Psalmen 83 – Lutherbibel 1912
Ein Psalmlied Asaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!
Lutherbibel 1912 – 18 Verse. Der vollständige Kapiteltext:
- 1 Ein Psalmlied Asaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!
- 2 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf.
- 3 Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen.
- 4 “Wohl her!” sprechen sie; “laßt uns sie ausrotten, daß sie kein Volk seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!”
- 5 Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider dich gemacht,
- 6 die Hütten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter,
- 7 der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Philister samt denen zu Tyrus;
- 8 Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen; sie helfen den Kindern Lot. (Sela.)
- 9 Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison,
- 10 die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde.
- 11 Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna,
- 12 die da sagen: Wir wollen Häuser Gottes einnehmen.
- 13 Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde.
- 14 Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anzündet:
- 15 also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.
- 16 Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie nach deinem Namen fragen müssen, o HERR.
- 17 Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;
- 18 so werden sie erkennen, daß du mit deinem Namen heißest HERR allein und der Höchste in aller Welt.