2. Chronik 6

Da sprach Salomo: Der HERR hat geredet, er wolle wohnen im Dunkel.

42 Verse – der vollständige Kapiteltext:

  1. 1 Da sprach Salomo: Der HERR hat geredet, er wolle wohnen im Dunkel.
  2. 2 So habe ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung, und einen Sitz, da du ewiglich wohnst.
  3. 3 Und der König wandte sein Antlitz und segnete die ganze Gemeinde Israel; denn die ganze Gemeinde Israel stand.
  4. 4 Und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, der durch seinen Mund meinem Vater David geredet und es mit seiner Hand erfüllt hat, der da sagte:
  5. 5 Seit der Zeit, da ich mein Volk aus Ägyptenland geführt habe, habe ich keine Stadt erwählt in allen Stämmen Israels, ein Haus zu bauen, daß mein Name daselbst wäre, und habe auch keinen Mann erwählt, daß er Fürst wäre über mein Volk Israel;
  6. 6 aber Jerusalem habe ich erwählt, daß mein Name daselbst sei, und David habe ich erwählt, daß er über mein Volk Israel sei.
  7. 7 Und da es mein Vater im Sinn hatte, ein Haus zu bauen dem Namen des HERRN, des Gottes Israels,
  8. 8 sprach der HERR zu meinem Vater David: Du hast wohl getan, daß du im Sinn hast, meinem Namen ein Haus zu bauen.
  9. 9 Doch du sollst das Haus nicht bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden kommen wird, soll meinem Namen das Haus bauen.
  10. 10 So hat nun der HERR sein Wort bestätigt, das er geredet hat; denn ich bin aufgekommen an meines Vaters David Statt und sitze auf dem Stuhl Israels, wie der HERR geredet hat, und habe ein Haus gebaut dem Namen des HERRN, des Gottes Israels,
  11. 11 und habe hineingetan die Lade, darin der Bund des HERRN ist, den er mit den Kindern Israel gemacht hat.
  12. 12 Und er trat vor den Altar des HERRN vor der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus
  13. 13 (denn Salomo hatte eine eherne Kanzel gemacht und gesetzt mitten in den Vorhof, fünf Ellen lang und breit und drei Ellen hoch; auf dieselbe trat er und fiel nieder auf seine Kniee vor der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus gen Himmel)
  14. 14 und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott dir gleich, weder im Himmel noch auf Erden, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten die vor dir wandeln aus ganzem Herzen.
  15. 15 Du hast gehalten deinem Knechte David, meinem Vater, was du ihm geredet hast; mit deinem Munde hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es heutigestages steht.
  16. 16 Nun, HERR, Gott Israels, halte deinem Knechte David, meinem Vater, was du ihm verheißen hast und gesagt: Es soll dir nicht gebrechen an einem Manne vor mir, der auf dem Stuhl Israels sitze, doch sofern deine Kinder ihren Weg bewahren, daß sie wandeln in meinem Gesetz, wie du vor mir gewandelt hast.
  17. 17 Nun, HERR, Gott Israels, laß deine Worte wahr werden, das du deinem Knechte David geredet hast.
  18. 18 Denn sollte in Wahrheit Gott bei den Menschen wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn das Haus tun, das ich gebaut habe?
  19. 19 Wende dich aber, HERR, mein Gott, zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, daß du erhörest das Bitten und Beten, das dein Knecht vor dir tut;
  20. 20 daß deine Augen offen seien über dies Haus Tag und Nacht, über die Stätte, dahin du deinen Namen zu stellen verheißen hast; daß du hörest das Gebet, das dein Knecht an dieser Stelle tun wird.
  21. 21 So höre nun das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, das sie bitten werden an dieser Stätte; höre es aber von der Stätte deiner Wohnung, vom Himmel. Und wenn du es hörst, wollest du gnädig sein.
  22. 22 Wenn jemand wider seinen Nächsten sündigen wird und es wird ihm ein Eid aufgelegt, den er schwören soll, und der Eid kommt vor deinen Altar in diesem Hause:
  23. 23 so wollest du hören vom Himmel und deinem Knechte Recht verschaffen, daß du dem Gottlosen vergeltest und gibst seinen Wandel auf seinen Kopf und rechtfertigst den Gerechten und gebest ihm nach seiner Gerechtigkeit.
  24. 24 Wenn dein Volk Israel vor seinen Feinden geschlagen wird, weil an dir gesündigt haben, und sie bekehren sich und bekennen deinen Namen, bitten und flehen vor dir in diesem Hause:
  25. 25 so wollest du hören vom Himmel und gnädig sein der Sünde deines Volkes Israel und sie wieder in das Land bringen, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.
  26. 26 Wenn der Himmel zugeschlossen wird, daß es nicht regnet, weil sie an dir gesündigt haben, und sie bitten an dieser Stätte und bekennen deinen Namen und bekehren sich von ihren Sünden, weil du sie gedemütigt hast:
  27. 27 so wollest du hören vom Himmel und gnädig sein der Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, daß du sie den guten Weg lehrest, darin sie wandeln sollen, und regnen lassest auf dein Land, das du deinem Volk gegeben hast zu besitzen.
  28. 28 Wenn eine Teuerung im Lande wird oder Pestilenz oder Dürre, Brand, Heuschrecken, Raupen, oder wenn sein Feind im Lande seine Tore belagert oder irgend eine Plage oder Krankheit da ist;
  29. 29 wer dann bittet oder fleht, es seien allerlei Menschen oder dein ganzes Volk Israel, so jemand ein Plage und Schmerzen fühlt und seine Hände ausbreitet zu diesem Hause:
  30. 30 so wollest du hören vom Himmel, vom Sitz deiner Wohnung, und gnädig sein und jedermann geben nach all seinem Wandel, nach dem du sein Herz erkennst (denn du allein erkennst das Herz der Menschenkinder),
  31. 31 auf daß sie dich fürchten und wandeln in deinen Wegen alle Tage, solange sie leben in dem Lande, das du unsern Vätern gegeben hast.
  32. 32 Wenn auch ein Fremder, der nicht von deinem Volk Israel ist, kommt aus fernen Landen um deines großen Namens und deiner mächtigen Hand und deines ausgereckten Armes willen und betet vor diesem Hause:
  33. 33 so wollest du hören vom Himmel, vom Sitz deiner Wohnung, und tun alles, warum er dich anruft, auf daß alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen und dich fürchten wie dein Volk Israel und innewerden, daß dies Haus, das ich gebaut habe, nach deinem Namen genannt sei.
  34. 34 Wenn dein Volk auszieht in den Streit wider seine Feinde des Weges, den du sie senden wirst, und sie zu dir beten nach dieser Stadt hin, die du erwählt hast und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe:
  35. 35 so wollest du ihr Gebet und Flehen hören vom Himmel und ihnen zu ihrem Recht helfen.
  36. 36 Wenn sie an dir sündigen werden (denn es ist kein Mensch, der nicht sündige), und du über sie erzürnst und gibst sie dahin ihren Feinden, daß sie sie gefangen wegführen in ein fernes oder nahes Land,
  37. 37 und sie in ihr Herz schlagen in dem Lande, darin sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen zu dir im Lande ihres Gefängnisses und sprechen: Wir haben gesündigt, übel getan und sind gottlos gewesen,
  38. 38 und sich also von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu dir bekehren im Lande ihres Gefängnisses, da man sie gefangen hält, und sie beten nach ihrem Lande hin, das du ihren Vätern gegeben hast, nach der Stadt hin, die du erwählt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe:
  39. 39 so wollest du ihr Gebet und Flehen hören vom Himmel, vom Sitz deiner Wohnung, und ihnen zu ihrem Recht helfen und deinem Volk gnädig sein, das an dir gesündigt hat.
  40. 40 So laß nun, mein Gott, deine Augen offen sein und deine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte.
  41. 41 So mache dich nun auf, HERR, Gott zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht. Laß deine Priester, HERR, Gott, mit Heil angetan werden und deine Heiligen sich freuen über dem Guten.
  42. 42 Du, HERR, Gott, wende nicht weg das Antlitz deines Gesalbten; gedenke an die Gnaden, deinem Knechte David verheißen.

