,5-6 – „5 Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich dem David einen rechtschaffenen Sproß erwecken werde; der wird al…
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Das vereinte Reich Davids zerbricht, doch Gottes Verheißung bleibt
1. Könige 11,29-39 – „29 Es begab sich aber zu jener Zeit, als Jerobeam aus Jerusalem wegging, fand ihn der Prophet Achija von Silo auf dem Wege; der hatte einen neuen Mantel an, und sie waren beide allein auf dem Felde. 30 Und Achija faßte den neuen Mantel, den er anhatte, und zerriß ihn in zwölf Stücke 31 und sprach zu Jerobeam: Nimm die zehn Stücke! Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will das …" 1. Könige 11,29-39 – „29 Es begab sich aber zu jener Zeit, als Jerobeam aus Jerusalem wegging, fand ihn der Prophet Achija von Silo auf dem Wege; der hatte einen neuen Mantel an, und sie waren beide allein auf dem Felde. 30 Und Achija faßte den neuen Mantel, den er anhatte, und zerriß ihn in zwölf Stücke 31 und sprach zu Jerobeam: Nimm die zehn Stücke! Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will das …" 1. Könige 12,1-24 – „1 Und Rehabeam zog gen Sichem; denn ganz Israel war gen Sichem gekommen, um ihn zum König zu machen. 2 Als aber Jerobeam, der Sohn Nebats, solches hörte, da er noch in Ägypten war (denn dahin war er vor dem König Salomo geflohen), kehrte er aus Ägypten zurück. 3 Und man sandte hin und ließ ihn rufen. Da kamen Jerobeam und die ga…
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Selbst im Exil erlischt die Linie Davids nicht
2. Könige 24,8-17 – „8 Achtzehn Jahre alt war Jehojachin, als er König ward, und regierte drei Monate lang zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehusta, die Tochter Elnatans von Jerusalem. 9 Er tat aber, was dem HERRN mißfiel, ganz wie sein Vater getan hatte. 10 Zu jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, gen Jerusalem herauf, und die Stadt ward belagert. 11 Und Nebukadnezar, der König von Babel, …" 2. Könige 24,8-17 – „8 Achtzehn Jahre alt war Jehojachin, als er König ward, und regierte drei Monate lang zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehusta, die Tochter Elnatans von Jerusalem. 9 Er tat aber, was dem HERRN mißfiel, ganz wie sein Vater getan hatte. 10 Zu jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, gen Jerusalem herauf, und die Stadt ward belagert. 11 Und Nebukadnezar, der König von Babel, …" 2. Könige 25,27-30 – „27 Aber im siebenunddreißigsten Jahre, nachdem Jehojachin, der König von Juda, gefangen hinweggeführt worden, am siebenundzwanzigsten Tage des zwölften Monats, erhob Evil-Merodach, der König von Babel, im ersten Jahre seiner Regierung das Haupt Jehojachins, des Königs von Juda, [und entließ ihn] aus dem Kerker; 28 und redete freu…
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Serubbabel wird nach dem Exil zum Zeichen fortbestehender davidischer Hoffnung
Haggai 2,20-23 – „20 Und das Wort des HERRN erging zum zweitenmal an Haggai am vierundzwanzigsten Tage des Monats also: 21 Sage zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich erschüttere den Himmel und die Erde 22 und will Königsthrone umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern, und ich will die Kriegswagen umstoßen samt ihren Reitern, daß Roß und Mann zu Boden sinken und ein jeder umkomme durch …" Haggai 2,20-23 – „20 Und das Wort des HERRN erging zum zweitenmal an Haggai am vierundzwanzigsten Tage des Monats also: 21 Sage zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich erschüttere den Himmel und die Erde 22 und will Königsthrone umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern, und ich will die Kriegswagen umstoßen samt ihren Reitern, daß Roß und Mann zu Boden sinken und ein jeder umkomme durch …" Esra 2,1-2 – „1 Und folgendes sind die Landeskinder, die aus der Gefangenschaft heraufzogen, welche Nebukadnezar, der König von Babel, nach Babel geführt hatte, und die wieder nach Jerusalem und Juda kamen, ein jeder in seine Stadt, 2 welche mit Serubbabel, Jesua, Nehemia, Seraja, Reelaja, Mordechai, Bilsan, Mispar, Bigvai, Rehum und Baana kamen. Dies ist d…
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Jesaja erwartet einen gerechten Herrscher auf Davids Thron
