Lukas 9
Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,
62 Verse – der vollständige Kapiteltext:
- 1 Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,
- 2 und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken.
- 3 Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben.
- 4 Und wo ihr in ein Haus geht, da bleibet, bis ihr von dannen zieht.
- 5 Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie.
- 6 Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden.
- 7 Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;
- 8 von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden.
- 9 Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches höre? und begehrte ihn zu sehen.
- 10 Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.
- 11 Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.
- 12 Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.
- 13 Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen, wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.
- 14 (Denn es waren bei fünftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.
- 15 Und sie taten also, und es setzten sich alle.
- 16 Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.
- 17 Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.
- 18 Und es begab sich, da er allein war und betete und seine Jünger zu ihm traten, fragte er sie und sprach: Wer sagen die Leute, daß ich sei?
- 19 Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, du seist Johannes der Täufer; etliche aber, du seist Elia; etliche aber, es sei der alten Propheten einer auferstanden.
- 20 Er aber sprach zu ihnen: Wer saget ihr aber, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christus Gottes!
- 21 Und er bedrohte sie und gebot, daß sie das niemand sagten,
- 22 und sprach: Des Menschen Sohn muß noch viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
- 23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
- 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.
- 25 Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?
- 26 Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.
- 27 Ich sage euch aber wahrlich, daß etliche sind von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis daß sie das Reich Gottes sehen.
- 28 Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.
- 29 Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.
- 30 Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;
- 31 die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.
- 32 Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.
- 33 Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.
- 34 Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.
- 35 Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!
- 36 Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.
- 37 Es begab sich aber den Tag hernach, da sie von dem Berge kamen, kam ihnen entgegen viel Volks.
- 38 Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe doch meinen Sohn, denn er ist mein einziger Sohn.
- 39 Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreit er alsbald, und reißt ihn, daß er schäumt, und mit Not weicht er von ihm, wenn er ihn gerissen hat.
- 40 Und ich habe deine Jünger gebeten, daß sie ihn austrieben, und sie konnten nicht.
- 41 Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein und euch dulden? Bringe deinen Sohn her!
- 42 Und da er zu ihm kam, riß ihn der Teufel und zerrte ihn. Jesus aber bedrohte den unsauberen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.
- 43 Und sie entsetzten sich alle über die Herrlichkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern:
- 44 Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in der Menschen Hände.
- 45 Aber das Wort verstanden sie nicht, und es ward vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn zu fragen um dieses Wort.
- 46 Es kam auch ein Gedanke unter sie, welcher unter ihnen der Größte wäre.
- 47 Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens sah, ergriff er ein Kind und stellte es neben sich
- 48 und sprach zu ihnen: Wer dies Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Welcher aber der Kleinste ist unter euch allen, der wird groß sein.
- 49 Da antwortete Johannes und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb die Teufel aus in deinem Namen; und wir wehrten ihm, denn er folgt dir nicht mit uns.
- 50 Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht; denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.
- 51 Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wendete er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln.
- 52 Und er sandte Boten vor sich hin; die gingen hin und kamen in einen Markt der Samariter, daß sie ihm Herberge bestellten.
- 53 Und sie nahmen ihn nicht an, darum daß er sein Angesicht gewendet hatte, zu wandeln gen Jerusalem.
- 54 Da aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: HERR, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat.
- 55 Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?
- 56 Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten.
- 57 Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo du hin gehst.
- 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.
- 59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
- 60 Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!
- 61 Und ein anderer sprach: HERR, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind.
- 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Kapitel-Erklärung
Kurze Zusammenfassung
Lukas 9 ist ein Wendepunkt im Dienst Jesu. Die zwölf Jünger werden ausgesandt, Jesus speist die Fünftausend, Petrus bekennt Jesus als den Christus, die Verklärung findet statt und Jesus beginnt offen über sein bevorstehendes Leiden zu sprechen.
Das Kapitel zeigt:
Jesu göttliche Autorität
die wahre Bedeutung von Nachfolge
den Unterschied zwischen menschlichen Erwartungen und Gottes Plan
die Herrlichkeit Christi
Außerdem wird deutlich:
Der Weg des Messias führt nicht zuerst zu einem irdischen Thron, sondern ans Kreuz.
Historischer und kultureller Hintergrund
Viele Menschen erwarteten einen politischen Messias, der Israel von Rom befreien würde. Selbst die Jünger verstanden noch nicht vollständig, dass Christus zuerst leiden und sterben musste.
In Lukas 9 beginnt Jesus seine Jünger gezielt auf diesen Weg vorzubereiten.
Das Kapitel bewegt sich stark zwischen:
Herrlichkeit
Macht
Offenbarung
und gleichzeitig:
Leiden
Ablehnung
Selbstverleugnung
Diese Spannung zieht sich durch das ganze Evangelium.