Kapitel-Erklärung

Kurze Zusammenfassung

Nachdem die Herrlichkeit Gottes den Tempel erfüllt hat, hält Salomo eine feierliche Ansprache vor ganz Israel und spricht anschließend ein langes Gebet. Er preist Gottes Treue, erinnert an die Verheißung an David und bittet Gott, auf die Gebete seines Volkes zu hören. Dabei nennt er viele Situationen: wenn Menschen sündigen, wenn Niederlagen, Dürre oder Krankheiten kommen oder wenn sogar Fremde zum Gott Israels beten. Immer wieder bittet er darum, dass Gott vergibt, wenn die Menschen umkehren.

Das Kapitel zeigt zwei große Wahrheiten:

  • Gott hält seine Verheißungen.

  • Vergebung und Segen sind mit echter Buße und Umkehr verbunden.

Historischer Hintergrund

Mit diesem Kapitel erreicht die Einweihung des Tempels ihren geistlichen Höhepunkt. Der Tempel sollte niemals als eine Art magischer Ort verstanden werden. Salomo selbst erklärt, dass Gott größer ist als Himmel und Erde.

Der Tempel war vielmehr der von Gott bestimmte Mittelpunkt der Anbetung Israels und ein sichtbares Zeichen seines Bundes mit seinem Volk. Das gesamte Heiligtum und sein Dienst wiesen auf Gottes Erlösungsplan hin.

