Psalmen 25 – Lutherbibel 1912
Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlangt mich.
Lutherbibel 1912 – 22 Verse. Der vollständige Kapiteltext:
- 1 Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlangt mich.
- 2 Mein Gott, ich hoffe auf dich; laß mich nicht zu Schanden werden, daß sich meine Feinde nicht freuen über mich.
- 3 Denn keiner wird zu Schanden, der dein harret; aber zu Schanden müssen sie werden, die leichtfertigen Verächter.
- 4 HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige;
- 5 leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich dein.
- 6 Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist.
- 7 Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen!
- 8 Der HERR ist gut und fromm; darum unterweist er die Sünder auf dem Wege.
- 9 Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.
- 10 Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.
- 11 Um deines Namens willen, HERR, sei gnädig meiner Missetat, die da groß ist.
- 12 Wer ist der, der den HERRN fürchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg.
- 13 Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen.
- 14 Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn fürchten; und seinen Bund läßt er sie wissen.
- 15 Meine Augen sehen stets zu dem HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
- 16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.
- 17 Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
- 18 Siehe an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden!
- 19 Siehe, daß meiner Feinde so viel sind und hassen mich aus Frevel.
- 20 Bewahre meine Seele und errette mich, laß mich nicht zu Schanden werden; denn ich traue auf dich.
- 21 Schlecht und Recht, das behüte mich; denn ich harre dein.
- 22 Gott, erlöse Israel aus aller seiner Not!