Tag 11
Frei von Labels
„Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat … Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“
Jesaja 43,1 – „„Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat … Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“"
Botschaft
Gott weiß, wie tief Worte einen Menschen prägen können.
Er kennt die Stimmen, die du seit Jahren mit dir herumträgst. Die Gedanken, die sich immer wieder wiederholen. Die inneren Sätze, die dich klein machen.
Und vielleicht glaubst du manches davon inzwischen so sehr, dass es sich wie Wahrheit anfühlt.
Doch nicht jede Stimme spricht Wahrheit.
Menschen können Labels vergeben.
Aber nur Gott hat das Recht, deine Identität zu definieren.
Denn Menschen sehen oft nur einzelne Momente. Gott sieht dein ganzes Herz. Deine Geschichte. Deine Möglichkeiten. Das, was durch seine Gnade aus deinem Leben werden kann.
Und genau deshalb spricht Gott anders über dich als viele Menschen es tun.
Anwendung
Schreibe heute alle negativen Labels auf, die du über dich glaubst.
Daneben schreibe jeweils eine Wahrheit aus Gottes Wort.
Zum Beispiel:
„Ich bin nicht genug“ → „Meine Gnade genügt dir“ (2. Korinther 12,9)
„Ich bin wertlos“ → „Du bist mein“ (Jesaja 43,1)
Lies zusätzlich diese Woche Jesaja 43 jeden Tag langsam durch.
Und jedes Mal, wenn alte Gedanken zurückkommen, erinnere dich bewusst:
Nicht jede Stimme spricht Wahrheit über mich.