Verse 1–2: Die Herrlichkeit Gottes

Salomo beginnt mit den Worten:

„Der HERR hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen“

Die Wolke der Herrlichkeit Gottes war bereits über der Stiftshütte erschienen und nun auch über dem Tempel.

Die Wolke bedeutet nicht, dass Gott verborgen oder fern ist. Vielmehr zeigt sie, dass seine Herrlichkeit die menschliche Vorstellung übersteigt. Der sündige Mensch kann Gottes volle Herrlichkeit nicht einfach sehen und bestehen.

Geistliche Bedeutung

Gott ist gleichzeitig nahe und unendlich erhaben.

Die Bibel stellt Gott niemals als einen Menschen dar, den man vollständig begreifen könnte. Seine Größe übersteigt unser Verständnis.

Verse 3–11: Salomo segnet das Volk

Salomo wendet sich dem Volk zu und segnet Israel.

Er erinnert daran, dass Gott seinem Vater David eine Verheißung gegeben hatte und diese nun erfüllt hat.

David durfte den Tempel nicht bauen.

Warum?

Nach Gottes Aussage hatte David viele Kriege geführt. Deshalb bestimmte Gott, dass sein Sohn Salomo dieses Werk vollenden sollte.

Salomo erkennt ausdrücklich:

Nicht seine eigene Leistung hat den Tempel ermöglicht, sondern Gottes Treue.

Eine wichtige Lektion

Menschen wechseln.

Gottes Plan bleibt bestehen.

David starb.

Salomo regiert.

Doch Gottes Verheißung erfüllt sich trotzdem.

Das zeigt, dass Gottes Werk niemals von einem einzigen Menschen abhängig ist.

Verse 12–13: Salomo kniet nieder

Vor den Augen des ganzen Volkes kniet Salomo auf einer eigens errichteten bronzenen Plattform nieder.

Er breitet seine Hände zum Himmel aus.

Der mächtigste König Israels demütigt sich öffentlich vor Gott.

Das ist bemerkenswert.

Die Bibel verbindet wahre Größe immer mit Demut.

Heute wird Macht oft mit Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit verbunden.

Die Bibel zeigt dagegen:

Wer Gott wirklich kennt, erkennt seine eigene Abhängigkeit von ihm.

Verse 14–17: Gottes Bundestreue

Salomo betet:

Niemand ist wie du im Himmel und auf Erden.

Er lobt Gott als denjenigen, der seinen Bund hält.

Hier lernen wir einen wichtigen Grundsatz:

Gottes Verheißungen sind zuverlässig.

Nicht weil Menschen treu sind,

sondern weil Gott treu ist.

Salomo bittet Gott nun, auch die Verheißung an David weiter zu erfüllen.

Dabei wird jedoch eine Bedingung genannt:

Die Nachkommen Davids sollen auf Gottes Wegen bleiben.

Die Bibel verbindet Gottes Verheißungen häufig mit dem Gehorsam seines Volkes.

Verse 18–21: Kann Gott wirklich in einem Haus wohnen?

Dies ist einer der tiefsten Abschnitte des Kapitels.

Salomo sagt:

„Siehe, Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dies Haus tun?“

Damit widerspricht er jeder falschen Vorstellung.

Der Tempel begrenzt Gott nicht.

Gott braucht kein Gebäude.

Der Tempel dient den Menschen als Ort der Begegnung und Anbetung.

Bedeutung für heute

Kein Kirchengebäude macht einen Menschen automatisch näher zu Gott.

Gott sucht Menschen, deren Herz ihm gehört.

Ein prächtiges Gebäude ersetzt keinen lebendigen Glauben.

Verse 22–23: Wenn jemand sündigt

Salomo beschreibt den Fall, dass jemand schuldig wird und ein Eid geleistet werden muss.

Er bittet Gott:

Handle gerecht.

Verurteile den Schuldigen.

Rechtfertige den Gerechten.

Hier sehen wir, dass Gottes Liebe niemals seine Gerechtigkeit aufhebt.

Gott ist barmherzig,

aber er ist auch gerecht.

Verse 24–31: Wenn Israel sündigt

Salomo spricht nun über nationale Katastrophen.

Wenn Israel wegen seiner Sünde besiegt wird und dann umkehrt,

möge Gott vergeben.

Wichtig ist:

Nicht die Niederlage rettet.

Nicht das Leid rettet.

Die Umkehr rettet.

Die Bibel zeigt immer wieder:

Gott benutzt Schwierigkeiten oft dazu, Menschen zur Umkehr zu führen.

Verse 26–27: Wenn der Himmel verschlossen wird

Salomo erwähnt Dürre.

Im Alten Testament war Regen ein Zeichen göttlichen Segens.