Verse 1–6 – Die Aussendung der Zwölf
Jesus Christus gibt den zwölf Aposteln Macht über:
Dämonen
Krankheiten
Dann sendet er sie aus, um das Reich Gottes zu predigen.
Das zeigt:
Wahre geistliche Autorität kommt von Gott, nicht aus dem Menschen selbst.
Abhängigkeit von Gott
Jesus erlaubt ihnen nur wenig mitzunehmen.
Warum?
Damit sie lernen:
Gottes Werk geschieht nicht hauptsächlich durch menschliche Absicherung, sondern durch Vertrauen auf Gott.
Das bedeutet nicht, dass Planung falsch ist. Aber geistlicher Dienst darf nie auf menschlicher Sicherheit gegründet werden.
Ablehnung gehört dazu
Jesus erklärt:
Manche Orte werden die Botschaft ablehnen.
Nicht jeder Widerstand bedeutet Versagen.
Selbst Christus wurde abgelehnt.
Verse 7–9 – Herodes hört von Jesus
Herodes Antipas ist verwirrt über Jesus.
Einige glauben:
Johannes der Täufer sei auferstanden
Elia sei erschienen
ein alter Prophet sei zurückgekehrt
Doch Herodes bleibt innerlich unentschlossen.
Das zeigt:
Man kann viel über Jesus hören und trotzdem keine echte Umkehr erleben.
Neugier ersetzt keinen Glauben.
Verse 10–17 – Die Speisung der Fünftausend
Die Apostel kehren zurück, und Jesus zieht sich mit ihnen zurück.
Doch die Menschen folgen ihm.
Trotz Müdigkeit nimmt Jesus sich ihrer an.
Das zeigt sein Mitgefühl.
Das Problem
Die Menschenmenge hat kaum Nahrung.
Die Jünger sehen Mangel.
Jesus sieht Möglichkeit.
Fünf Brote und zwei Fische
Menschlich betrachtet reicht das niemals aus.
Doch Jesus dankt Gott und beginnt auszuteilen.
Alle werden satt.
Die Bedeutung des Wunders
Dieses Wunder offenbart:
Jesus ist der Versorger
Gottes Macht ist nicht begrenzt
Christus genügt vollkommen
Es erinnert auch an:
Gottes Versorgung Israels mit Manna
Elisa und die Brotvermehrung
Jesus als Brot des Lebens
Die zwölf Körbe
Es bleibt mehr übrig als vorher da war.
Gottes Versorgung ist nicht knapp oder zufällig.
Verse 18–20 – Petrusbekenntnis
Jesus fragt:
„Wer sagen die Leute, dass ich sei?“
Die Antworten zeigen Verwirrung.
Dann fragt Jesus:
„Wer sagt aber ihr, dass ich sei?“
Das ist die entscheidende Frage jedes Menschen.
Petrus antwortet:
„Der Christus Gottes“
Das ist ein gewaltiges Bekenntnis.
Jesus ist nicht nur:
Lehrer
Prophet
moralisches Vorbild
Sondern der verheißene Messias und Sohn Gottes.
Verse 21–27 – Jesus kündigt sein Leiden an
Jetzt beginnt Jesus offen über seinen Tod zu sprechen.
Die Jünger erwarteten Herrlichkeit.
Jesus spricht über:
Leiden
Verwerfung
Kreuzigung
Das widersprach ihren Vorstellungen völlig.
„Wer mir folgen will“
Jesus erklärt:
Nachfolge bedeutet:
Selbstverleugnung
tägliches Kreuztragen
Gehorsam
Das ist das Gegenteil moderner Wohlstandsbotschaften.
Christentum bedeutet nicht:
Selbstverwirklichung
bequemes Leben
weltlichen Erfolg
Sondern Hingabe an Christus.
Das Kreuz
Damals war das Kreuz ein Symbol:
von Schande
Leiden
Tod
Jesu Zuhörer verstanden die Härte dieser Aussage.
„Wer seine Seele erhalten will“
Wer krampfhaft nur für sich selbst lebt, verliert am Ende alles.
Wahre Rettung findet man nur in völliger Hingabe an Christus.
Verse 28–36 – Die Verklärung
Jesus steigt mit:
Petrus
Johannes
Jakobus
auf einen Berg.
Dort verändert sich sein Aussehen.
Seine Herrlichkeit wird sichtbar.
Das ist ein Vorgeschmack:
auf seine göttliche Natur
auf das kommende Reich
auf seine zukünftige Herrlichkeit
Mose und Elia erscheinen
Mose und Elia sprechen mit Jesus.
Sie repräsentieren:
das Gesetz
die Propheten
Beide weisen auf Christus hin.
Interessant:
Sie sprechen über seinen kommenden Tod in Jerusalem.
Selbst im Moment der Herrlichkeit steht das Kreuz im Mittelpunkt.
