Psalmen 91 – Lutherbibel 1912
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
Lutherbibel 1912 – 16 Verse. Der vollständige Kapiteltext:
- 1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
- 2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
- 3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz.
- 4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
- 5 daß du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
- 6 vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittage verderbt.
- 7 Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
- 8 Ja du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
- 9 Denn der HERR ist deine Zuversicht; der Höchste ist deine Zuflucht.
- 10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird zu deiner Hütte sich nahen.
- 11 Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
- 12 daß sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
- 13 Auf Löwen und Ottern wirst du gehen, und treten auf junge Löwen und Drachen.
- 14 “Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
- 15 Er ruft mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not; ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
- 16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.”