Bleibt der Regen aus, konnte dies eine Folge des Ungehorsams sein.

Wenn das Volk seine Schuld erkennt und umkehrt,

bittet Salomo um Vergebung und Regen.

Geistliche Bedeutung

Manchmal sind Krisen nicht nur wirtschaftliche oder politische Probleme.

Sie können Menschen dazu bringen, ihre Beziehung zu Gott zu prüfen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Krankheit oder jede Not automatisch eine direkte Strafe Gottes ist. Die Bibel zeigt auch, dass Gerechte leiden können.

Verse 28–31: Hungersnot und Krankheiten

Salomo nennt:

  • Hungersnot,

  • Pest,

  • Dürre,

  • Heuschrecken,

  • Belagerung,

  • Krankheiten.

Er bittet Gott, auf jeden zu hören,

der seine eigene Schuld erkennt und zu ihm betet.

Bemerkenswert ist:

Gott sieht das Herz.

Nicht nur die äußere Not.

Wahre Buße beginnt im Inneren.

Verse 32–33: Das Gebet der Fremden

Jetzt spricht Salomo über Menschen, die gar nicht zu Israel gehören.

Wenn sie wegen Gottes Namen kommen und beten,

möge Gott sie ebenfalls hören.

Das zeigt:

Schon im Alten Testament war Gottes Heilsplan nicht ausschließlich auf Israel begrenzt.

Israel sollte ein Licht für die Völker sein.

Später wird diese Wahrheit im Evangelium für alle Nationen deutlich.

Verse 34–35: Wenn Israel in den Kampf zieht

Auch hier bittet Salomo um Gottes Hilfe.

Der Sieg soll nicht aus menschlicher Stärke kommen,

sondern aus Gottes Führung.

Die Bibel lehrt immer wieder:

Vertrauen auf Gott ist wichtiger als Vertrauen auf militärische Macht.

Verse 36–39: Wenn das Volk ins Exil kommt

Nun spricht Salomo prophetisch über eine zukünftige Möglichkeit:

Das Volk könnte sündigen und in die Gefangenschaft geführt werden.

Er sagt sogar:

„Denn es ist kein Mensch, der nicht sündige“

Das ist eine grundlegende Aussage über die menschliche Natur.

Jeder Mensch braucht Gottes Gnade.

Salomo bittet:

Wenn das Volk in der Fremde seine Schuld erkennt,

umkehrt,

und von ganzem Herzen zu Gott ruft,

möge Gott vergeben.

Tatsächlich erfüllte sich diese Bitte später bei der babylonischen Gefangenschaft, über die unter anderem Daniel und Esra berichten.

Verse 40–42: Abschluss des Gebets

Salomo bittet Gott,

seine Augen offen zu halten für die Gebete an diesem Ort.

Er bittet außerdem:

  • dass die Priester mit Heil bekleidet werden,

  • dass die Heiligen sich freuen,

  • dass Gott seinen Gesalbten nicht zurückweist,

  • und dass er an seine Gnade gegenüber David denkt.

Das Gebet endet nicht mit menschlichem Verdienst,

sondern mit Gottes Gnade und Treue.

Verbindungen zu anderen Bibelstellen

  • 1. Könige 8 berichtet parallel von Salomos Tempelgebet.

  • 5. Mose 28 beschreibt den Zusammenhang zwischen Gehorsam, Segen und den Folgen des Ungehorsams im Bund Israels.

  • Jeremia 29 spricht von der Hoffnung auf Gottes Erbarmen nach der Gefangenschaft.

  • 1. Johannes 1,9 betont das zeitlose Prinzip: Wer seine Sünden bekennt, findet bei Gott Vergebung.

Praktische Anwendung für heute

Dieses Kapitel lehrt, dass Gebet nicht nur aus Bitten besteht, sondern mit Demut, Vertrauen und der Anerkennung von Gottes Größe verbunden ist.

Es zeigt außerdem, dass Gott bereit ist zu vergeben, wenn Menschen ehrlich umkehren. Schuld muss nicht das letzte Wort haben. Gottes Gnade steht dem offen, der sich ihm von Herzen zuwendet.

Ebenso erinnert Salomo daran, dass kein religiöses Gebäude und keine äußere Form den Menschen rettet. Entscheidend ist ein Herz, das Gott sucht und bereit ist, seinem Wort zu folgen.

Zentrale Lektionen

  • Gott hält seine Verheißungen und bleibt treu.

  • Wahre Größe zeigt sich in Demut vor Gott.

  • Kein Gebäude kann den unendlichen Gott fassen.

  • Gott ist gerecht und zugleich barmherzig.

  • Echte Buße bedeutet Umkehr des Herzens, nicht nur äußere Worte.

  • Gottes Heilsabsicht reicht über Israel hinaus und öffnet den Weg für alle Menschen, die ihn aufrichtig suchen.