Petrus’ Vorschlag
Petrus möchte Hütten bauen und den Moment festhalten.
Doch er versteht die Situation noch nicht vollständig.
Menschen wollen oft Herrlichkeit ohne Kreuz.
Die Stimme des Vaters
Gott spricht:
„Dies ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!“
Jesus steht über Mose und Elia.
Das Zentrum der Offenbarung Gottes ist Christus.
Verse 37–45 – Heilung eines besessenen Jungen
Nach der Herrlichkeit auf dem Berg folgt sofort Leid im Tal.
Ein Junge ist schwer dämonisch belastet.
Die Jünger konnten nicht helfen.
Jesu Reaktion
Jesus spricht von einem ungläubigen Geschlecht.
Das Problem lag nicht an mangelnder Technik, sondern an mangelndem Glauben und geistlicher Abhängigkeit.
Jesu Macht
Jesus befreit den Jungen vollständig.
Das zeigt erneut:
Keine dämonische Macht ist stärker als Christus.
Die Jünger verstehen Jesu Worte nicht
Jesus spricht erneut über seinen Tod.
Doch die Jünger verstehen nicht.
Warum?
Weil ihre Erwartungen stärker waren als das, was Jesus tatsächlich sagte.
Das passiert bis heute:
Menschen hören oft nur das, was sie hören wollen.
Verse 46–48 – Streit um Größe
Die Jünger streiten darüber, wer der Größte sei.
Unglaublich:
Direkt nach Jesu Worten über Leiden denken sie an Positionen.
Doch Jesus stellt ein Kind in ihre Mitte.
Im Reich Gottes bedeutet Größe:
Demut
Dienst
Abhängigkeit von Gott
Nicht Stolz oder Macht.
Verse 49–50 – Wer nicht gegen euch ist
Die Jünger wollen jemanden stoppen, der im Namen Jesu wirkt.
Jesus korrigiert sie.
Nicht jeder wahre Diener Gottes gehört zur eigenen Gruppe.
Das bedeutet nicht Beliebigkeit in der Wahrheit.
Aber geistlicher Stolz und Exklusivdenken sind gefährlich.
Verse 51–56 – Ein samaritanisches Dorf lehnt Jesus ab
Jesus reist entschlossen Richtung Jerusalem.
Das ist wichtig:
Jesus geht bewusst seinem Leiden entgegen.
Ein samaritanisches Dorf lehnt ihn ab.
Jakobus und Johannes wollen Feuer vom Himmel fallen lassen.
Doch Jesus tadelt sie.
Der Geist Christi besteht nicht aus persönlicher Vergeltung.
Verse 57–62 – Der Preis der Nachfolge
Mehrere Menschen wollen Jesus folgen.
Doch Jesus zeigt:
Nachfolge kostet etwas.
„Der Menschensohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege“
Jesus lebte nicht im Luxus.
„Lass die Toten ihre Toten begraben“
Jesus meint:
Das Reich Gottes hat höchste Priorität.
Nicht Lieblosigkeit —
sondern geistliche Dringlichkeit.
„Niemand, der seine Hand an den Pflug legt…“
Nachfolge verlangt Entschlossenheit.
Ein geteiltes Herz kann Christus nicht wirklich folgen.
Geistliche Kernbotschaft
Lukas 9 zeigt:
Jesus ist der herrliche Sohn Gottes —
doch der Weg zur Herrlichkeit führt durch das Kreuz.
Das Kapitel offenbart:
wahre Identität Christi
die Kosten der Nachfolge
die Gefahr menschlichen Stolzes
die Notwendigkeit von Demut und Glauben
Praktische Anwendung für heute
Viele Menschen wollen:
die Segnungen Christi
aber nicht Selbstverleugnung
Herrlichkeit ohne Opfer
Glauben ohne Hingabe
Doch Jesus ruft zu echter Nachfolge.
Das Kapitel stellt wichtige Fragen:
Wer ist Jesus wirklich für mich?
Bin ich bereit, mein Kreuz zu tragen?
Suche ich Größe oder Dienst?
Folge ich Christus kompromisslos?
Außerdem zeigt Lukas 9:
Geistliche Kraft kommt nicht aus menschlicher Stärke, sondern aus Abhängigkeit von Gott.
Wichtige Lektionen und Warnungen
Geistliche Autorität kommt von Gott.
Christus versorgt vollkommen.
Jesus ist der verheißene Messias.
Wahre Nachfolge kostet Hingabe.
Herrlichkeit ohne Kreuz gibt es nicht.
Demut ist größer als menschliche Macht.
Geistlicher Stolz zerstört Einheit.
Christus ist stärker als jede dämonische Macht.
Ein geteiltes Herz kann Jesus nicht vollständig folgen.