Jesaja 16,1-5 – „1 Schickt ein Lamm dem Beherrscher des Landes von der Felsenburg aus durch die Wüste nach dem Berge der Tochter Zion! 2 Und wie ein aus dem Neste verscheuchter, umherirrender Vogel sollen die Töchter Moabs an den Furten des Arnon sein. 3 Gib Rat, lege Fürbitte ein, mach deinen Schatten gleich der dunklen Nacht am hellen Mittag, verbirg die Verjagten, verrate die Flüchtlinge nicht! 4 Laß die Flüch…" Jesaja 16,1-5 – „1 Schickt ein Lamm dem Beherrscher des Landes von der Felsenburg aus durch die Wüste nach dem Berge der Tochter Zion! 2 Und wie ein aus dem Neste verscheuchter, umherirrender Vogel sollen die Töchter Moabs an den Furten des Arnon sein. 3 Gib Rat, lege Fürbitte ein, mach deinen Schatten gleich der dunklen Nacht am hellen Mittag, verbirg die Verjagten, verrate die Flüchtlinge nicht! 4 Laß die Flüch…" Jesaja 9,5-6 – „5 Denn jeder Stiefel derer, die gestiefelt einhertreten im Schlachtgetümmel, und jedes blutbefleckte Kleid wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. 6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst." Jesaja 11,1-5 – „1 Un…
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Psalm 78 fasst Davids Berufung als Hirte Israels zusammen
Psalmen 78,65-72 – „65 Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken. 66 Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu. 67 Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim, 68 sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt. 69 Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat. 7…" Psalmen 78,65-72 – „65 Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken. 66 Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu. 67 Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim, 68 sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt. 69 Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat. 7…" 1. Samuel 16,1-13 – „1 Und der HERR sprach zu Samuel: Wie lange trägst du Leid um Saul, den ich doch verworfen habe, daß er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und gehe hin, ich will dich zu Isai, dem Bethlehemiten, senden; denn unter seinen Söhnen habe ich mir einen König ersehen! 2 Samuel aber sprach: Wie soll ich hingehen? Wenn S…
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David bleibt ein großer Zeuge, doch Christus ist der Mittelpunkt
2. Samuel 7,18-29 – „18 Da kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, mein Herr, HERR, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Und das ist noch zu wenig gewesen in deinen Augen, Herr, HERR; denn du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet, und zwar, Herr, HERR, von des Menschen höchstem Ziel! 20 Was kann da David weiter zu dir s…" 2. Samuel 7,18-29 – „18 Da kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, mein Herr, HERR, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Und das ist noch zu wenig gewesen in deinen Augen, Herr, HERR; denn du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet, und zwar, Herr, HERR, von des Menschen höchstem Ziel! 20 Was kann da David weiter zu dir s…" Apostelgeschichte 13,22-23 – „22 Und nachdem er ihn auf die Seite gesetzt hatte, erweckte er ihnen David zum König, von dem er auch Zeugnis gab und sprach: «Ich habe David gefunden, den Sohn des Jesse, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird.» 23 Von dessen Nachkommen hat nun Gott nach der Verheißung Jesus als Retter für Israel…
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Zusammenfassung und Gebet
David gehört zu den ausführlichsten und bedeutendsten Personen der Bibel. Seine Geschichte beginnt unscheinbar in Bethlehem. Als jüngster Sohn Isais hütete er die Schafe seiner Familie, während niemand in ihm den zukünftigen König Israels vermutete. Doch Gott sandte Samuel in das Haus Isais und machte deutlich, dass er nicht so sieht wie der Mensch: Menschen schauen auf das Äußere, Gott aber sieht das Herz. David wurde gesalbt, und von diesem Augenblick an ruhte der Geist des Herrn in besonderer Weise auf ihm. Zwischen Salbung und Thron lagen jedoch viele Jahre. David kam an Sauls Hof, besiegte Goliath im Vertrauen auf Gott und gewann die Freundschaft Jonathans. Gleichzeitig entwickelte Saul immer stärkere Eifersucht und versuchte wiederholt, David zu töten. Aus dem gefeierten jungen Helden wurde ein Flüchtling. Höhlen, Wüsten und fremde Länder wurden zu Stationen seines Weges. Gerade dort lernte David immer wieder, dass Gottes Verheißung nicht durch menschliche Ungeduld erzwungen werden darf. Zweimal hätte er Saul töten können und weigerte sich, den Gesalbten des Herrn eigenmächtig zu beseitigen. Diese Jahre zeigen sowohl Davids außergewöhnlichen Glauben als auch seine menschlich…
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